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                    <title><![CDATA[Green Pearls GmbH Newsroom]]></title>
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                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Thu, 05 Nov 2026 12:39:43 +0100</lastBuildDate>
                    <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 11:16:39 +0000</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Green Pearls GmbH Newsroom]]></title>
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                        <title>Nachhaltigkeit im Tourismus auf dem Prüfstand: Sind wir auf dem richtigen Weg?</title>
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                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltigkeit-im-tourismus-auf-dem-pruefstand-sind-wir-auf-dem-richtigen-weg/</guid><pp:caseid>814365</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Bewegt sich der Tourismus wirklich in eine bessere, nachhaltigere Richtung, oder wiederholt die Branche vor allem ihre eigenen Versprechen? Diese Frage haben wir im Green Pearls® Netzwerk in den vergangenen Wochen gemeinsam mit unseren Partnerhäusern erörtert, von Südtirol bis zur Ostsee, von Bayern bis nach Kroatien.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Vom Nischenthema zur allgemeinen Grundlage</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Nachhaltigkeit hat sich in der Hotellerie von einem Nischenthema zu einem festen Bestandteil unternehmerischer Strategien etabliert. Große Hotelgruppen haben sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt, zahlreiche Unternehmen die Glasgow Declaration for Climate Action in Tourism unterzeichnet. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass zwischen Selbstverpflichtung und Umsetzung weiterhin eine erhebliche Lücke besteht. Mehr als drei Viertel der Unterzeichnenden veröffentlichten ihre Klimaschutzpläne nicht innerhalb der vereinbarten Frist, während wichtige Bereiche der Tourismusbranche, etwa große Fluggesellschaften oder Kreuzfahrtunternehmen, bislang ohnehin kaum vertreten sind.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Zudem verliert ressourcenschonendes Handeln angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten wieder an Priorität. Laut einer </span><a href="https://www.deloitte.com/uk/en/about/press-room/cost-and-sustainability-fatigue-stifle-consumers-efforts-to-adopt-more-sustainable-lifestyles.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Deloitte-Befragung europäischer Hotelmanager*innen</span></a><span> und Investoren nannten 2024 nur noch 45 Prozent ökologische und soziale Verantwortung als eines der wichtigsten Zukunftsthemen – nach 61 Prozent im Vorjahr. Der politische und wirtschaftliche Rückenwind nimmt ab, obwohl die Dringlichkeit weiterwächst.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Eine Zwischenbilanz aus dem Green Pearls Netzwerk</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Diese Veränderung wird als „Mind-Behavior-Gap“ bezeichnet. Das Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit ist heute vielerorts vorhanden, ebenso zahlreiche, nicht selten privat initiierte Maßnahmen. Zu oft fehlt jedoch noch die strukturelle Verankerung. Dieser Einschätzung schließt sich auch Stefan Bode, Inhaber des Hotels<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span>, an. Die Branche entwickle sich zwar weiter und Umweltschutz habe sich im Tourismus längst zu einem wichtigen Qualitätsmerkmal etabliert. Entscheidend für beide Hoteliers ist es jedoch, Einzelmaßnahmen zu einem ganzheitlichen Ansatz zusammenzufügen: mit langfristigem Denken, regionaler Wertschöpfung, transparenten Standards und der Bereitschaft, bestehende Strukturen kontinuierlich weiterzuentwickeln.</span></p><h3><span>Value-Behavior-Gap: Was Gäste wirklich buchen</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Der </span><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltzustand-trends/private-haushalte-konsum/nachhaltigkeit-bei-urlaubsreisen#die-studie" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Nachhaltigkeitsmonitor 2024</span></a><span> der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen zeigt auch auf der Verbraucherseite einen deutlichen Widerspruch zwischen Anspruch und Verhalten. Zwar wünschen sich 49 Prozent der Deutschen ökologisch verträgliche Urlaubsreisen, das sind sieben Prozentpunkte mehr als 2019. Bei der sozialen Verantwortung liegt die Zustimmung mit 61 Prozent sogar noch höher. In der Buchungspraxis spielt Umweltschutz jedoch meist eine untergeordnete Rolle. 2023 war sie nur bei drei Prozent aller Urlaubsreisen das ausschlaggebende Entscheidungskriterium, bei weiteren 17 Prozent ein ergänzender Faktor. Zwar wurden Reisen mit Nachhaltigkeitskennzeichnung häufiger gebucht als noch 2019, seit 2021 ist der Trend jedoch wieder leicht rückläufig. </span></p><p style="text-align:justify;"><span>International zeichnet sich ein etwas positiveres Bild. Der aktuelle Travel & Sustainability Report von Booking.com, für den mehr als 32.500 Reisende in 35 Märkten befragt wurden, zeigt, dass 85 Prozent ressourcenschonendes Reisen für wichtig oder sehr wichtig halten. Vor allem jüngere Reisende äußern zwar die stärksten Nachhaltigkeitsabsichten, setzen diese jedoch seltener in konkrete Entscheidungen um als ältere Generationen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Diese Diskrepanz zwischen Einstellung und tatsächlichem Verhalten beobachtet auch Ana Grzincic, Hotelmanagerin vom </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Hotel Korinjak</strong></span></a><span>. Das Engagement für Nachhaltigkeit wachse zwar spürbar, dennoch kämpfe die Tourismusbranche weiterhin mit den Auswirkungen von Überkonsum und starkem Preisdruck.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Alexandra Huber, Inhaberin des Baumhotels </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span>, sieht bereits spürbare Fortschritte durch Zertifizierungen, ressourcenschonende Konzepte und politische Rahmenbedingungen. Gleichzeitig bleibt es eine Herausforderung, ökologische Verantwortung mit den hohen Erwartungen im Hotel-Luxussegment an Komfort, Service und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. Entscheidend ist für sie deshalb nicht die Suche nach der perfekten Lösung, sondern nach einer glaubwürdigen Balance. Sie betont, dass echte Nachhaltigkeit dort beginnt, wo Widersprüche nicht kaschiert, sondern transparent kommuniziert und konsequent angegangen werden.</span></p><h3 style="text-align:justify;"><span>Greenwashing bleibt Thema</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Gerade dieses Auseinanderfallen von Anspruch und Handeln schafft Raum für Greenwashing, ein Begriff, der sogar seine Ursprünge in der Hotellerie hat: Der Umweltaktivist Jay Westerveld prägte ihn 1986, nachdem er in einem Fidschi-Resort Kärtchen fand, die Gäste zur Wiederverwendung von Handtüchern aufforderten, während direkt daneben neue Betonbungalows an der Küste entstanden. Fast vierzig Jahre später wirken manche Maßnahmen noch immer wie eine Ablenkung von den eigentlichen Emissionsquellen, etwa wenn ein Kreuzfahrtschiff mit tausenden Betten auf Plastikstrohhalme verzichtet, während unter Deck weiterhin große Dieselmotoren laufen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Geschäftsführerin des </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span>, Ursula Wagner, bringt das Problem auf den Punkt: Gäste könnten heute kaum noch unterscheiden, was an einem Nachhaltigkeitsversprechen echt sei. Hier setzt die zunehmende Regulierung von Umwelt- und Klimaversprechen an. Auf Grundlage neuer EU-Vorgaben werden entsprechende Aussagen in Deutschland künftig strenger kontrolliert. Allgemeine Begriffe wie „umweltfreundlich“ oder „nachhaltig“ sowie Klimaneutralitätsversprechen müssen klar definiert und nachvollziehbar belegt werden. Auch Nachhaltigkeitssiegel dürfen nicht irreführend sein.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Diesen Wandel bewertet Marion Muller von der SANDcollection<strong> </strong>mit zwei Hotels an Nordsee (</span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-glow-nachhaltiges-hotel-husum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>SANDglow</strong></span></a><span>) und Ostsee (</span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>SANDnature</strong></span></a><span>) grundsätzlich positiv. Audits und Zertifizierungen würden Transparenz schaffen und dazu beitragen, Greenwashing einzudämmen. Gleichzeitig warnt sie davor, verantwortungsvollen Tourismus ausschließlich über formale Nachweise zu definieren. Zertifizierungen seien wichtige Orientierungshilfen, könnten jedoch den ohnehin schon hohen administrativen Aufwand weiter erhöhen und machten weder die Haltung noch das langfristige Engagement eines Unternehmens messbar. Umso wichtiger sei es, dass Betriebe auch unabhängig von regulatorischen Vorgaben Verantwortung übernehmen und Nachhaltigkeit aus eigener Überzeugung vorantreiben. Positiv bewertet Muller zudem, dass immer mehr Destinationen ihre Rolle über das klassische Standortmarketing hinaus verstehen und gemeinsam mit touristischen Leistungsträgern an einem verträglichen Ausbau von Infrastruktur und Angeboten arbeiten. Förderprogramme auf europäischer Ebene könnten diesen Wandel zusätzlich unterstützen und Kooperationen stärken.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Die Rolle der Destination</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Caroline Pescoll, Nachhaltigkeitsbeauftragte der <strong>ADLER Spa Resorts & Lodges</strong>,<strong> </strong>merkt an, dass die Dynamik im Tourismus je nach Destination sehr unterschiedlich verläuft. Während umweltbewusstes Handeln in einigen Regionen, die ihre Natur als besonders wertvolle Ressource begreifen, bereits zentraler Bestandteil der touristischen Strategie ist, steht in anderen zunächst der Ausbau der Infrastruktur im Vordergrund. Viele etablierte Destinationen steuern ihren Tourismus heute bewusster und setzen stärker auf Qualität statt auf reines Wachstum.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Johannes Steinwender, Gastgeber vom </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-schloss-lerchenhof-kaernten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Schloss Lerchenhof</strong></span></a><span> sieht die Entwicklung der Destinationen zwar grundsätzlich auf einem guten Weg, jedoch noch nicht konsequent genug.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Besonders bei Bauprojekten und beim Lebensmitteleinkauf komme der wirtschaftliche Nutzen noch häufig nicht der Region zugute, obwohl lokale Lösungen langfristig stabilere Strukturen schaffen könnten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>In eine ähnliche Richtung argumentiert auch Marco Spiss von den </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/ferienwohnungen/summit-lodges-pfunds/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Summit Lodges Pfunds</strong></span></a><span>. Er plädiert dafür, Wertschöpfung konsequenter mit regional verwurzelten Erlebnissen und der lokalen Kultur zu verbinden sowie vorhandene Ressourcen ausgewogen zu nutzen. Umweltverträglicher Tourismus werde nur dann erfolgreich sein, wenn wirtschaftlicher Erfolg und regionale Verantwortung nicht als Gegensätze, sondern als gemeinsames Ziel verstanden werden. Manfred Rinner, Junior Chef des </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-rinner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>APIPURA hotel rinner</strong></span></a><span>, engagiert sich deshalb auch über seinen Betrieb hinaus als Gruppenvertreter des Tourismus im Biolandverband Südtirol, als Mitglied im Landesausschuss des HGV sowie in den Arbeitsgruppen Nachhaltigkeit & Innovation und bringt den ressourcenschonenden Gedanken in Südtirol aktiv weiter voran.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Eine ehrliche Zwischenbilanz</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Sind wir also auf dem richtigen Weg? Ja, aber nicht konsequent genug. So zumindest das übereinstimmende Resümee der Green Pearls® Hoteliers. Die Richtung stimmt, das Tempo reicht jedoch nicht. Zu viele Initiativen bleiben fragmentiert, zu viele Entscheidungen kurzfristig, zu viele Versprechen folgenlos. Gleichzeitig nimmt der äußere Druck ab, während die Notwendigkeit weiter steigt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die zentrale Erkenntnis aus dem Green Pearls® Netzwerk ist deshalb so einfach wie unbequem: Nachhaltigkeit setzt sich nicht durch, weil sie gewollt ist, sondern nur, wenn sie auch wirtschaftlich, strukturell und operativ priorisiert wird. Langfristig sollte sich die Branche stärker in Richtung Qualität statt Masse entwickeln. Entscheidend bleibt, dass Reisen nicht nur wirtschaftlichen Nutzen bringt, sondern auch Natur, Ressourcen und die Lebensqualität der ansässigen Bevölkerung respektiert. Ob Tourismus zur Lösung beiträgt, entscheidet sich deshalb nicht an einzelnen Maßnahmen, sondern daran, ob Unternehmen und Destinationen ihre ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen dauerhaft in ihre Entscheidungen einbeziehen und die Verantwortung dafür übernehmen.</span></p><p><strong>Unsere Quellen</strong></p><ul><li><a href="https://www.deloitte.com/uk/en/about/press-room/cost-and-sustainability-fatigue-stifle-consumers-efforts-to-adopt-more-sustainable-lifestyles.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Deloitte: Cost and sustainability fatigue stifle consumers’ efforts to adopt more sustainable lifestyles</span></a></li><li><a href="https://travelwithpurpose.hilton.com/our-progress/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Hilton: Our Progress – Travel with purpose</span></a></li><li><a href="https://partner.booking.com/en-us/click-magazine/trends-insights/travel-sustainability-report-2026"><span>Travel & Sustainability Report – Booking.com</span></a></li><li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltzustand-trends/private-haushalte-konsum/nachhaltigkeit-bei-urlaubsreisen#die-studie" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Umweltbundesamt: Studie Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen</a></li><li><a href="https://reiseanalyse.de/wp-content/uploads/2023/09/123_2025_texte.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: Abschlussbericht Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen</a></li><li><a href="https://plana.earth/glossary/greenwashing" target="_blank" rel="noreferrer noopener">plan a glossary: Greenwashing</a></li></ul>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Echte Nachhaltigkeit erfordert einen Strukturwandel und die Einsicht, dass verantwortungsbewusstes Reisen nicht immer die günstigste Option sein kann.</i><strong>Hotel Korinjak</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Nachhaltigkeit wird zunehmend thematisiert, dennoch stehen in der Praxis häufig weiterhin Umsatzsteigerung und kurzfristige Kostenoptimierung vor wirklich kreislauforientierten Konzepten, die Regionen langfristig stärken.</i><strong>Johannes Steinwender, Gastgeber vom Hotel Schloss Lerchenhof</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Nachhaltigkeit,nachhaltiger Tourismus,Schwarzwald Panorama,ADLER Ritten,ADLER Sicilia,APIPURA hotel rinner,Naturresort Gerbehof,Hotel Korinjak,Hotel Schloss Lerchenhof,Summit Lodges,Hotel My Arbor,nachhaltige Hoteliers,Hotelier]]></category>
