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                    <title><![CDATA[Green Pearls GmbH Newsroom]]></title>
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                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Thu, 10 Sep 2026 19:06:50 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 13:49:40 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Green Pearls GmbH Newsroom]]></title>
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                        <title>Der Ort bestimmt die Architektur – und das Hotelerlebnis</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/der-ort-bestimmt-die-architektur--und-das-hotelerlebnis/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/der-ort-bestimmt-die-architektur--und-das-hotelerlebnis/</guid><pp:caseid>763146</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Authentizität ist zum zentralen Unterscheidungsmerkmal im Hotelmarkt geworden. Häuser, die die Sprache ihres Ortes sprechen, gewinnen an Bedeutung. Laut hotelaktuell.ch schaffen Hotels, die ihre regionale Identität durch Architektur, Material und Atmosphäre sichtbar machen, eine emotionalere Bindung zu ihren Gästen. Der Ort wird spürbar, das Haus selbst zur Erfahrung.</span></i></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Hotels als Tor und Verbindung zur Region</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Reisende suchen bei der Auswahl ihres Hotels bzw. ihrer Ferienunterkunft nicht mehr nur Komfort und einen Platz zum Schlafen, sondern darüber hinaus Orientierung und Echtheit. Der Wunsch, wirklich an einem Reiseziel anzukommen, treibt Reiseentscheidungen zunehmend mit an. Eine Architektur, die tief in den Gegebenheiten vor Ort verwurzelt ist und die Landschaft respektiert, schafft dafür die Grundlage.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Aber eine regionale Bauweise hat weit mehr als atmosphärische Konsequenzen; sie hat auch messbare ökologische. Heimische Materialien wie Naturstein oder Holz verkürzen Transportwege und reduzieren Emissionen in der Logistik. Wer ansässige Handwerksbetriebe einbezieht, erhält ortsspezifisches Wissen und stärkt lokale Wirtschaftskreisläufe. Und Architekten, die Topografie, Klima und Vegetation eines Standorts in ihre Planung einbeziehen, schaffen Gebäude, die weniger technische Kompensationen wie Kühlung, Heizaufwand oder Wartung benötigen:</span></p><ul><li data-list-item-id="e76de6c1da9983b51bbaf55867fff835b"><p style="text-align:justify;"><span>Natürliche Verschattung statt permanenter Kühlung</span></p></li><li data-list-item-id="e33372c5eec5fb523709f100196c0e439"><p style="text-align:justify;"><span>Wandstärken, die Wärme speichern, statt Heiztechnik, die das ausgleichen muss</span></p></li><li data-list-item-id="e87cab3ef0531bc6d01325e7c5407ce66"><p style="text-align:justify;"><span>Traditionelle Dachkonstruktionen, die über Jahrhunderte für die klimatischen Bedingungen des Standorts optimiert wurden</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Diese in der Bauform gespeicherte, technische Intelligenz gewinnt heute im Kontext von Dekarbonisierung und Ressourcenschonung immer weiter an Relevanz.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Architektur als Basis einer verantwortungsbewussten Hotellerie</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Green Pearls® Partner verstehen Architektur in diesem Sinn nicht (nur) als Stilfrage, sondern als strukturelle Grundlage verantwortungsvollen Wirtschaftens. Die folgenden Beispiele, von den Südtiroler Alpen bis zur sizilianischen Südküste, vom Schwarzwald bis zur kroatischen Insel, zeigen, was das konkret und individuell bedeutet.</span></p><h3><span>Im Kern der Markenidentität</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Die ADLER Spa Resorts & Lodges werden bereits in der sechsten und siebten Generation seit 1810 von der Familie Sanoner unter genau diesem Anspruch geführt. Was als Gasthof in St. Ulrich in Südtirol begann, umfasst heute vom Dolomitenhochplateau bis zur sizilianischen Südküste sieben Häuser, deren gemeinsame Sprache unter anderem die landschaftsgebundene Architektur und Naturverbundenheit ist.