            <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Von Törggelen bis Olivenernte: Herbsturlaub für Foodies</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/von-toerggelen-bis-olivenernte-herbsturlaub-fuer-foodies/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/von-toerggelen-bis-olivenernte-herbsturlaub-fuer-foodies/</guid><pp:caseid>814206</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><strong>Im Herbst verändert sich nicht nur die Landschaft, sondern auch das, was auf unseren Tellern landet.</strong> In der Küche begegnen uns wieder Kürbis und Maronen, in Südtirol beginnt die Törggelezeit und in anderen Teilen Italiens werden Trauben, Haselnüsse und Oliven geerntet. Vielleicht ist der Herbst deshalb (zumindest unserer Meinung nach) die beste Jahreszeit, um ein Reiseziel auch kulinarisch kennenzulernen.</i></p><p style="text-align:center;"> </p><p style="text-align:center;"><i><span>_____________________________________</span></i></p><p style="text-align:justify;">Viele dieser Lebensmittel und Traditionen erzählen dabei nebenbei etwas über die Region, in der wir gerade unterwegs sind. Oft erlebst du sogar unmittelbar, woher das Essen kommt, denn auch in den Hotelgärten und angeschlossenen Landwirtschaften ist jetzt Erntezeit.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>5 Destinationen mit kulinarischen Events für deine Herbstreise in Europa</strong></h2><p style="text-align:justify;">Wir haben dir in diesem Green Travel Letter ein paar Ideen mitgebracht, wie du noch tiefer in die kulinarischen Traditionen deiner Herbstreiseregion eintauchen kannst, und stellen fünf Green Pearls® Partner vor, bei denen der Herbst richtig gut schmeckt </p><h3><span>Törggelen in Südtirol</span></h3><p style="text-align:justify;">Wenn im Herbst die Weinlese abgeschlossen ist, beginnt in Südtirol eine Zeit, auf die sich viele schon Monate vorher freuen: die Törggelezeit. Ursprünglich trafen sich Weinbauern und Händler nach der Ernte, um den jungen Wein zu verkosten. Heute gehören Wanderungen von Hof zu Hof, geröstete Kastanien und typische Südtiroler Gerichte genauso zur „fünften Jahreszeit" dazu.</p><p style="text-align:justify;">Besonders verwurzelt ist die Tradition rund um das Eisacktal und den Ritten. Wenn du im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>ADLER Ritten</strong></span></a> oberhalb von Bozen übernachtet, bist du also mittendrin. Nach einer Herbstwanderung durch die gefärbten Wälder erlebst du in den umliegenden Buschenschänken (kleine<span>  </span>„Popup“-Weinlokale), was Törggelen ausmacht: zusammensitzen, ins Gespräch kommen und gemeinsam probieren, was die Saison hervorgebracht hat.</p><p style="text-align:center;"><span><strong>Noch mehr Törggelezeit:</strong></span> Woher die Tradition kommt, was auf den Tisch gehört und warum sich eine Reise nach Südtirol dafür lohnt, erfährst du in unserem Artikel <a href="https://green-travel-blog.com/de/9-gruende-zum-toerggelen-in-suedtirol-und-tipps-zur-uebernachtung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>„9 Gründe, warum du zum Törggelen nach Südtirol reisen solltest“</strong></span></a>.</p><h3><span>Erntezeit im Piemont: </span>Wein, Haselnüsse und Trüffel</h3><p style="text-align:justify;"><span>Im italienischen Piemont bringt der Herbst gleich mehrere kulinarische Höhepunkte mit sich. Im Roero steht die Weinlese an, die Haselnussernte ist gerade abgeschlossen und rund um Alba beginnt die Saison des weißen Trüffels. Allerdings findest du diese Produkte nicht nur auf den Speisekarten: Goldgefärbte Weinberge und Haselhaine prägen die Landschaft und auf den Märkten und bei Produzent*innen entdeckst du die unverarbeiteten Produkte (oder du tauchst bei einer Führung mit einem Trifolao selbst in die Geheimnisse der Trüffelsuche ein).</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im Roero, genauer gesagt in Monticello d’Alba, liegen die vier Ferienwohnungen </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/ferienwohnungen/rocche-di-montexelo-piemont-italien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Rocche di Montexelo</strong></span></a><span>. Gastgeber Irene und Roberto kennen ihre Heimat gut und geben dir gern Tipps für Weingüter, Restaurants und Produzent*innen in der Umgebung. Auch Bra, die Geburtsstadt der internationalen Slow-Food-Bewegung, ist nicht weit entfernt. Eine gute Gelegenheit also, den piemontesischen Herbst nicht einfach nur zu probieren, sondern es vor allem langsam zu tun und mehr darüber zu erfahren, woher seine kulinarischen Traditionen kommen.</span></p><p style="text-align:center;"><span><strong>Was steckt eigentlich hinter Slow Food?</strong> In unserem ausführlichen Artikel “Slow Food … ”schauen wir uns die Bewegung genauer an und zeigen, was das Konzept mit Reisen und regionaler Esskultur zu tun hat.</span></p><h3><span>Olivenernte</span> in Ligurien</h3><p style="text-align:justify;"><span>In Ligurien beginnt ab Ende Oktober und vor allem im November die Zeit der Olivenernte. Die Früchte werden von den Bäumen geholt und möglichst zeitnah in den Ölmühlen verarbeitet. Besonders im ligurischen Hinterland wirst du daher vielerorts die typischen Netze unter den Bäumen sehen und bei Besuchen von Ölmühlen erleben, wie das erste Öl der neuen Saison entsteht.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ein passender Ausgangspunkt dafür ist das Albergo Diffuso </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Relais del Maro</strong></span></a><span> im kleinen Dorf Borgomaro. Olivenhaine gehören hier seit Jahrhunderten zur Kulturlandschaft und die für Westligurien typische Taggiasca-Olive wächst quasi um die Ecke. Du bekommst also die Gelegenheit, Olivenöl direkt dort kennenzulernen, wo es entsteht. Wahrscheinlich landet dann nicht nur eine Flasche als </span><a href="https://green-travel-blog.com/de/idee-fuer-nachhaltigere-mitbringsel-essbare-souvenirs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>essbares Mitbringsel</span></a><span> im Gepäck.</span></p><p style="text-align:center;"><span><strong>Lust auf eine Reise zur Olivenernte?</strong> In unserem Artikel </span><a href="https://green-travel-blog.com/de/genussreise-zur-olivenernte-in-italien-und-spanien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>„Genussreise zur Olivenernte in Italien und Spanien“</strong></span></a><span> erfährst du mehr über Erntezeiten, Anbauregionen und Orte, an denen du die Olivenernte im Urlaub erleben kannst.</span></p><h3>Herbsternte direkt am Hotel</h3><p style="text-align:justify;"><span>Im Herbst fährt der rund 3000 Quadratmeter große Garten des </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-sturm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>STURM</strong></span></a><span> in der Rhön noch einmal richtig auf: Kräuter, Gemüse, die letzten Beeren und anderes Obst wollen geerntet, von den Gästen genascht oder in der Hotelküche verarbeitet werden. So verändert sich mit der Jahreszeit auch das, was auf den Teller kommt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Garten ist aber mehr als eine Bezugsquelle für die Küche. Auch als Gast kannst und sollst du zwischen den Beeten und Obstbäumen spazieren gehen und so hautnah erleben (und probieren), wo ein Teil der Zutaten herkommt, die später auf deinem Teller landen. Für alles, was nicht selbst angebaut wird, arbeitet das STURM übrigens nach Möglichkeit mit Bio-Produzent*innen aus der Rhön und der Region zusammen.</span></p><p style="text-align:center;"><span><strong>Herbst für zu Hause:</strong> Ein bisschen herbstliche STURM-Küche kannst du dir jetzt direkt nach Hause holen – mit dem </span><a href="https://green-travel-blog.com/de/herbstrezept-perldinkel-risotto-mit-kuerbis-und-maronen-vom-biohotel-sturm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Rezept für Perldinkel-Risotto mit Kürbis und Maronen</strong></span></a><span>.</span></p><h3><span>Vom eigenen Hof direkt auf den Teller</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Die Landwirtschaft und damit auch der Rhythmus von Aussaat, Anbau und Ernte gehört seit Jahrhunderten zum </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/bio-und-wellnessresort-stanglwirt-tirol-oesterreich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Bio- und Wellnessresort Stanglwirt</strong></span></a><span>. Bis heute bewirtschaftet die Familie Hauser den eigenen Bio-Bauernhof mit Milchvieh und Almwirtschaft. Ein Teil der dort erzeugten Lebensmittel wird direkt vor Ort weiterverarbeitet und findet so seinen Weg auf deinen Teller oder in den Hofladen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Gerade im Herbst wird hier sichtbar, wie eng Landwirtschaft, Saison und Küche miteinander verknüpft sind. Statt jederzeit alles verfügbar zu machen, orientieren sich die Menüs daran, was der eigene Hof und die Produzent*innen aus der Region gerade liefern können.</span></p><p style="text-align:center;"><span><strong>Wie viel Eigenanbau steckt eigentlich in einem Hotel?</strong> In unserem Artikel </span><a href="https://green-travel-blog.com/de/hier-wird-selbst-geerntet-nachhaltige-hotels-mit-eigener-landwirtschaft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>„Hier wird selbst geerntet – Hotels mit eigener Landwirtschaft“</strong></span></a><span> stellen wir weitere Green Pearls® Partner vor, die Lebensmittel selbst anbauen oder erzeugen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Herbstgenuss hat viele Gesichter</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Törggelen, Trüffelsaison oder Olivenernte: Viele kulinarische Momente lassen sich nur für eine begrenzte Zeit im Jahr erleben. Und der Herbst bietet besonders viele Anlässe für Genussreisen. Wie wäre es also, wenn du deine Reise einmal danach planst, was vor Ort gerade wächst, geerntet oder produziert wird?</p><p style="text-align:justify;">Mit <span>Green Pearls®</span> findest du auf jeden Fall passende Unterkünfte, die noch dazu ihre Maßnahmen und ihr Engagement für mehr Regionalität und Nachhaltigkeit im Tourismus transparent darstellen.</p><p style="text-align:justify;"> </p><p style="text-align:center;"><i><strong>#sharingiscaring</strong> | Wer muss mit dir eine kulinarische Herbstreise planen? Leite den Newsletter weiter oder erzähle dem- oder derjenigen davon!</i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/2983c698-e8fc-408d-a527-0e54958bf4c9/1920_sustainabletravel.png?10000"><p style="text-align:center;">Entdecke die Lieblingsartikel der GREEN TRAVEL BLOG Redaktion aus dem vergangenen Monat.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/241e0c20-8123-42d2-9d33-b2c60d133968/1920_uniquehotels.png?10000"><p style="text-align:center;">Oft sind es Geschichten, die unseren Blick aufs Reisen verändern – leise Impulse, die lange nachklingen. In unserer Redaktion tauschen wir uns regelmäßig darüber aus, was uns in letzter Zeit berührt, inspiriert oder zum Nachdenken angeregt hat. Ob Buch, Film, Doku oder Podcast: Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen mit euch – ehrlich, handverlesen und immer mit Blick auf bewusstes Reisen.</p><p style="text-align:center;"><strong>Das hat Laura zuletzt begeistert:</strong></p><p style="text-align:center;"><i>»Ich habe mir den Podcast über unseren noch relativ neuen Partner angehört. Maria, Elisabeth und Johannes Hauser leiten den Stanglwirt nun schon in der 12. Generation und man merkt wie zufrieden und dankbar sie über ihren ‘schönsten Job der Welt’ sind. Dass sie auch mehrere Millionen Umsatz damit machen, würden ihnen die Gäste nicht übelnehmen. ‘Ich kauf mir ja davon keinen Ferrari’, sagt Johannes. Das Geld käme alles wieder zurück in die vielen tollen Investitionen. Am Ende vom Podcast singen sie sogar echte Volksmusik (bei 1:31) Das solltet ihr euch unbedingt anhören!«</i></p><p style="text-align:center;"><a href="https://omr.podigee.io/1015-stanglwirt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier geht es zum Podcast bei OMR.</a><br /><i>(unbeauftragte Werbung)</i></p>]]></description><category><![CDATA[ADLER Ritten,Südtirol,Kulinarik,Herbstreise,STURM,Bio- und Wellnessresort Stanglwirt,Relais del Maro,Rocche di Montexelo,Erntezeit]]></category>
            <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 14:30:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 21 Sep 2026 09:21:05 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Wenn die KI den Urlaub plant – zwischen digitaler Sichtbarkeit und persönlicher Gastfreundschaft</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/wenn-die-ki-den-urlaub-plant--zwischen-digitaler-sichtbarkeit-und-persoenlicher-gastfreundschaft/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/wenn-die-ki-den-urlaub-plant--zwischen-digitaler-sichtbarkeit-und-persoenlicher-gastfreundschaft/</guid><pp:caseid>785806</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Wer heute eine Reise plant, tut das seltener mit einem Katalog auf dem Sofa und immer öfter im Dialog mit einer künstlichen Intelligenz. Was noch vor wenigen Jahren nach Science-Fiction klang, ist 2026 Alltag geworden und verändert nicht nur die Art, wie Reisende Entscheidungen treffen, sondern auch, wie Hotels mit ihren Gästen kommunizieren (müssen), um sichtbar zu bleiben und Vertrauen aufzubauen.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Ein Drittel der Deutschen plant Urlaub per KI</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Zahlen sind eindeutig: Der </span><a href="https://www.adyen.com/index-reports/hospitality" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Adyen Index „Hospitality & Travel Report 2025“</span></a><span>, für den die Finanztechnologie-Plattform Adyen weltweit 40.000 Konsumenten und mehr als 8.000 Hoteliers befragt hat, belegt einen sprunghaften Anstieg der KI-Nutzung in der deutschen Reiseplanung. Fast ein Drittel der Befragten in Deutschland (32 Prozent) greift mittlerweile auf KI-gestützte Tools zurück, wenn es um die Planung von Urlaubsreisen geht. Im Vergleich zum Vorjahr 2024 entspricht das einem Wachstum von 72 Prozent innerhalb von zwölf Monaten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Besonders bemerkenswert ist die Breite dieser Entwicklung. Zwar führen die Generation Z mit 62 Prozent und die Millennials mit 46 Prozent die Nutzungsstatistiken an; doch das stärkste Wachstum verzeichnen die älteren Generationen. Die Babyboomer steigerten ihre KI-Nutzung für Reisebuchungen laut Adyen-Studie um 106 Prozent, die Generation X um 95 Prozent gegenüber dem Vorjahr.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Frage nach dem Warum ist vielschichtig. Am Ende steht aber immer dasselbe Bedürfnis nach Orientierung in einer überfordernden Informationsfülle. Laut Adyen-Studie empfinden 70 Prozent der KI-Nutzer*innen soziale Medien als frustrierend, weil sie dort von Werbung, Influencer-Inhalten und gesponserten Beiträgen überflutet werden. In diesem Kontext bieten KI-Tools eine willkommene Abkürzung. Zusätzlich integrieren immer mehr Anbieter KI direkt in ihre Plattformen, um ein nahtloses Erlebnis von der Inspiration bis zur Buchung zu gewährleisten.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Buchungsverhalten 2026: spontaner, kurzfristiger, direkter</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Neben dem KI-Trend lässt sich eine zweite, eng damit verwobene Entwicklung beobachten. Das Buchungsverhalten wird spontaner. Reisende entscheiden häufiger Last Minute, reagieren stärker auf aktuelle Faktoren wie Wetter oder Verfügbarkeit und vergleichen Angebote in Echtzeit. Die Suche nach Reisen beginnt immer öfter über digitale Kanäle wie Suchmaschinen, Buchungsplattformen, soziale Netzwerke und eben KI-Chats. Wer heute auf TikTok einen Ort entdeckt, der ihn anspricht, kann nur Stunden später dort eine Unterkunft gebucht haben. Inspiration, Vergleich und Buchung liegen manchmal nur Minuten auseinander.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Für Tourismusbetriebe stellt sich in diesem Umfeld die drängende Frage, wie die eigene Website auffindbar bleibt, wenn Reisende ihre Planung zunehmend über KI-Tools abwickeln, die keine klassischen Suchergebnisse mehr liefern, sondern direkte (und oft kaum nachverfolgbare) Empfehlungen aussprechen. Erste KI-Agenten sind bereits in der Lage, vollständige Reisepläne zu erstellen. Wer in diesen Systemen nicht sichtbar ist, existiert für einen wachsenden Teil potenzieller Gäste schlichtweg nicht. Viele Hoteliers haben diese neue Realität bereits erkannt. Laut Adyen-Report glauben 55 Prozent der deutschen Unterkunftsanbieter, dass KI-Suchwerkzeuge die Branche grundlegend verändern werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Zwischen den großen Studienzahlen und den konkreten Erfahrungen an der Rezeption liegt allerdings oft eine Diskrepanz. Green Pearls® hat daher seine Partnerhotels gefragt, was sie in ihrem Alltag tatsächlich an verändertem Buchungsverhalten und dem Einsatz von KI beobachten und wie sie auf etwaige Veränderungen reagieren.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Die Rückkehr der Unverbindlichkeit</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Seit der Pandemie registrieren die beiden veganen Südtiroler Schwesterhotels </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Paradiso Pure.Living</strong></span></a><span><strong> </strong>und<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>LA VIMEA</strong></span></a><span> einen deutlichen Wandel, der durch die wirtschaftliche Unsicherheit in Europa in den vergangenen zwei Jahren noch an Fahrt aufgenommen hat. Der Anteil kurzfristiger Buchungen sei deutlich gestiegen, berichten die Teams der beiden Hotels. Gäste planen weniger langfristig, bevorzugen stattdessen Flexibilität und entscheiden je nach Lage, Wetter und persönlicher Stimmung. Gleichzeitig hat sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer verkürzt. Beide Hotels sehen darin keine Laune des Zeitgeists, sondern eine Reaktion auf reale Bedingungen wie wirtschaftliche Unsicherheit, veränderte Arbeitssituationen und ein generell gewachsenes Bedürfnis, sich möglichst wenig festzulegen. Für die Häuser bedeutet das, in ihrer Kommunikation und Angebotsgestaltung noch mehr Wahlfreiheit zu signalisieren.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Eine sehr ähnliche Erfahrung macht das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span><strong> </strong>am Bodensee. Seit Corona haben sich die Buchungsgewohnheiten fundamental verändert. Gäste buchen ohne lange Vorplanung und am liebsten mit Stornogarantie bis zur Anreise; ein Wunsch, den viele kleinere Betriebe nicht erfüllen können, ohne ihr wirtschaftliches Fundament zu gefährden. Alles laufe digital ab, persönliche Anrufe seien zur Ausnahme geworden, berichtet Inhaberin Ursula Wagner außerdem. Anfragen würden gleichzeitig an Dutzende Hotels geschickt, ohne persönliche Bindung an ein Haus. Das ist die Schattenseite der neuen Buchungskultur. Vergleichbarkeit und Effizienz aus Gastsicht, aber auch eine Entpersonalisierung, die dem Geist echter Gastfreundschaft zuwiderläuft.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Beim </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>ADLER Ritten</strong></span></a><span> in Südtirol zeigen sich zwei beinahe gegensätzliche Entwicklungen gleichzeitig: Einerseits wollen Gäste länger verweilen, um die Kultur, Geschichte und Energie eines Ortes wirklich aufzunehmen. Der Trend zu bewusstem Reisen ist im ADLER Ritten spürbar: ankommen, sich setzen, die Aussicht und die Stille genießen. Andererseits nehmen vor allem in den Zwischensaisons Last-Minute-Buchungen insbesondere für kürzere Aufenthalte zu. Viele Reisende entscheiden heute kurzfristiger. Wer sich nicht früh festlegen möchte, bucht spontan, vorausgesetzt, die Inspiration kommt zum richtigen Zeitpunkt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das Baumhotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span> in Südtirol beobachtet kürzere Entscheidungszyklen, intensivere Preisvergleiche und eine wachsende Nachfrage nach personalisierten Angeboten. Digitale Assistenzsysteme, darunter KI-Tools, spielen dabei eine zunehmende Rolle. Das Haus setzt daher darauf, noch individueller auf Gästewünsche einzugehen und Erlebnisse zu schaffen, die kein Algorithmus reproduzieren kann. Wer einen Aufenthalt im My Arbor bucht, sucht kein standardisiertes Hotelerlebnis. Er sucht etwas, das sich einer schematischen Einordnung entzieht. Das ist das stärkste Argument des besonderen Wellnesshotels gegenüber den KI-gestützten Buchungskanälen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Was kein Algorithmus ersetzen kann</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/f470f7df-bc2b-4a1e-8c63-6ed91b18ddb8/1920_schwarzwaldpanoramaauszeitvomalltag.jpg?20204"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> in Bad Herrenalb sieht ebenfalls Veränderungen, die sich mit den Erfahrungen der anderen Hoteliers decken. Gäste informieren sich intensiver, vergleichen stärker und nutzen zunehmend digitale und KI-gestützte Recherchetools. Der Wunsch nach Transparenz, Sinnhaftigkeit und glaubwürdiger Nachhaltigkeit wächst aber ebenfalls. Mehr Persönlichkeit, nicht mehr Digitalisierung, lautet die Devise, und so setzt das Hotel bewusst auf individuelle Beratung, authentische Kommunikation und klare Werte. Denn gerade im Zeitalter der KI suchen viele Gäste nicht nur reine Informationen, sondern Orientierung, Vertrauen und echte Empfehlungen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/e542bbd3-5878-4fa5-b5eb-8d980a60fbcc/1920_16-20-hotel-das-rubezahl-martin-morgenweck-19.jpg?47389"><p style="text-align:justify;"><span>Den Trend zu kurzfristigeren Buchungen und einer steigenden Preissensibilität registriert auch das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Hotel Das Rübezahl</strong></span></a><span><strong> </strong>im Allgäu; beides Zeichen eines veränderten Entscheidungsverhaltens, das auch KI-Nutzung in der Recherchephase widerspiegelt. Die Antwort des Hauses ist persönlich gehalten und setzt auf Nähe, persönliche Beratung, Empfehlungen von Herzen und individuelle Betreuung. Das kann kein Algorithmus ersetzen und das Hotel sieht darin einen klaren Wettbewerbsvorteil. Was Menschen an diesem Ort schätzen, lasse sich nicht automatisieren, ist das Team überzeugt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/85bbad68-2846-4a82-b166-69257caaf582/1920_hotel-klosterbraeu-familienshooting-oktober-2021-copydavidjohansson-9583-webkopie.jpg?46624"><p style="text-align:justify;"><span>Das Tiroler Traditionshaus </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-klosterbraeu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Hotel Klosterbräu</strong></span></a><span> in Seefeld sieht derzeit dagegen keine klar messbaren Veränderungen im Buchungsverhalten, die eindeutig auf KI zurückzuführen wären. Gäste informieren sich weiterhin über klassische Kanäle und persönliche Empfehlungen. Dennoch ist das Haus überzeugt, dass KI-gestützte Inspiration, automatisierte Angebotsvergleiche und personalisierte Reisevorschläge an Bedeutung gewinnen werden. Das Haus investiert daher weiterhin in klare, authentische Inhalte, transparente Angebote und eine starke Direktbuchungsstrategie. Der persönliche Kontakt bleibt zentraler Erfolgsfaktor. Technologie wird Prozesse effizienter machen, aber Vertrauen, Emotion und echte Gastfreundschaft entscheiden letztlich darüber, ob ein Gast wiederkommt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/2f6654bb-5666-4e8d-960f-79ef4adbe5e7/1920_nachhaltiger-familienurlaub-kroatien-insel-iz-hotel-korinjak.jpg?56760"><p style="text-align:justify;"><span>Eine Erfahrung, die für viele kleinere Boutique-Betriebe zutreffen dürfte, macht das kroatische Retreat </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Hotel Korinjak</strong></span></a><span>. Die meisten Gäste finden über Mundpropaganda oder persönliche Vorerfahrung zu ihnen. KI-gesteuerte Buchungsströme sind bislang nicht spürbar, was das Haus auf die spezifische Natur seines Angebots zurückführt. Wer ein besonderes, schwer kategorisierbares Produkt hat, taucht in den Ergebnislisten gängiger Suchmaschinen wie in den Vorschlägen von KI-Tools oft nicht auf und muss sich auf persönliche Weiterempfehlungen und starke Netzwerke verlassen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Wenn KI die Gäste schickt</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Einen besonders konkreten Datenpunkt liefert das Kärntner </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-schloss-lerchenhof-kaernten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Schloss Lerchenhof</strong></span></a><span><strong>.</strong> Mehrere Restaurantgäste haben erzählt, dass sie aufgrund einer KI-Empfehlung zum Essen gekommen sind. Ein erster messbarer Beleg dafür, wie KI zunehmend zur Orientierung auch bei der Restaurantwahl beiträgt, nicht nur auf Hotelsuche-Ebene. Bei den Buchungen zeigt sich auch im Schloss Lerchenhof ein klarer Trend zur Kurzfristigkeit. Langzeitbuchungen über eine Woche werden seltener; der durchschnittliche Aufenthalt liegt inzwischen bei vier Nächten. Bemerkenswert ist außerdem, dass der Lerchenhof seit der Umstellung auf ein neues Buchungssystem im Jahr 2024 rund 80 Prozent Direktbuchungen verzeichnet, gegenüber zuvor rund 50 Prozent. Eine Entwicklung, die zeigt, dass digitale Infrastruktur und Direktvertrieb zusammengehen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/okelmanns/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Okelmann‘s</strong></span></a><span> in Niedersachsen bemerkt deutlich, dass immer mehr Gäste über eine KI-Suche auf das Hotel aufmerksam werden, sowohl für private Aufenthalte als auch für Geschäftsreisen und Veranstaltungen. Diese Entwicklung bewertet das Haus sehr positiv. Gleichzeitig ist auch die Zahl der Direktbuchungen über die eigene Website deutlich gestiegen. Um diesen Trend weiter zu fördern, führt das Okelmanns im Frühjahr einen Korrespondenz-Manager ein, der die Kommunikation mit Gästen vereinfacht und beschleunigt. Dies zeigt, wie wichtig es ist, nach einer erfolgreichen Auffindbarkeit über KI auch mit einer überzeugenden Website und einem unkomplizierten Buchungsprozess zu punkten.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Klarheit als Strategie</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/4d660e0a-1bcf-4e32-be37-22bf691e4288/1920_hotel-weihrerhof-103.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Hotel Weihrerhof</strong></span></a><span> am Wolfsgrubener See in Südtirol stellt fest, dass Suchanfragen vor allem konkreter und individueller werden. Gäste suchen nicht mehr einfach nach ‚Hotel Südtirol‘, sondern nach Häusern, die zu bestimmten Werten und Bedürfnissen wie Nachhaltigkeit, Ruhe, Lage am See oder familiäre Führung passen. KI-gestützte Suchen funktionieren anders als klassische Schlagwortsuchen, da sie die Bedeutung bis hin zum Kontext verarbeiten und nicht nur Begriffe abgleichen. Daher liefert sie präzisere Treffer. Der Weihrerhof reagiert auf diese Entwicklung mit einer klaren Content-Strategie: Inhalte werden transparent, konkret und strukturiert formuliert, sodass sowohl menschliche Gäste als auch KI-Systeme ein realistisches und stimmiges Bild des Hauses sowie seiner Werte wie Naturverbundenheit, Seezeit und Familie erhalten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Lifestylehotelgruppe SANDcollection<strong> </strong>in Norddeutschland<strong> </strong>beschreibt, was viele Green Pearls® Partner in ähnlicher Form erleben: KI und Social Media erleichtern Gästen die Orientierung, liefern Reisevorschläge, Preisprognosen und Alternativtermine in Sekunden. Die Digitalisierung habe das Buchen vereinfacht und den Entscheidungsprozess enorm beschleunigt, meint Inhaberin Marion Muller. Trotzdem werden Details nach wie vor gerne persönlich abgeklärt, z.B. per Telefon, E-Mail oder über den Live-Chat der Webseite. Die FAQ-Funktion digitaler Buchungsplattformen beantworte Fragen häufig nicht ausreichend oder individuell genug. Vor diesem Hintergrund verfolgen das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>SANDnature</strong></span></a><span> (Ostsee) und das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-glow-nachhaltiges-hotel-husum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>SANDglow</strong></span></a><span> (Nordsee) eine Ausrichtung, die auf einer klaren Positionierung samt Corporate Identity, einer optimierten Online-Präsenz mit konkreten Inhalten, Bild- und Videomaterial, flexiblen Stornierungsoptionen sowie personalisierten Angeboten statt Standardpaketen basiert. Hinzu kommt der gezielte Einsatz eigener digitaler Tools zur Datenanalyse und Gästekommunikation, kombiniert mit einem bewussten Bekenntnis zu persönlichem Service als Mehrwert.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Von einer technischen Seite nähert sich der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa</strong></span></a><span> in Bayern dem Thema. Interne Analysen zeigen dem Haus, dass ein wachsender Anteil der Website-Zugriffe von KI-Assistenten stammt. Der Webauftritt wird daher so gestaltet, dass die künstliche Intelligenz detaillierte und strukturierte Informationen daraus ziehen kann. Wer im Zeitalter intelligenter Suchsysteme sichtbar sein will, muss seine Inhalte so aufbereiten, dass Algorithmen sie lesen, verstehen und weiterempfehlen können.