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ein besonders prägnantes Beispiel für diese Haltung ist das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank"><span><strong>ADLER Ritten</strong></span></a><span>. Auf einer Waldlichtung des Südtiroler Hochplateaus gelegen, fügt sich das Ensemble aus Haupthaus, Nebengebäude und einzelnstehenden Chalets nahezu selbstverständlich in die Umgebung ein. Die Lodge setzt auf eine zurückhaltende Integration in den Ort, die das natürliche Layout der Landschaft nutzt statt sich ihm aufzuzwingen. Dunkle Holzfassaden und regionale Materialien prägen das Erscheinungsbild. Verwendet wurden unbehandelte Fichten- und Lärchenhölzer für die Fassaden, während Eichenböden im Inneren Wärme und Wertigkeit vermitteln. Besondere Akzente setzen die kunstvoll gestalteten Holzpaneele in der Lobby. Dafür wurden einzelne Bretter gezielt gegen die Maserung gehobelt, wodurch eine reliefartige, fast skulpturale Oberfläche entsteht.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der schwarze Holzmantel der Gebäude lässt die Architektur mit der Waldlandschaft eins werden. Dabei folgt die Gestaltung keinem internationalen Designvorschlag oder importierten Ästhetik. Vielmehr spricht das Gebäude die Sprache des Ortes. Proportionen, Materialität und Maßstab orientieren sich an einer Kulturlandschaft, die über Jahrhunderte von der bäuerlichen Baukultur Südtirols geprägt wurde. Entworfen wurde das ADLER Ritten von den Inhabern Andreas und Klaus Sanoner gemeinsam mit dem Südtiroler Architekten Hugo Demetz. Ihr Entwurf zeigt, wie zeitgenössische Architektur durch Zurückhaltung und Ortsbezug eine starke Wirkung entfalten kann.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Im Juli 2022 eröffnete das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-spa-resort-sicilia/" target="_blank"><span><strong>ADLER Sicilia</strong></span></a><span> an der Südküste Siziliens. Es ist das erste mediterrane Haus der Collection und zugleich ihr erstes Resort am Meer. Die Anlage liegt an einem kilometerlangen, unberührten Sandstrand nahe dem Tal der Tempel in Agrigent und unmittelbar neben dem WWF-Naturreservat Riserva Torre Salsa. Die Architektur aus Zedernholz und Glas ist auf einer Anhöhe errichtet und in die Landschaft integriert. Insgesamt umfasst das Resort 90 Gästezimmer mit begrünten Dächern. In der Ausstattung kommen überwiegend regionale Materialien wie Tuffstein zum Einsatz. Die Wände sind mit Terracruda, roter Erde vom Ätna, verputzt, die durch ihre feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften zu einem stabilen Raumklima beiträgt</span></p><h3><span>Zurückhaltung als Entwurfsprinzip</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel Weihrerhof</strong></span></a><span> auf dem Ritten, direkt am Wolfsgrubener See gelegen, ordnet sich bewusst dem Ort unter. Das Gebäude weist unter anderem die traditionelle Dachform des Rittens auf, jene für das Hochplateau typische Konstruktion, die das Landschaftsbild seit Generationen prägt. "Gebaut wird mit sehr viel Zurückhaltung: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich", beschreibt Gastgeber Klaus Pichler den Ansatz. Das Grundstück umfasst sieben Hektar Wald und drei Hektar Wiesen, die seit mehr als zwanzig Jahren weder gedüngt noch bewirtschaftet werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Oberhalb von Brixen wurde das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>Hotel My Arbor</strong></span></a><span> auf Stelzen errichtet, eine Bauweise, die an die hohen Bäume im umgebenden Wald erinnert und es gleichzeitig ermöglichte, einen Großteil des bestehenden Baumbestands zu erhalten. Holzfassaden und natürliche Materialien greifen die Bergwaldlandschaft Südtirols sowohl im Inneren als auch Äußeren auf und sorgen für eine authentische Atmosphäre.