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span> beobachtet, dass geringere Planungsvorläufe und Wahlfreiheit für Gäste selbstverständlich geworden sind. Entscheidungen fallen spontaner, Vergleiche werden häufiger gezogen, die Recherche dahinter wird gründlicher. KI dient dabei gezielt als Inspirations- und Recherchewerkzeug. Wer in Sekunden buchen will, braucht in Sekunden klare Antworten. Das Hotel reagiert darauf mit verständlichen Websiteinhalten, ehrlichen Bildern und unkomplizierter Kommunikation. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach persönlicher Beratung. KI liefert Orientierung, den letzten Anstoß geben jedoch oft die Menschen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Sichtbarkeit, Klarheit und der unersetzliche Faktor Mensch</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Wer in einer KI-gestützten Buchungswelt sichtbar sein will, braucht strukturierte, ehrliche, aber vor allem menschliche Inhalte. Auch eine unverwechselbare Positionierung ist im Wettbewerb um Aufmerksamkeit unverzichtbar. Aber wer Gäste wirklich binden will, braucht das, was kein Algorithmus liefert: echte Gastfreundschaft, persönliche Beratung, individuelle Nähe. KI verändert, wie Reisende suchen, vergleichen und entscheiden. Sie verändert nicht, was Menschen am Ende eines langen Reisetages wirklich suchen: einen Ort, der sie willkommen heißt.</span></p><p><strong>Unsere Quellen:</strong></p><ul><li><a href="https://www.adyen.com/index-reports/hospitality" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Adyen Index: Hospitality & Travel Report 2025</span></a><span>, Adyen N.V. (Amsterdam)</span></li><li><a href="https://www.oecd.org/en/publications/artificial-intelligence-and-tourism_3f9a4d8d-en.html?utm_medium=social&utm_source=linkedin" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>OECD/G7-Grundsatzpapier: Artificial Intelligence in Tourism</span></a><span>, Organisation for Economic Co-operation and Development</span></li><li><a href="https://www.diegutenachricht.at/buchungsverhalten-im-tourismus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Crosseye Marketing/diegutenachricht.at</span></a><span>: Buchungsverhalten 2026</span></li></ul>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Naturhotel Outside,Naturresort Gerbehof,Hotel My Arbor,ADLER Ritten,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,LA VIMEA,Schwarzwald Panorama,Hotel Das Ruebezahl,Hotel Klosterbraeu,Hotel Korinjak,Hotel Schloss Lerchenhof,Hotel Okelmann&#039;s,Hotel Weihrerhof,SANDnature,SANDglow,SANDcollection,Buchungsverhalten,KI-Reiseplanung]]></category>
            <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Mon, 17 Aug 2026 14:36:23 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Der Ort bestimmt die Architektur – und das Hotelerlebnis</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/der-ort-bestimmt-die-architektur--und-das-hotelerlebnis/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/der-ort-bestimmt-die-architektur--und-das-hotelerlebnis/</guid><pp:caseid>763146</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Authentizität ist zum zentralen Unterscheidungsmerkmal im Hotelmarkt geworden. Häuser, die die Sprache ihres Ortes sprechen, gewinnen an Bedeutung. Laut hotelaktuell.ch schaffen Hotels, die ihre regionale Identität durch Architektur, Material und Atmosphäre sichtbar machen, eine emotionalere Bindung zu ihren Gästen. Der Ort wird spürbar, das Haus selbst zur Erfahrung.</span></i></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Hotels als Tor und Verbindung zur Region</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Reisende suchen bei der Auswahl ihres Hotels bzw. ihrer Ferienunterkunft nicht mehr nur Komfort und einen Platz zum Schlafen, sondern darüber hinaus Orientierung und Echtheit. Der Wunsch, wirklich an einem Reiseziel anzukommen, treibt Reiseentscheidungen zunehmend mit an. Eine Architektur, die tief in den Gegebenheiten vor Ort verwurzelt ist und die Landschaft respektiert, schafft dafür die Grundlage.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Aber eine regionale Bauweise hat weit mehr als atmosphärische Konsequenzen; sie hat auch messbare ökologische. Heimische Materialien wie Naturstein oder Holz verkürzen Transportwege und reduzieren Emissionen in der Logistik. Wer ansässige Handwerksbetriebe einbezieht, erhält ortsspezifisches Wissen und stärkt lokale Wirtschaftskreisläufe. Und Architekten, die Topografie, Klima und Vegetation eines Standorts in ihre Planung einbeziehen, schaffen Gebäude, die weniger technische Kompensationen wie Kühlung, Heizaufwand oder Wartung benötigen:</span></p><ul><li data-list-item-id="e76de6c1da9983b51bbaf55867fff835b"><p style="text-align:justify;"><span>Natürliche Verschattung statt permanenter Kühlung</span></p></li><li data-list-item-id="e33372c5eec5fb523709f100196c0e439"><p style="text-align:justify;"><span>Wandstärken, die Wärme speichern, statt Heiztechnik, die das ausgleichen muss</span></p></li><li data-list-item-id="e87cab3ef0531bc6d01325e7c5407ce66"><p style="text-align:justify;"><span>Traditionelle Dachkonstruktionen, die über Jahrhunderte für die klimatischen Bedingungen des Standorts optimiert wurden</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Diese in der Bauform gespeicherte, technische Intelligenz gewinnt heute im Kontext von Dekarbonisierung und Ressourcenschonung immer weiter an Relevanz.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Architektur als Basis einer verantwortungsbewussten Hotellerie</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Green Pearls® Partner verstehen Architektur in diesem Sinn nicht (nur) als Stilfrage, sondern als strukturelle Grundlage verantwortungsvollen Wirtschaftens. Die folgenden Beispiele, von den Südtiroler Alpen bis zur sizilianischen Südküste, vom Schwarzwald bis zur kroatischen Insel, zeigen, was das konkret und individuell bedeutet.</span></p><h3><span>Im Kern der Markenidentität</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Die ADLER Spa Resorts & Lodges werden bereits in der sechsten und siebten Generation seit 1810 von der Familie Sanoner unter genau diesem Anspruch geführt. Was als Gasthof in St. Ulrich in Südtirol begann, umfasst heute vom Dolomitenhochplateau bis zur sizilianischen Südküste sieben Häuser, deren gemeinsame Sprache unter anderem die landschaftsgebundene Architektur und Naturverbundenheit ist.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ein besonders prägnantes Beispiel für diese Haltung ist das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank"><span><strong>ADLER Ritten</strong></span></a><span>. Auf einer Waldlichtung des Südtiroler Hochplateaus gelegen, fügt sich das Ensemble aus Haupthaus, Nebengebäude und einzelnstehenden Chalets nahezu selbstverständlich in die Umgebung ein. Die Lodge setzt auf eine zurückhaltende Integration in den Ort, die das natürliche Layout der Landschaft nutzt statt sich ihm aufzuzwingen. Dunkle Holzfassaden und regionale Materialien prägen das Erscheinungsbild. Verwendet wurden unbehandelte Fichten- und Lärchenhölzer für die Fassaden, während Eichenböden im Inneren Wärme und Wertigkeit vermitteln. Besondere Akzente setzen die kunstvoll gestalteten Holzpaneele in der Lobby. Dafür wurden einzelne Bretter gezielt gegen die Maserung gehobelt, wodurch eine reliefartige, fast skulpturale Oberfläche entsteht.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der schwarze Holzmantel der Gebäude lässt die Architektur mit der Waldlandschaft eins werden. Dabei folgt die Gestaltung keinem internationalen Designvorschlag oder importierten Ästhetik. Vielmehr spricht das Gebäude die Sprache des Ortes. Proportionen, Materialität und Maßstab orientieren sich an einer Kulturlandschaft, die über Jahrhunderte von der bäuerlichen Baukultur Südtirols geprägt wurde. Entworfen wurde das ADLER Ritten von den Inhabern Andreas und Klaus Sanoner gemeinsam mit dem Südtiroler Architekten Hugo Demetz. Ihr Entwurf zeigt, wie zeitgenössische Architektur durch Zurückhaltung und Ortsbezug eine starke Wirkung entfalten kann.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Im Juli 2022 eröffnete das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-spa-resort-sicilia/" target="_blank"><span><strong>ADLER Sicilia</strong></span></a><span> an der Südküste Siziliens. Es ist das erste mediterrane Haus der Collection und zugleich ihr erstes Resort am Meer. Die Anlage liegt an einem kilometerlangen, unberührten Sandstrand nahe dem Tal der Tempel in Agrigent und unmittelbar neben dem WWF-Naturreservat Riserva Torre Salsa. Die Architektur aus Zedernholz und Glas ist auf einer Anhöhe errichtet und in die Landschaft integriert. Insgesamt umfasst das Resort 90 Gästezimmer mit begrünten Dächern. In der Ausstattung kommen überwiegend regionale Materialien wie Tuffstein zum Einsatz. Die Wände sind mit Terracruda, roter Erde vom Ätna, verputzt, die durch ihre feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften zu einem stabilen Raumklima beiträgt</span></p><h3><span>Zurückhaltung als Entwurfsprinzip</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel Weihrerhof</strong></span></a><span> auf dem Ritten, direkt am Wolfsgrubener See gelegen, ordnet sich bewusst dem Ort unter. Das Gebäude weist unter anderem die traditionelle Dachform des Rittens auf, jene für das Hochplateau typische Konstruktion, die das Landschaftsbild seit Generationen prägt. "Gebaut wird mit sehr viel Zurückhaltung: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich", beschreibt Gastgeber Klaus Pichler den Ansatz. Das Grundstück umfasst sieben Hektar Wald und drei Hektar Wiesen, die seit mehr als zwanzig Jahren weder gedüngt noch bewirtschaftet werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Oberhalb von Brixen wurde das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>Hotel My Arbor</strong></span></a><span> auf Stelzen errichtet, eine Bauweise, die an die hohen Bäume im umgebenden Wald erinnert und es gleichzeitig ermöglichte, einen Großteil des bestehenden Baumbestands zu erhalten. Holzfassaden und natürliche Materialien greifen die Bergwaldlandschaft Südtirols sowohl im Inneren als auch Äußeren auf und sorgen für eine authentische Atmosphäre.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> am Bodensee schafft über die Materialauswahl Verbindungen zur Umgebung: Die Steine für den Spa-Bereich stammen aus der Rheinmündung in den Bodensee. Das Holz der Möbel und EinIntegration statt Inszenierung</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/ferienwohnungen/summit-lodges-pfunds/" target="_blank"><span><strong>Summit Lodges</strong></span></a><span> in Tirol fügen ihre Naturstammhäuser wiederum behutsam in den Hang ein, mit Steinmauern die direkt aus dem Material des Aushubs errichtet wurden. Was ausgegraben wurde, fand Wiederverwendung. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-rinner/" target="_blank"><span><strong>APIPURA hotel rinner</strong></span></a><span> in Südtirol geht noch einen Schritt weiter: Der Lehmboden, der beim Umbau ausgehoben wurde, fand als Erdpyramiden in den Hotelgängen wieder Verwendung. Dazu kommen einheimisches Zirben- und Lärchenholz, hiesiger Plima-Stein im Treppenhaus und Heuplatten als Dekorelemente. Wer durch dieses Haus geht, geht durch die Region.</span></p><h3><span>Integration statt Inszenierung</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Manche Häuser inszenieren die Natur, andere lassen sie den Ton angeben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Architektur sich zurücknimmt, regionale Materialien und traditionelle Bauweisen aufgreift und so Teil des jeweiligen Ortes wird, statt ihn zu überformen.</span></p><p>Authentizität ist ein Schlagwort, was häufig gebraucht wird. Für die beiden Luxusresorts der unabhängigen vietnamesischen Hotelgruppe The Anam gibt es jedoch kaum eine passendere Beschreibung. Die Architektur der beiden 5-Sterne-Resorts auf der Halbinsel Cam Ranh und in Mui Ne im Süden des Landes setzt bewusst und konsequent auf regionale Bautraditionen. So finden Gäste die typischen Dachformen, gemusterte Fliesen hergestellt von Handwerker*innen aus dem ganzen Land sowie Kunst und Dekor, das die enge Verbundenheit zur jeweiligen Region widerspiegelt. Beim Bau wurde zudem darauf geachtet, dass die Hotels die umliegende Natur nicht überragen. So ducken sich die Villen und Gebäude des <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/the-anam-cam-ranh-luxusresort-vietnam/" target="_blank"><strong>The Anam Cam Ranh</strong></a> in eine naturnahe Gartenanlage mit über 3000 Palmen, währen sich das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/the-anam-mui-ne-luxus-resort-vietnam/" target="_blank"><strong>The Anam Mui Ne</strong></a> beinahe kaskadenartig an die Hügel schmiegt, die sich zum Strand hinab erstrecken.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank"><span><strong>LA VIMEA Vegan Hotel</strong></span></a><span> in Südtirol steht inmitten eines parkartigen Gartens im Herzen eines Alpentals in Südtirol. Naturgarten und Teich sind kein dekorativer Rahmen, sie sind Teil des Lebensraums des Hauses. Gäste schwimmen im Naturteich zwischen Seerosen. Ein Terrassendach wurde vollständig begrünt und ist damit selbst zum Garten geworden. Beim </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/bio-und-wellnessresort-stanglwirt-tirol-oesterreich/" target="_blank"><span><strong>Bio- und Wellnessresort Stanglwirt</strong></span></a><span> im Unterinntal setzt die alpine Landschaft rund um den Wilden Kaiser den Maßstab. Kern der Bio-Bauphilosophie ist der traditionelle Tiroler Baustil gepaart mit neuesten Erkenntnissen des ressourcenschonenden Bauens: uraltes Tennholz in der Hotelbar, Holztramdecken statt Stahlkonstruktionen, heimisches Zirbenholz in den Innenräumen; Holzziegel werden mit Kalkmörtel statt Zement gebunden. Was sich anfühlt wie selbstverständliche Tiroler Gastlichkeit, ist das Ergebnis konsequenter Entscheidungen, in Konstruktion, Material und Betrieb.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank"><span><strong>Relais del Maro</strong></span></a><span> an der ligurischen Riviera, das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span><strong> </strong>in Osttirol und das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Das Rübezahl</strong></span></a><span><strong> </strong>im Allgäu verbinden eine ähnliche Haltung: Architektur wird hier als Fortsetzung der Landschaft verstanden. Das Relais del Maro arbeitet mit biologischen Naturbaustoffen und traditionellen, teils antiken Techniken, während die beiden anderen Häuser auf regionale Materialien wie Holz, Stein und natürliche Stoffe setzen, die ihre jeweilige Baukultur prägen. Charakteristisch für alle drei ist der Verzicht auf spektakuläre Signature-Architektur zugunsten einer zurückhaltenden, ortsbezogenen Formensprache. Auch die Innenräume bleiben dieser Logik treu. Naturfarben, natürliche Materialien und regionale Bezüge schaffen fließende Übergänge zwischen Innen und Außen, sodass die Natur nicht zur Bühne wird, sondern zum integralen Teil des Aufenthalts.</span></p><h3><span>Der Ort bestimmt die Form</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/712fcc02-d03a-4740-af09-6f0acf67ba24/1920_olm-aussenansicht-55x45-300dpi-marco-zanta.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das sich Tradition und Morderne nicht ausschließen müssen, zeigt das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> im Tauferer Ahrntal, welches 2023 eröffnete. Einerseits wirkt der moderne Bau in seiner kreisrunden Form ungewohnt und &nbsp;trägt doch seinen Namen aus dem Südtiroler Dialekt: Alm. Die kreisrunde Form des Hauses verweist auf den endlosen Kreislauf der Zeit, aber auch an die Mühlsteine in den Mühlen, die früher dort betrieben wurden. Gebaut wurde mit regionalen Baustoffen und ausgestattet mit Lärchenholz, viel Glas und natürlichen Materialien. Die Energie stammt vollständig aus eigenen Photovoltaik-Anlagen und Erdwärmesonden ergänzt durch Wasserkraft. Das Haus ist seit Eröffnung nach dem GSTC-Standard zertifiziert.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/9a322264-79fb-446a-800e-bd56b8af23c7/1920_schwarzwald-panorama-circular-living-zimmer-waldklang-3.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span><strong> </strong>in Bad Herrenalb beschreitet einen verwandten, aber eigenständigen Weg. Das Circular-Living-Konzept, das schrittweise im gesamten Haus umgesetzt werden soll, orientiert sich an den vorhandenen Ressourcen der Region und an den Prinzipien einer kreislauffähigen Bau- und Einrichtungskultur. Der Schwarzwald wird dabei unmittelbar in Materialwahl und Handwerk in das Projekt eingebunden. Jedes Ausstattungsdetail wurde nach Kriterien der Kreislauffähigkeit, Langlebigkeit und Gesundheitsverträglichkeit bewertet. Verwendet werden Materialien, die sich in bestehende Stoffkreisläufe integrieren lassen und deren Herkunft sowie ökologische Wirkung transparent nachvollziehbar sind. Die Verbundenheit mit dem Ort spiegelt sich allerdings nicht nur in der Materialwahl, sondern auch in der gestalterischen Umsetzung wider. Realisiert wurden die Circular-Living-Zimmer gemeinsam mit dem Schwarzwälder Hotel-Inneneinrichter FRITZ SCHLECHT | SHL.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/aaa0c7ca-a9f8-4a1f-9918-e62892c43df1/1920_view-of-croatian-island-town-and-hotel-korinjak-on-iz.jpg?89363"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank"><span><strong>Hotel Korinjak</strong></span></a><span> auf der kroatischen Insel I</span>ž<span> wurde in den 1960er Jahren gebaut, als Energieeffizienz oder nachhaltiges Bauen noch kein fester Bestandteil architektonischer Planung &nbsp;war. Dennoch verkörpert das Haus heute eine selbstverständliche Einbindung in die Landschaft. Mit nur zwei Geschossen, einem zurückhaltenden Haupthaus und einer klaren, funktionalen Struktur tritt das Hotel nicht in Konkurrenz zu seiner Umgebung. Es überragt weder die Küstenlinie noch dominiert es die charakteristische Insellandschaft aus Pinien, Naturstein und Meer. Stattdessen fügt es sich in die Topografie und den Maßstab des Ortes ein.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Was Architektur leistet, wenn sie sich zurücknimmt</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Warum ist das alles relevant? Nicht weil regionale Baukultur schöner ist, sondern weil sie Konsequenzen hat, die weit über Ästhetik hinausgehen. Örtliche Materialien bedeuten kürzere Transportwege und geringere Emissionen. Lokale Handwerker bedeuten Wissenstransfer. Traditionelle Dachformen und Wandkonstruktionen sind klimatisch erprobt, über Jahrhunderte optimiert für genau jene Bedingungen, unter denen das Gebäude stehen wird.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Und Architektur schafft eine wahre Identität. Wer in einem Haus ankommt, das so gebaut ist, als könnte es überall stehen, weiß nicht, wo er ist. Ein Haus, das die Sprache seines Ortes spricht, vermittelt etwas, das kein Marketingkonzept ersetzen kann: das Gefühl, wirklich angekommen zu sein.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Hotels der Green Pearls® Collection sind so unterschiedlich, wie die Regionen in denen sie sich befinden. Aber sie teilen eine Haltung und verstehen Architektur nicht als Selbstdarstellung, sondern als Verantwortung. Sie bauen nicht gegen ihren Ort, sie bauen mit ihm. Denn verantwortungsbewusste Architektur entsteht nicht durch Trends. Sie entsteht durch Zuhören.</span></p><h4 style="text-align:justify;"><span>Quellen:</span></h4><ul><li data-list-item-id="eaf18f5bf58f11d09fc8cef54e8e3ae56"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.architekturfotoblog.de/grundlagen-der-architektur/architektur-und-identitaet-regionale-einfluesse-in-der-zeitgenoessischen-gestaltung/"><span>Architekturfotoblog: Architektur und Identität – Regionale Einflüsse in der zeitgenössischen Gestaltung</span></a></p></li><li data-list-item-id="e2db92f0519dfdbf94abef6e43bf86502"><p style="text-align:justify;"><a href="https://plarchitekten.at/hotelplanung-architekten/"><span>Plarchitekten: Wie die Hotelplanung Architekten vor Herausforderungen stellt</span></a></p></li><li data-list-item-id="ea1718a2bb30f8fde1d181d2071aec32c"><p style="text-align:justify;"><a href="https://hotelaktuell.ch/2025/11/06/lokale-handschrift-wie-regionale-identitaet-das-hoteldesign-staerkt/"><span>Hotel aktuell: &nbsp;Lokale Handschrift – Wie regionale Identität das Hoteldesign stärkt&nbsp;</span></a></p></li><li data-list-item-id="e932d8fa9749f41b9d28792fca59be377"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.htr.ch/story/hotellerie/das-gebaeude-als-spiegel-der-umgebung-43347"><span>htr: Das Gebäude als Spiegel der Umgebung</span></a></p></li><li data-list-item-id="eead6eeb201cf99db3730963b78c8320f"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.architektenauswahl.de/architekt/2685-wie-pr%C3%A4gen-regionale-einfl%C3%BCsse-die-vielfalt-architektonischer-stilrichtungen/"><span>Architektenauswahl: Wie prägen regionale Einflüsse die Vielfalt architektonischer Stilrichtungen?</span></a></p></li></ul>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>In einer Welt, die immer schneller wird und in der sich Identitäten aufzulösen scheinen, braucht es für den Einzelnen Rückzugsorte, um wieder zu sich selbst zu finden. So ein Rückzugsort ist das ADLER Ritten.</i><strong>Klaus Sanoner, Inhaber der ADLER Spa Resorts &amp; Lodges</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,OLM Nature Escape,Hotel Korinjak,Schwarzwald Panorama,Relais del Maro,Naturhotel Outside,Hotel Das Ruebezahl,LA VIMEA,Bio- und Wellnessresort Stanglwirt,APIPURA hotel rinner,Summit Lodges,Naturresort Gerbehof,Hotel My Arbor,Hotel Weihrerhof,ADLER Sicilia,ADLER Ritten,Architektur,Innenarchitektur,regional,The Anam,The Anam Cam Ranh,The Anam Mui Ne]]></category>
            <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 15 Jul 2026 11:10:34 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2338/adler-spa-resort-sicilia-hotel.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[ADLER Spa Resort SICILIA: Gentle Architecture and green roofs]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[ADLER Spa Resort SICILIA]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Frische statt Dauerfrost: Wie Hoteliers durch ihre Einkaufsstrategien die Kühlhaus-Grundlast kappen</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/frische-statt-dauerfrost-wie-hoteliers-durch-ihre-einkaufsstrategien-die-kuehlhaus-grundlast-kappen/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/frische-statt-dauerfrost-wie-hoteliers-durch-ihre-einkaufsstrategien-die-kuehlhaus-grundlast-kappen/</guid><pp:caseid>763259</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Die Energiekrise des Jahres 2026 verschärft den wirtschaftlichen Druck auf die Hotellerie in einem bislang kaum gekannten Ausmaß. Ausgelöst durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten geraten die Energiemärkte in Turbulenzen, mit unmittelbaren Folgen für die Strompreise. Für Hotelbetriebe, die ohnehin mit steigenden Netzentgelten und wachsenden CO₂-Kosten konfrontiert sind, entwickeln sich Energieausgaben zunehmend zu einem zentralen Risikofaktor.Besonders im Fokus steht dabei die Hotelküche, ein Bereich der oft im Verborgenen arbeitet, aber maßgeblich zur Kostenstruktur beiträgt.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Kühlung hat ihren Preis</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Kühl- und Tiefkühlhäuser laufen ununterbrochen an 365 Tagen im Jahr und verursachen durch dauerhafte Kühlketten, komplexe Lagertechnik und energieintensive Auftauzyklen eine enorme energetisch Grundlast, die sich in hohen Stromkosten und einer erheblichen Umweltbelastung niederschlägt. Darüber hinaus führt die Bevorratung im Rahmen des klassischen Großeinkaufs oft zu unübersichtlichen, „blinden Beständen“, die das Risiko von Lebensmittelverschwendung erhöhen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Einige Hoteliers beweisen jedoch, dass eine strategische Neuordnung der Beschaffung diesen Energiebedarf an der Wurzel packt. Durch die konsequente Umstellung auf regionale, frische und bedarfsorientierte Beschaffung reduzieren sie den Energieeinsatz bereits an der Quelle. Anstelle von globalen Lieferketten und tiefgekühlten Fertigprodukten etablieren diese Vorreiter eine bedarfsorientierte Just-in-Time-Lieferung. Kurze Wege vom Erzeuger direkt in die Weiterverarbeitung reduzieren die notwendige Kühlkapazität im Haus auf ein Minimum, sodass große Kühlhäuser durch moderne Kühleinheiten für den unmittelbaren Tagesbedarf ersetzt werden können.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Diese neue Form der Küchenorganisation bringt nicht nur eine Senkung des Stromverbrauchs mit sich, sondern auch qualitative Vorteile. Frische Produkte, ein hoher Eigenproduktionsanteil und der Einsatz traditioneller Konservierungsmethoden wie Fermentieren, Einkochen oder Dörren ermöglichen eine nachhaltige Vorratshaltung ganz ohne dauerhafte Kühlung. Ein Nebeneffekt: Gleichzeitig reduziert sich der Verpackungsaufwand durch Mehrwegsysteme und direkte Lieferketten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>So entsteht ein Ansatz, der ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Resilienz miteinander verbindet und zeigt, dass die Küche als einer der energieintensivsten Bereiche eines Hotels zugleich ein entscheidender Hebel für Effizienz sein kann. Wie unterschiedlich diese Strategien in der Praxis umgesetzt werden und welche konkreten Ergebnisse sie liefern, veranschaulichen die folgenden Beispiele der Green Pearls® Partnerhotels.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Regionale Strategien im Küchenalltag</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/59616d70-1d32-4d1f-bbac-0ad645d778b5/1920_nachhaltiges-wellnessresort-stanglwirt-wilder-kaiser-tirol-fruehstueckstisch-kaiserwiese.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/bio-und-wellnessresort-stanglwirt-tirol-oesterreich/" target="_blank"><span><strong>Bio- & Wellnessresort Stanglwirt</strong></span></a><span> in Tirol ersetzt eine eng getaktete, teils mehrmals tägliche Anlieferung den klassischen Großeinkauf. Die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern reduziert Zwischenlagerzeiten auf ein Minimum – und damit auch den Kühlbedarf. Ergänzt wird dieses Modell durch einen hohen Eigenproduktionsanteil und eine Küche, die gezielt nach Verfügbarkeit statt nach starrer Standardkarte arbeitet.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank"><span><strong>Relais del Maro</strong></span></a><span> in Ligurien ersetzt die konsequente hauseigene Zubereitung energieintensive, industriell verarbeitete Produkte. Kuchen und Tomatensaucen werden selbst gebacken bzw. gekocht, während die frisch zubereiteten Frühstückskomponenten als Kilometer-Null-Produkte direkt von Erzeugern aus den umliegenden Tälern und der Nachbarschaft stammen. Das täglich gebackene Brot, die Croissants sowie die traditionelle Focaccia kommen ohne Umwege direkt vom Dorfbäcker auf den Tisch. Durch diese kurzen Beschaffungswege und kleinere, flexiblere Einkaufszyklen entfällt eine aufwendige Bevorratung in großen Kühlanlagen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/85c37ec6-7f66-4cdb-8d5f-eb3e90e3c6a2/1920_copyalexfilz-6936.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Auch das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank"><span><strong>ADLER Ritten</strong></span></a><span> setzt auf ein Netzwerk regionaler Partner. Die Küche arbeitet mit frischen Produkten aus der unmittelbaren Umgebung und baut auf enge, verlässliche Beziehungen zu lokalen Erzeugern. Kurze Lieferwege sichern dabei nicht nur hohe Qualität und Frische, sondern reduzieren zugleich den Bedarf an energieintensiver Kühltechnik. Ergänzt wird mit Produkten aus dem hauseigenen Bauerngarten, der auf 4.000 Quadratmetern Sommerweizen, Kartoffeln, Rote Beete, Lauch, Erdbeeren und viele weitere Sorten hervorbringt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ähnlich operiert das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> am Bodensee und zeigt einen pragmatischen Zugang zu dieser Thematik. Eier, Käse und Gemüse kauft der Betrieb bei den Landwirten in der Nachbarschaft, während Kräuter, Salat und saisonale Gemüsesorten direkt aus dem eigenen Garten geerntet und verarbeitet werden. Das Naturresort verdeutlicht aber auch, dass eine verlässliche Lebensmittelkühlung gerade während der warmen Sommermonate in einer professionellen Küche unverzichtbar bleibt. Die Kombination aus dem Eigenanbau und dem Transport ohne Umwege reduziert aber den logistischen Energieaufwand und den Kühlbedarf im Vorfeld.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/19f30544-727e-4ee6-a255-dd18b9f78b53/1920_nachhaltigekulinarikapipurahotelrinnerkuchenteam-copyrotwild.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Einen besonders konsequenten Farm-to-Table-Ansatz verfolgt das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-rinner/" target="_blank"><span><strong>APIPURA hotel rinner</strong></span></a><span><strong> </strong>in Südtirol. Frisches Obst und Gemüse gelangen hier mehrmals wöchentlich direkt vom Nachbarhof in die Küche. Überschüsse werden durch traditionelle Methoden wie Fermentieren, Einkochen oder Einlegen haltbar gemacht. Die enge Abstimmung mit den Produzenten reicht dabei zum Teil bis in die Anbauplanung hinein. APIPURA-Küchenchef Manfred Rinner war zudem Teil einer Arbeitsgruppe, die das Gastronomiekonzept „Bio Fair Südtirol“ 2022 mitentwickelte. Das Zertifizierungssystem stärkt die lokale Bio-Landwirtschaft, indem Lebensmittel aus einem Umkreis von maximal 200 Kilometern stammen müssen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/2a5f9c66-2312-4a86-aa2e-8535fcc1a820/1920_myarbor-albisano-copybp14.