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> am Bodensee schafft über die Materialauswahl Verbindungen zur Umgebung: Die Steine für den Spa-Bereich stammen aus der Rheinmündung in den Bodensee. Das Holz der Möbel und EinIntegration statt Inszenierung</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/ferienwohnungen/summit-lodges-pfunds/" target="_blank"><span><strong>Summit Lodges</strong></span></a><span> in Tirol fügen ihre Naturstammhäuser wiederum behutsam in den Hang ein, mit Steinmauern die direkt aus dem Material des Aushubs errichtet wurden. Was ausgegraben wurde, fand Wiederverwendung. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-rinner/" target="_blank"><span><strong>APIPURA hotel rinner</strong></span></a><span> in Südtirol geht noch einen Schritt weiter: Der Lehmboden, der beim Umbau ausgehoben wurde, fand als Erdpyramiden in den Hotelgängen wieder Verwendung. Dazu kommen einheimisches Zirben- und Lärchenholz, hiesiger Plima-Stein im Treppenhaus und Heuplatten als Dekorelemente. Wer durch dieses Haus geht, geht durch die Region.</span></p><h3><span>Integration statt Inszenierung</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Manche Häuser inszenieren die Natur, andere lassen sie den Ton angeben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Architektur sich zurücknimmt, regionale Materialien und traditionelle Bauweisen aufgreift und so Teil des jeweiligen Ortes wird, statt ihn zu überformen.</span></p><p>Authentizität ist ein Schlagwort, was häufig gebraucht wird. Für die beiden Luxusresorts der unabhängigen vietnamesischen Hotelgruppe The Anam gibt es jedoch kaum eine passendere Beschreibung. Die Architektur der beiden 5-Sterne-Resorts auf der Halbinsel Cam Ranh und in Mui Ne im Süden des Landes setzt bewusst und konsequent auf regionale Bautraditionen. So finden Gäste die typischen Dachformen, gemusterte Fliesen hergestellt von Handwerker*innen aus dem ganzen Land sowie Kunst und Dekor, das die enge Verbundenheit zur jeweiligen Region widerspiegelt. Beim Bau wurde zudem darauf geachtet, dass die Hotels die umliegende Natur nicht überragen. So ducken sich die Villen und Gebäude des <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/the-anam-cam-ranh-luxusresort-vietnam/" target="_blank"><strong>The Anam Cam Ranh</strong></a> in eine naturnahe Gartenanlage mit über 3000 Palmen, währen sich das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/the-anam-mui-ne-luxus-resort-vietnam/" target="_blank"><strong>The Anam Mui Ne</strong></a> beinahe kaskadenartig an die Hügel schmiegt, die sich zum Strand hinab erstrecken.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank"><span><strong>LA VIMEA Vegan Hotel</strong></span></a><span> in Südtirol steht inmitten eines parkartigen Gartens im Herzen eines Alpentals in Südtirol. Naturgarten und Teich sind kein dekorativer Rahmen, sie sind Teil des Lebensraums des Hauses. Gäste schwimmen im Naturteich zwischen Seerosen. Ein Terrassendach wurde vollständig begrünt und ist damit selbst zum Garten geworden. Beim </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/bio-und-wellnessresort-stanglwirt-tirol-oesterreich/" target="_blank"><span><strong>Bio- und Wellnessresort Stanglwirt</strong></span></a><span> im Unterinntal setzt die alpine Landschaft rund um den Wilden Kaiser den Maßstab. Kern der Bio-Bauphilosophie ist der traditionelle Tiroler Baustil gepaart mit neuesten Erkenntnissen des ressourcenschonenden Bauens: uraltes Tennholz in der Hotelbar, Holztramdecken statt Stahlkonstruktionen, heimisches Zirbenholz in den Innenräumen; Holzziegel werden mit Kalkmörtel statt Zement gebunden. Was sich anfühlt wie selbstverständliche Tiroler Gastlichkeit, ist das Ergebnis konsequenter Entscheidungen, in Konstruktion, Material und Betrieb.