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das Wellnesshotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span><strong> </strong>bei Brixen bestätigt, dass die Umstellung auf regionale, frische und selbst hergestellte Produkte die Energieeffizienz des Südtiroler Betriebs verbessert, vor allem durch die drastische Reduktion des Kühl- und Tiefkühlbedarfs, kürzere Lieferketten und deutlich geringere Lagerzeiten. Im direkten Vergleich zu einem Haupteinkauf mit umfangreicher, dauerhafter Kühlhausnutzung senkt das Hotel sowohl die direkten Stromkosten vor Ort als auch die indirekten Energieverbräuche im Bereich der Logistik. Dieser Verzicht auf dauergekühlte Vorräte schont die Ressourcen und führt gleichzeitig zu einer spürbar höheren Produktqualität für die Gäste, da erntefrische Rohwaren weitaus weniger energieintensive Verarbeitungsschritte in der Küche erfordern.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch das Hotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> in Bad Herrenalb verdeutlicht, dass eine frische, regionale Einkaufsstrategie nicht nur eine kulinarische, sondern eine energieeffiziente Entscheidung ist. Während der klassische Großeinkauf durch ununterbrochene Kühlketten und lange Lagerzeiten die Energiekosten nach oben treibt, verkürzt der Fokus auf saisonale Produkte die Lieferwege und Aufbewahrungszeiten spürbar. Kleinere, bedarfsorientierte Bestellmengen senken in dem Bad Herrenalber Wellnesshotel die Lebensmittelverschwendung und reduzieren die notwendige Kühlkapazität im Haus, was wiederum die technische Grundlast im Küchenbetrieb minimiert. Das Küchenteam stellt Basiskomponenten wie Fonds, Dressings oder Backwaren selbst her und somit gelingt eine ressourcenschonende Produktion, die weniger Lagerenergie mit höherer kulinarischer Qualität verbindet.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/6738c089-9ece-4469-ac76-606c025729af/1920_lavimearestaurantgarden2.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>In den veganen Hotels<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><span><strong>Paradiso Pure.Living</strong></span></a><span><strong> </strong>und<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank"><span><strong>LA VIMEA</strong></span></a><span> verbindet sich diese Einkaufsphilosophie mit einer konsequenten Zero-Waste-Strategie. Unter der Leitung von Chefköchin Aggeliki Charami wird ausschließlich mit frischen, biologischen Produkten aus der Region gearbeitet. Bestellt wird weniger, aber häufiger. Die Bestände werden sorgfältig kalkuliert und durch regelmäßige Lieferungen von saisonalen Obst und Gemüse können die Lagerflächen weiter reduziert werden. Das Ziel ist es, hochwertige Bio-Zutaten so vollständig wie möglich einzusetzen und Einkauf sowie Kochen ausschließlich auf selbst zubereitete, hausgemachte Gerichte zu konzentrieren. Kombiniert mit der Zero-Waste-Food-Policy in den Restaurants der Hotels ist die Effizienz der Produktverwendung so sehr hoch.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/2b825542-b768-4715-88e8-fc1c424fc96a/1920_schlosslerchenhof-kraftplatz-gemuseplatz039l-.jpeg?10000"><p style="text-align:justify;">Das Kärntener Slow Food <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-schloss-lerchenhof-kaernten/" target="_blank"><strong>Hotel Schloss Lerchenhof</strong></a> hat seine Küche ganz dem Rhythmus der Jahreszeiten verschrieben. Angeliefert wird morgens frisch vom eigenen landwirtschaftlichen Betrieb um die Ecke oder von Produzent*innen aus der Region. “Unsere Küche orientiert sich ausschließlich an der Saison. Auf den Tisch kommt, was gerade wächst und verfügbar ist”, erklärt Inhaber Johan Steinwender. “Oft entscheidet sich erst am Morgen, nach Ernte und Anlieferung, was an diesem Tag in unserer Naturküche gekocht wird”, ergänzt er schmunzelnd.</p><p style="text-align:justify;"><span>Einen analytischeren Ansatz verfolgt das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span><strong>SANDnature</strong></span></a><span><strong> </strong>der SANDcollection<strong> </strong>am Timmendorfer Strand, das seine Kühlkapazitäten derzeit systematisch überprüft. Das Haus analysiert dafür seine gesamten Einkaufs- und Lagerprozesse neu. Das konkrete Ziel dieser logistischen Umstrukturierung besteht darin, die kühlpflichtigen Produkte deutlich konzentrierter aufzubewahren und die technische Infrastruktur auf ein einziges, zentrales Kühlsystem zu reduzieren. Durch diese Flächenoptimierung soll ein bisheriges Kühlhaus perspektivisch in ein ungekühltes Trockenlager umgewandelt werden. Diese gezielte Reduktion der Kühlflächen soll den Stromverbrauch im Küchenbereich spürbar senken, ohne dass die Frische oder die Qualität der Speisen für die Gäste beeinträchtigt werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/0ac1cfb0-835c-4a14-94d6-7279f0d0613f/1920_hotelruebezahl-nachhaltig.fruestuecken-allgaeu.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Das Rübezahl</strong></span></a><span> in Schwangau kombiniert moderne Technik mit traditionellem Wissen, da ein kompletter Verzicht auf Kühlung in einer professionellen Küche nicht realistisch ist. Das im Allgäu gelegene Haus setzt daher auf hochentwickelte, energieeffiziente Kühlanlagen und nutzt vor allem ein cleveres Kreislaufsystem: Die entstehende Abwärme der Kühlsysteme wird direkt zur Beheizung des hauseigenen Außenpools umgeleitet. Ergänzend beschäftigt sich das Team des prämierten Restaurants Louis II intensiv mit Methoden der Haltbarmachung. Durch die handwerkliche Konservierung saisonaler, regionaler Produkte reduziert der Betrieb die Transportwege, vermeidet importierte Waren und optimiert die Ressourceneffizienz, während die Zutaten ganz ohne dauerhaften Stromeinsatz haltbar bleiben.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Regionale Beschaffung als Energiehebel in der Hotelküche</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Beispiele zeigen, dass ein oft unterschätzter Hebel in der Art und Weise liegt, wie Lebensmittel beschafft, gelagert und verarbeitet werden. Kürzere Lieferwege, kleinere Bestellmengen und eine engere Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten verringern den Bedarf an großflächigen Kühl- und Tiefkühllagern. Gleichzeitig tragen traditionelle Konservierungsmethoden, ein hoher Eigenproduktionsanteil sowie eine präzisere Warenplanung dazu bei, Lebensmittelverluste zu minimieren und Ressourcen effizienter einzusetzen. Dabei wird deutlich, dass der Verzicht auf überdimensionierte Vorratshaltung keineswegs mit einem Qualitätsverlust einhergeht. Frische, saisonale Zutaten steigern die kulinarische Qualität, stärken regionale Wertschöpfungsketten und schaffen ein authentisches Gästeerlebnis. Wo Kühlung weiterhin unverzichtbar bleibt, sorgen moderne, energieeffiziente Anlagen und intelligente Wärmerückgewinnungssysteme für zusätzliche Einsparungen. Angesichts der Energiekrise 2026 entwickelt sich die regionale Beschaffung damit von einer Nachhaltigkeitsmaßnahme zu einem wichtigen wirtschaftlichen Erfolgsfaktor.</span></p><h4 style="text-align:justify;"><span>Quellen:</span></h4><ul><li data-list-item-id="e31a9f8c5ddf7d395887f2fcf4040ab1f"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.greenhabitat.at/blog/nachhaltiges-reisen-und-gastgewerbe/wie-hotels-von-lokalem-sourcing-profitieren"><span>Green Habitat: Wie Hotels von lokalem Sourcing profitieren</span></a><span>&nbsp;</span></p></li><li data-list-item-id="ea57da6b7de6dedc127739acf2ca8e2e8"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.ihk.de/schleswig-holstein/ihk-magazin/tourismus-gastronomie/hl-maerz-2024-checkliste-ernergiesparen-6102796"><span>IHK Schleswig-Holstein: Checkliste Energie sparen</span></a></p></li><li data-list-item-id="e2ada35a591599c193175efe9b1601284"><p style="text-align:justify;"><a href="https://smarthotelkey.at/der-intelligente-wareneinkauf-im-hotel/"><span>Smart Hotel Key: Der intelligente Wareneinkauf im Hotel</span></a></p></li></ul>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Bio- und Wellnessresort Stanglwirt,Hotel Das Ruebezahl,ADLER Ritten,SANDnature,Relais del Maro,Schwarzwald Panorama,Hotel My Arbor,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,LA VIMEA,Naturresort Gerbehof,Restaurantkonzepte,Lebensmittel,kuechenmanagement,APIPURA hotel rinner]]></category>
            <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Wed, 15 Jul 2026 14:30:14 +0000</pp:lastModified>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2338/6debea5c-390b-4a48-be99-1f4de0d0d7eb/copyalexfilz-6476.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Bauerngarten der ADLER Lodge RITTEN &amp;copy;AlexFilz]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[&amp;copy;AlexFilz . Adler Lodge Ritten]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Slow Travel: Wer gibt auf Reisen eigentlich das Tempo vor?</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/slow-travel-wer-gibt-auf-reisen-eigentlich-das-tempo-vor/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/slow-travel-wer-gibt-auf-reisen-eigentlich-das-tempo-vor/</guid><pp:caseid>762610</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span><strong>Hast du schon mal überlegt, wer oder was den Takt deines Alltags bestimmt?</strong> Wie schnell was abläuft und warum? Und wann hast du eigentlich zum letzten Mal ganz nach deinem eigenen Rhythmus gelebt? Wenn auch nur für einen Tag?</span></i></p><p style="text-align:center;">&nbsp;</p><p style="text-align:center;"><i><span>_____________________________________</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Leben und Reisen im Einklang – aber mit was?</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>In unserem Alltag geben Kalender, Push-Mitteilungen und To-Do-Listen den Takt an. Das betrifft nicht nur die Arbeit, sondern auch die Freizeit: Hier ein Termin, dort eine Nachricht. Pausen müssen wir uns in den Tagesplan eintragen, damit wir sie machen. Und im Urlaub? Selbst da wechseln wir von einem Programmpunkt zum nächsten, arbeiten die Bucketlist ab und beugen uns dem Rhythmus der Uhr.&nbsp;</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Wir wollen dir da mal einen Gegenvorschlag machen. Denn vielleicht muss es nicht die Uhr oder die Bucketlist sein, die den Takt deines Urlaubs bestimmt. Vielleicht lässt du dich einmal darauf ein und lässt die Gezeiten, die Jahreszeit oder die Gemeinsam-Zeit deinen Tag oder deine Reise bestimmen. Ein paar Inspirationen von den Green Pearls® Partnerunterkünften haben wir hier für dich gesammelt.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Der Fluss und das Meer</strong></h2><h2 style="text-align:center;"><i><span>Wenn die Natur den Takt vorgibt</span></i></h2><p style="text-align:justify;">Insbesondere Orte und Unterkünfte, die eng mit ihrer Umgebung verbunden sind, bieten dir die Möglichkeit, einmal ganz anders deinen Urlaub zu verbringen. Statt festgelegten Programmpunkten passt du deinen Tagesablauf an die Natur an.</p><p style="text-align:justify;">Im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/canvas-and-orchids-retreat/" target="_blank"><strong>Canvas & Orchids Retreat</strong></a> bestimmt der Tatai River das Leben. Das Glamping Retreat ist nur über den Fluss erreichbar und selbst einige der luxuriösen Zelte befinden sich auf schwimmenden Plattformen auf dem Fluss. Du startest also schon im Rhythmus des Flusses in den Tag. Statt eines festen Aktivitätenprogramms bietet das kambodschanische Retreat flexible Exkursionen in den Regenwald, in die Mangroven und zu Wasserfällen. Bootsfahrten und Kayaktouren lassen doch dabei nie vergessen, wer der Taktgeber ist.</p><p style="text-align:justify;">Nirgendwo anders wird der Rhythmus der Natur so deutlich wie am Meer. Das Rauschen der Wellen, der Wind, die Gezeiten – das alles beeinflusst deinen eigenen Takt mal deutlicher, mal subtiler. Im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/oceano-hotel-health-spa-de/" target="_blank"><strong>OCÉANO Health Spa Hotel</strong></a> im Norden Teneriffas ist der Atlantik allgegenwärtig. Direkt vor dem Hotel befindet sich ein Piscina Natural, ein durch Felsen abgegrenztes Meerwasserbecken, in dem du die Wellen des Meeres spürst, du aber dennoch in einem geschützten Raum schwimmen kannst. In dem Gesundheits- und Wellnesshotel selbst kommst du in den Genuss von Thalassotherapie-Anwendungen, die gezielt mit Meersalz, Meerwasser, Schlick und der salzigen Meeresluft für deine Erholung sorgen.</p><p style="text-align:justify;">An der Nordsee sind es vor allem die Gezeiten, die deinen Tag bestimmen. Du wirst dich bei einem Aufenthalt in dem Lifestyle- und Boutiquehotel <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-glow-nachhaltiges-hotel-husum/" target="_blank"><strong>SANDglow</strong></a> schnell daran gewöhnen, auf die Gezeitentabelle zu schauen, um deine Wattwanderung, deinen Strandspaziergang oder deinen Badenachmittag zu planen. Diese kleine Gewohnheit und das Richten nach dem natürlichen Rhythmus der Umgebung gibt auch deinem Urlaub einen anderen Takt.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Die Stille</strong></h2><h2 style="text-align:center;"><i><span>Wenn ein Ort seinen eigenen Rhythmus hat</span></i></h2><p style="text-align:justify;"><span>Es gibt sie: diese Orte, die dir ihre ganz eigene Definition von Zeit mitgeben. Einer dieser Orte ist die kroatische Insel Iž. Im einzigen Hotel der Insel, dem </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank"><span><strong>Hotel Korinjak</strong></span></a><span>, kannst du einfach die Seele baumeln lassen. Ohne FOMO, ohne Stress, ohne ständige Erreichbarkeit. Stattdessen genießt du den Duft der Pinien, die Yoga-Session am Morgen und die erfrischende Bootstour am Nachmittag, bei der du mit etwas Glück sogar Delfine beobachten kannst.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das bewusste Entschleunigen gehört im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> in Südtirol fest zur Philosophie. </span>Als Mitglied der Slow Down Hotels und mit seinem individualisierbaren Kulinarik-Konzept schafft das Hotel den Raum dafür, deinen eigenen Rhythmus zu finden. Der Eco Spa, der Naturteich und individuelle Wander- oder E-Bike-Touren sorgen für Erlebnisse ganz ohne Zeitdruck. Wenn du möchtest, kannst du das WLAN in deiner ApartSuite dimmen und so selbst entscheiden, wie viel digitale Verbindung dein Urlaub braucht.</p><p style="text-align:justify;"><span>Das<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/gut-sonnenhausen/" target="_blank"><span><strong>Gut Sonnenhausen</strong></span></a> bei München schafft vor allem eines für dich: Freiheit und Raum für deine Entfaltung. Statt Fernsehern auf den Zimmern lädt eine liebevoll kuratierte Bibliothek zum Schmökern ein, während zahlreiche Rückzugsorte im denkmalgeschützten Gutshof und im Park Anreize zum Verweilen bietet. Ein Aktivprogramm wirst du vergeblich suchen; stattdessen heißt es Ruhe, Natur und die Langsamkeit wieder entdecken.</p><p style="text-align:justify;"><span>Im veganen<strong> </strong>Hotel<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank"><span><strong>LA VIMEA</strong></span></a> im Meraner Land prägen vor allem der parkähnliche Garten, Yoga und Meditation deinen Urlaubsalltag. Da das Hotel Erwachsenen vorbehalten ist, umgibt dich von früh bis spät eine einzigartige Ruhe, die dich beinahe vergessen lässt, das das Zentrum Naturns nur wenige Minuten Fußweg entfernt liegt. Fast ebenso kurz ist übrigens die Strecke in die Berge, die du zu Fuß oder mit dem (E-)Bike erkunden kannst. Nachts wird das WLAN ausgeschaltet – eine kleine Veränderung, die den Fokus ganz auf Schlaf und Erholung lenkt.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Der Esstisch</strong></h2><h2 style="text-align:center;"><i><span>Wenn Genuss Zeit bekommt</span></i></h2><p style="text-align:justify;">Reisen bedeutet auch, eine Region zu schmecken: ein langes Frühstück mit regionalen Köstlichkeiten, traditionell hergestellte Produkte oder Rezepte, die seit Generationen weitergegeben werden – wer sich Zeit zum Essen nimmt, entdeckt manchmal mehr über einen Ort als in einem Reiseführer steht.</p><p style="text-align:justify;">Als Mitglied der Slow-Food-Bewegung stehen im Wellnesshotel <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-sturm/" target="_blank"><strong>STURM</strong></a> in der Rhön regionale Zutaten, traditionelle Kochkunst und der bewusste Genuss im Mittelpunkt. Die offene Cooking Station im Restaurant ist ein Angebot, den Köch*innen über die Schulter zu schauen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die Zutaten, die sie verarbeiten, hast du am Nachmittag vielleicht sogar im Naschgarten gesehen und probiert. Und selbst die Blumendekoration greift mit saisonalen Slow Flowers die Idee auf, im Einklang mit der Natur und den Jahreszeiten zu arbeiten.</p><p style="text-align:justify;"><span>Im<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span><strong>SANDnature</strong></span></a><span><strong> </strong>an der Ostsee startet dein Tag bewusst langsam. Das Langschläferfrühstück bietet dir bis 13:00 Uhr</span> Sauerteigbrot von der Bäckerei in der Nähe, Käse aus kleinen Käsereien, frisch zubereitete Eierspeisen, hausgemachte Marmeladen und saisonale Zutaten von Produzent*innen aus der Region. Es ist eine liebevolle Einladung, den Tag ohne Eile zu beginnen.</p><p style="text-align:justify;">Regionale Produkte, hohe Qualität und ein wertschätzender Umgang mit Lebensmitteln prägen auch die Küche des <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/okelmanns/" target="_blank"><strong>Hotels Okelmann’s</strong></a> im niedersächsischen Warpe. Dem familiengeführten Hotel geht es nicht um aufwendige Inszenierungen, sondern um ehrliche Gerichte mit Zutaten aus der Umgebung und liebevoll handgemachte Köstlichkeiten, um die Gäste zu verwöhnen. Da ist es kaum verwunderlich, dass am Nachmittag auch mal ein Kuchen auf der Karte landet, der eigentlich gar nicht geplant gewesen ist. Einfach nur, weil Mama Okelmann Lust darauf hatte und gerade die Zutaten im Haus waren.</p><p style="text-align:justify;"><span>Im<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><span><strong>Paradiso Pure.Living</strong></span> <strong>Vegan Hotel</strong></a> und dem angeschlossenen <span>OMNIA</span> plant-based restaurant<strong> </strong>in Südtirol wird Slow Food modern interpretiert. Saisonale Zutaten aus der Region bilden die Grundlage für kreative vegane Menüs und Frühstückskreationen. Wenn du dort bist, solltest du dir unbedingt die Zeit für ein mehrgängiges Dinner im OMNIA nehmen. Das intime Restaurant mit gerade einmal 10 Plätzen bietet dir ein einmaliges, emotionales Fine Dining Experience unter der Leitung von Chefköchin Aggeliki Charami mit fantastischen Kreationen eingebettet in eine Geschichte.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Der Körper</strong></h2><h2 style="text-align:center;"><i><span>Wenn Rituale wichtiger werden als einmalige Anwendungen</span></i></h2><p style="text-align:justify;">Bestimmte Dinge lassen sich nicht beschleunigen, sondern entfalten ihre Wirkung über Zeit. Umso wichtiger ist es, dass ein Wellnessurlaub nachwirkt, du Routinen und Rituale mit nach Hause nehmen kannst, um nachhaltig deinen Rhythmus zu finden.</p><p style="text-align:justify;"><span>Im<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a> in Osttirol gehören Bewegung und Erholung zusammen. Nach einer Wanderung im Nationalpark Hohe Tauern oder einer Yoga-Einheit mit Blick auf die Berge lädt der Natur SPA zum Abschalten ein. Ganzheitliche Anwendungen mit Naturkosmetik und ausgewählten Aromaölen schaffen kleine Auszeiten für Körper und Geist, die nachwirken. Hinzu kommt das Solebad mit Deferegger Heilwasser.</p><p style="text-align:justify;">Noch einen Schritt weiter in Richtung Heilkunde geht das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><strong>Naturresort Gerbehof</strong></a> am Bodensee. Hier geht es nämlich um Seelenwellness und den Abbau von Stress. Neben gezielten bioenergetischen Anwendungen nach Viktor Philippi ist auch das gesunde Bio-Essen und die Umgebung mit Wald und Obstbäumen, die dich abschalten und runterfahren lassen.</p><p style="text-align:justify;"><span>Individuell und in deinem Rhythmus gestaltet sich auch ein Aufenthalt im<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank"><span><strong>ADLER Ritten</strong></span></a><span><strong> </strong>oder dem </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-spa-resort-sicilia/" target="_blank"><span><strong>ADLER Sicilia</strong></span></a><span><strong>.</strong></span><strong> </strong>So unterschiedlich die beiden Hotels sind, das eine in den Bergen Südtirols, das andere an der wilden Südküste Siziliens, so eint sie doch das Ziel, Räume zu schaffen, in denen du ganz du selbst sein kannst. Yoga, Meditation, Achtsamkeitsangebote und weitläufige Spa-Bereiche sind dafür da, deinen Rhythmus zu finden. Statt eines festen Programms steht die Freiheit im Vordergrund, den Tag so zu gestalten, wie es dir gerade guttut.</p><p style="text-align:justify;">Mit diesem Ansatz bietet dir auch das Adults-only Hotel <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><strong>My Arbor</strong></a> bei Brixen einen Ort der Erholung und Ruhe. Egal ob Essen, Wellness oder Aktivitäten: Du bestimmst deinen Tagesablauf. Frühstück bis zum Mittag und Lunch bis in den frühen Abend? Das My Arbor macht genau das möglich. Dazwischen kannst du an geführten Touren, Yoga-Sessions, Saunaaufgüssen oder Waldbaden teilnehmen. Oder du machst gleich ein ganzes <a href="https://green-travel-blog.com/de/ein-nachhaltiges-wochenende-allein-me-time-im-my-arbor/" target="_blank">Me-Time-Wochenende</a> draus!</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Im eigenen Tempo Urlaub machen</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>An vielen Orten der Welt wird Zeit unterschiedlich wahrgenommen. Mal gibt die Natur den Rhythmus vor, mal die Jahreszeiten, mal die ausgedehnte gemeinsame Mahlzeit. Versuche doch auf deiner nächsten Reise für eine Weile dem Tempo deines Reiseziels zu folgen, statt deinen Alltag einfach an einen anderen Ort mitzunehmen.</span></p><p style="text-align:center;"><i><span><strong>#sharingiscaring</strong></span> | Wer sollte diesen Text unbedingt lesen und mal wieder etwas langsamer werden? Leite ihm/ihr diesen Newsletter weiter und erinnere ihn/sie daran, dass eine Auszeit nicht weniger wert ist, nur weil man „nichts“ macht.</i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/2983c698-e8fc-408d-a527-0e54958bf4c9/1920_sustainabletravel.png?10000"><p style="text-align:center;">Entdecke die Lieblingsartikel der GREEN TRAVEL BLOG Redaktion aus dem vergangenen Monat.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/241e0c20-8123-42d2-9d33-b2c60d133968/1920_uniquehotels.png?10000"><p style="text-align:center;">Oft sind es Geschichten, die unseren Blick aufs Reisen verändern – leise Impulse, die lange nachklingen. In unserer Redaktion tauschen wir uns regelmäßig darüber aus, was uns in letzter Zeit berührt, inspiriert oder zum Nachdenken angeregt hat. Ob Buch, Film, Doku oder Podcast: Hier teilen wir unsere persönlichen Empfehlungen mit euch – ehrlich, handverlesen und immer mit Blick auf bewusstes Reisen.</p><p style="text-align:center;"><strong>Das hat Mara zuletzt begeistert:</strong></p><p style="text-align:center;"><i>»Kennt ihr diese Bücher, in die man immer mal wieder reinblättert? Genau so eines möchte ich euch heute ans Herz legen: </i>Good night stories for rebel girls<i>. Das Buch erzählt die Geschichten besonderer Frauen illustriert von Illustratorinnen aus der ganzen Welt. Die Kurz-Biografien sind liebevoll geschrieben, motivieren und ermutigen. Nicht nur für Kinder tolle Gute-Nacht-Geschichten!«</i></p><p style="text-align:center;"><a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/good-night-stories-for-rebel-girls-9783446256903-t-2453" target="_blank">Hier geht es zum Buch direkt beim Verlag.</a> (unbezahlte Werbung)</p>]]></description><category><![CDATA[Okelmann&#039;s,Hotel Korinjak,OLM Nature Escape,ADLER Ritten,ADLER Sicilia,Hotel My Arbor,SANDcollection,SANDglow,SANDnature,OCEANO Health Spa Hotel,Naturresort Gerbehof,Naturhotel Outside,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,OMNIA plant-based restaurant,LA VIMEA,STURM,Gut Sonnenhausen,Canvas &amp; Orchids Retreat,slow travel,slow food]]></category>
            <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 14:30:00 +0200</pubDate>
            <pp:lastModified>Tue, 14 Jul 2026 11:55:54 +0000</pp:lastModified>
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                        <title>Wo Herkunft zählt: Regionale Wertschöpfung in der Hotellerie-Praxis</title>
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                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/wo-herkunft-zaehlt-regionale-wertschoepfung-in-der-hotellerie-praxis/</guid><pp:caseid>756836</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Regionale Wertschöpfung gilt als zentrale Größe einer nachhaltigen Destinationsentwicklung. Sie beschreibt den Anteil wirtschaftlicher Leistung, der innerhalb eines bestimmten geografischen Raums entsteht und dort als Einkommen, Arbeitsplätze oder Investitionen wirksam bleibt.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Wertschöpfung im Tourismus</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Im Tourismus bieten Destinationen ideale Voraussetzungen, um solche Kreisläufe zu stärken. Touristische Leistungsträger wie Hotels, Gastronomie, örtliche Tourenanbieter etc. fungieren dabei als wirtschaftliche Knotenpunkte, die durch Einkauf, Kooperationen und Beschäftigung direkten Einfluss auf ihre Region nehmen. Ziel ist es, möglichst viele Schritte von der Erzeugung über die Verarbeitung bis hin zur finalen Nutzung innerhalb einer Region abzubilden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Anbau heimischer Lebensmittel ist ein wichtiger Teil davon. Statt globaler Lieferketten bestimmen saisonale Verfügbarkeiten das Angebot. Dabei geht es neben Frische und Qualität auch um Verantwortung für Böden und den Landstrich selbst. Konzepte wie „Farm-to-Table“ oder „Nose-to-Tail“ stehen exemplarisch für diese ganzheitliche Herangehensweise. Wie sich diese Prinzipien konkret in der Hotellerie umsetzen lassen, zeigt ein Blick auf die Betriebe der Green Pearls® Community, die verdeutlichen, wie unterschiedlich regionale Wertschöpfung aussehen kann.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Eigenproduktion: Vom eigenen Anbau auf den Teller der Gäste</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/588961d5-bbf5-4e2f-aae8-5ad849e8b0b5/1920_nachhaltiges-hotel-oesterreich-schloss-lerchenhof-slow-foodfruehstueck-restaurant.jpeg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>In bestimmten Hotels beginnt Wertschöpfung nicht erst beim Einkauf, sondern direkt auf dem Acker. Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-schloss-lerchenhof-kaernten/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Schloss Lerchenhof</strong></span></a><span> in Kärnten stammt ein wesentlicher Teil der Lebensmittel direkt vom eigenen, nach biologischen Prinzipien geführten Hof und wird vollständig verarbeitet. Fleisch von Schwein, Rind, Kalb, Lamm, Wild und Bio-Huhn wird nach dem Nose-to-Tail-Prinzip genutzt, während Getreide zu Mehl, Brot, Müsli oder Baguette weiterverarbeitet wird. Ergänzt wird dies durch saisonales Gemüse, Kräuter, Obst, Nüsse, Bio-Honig sowie hausgemachte Säfte und Sirupe. Über 50 lokale Partner liefern zusätzlich frische Produkte und damit entscheidet sich oft erst am Morgen, was nach Ernte und Anlieferung tatsächlich bei dem Gast auf den Teller kommt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_gerbehof-nachhaltiges-hotel-mit-biolandwirtschaft-apfelplantage.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> werden Äpfel und Birnen aus dem privaten Bio-Anbau zu Saft oder in der hauseigenen Brennerei weiterverarbeitet und Fleisch aus der Jagd gemäß dem Nose-to-Tail-Konzept vollständig genutzt. Gekauft werden Produkte wie Eier, Käse oder Brot vor allem von biozertifizierten Familienbetrieben, die sich in einem Umkreis von wenigen Kilometern befinden. Selbst Getränke wie Wein, Bier aus der Brauerei Härle oder die SeeZüngle Limonade kommen aus der direkten Umgebung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/2a5f9c66-2312-4a86-aa2e-8535fcc1a820/1920_myarbor-albisano-copybp14.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Eine Kombination aus Eigenproduktion und landestypischer Ergänzung prägt das Einkaufsverhalten im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span>. Neben Getreide „Regiokorn“ aus Südtirol, das zu Teig- und Backwaren verarbeitet wird, liefert die zum Hotel gehörende, 20 Hektar große Landwirtschaft am Gardasee Obst, Gemüse, Kräuter und Eier. Ein großer Teil des Fleisches stammt von der Genossenschaft Wippland, deren Mitgliedsbauern sich zu strengen Richtlinien naturnaher Tierhaltung verpflichten. Die Milchprodukte kommen überwiegend von der Bergbauern-Genossenschaft Brimi, die Wert auf hochwertige Fütterung und ausreichend Auslauf für die Tiere legt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/070c034c-c859-4cfd-b248-1d1319ccf699/1920_relaisdelmaroborgomarogiardinieri-40.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das Boutiquehotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank"><span><strong>Relais del Maro</strong></span></a><span> ist ein Albergo Diffuso im Ortskern des Dorfes Borgomaro&nbsp;in Ligurien. Dort wächst im hauseigenen Garten unter anderem die Spezialität „Zucchini Trombetta“ (Trompetenzucchini), die erntefrisch für das Mittagessen verwendet wird, ebenso wie Auberginen, Tomaten für Saucen und Gurken für Salate. Kirschen, Brombeeren und Zitronen werden zu Kuchen und Marmeladen weiterverarbeitet. Das Angebot wird durch den Zukauf von Produkten ausgewählter örtlicher Partner ergänzt, wobei insbesondere die Zusammenarbeit mit lokalen Ölmühlen eine zentrale Rolle spielt. Olivenöl und alle anderen Produkte rund um die Olive prägen die ligurische Küche maßgeblich.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/9ab9a690-26c6-45be-bee8-a763ae2d8178/1920_20111214-bellavista-29771.jpg?64803"><p style="text-align:justify;"><span>Auch im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-bella-vista-zermatt/" target="_blank"><span><strong>Hotel Bella Vista Zermatt</strong></span></a><span> ist die Küche stark von Eigenproduktion geprägt. Kräuter aus dem Garten werden zum hauseigenen Tee, die Konfitüren sind selbstgemacht und auch die Backwaren, Früchtebrot, die beliebten Schweizer Plätzchen Guetzlis und Sirupe entstehen im Haus. Den Gästen wird eine umfassende Weinkarte aus dem Oberwallis angeboten und Käse für Raclette und Fondue direkt in Zermatt oder in Goms eingekauft.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/6debea5c-390b-4a48-be99-1f4de0d0d7eb/1920_copyalexfilz-6476.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank"><span><strong>ADLER Ritten</strong></span></a><span> setzt ihr Farm-to-Table-Konzept konsequent und transparent um. Direkt neben dem Hauptgebäude entstand ein rund 4.000 Quadratmeter großer Bauerngarten mit Getreide- und Kartoffelanbau, Obststräuchern und Kräuterbeeten. Dort wachsen unter anderem Sommerweizen, Gemüse, Beeren und Kräuter, die unmittelbar in der Küche verarbeitet werden. Bewirtschaftet wird er nach naturnahen Prinzipien mit Mischkulturen und gezielt eingesetzten Blühpflanzen, die die Böden stärken und Bestäuber anziehen, darunter auch die Bienen der Lodge, die hier ideale Bedingungen finden und den hauseigenen Honig liefern.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Zusammenarbeit: Örtliche Partnerschaften als Fundament</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Neben selbstständiger Produktion sind es vor allem stabile Partnerschaften, die regionale Wertschöpfung ermöglichen. Viele Betriebe arbeiten bereits seit Jahren eng mit ihren örtlichen Produzenten zusammen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/7326aa84-4073-4af1-9650-902154c941f9/1920_img-2989.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel Weihrerhof</strong></span></a><span> stammt ein Großteil der Lebensmittel aus der unmittelbaren Umgebung: Brot wird von der Bäckerei Niederstätter bezogen, Rindfleisch von der Metzgerei Weissensteiner, Lamm vom Weidnerhof, Hühner vom Obersthof, Gemüse und Salate vom Eggerhof sowie Käse vom Wolfhof. Die enge persönliche Beziehung zu den Lieferanten und die Transparenz der Lieferketten (auf dem Frühstücksbuffet machen Schilder die Herkunft der Produkte sichtbar) schaffen Vertrauen und sichern Qualität. Dieses Netzwerk heimischer Partner bildet die Grundlage für ein kulinarisches Konzept basierend auf der Südtiroler Küche, das konsequent auf Saison und Verfügbarkeit setzt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/286c35db-9d6a-4dbf-85e7-1f80a8be8cc9/1920_nachhaltiges-naturhotel-outside-regionale-kulinarik-osterreich.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Ähnlich aufgestellt ist das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span>, das neben dem heimischen Kräutergarten unter anderem seinen Käse vom nahegelegenen Jakoberhof, Forellen vom Pongitzerhof sowie Eier und Getreide aus der Tiroler Umgebung bezieht. Die kulinarische Ausrichtung des Hotels folgt dabei klaren Prinzipien, in denen traditionelle Osttiroler Spezialitäten mit modernen Einflüssen kombiniert werden, wobei die Herkunft der Zutaten stets für den Gast nachvollziehbar bleibt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/324e2747-40ea-4443-b4f2-fb2f35638ee8/1920_364-klosterhof-teams-364.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><span><strong>Klosterhof Alpine Hideaway & Spa</strong></span></a><span> setzt im Alltag auf enge Partnerschaften mit regionalen Produzenten. Ein langjähriger Gemüse-Lieferant beliefert das Hotel mit frischen Zutaten aus der Umgebung, Fisch kommt aus heimischer Zucht, und Kräuter wachsen im Klostergarten. Beim Frühstück zeigt sich die lokale Qualität besonders deutlich: Smoothies, selbstgebackenes Brot mit Marmeladen, Honig direkt von der Wabe sowie frisches Obst und Gemüse. Ergänzend bezieht das Haus unter anderem Milch- und Molkereiprodukte aus dem Berchtesgadener Land und Freilandeier vom Biohof.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/fdab85b9-0307-42da-b0f5-1260b058b0da/1920_olm-nature-escape-kulinarik-50x35cm-300dpi-wealthyadventure-477-2.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Auch das energieautarke Eco-Aparthotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> setzt konsequent auf lokale Wertschöpfung und Partnerschaften. Das Hotel bezieht Gemüse, Beeren und Kräuter vom Feld und von der regionalen Initiative Taufrisch, in der 13 Südtiroler Betriebe zusammenarbeiten. Im Rahmen der Konzeptidee „Ferienfreiheit“ buchen die Gäste ausschließlich Zimmer mit Frühstück, das aus biologischen Produkten besteht, hausgemacht ist oder von regionalen Manufakturen stammt. Darüber hinaus können sie auch die vollausgestattete Küche des Appartements zur Eigenversorgung nutzen. Ein Spezialitätenshop im Haus bietet entsprechende Einkaufsmöglichkeiten mit Südtiroler Erzeugnissen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/3d81b58f-1e5c-45fc-9065-5cd9ca959633/1920_sand-hotel-kueche3193.jpg?26588"><p style="text-align:justify;"><span>Die norddeutsche SANDcollection mit dem </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span><strong>SANDnature</strong></span></a><span> an der Ostsee und dem </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-glow-nachhaltiges-hotel-husum/" target="_blank"><span><strong>SANDglow</strong></span></a><span> an der Nordsee erweitert diesen Ansatz auf den Getränkebereich. Die Weine des Hauses werden von der Partnerwinzerei Malente Ingenhof bezogen, die trotz ihrer ungewöhnlichen Lage in der Holsteinischen Schweiz mehrfach prämierte Weiß- und Rotweine aus selbst angebauten Trauben produziert. Für Bier, Hopfen und Getreide arbeiten die beiden Lifestylehotels der Collection eng mit der Eutiner Brauerei und Klüvers zusammen. Die Biofreilandeier für das Live-Cooking-Frühstück im SANDnature liefert ein Eierhof aus Ahrensbök, während Obst saisonabhängig aus Bargteheide und der Lüneburger Heide bezogen wird.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/c4768cf9-2844-4129-9b2d-3f0a03bfaef7/1920_nachhaltiges-hotel-das-rubezahl-fruhstuck-4.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Wann immer möglich, bezieht das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong>&nbsp;<strong>Das Rübezahl</strong></span></a><span>&nbsp;seine Zutaten von benachbarten Produzenten. Ein Großteil der Lebensmittel wird vollständig verarbeitet, wobei bei Fleisch alle Teile des Tieres genutzt und auch Gemüse ganzheitlich verwertet werden. Die Küche arbeitet konsequent lokal und saisonal. Zusätzlich wird bei der Beschaffung auf Nachhaltigkeit geachtet, indem Lieferanten aktiv zu Sammeleinheiten und ressourcenschonenden Verpackungen angefragt werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/7ddf1730-4a76-49c8-9c96-38fa821b0b2b/1920_oceano-health-spa-hotel-lamarea-breakfast-27.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Auf Teneriffa im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/oceano-hotel-health-spa-de/" target="_blank"><span><strong>OCÉANO Health Spa Hotel</strong></span></a><span> stammen fast das gesamte Obst und Gemüse von den Kanarischen Inseln. Ausgenommen sind nur wenige Produkte wie Äpfel, Birnen und Wurzelgemüse. Die Versorgung erfolgt unter anderem über die lokalen Großhändler Frutería La Limera und Frutas y Verduras Nito. Rund 65 Prozent der Lieferungen kommen aus deren eigener Produktion, 25 Prozent von anderen Landwirten der Insel und die übrigen 10 Prozent vom spanischen Festland. Auch bei Fisch und Fleisch setzt das Haus auf heimische Beschaffung: rund 60 Prozent der Fische sowie ein Großteil des Fleisches, darunter Kaninchen, Schwein, Ziege und Huhn, stammen aus regionaler Produktion und werden über Vertriebspartner mit gesicherter Rückverfolgbarkeit bezogen.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Frische: Flexible Konzepte und kurze Wege</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Einige Häuser gehen noch einen Schritt weiter: Statt langfristiger Planung bestimmen tägliche Lieferungen und Ernteerträge das Angebot.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/4587d92b-d92e-48e3-9b4e-7de2a5c05046/1920_nachhaltiges-wellnessresort-stanglwirt-wilder-kaiser-tirol-stangl-kase-auf-der-stangl-alm.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/bio-und-wellnessresort-stanglwirt-tirol-oesterreich/" target="_blank"><span><strong>Bio- und Wellnessressort Stanglwirt</strong></span></a><span> erfolgt die Belieferung durch regionale Partner teils mehrmals täglich, wodurch große Lagerflächen überflüssig werden und auch der Energiebedarf für Kühlung sinkt. Der hohe Anteil an selbstständiger Produktion verstärkt diesen Effekt zusätzlich: Milch, Topfen, Joghurt, Käse, Brot sowie Fleisch stammen großteils aus eigener Erzeugung. Ergänzt wird das Küchenkonzept durch eine erneuerbare Energieproduktion im hoteleigenen Biomasse-Heizkraftwerk. Für dieses werden beispielsweise Rindenabfälle der umliegenden Sägewerke bezogen. Am Ende werden organische Abfälle vor Ort komprimiert, verflüssigt und der örtlichen Biogasanlage zur Energieproduktion zugeführt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/19f30544-727e-4ee6-a255-dd18b9f78b53/1920_nachhaltigekulinarikapipurahotelrinnerkuchenteam-copyrotwild.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Ähnlich flexibel bei der Anlieferung der Lebensmittel arbeitet das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-rinner/" target="_blank"><span><strong>APIPURA hotel rinner</strong></span></a><span>. Frisches Obst und Gemüse werden mehrmals wöchentlich direkt nach der Ernte geliefert und unmittelbar verarbeitet. Bei Überproduktion entstehen haltbare Produkte wie Marmeladen, eingelegtes Gemüse, fermentierte Spezialitäten, Chutneys oder Sirupe. Besonders eng ist dabei die Abstimmung mit den Produzenten, die Anbau und Ernte gemeinsam mit Manfred Rinner, Junior-Chef und Küchenchef des Hotels, planen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/e230aebf-535a-4427-9612-668d3751866f/1920_aggelikicharamichefparadisopurelivingphotosjan2026stefanosbeedigital-00583.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im veganen Hotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><span><strong>Paradiso Pure.Living Vegan Hotel</strong></span></a><span> auf der Seiser Alm setzt das vollständig vegane Haus auf kreative pflanzenbasierte Küche unter der Leitung von Aggeliki Charami, die saisonale und biologische Zutaten mit innovativen Techniken verbindet. So entstehen beispielsweise mit den selbst kultivierten Fermentationskulturen SCOBY und Koji zusätzliche Tiefe und neue geschmackliche Möglichkeiten. Ergänzt wird das Angebot durch das angeschlossene Restaurant OMNIA, das als pflanzenbasiertes Fine-Dining-Konzept ein besonders anspruchsvolles Genusserlebnis schafft.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Zwischen Anspruch und Realität</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>So konsequent viele Konzepte auch sind, zeigen einige Beispiele, dass Regionalität immer im Kontext der geografischen Bedingungen betrachtet werden muss. &nbsp;Auf der kroatischen Insel Iž prägen im einzigen Hotel der Insel, dem </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank"><span><strong>Hotel Korinjak</strong></span></a><span><strong>,</strong> frische, lokale Produkte und mediterrane Aromen die vegetarisch-vegane Küche. Auf Fleisch, Fisch und Eier wird bewusst verzichtet. Das Korinjak baut Heilkräuter für Tees an und verwendet vor allem regionale Gewürze. Da auf der Insel besonders in den Sommermonaten nur wenig wächst, stößt die Produktion in der Hochsaison allerdings an natürliche Grenzen. Saisonales Gemüse wird daher ergänzend vom Festland bezogen, wenn vor Ort keine ausreichende Produktion möglich ist, um zusätzlich zu den Einheimischen auch die Feriengäste zu versorgen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Regionale Wertschöpfung zeigt sich im Tourismus besonders dort, wo Hotels, Produzenten und Dienstleister eng zusammenarbeiten und kurze Wege und Transparenz zum Standard werden. In den kulinarischen Bereichen ist dies am deutlichsten und einfachsten nachzuvollziehen. Die Beispiele der Green Pearls® Community zeigen außerdem, dass eine nachhaltige Destinationsentwicklung nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche und soziale Impulse vor Ort schafft. Entscheidend ist dabei, dass echte Kreisläufe entstehen, die Gästeerlebnis und Standortentwicklung gleichermaßen stärken.</span></p><h4><span>Unsere Quellen:</span></h4><ul><li data-list-item-id="e4c7ee0b010823af1e74980b70eca3f1e"><a href="https://www.giz.de/de/downloads/giz2020-de-wertschoepfungskette-tourismus.pdf#:~:text=Je%20mehr%20Ums%C3%A4tze%20auf%20der,ist%20die%20regionale%20Wertsch%C3%B6pfung%20." target="_blank"><span>Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit: Die Wertschöpfungskette Tourismus</span></a></li><li data-list-item-id="e29d6c5140852cbe07b2a58b479b53d68"><a href=" https://www.bmwet.gv.at/dam/jcr:0926122b-7f4b-4b1c-993e-4308fd4890e6/Bericht_Wertsch%C3%B6pfungsstudie_final-PDF_UA-2024-10-17.pdf" target="_blank"><span>BMWET: Wertschöpfungsstudie Tourismus</span></a></li></ul>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Wertschoepfungskette,Hotel Korinjak,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,APIPURA hotel rinner,Bio- und Wellnessresort Stanglwirt,OCEANO Health Spa Hotel,Hotel Das Ruebezahl,SANDcollection,SANDglow,SANDnature,OLM Nature Escape,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa,Naturhotel Outside,Hotel Weihrerhof,Hotel Bella Vista Zermatt,Relais del Maro,Hotel My Arbor,Naturresort Gerbehof,Hotel Schloss Lerchenhof,ADLER Ritten]]></category>
            <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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