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank"><span><strong>Relais del Maro</strong></span></a><span> an der ligurischen Riviera, das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span><strong> </strong>in Osttirol und das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Das Rübezahl</strong></span></a><span><strong> </strong>im Allgäu verbinden eine ähnliche Haltung: Architektur wird hier als Fortsetzung der Landschaft verstanden. Das Relais del Maro arbeitet mit biologischen Naturbaustoffen und traditionellen, teils antiken Techniken, während die beiden anderen Häuser auf regionale Materialien wie Holz, Stein und natürliche Stoffe setzen, die ihre jeweilige Baukultur prägen. Charakteristisch für alle drei ist der Verzicht auf spektakuläre Signature-Architektur zugunsten einer zurückhaltenden, ortsbezogenen Formensprache. Auch die Innenräume bleiben dieser Logik treu. Naturfarben, natürliche Materialien und regionale Bezüge schaffen fließende Übergänge zwischen Innen und Außen, sodass die Natur nicht zur Bühne wird, sondern zum integralen Teil des Aufenthalts.</span></p><h3><span>Der Ort bestimmt die Form</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/712fcc02-d03a-4740-af09-6f0acf67ba24/1920_olm-aussenansicht-55x45-300dpi-marco-zanta.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das sich Tradition und Morderne nicht ausschließen müssen, zeigt das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> im Tauferer Ahrntal, welches 2023 eröffnete. Einerseits wirkt der moderne Bau in seiner kreisrunden Form ungewohnt und &nbsp;trägt doch seinen Namen aus dem Südtiroler Dialekt: Alm. Die kreisrunde Form des Hauses verweist auf den endlosen Kreislauf der Zeit, aber auch an die Mühlsteine in den Mühlen, die früher dort betrieben wurden. Gebaut wurde mit regionalen Baustoffen und ausgestattet mit Lärchenholz, viel Glas und natürlichen Materialien. Die Energie stammt vollständig aus eigenen Photovoltaik-Anlagen und Erdwärmesonden ergänzt durch Wasserkraft. Das Haus ist seit Eröffnung nach dem GSTC-Standard zertifiziert.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/9a322264-79fb-446a-800e-bd56b8af23c7/1920_schwarzwald-panorama-circular-living-zimmer-waldklang-3.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span><strong> </strong>in Bad Herrenalb beschreitet einen verwandten, aber eigenständigen Weg. Das Circular-Living-Konzept, das schrittweise im gesamten Haus umgesetzt werden soll, orientiert sich an den vorhandenen Ressourcen der Region und an den Prinzipien einer kreislauffähigen Bau- und Einrichtungskultur. Der Schwarzwald wird dabei unmittelbar in Materialwahl und Handwerk in das Projekt eingebunden. Jedes Ausstattungsdetail wurde nach Kriterien der Kreislauffähigkeit, Langlebigkeit und Gesundheitsverträglichkeit bewertet. Verwendet werden Materialien, die sich in bestehende Stoffkreisläufe integrieren lassen und deren Herkunft sowie ökologische Wirkung transparent nachvollziehbar sind. Die Verbundenheit mit dem Ort spiegelt sich allerdings nicht nur in der Materialwahl, sondern auch in der gestalterischen Umsetzung wider. Realisiert wurden die Circular-Living-Zimmer gemeinsam mit dem Schwarzwälder Hotel-Inneneinrichter FRITZ SCHLECHT | SHL.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/aaa0c7ca-a9f8-4a1f-9918-e62892c43df1/1920_view-of-croatian-island-town-and-hotel-korinjak-on-iz.jpg?89363"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank"><span><strong>Hotel Korinjak</strong></span></a><span> auf der kroatischen Insel I</span>ž<span> wurde in den 1960er Jahren gebaut, als Energieeffizienz oder nachhaltiges Bauen noch kein fester Bestandteil architektonischer Planung &nbsp;war. Dennoch verkörpert das Haus heute eine selbstverständliche Einbindung in die Landschaft. Mit nur zwei Geschossen, einem zurückhaltenden Haupthaus und einer klaren, funktionalen Struktur tritt das Hotel nicht in Konkurrenz zu seiner Umgebung. Es überragt weder die Küstenlinie noch dominiert es die charakteristische Insellandschaft aus Pinien, Naturstein und Meer. Stattdessen fügt es sich in die Topografie und den Maßstab des Ortes ein.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Was Architektur leistet, wenn sie sich zurücknimmt</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Warum ist das alles relevant? Nicht weil regionale Baukultur schöner ist, sondern weil sie Konsequenzen hat, die weit über Ästhetik hinausgehen. Örtliche Materialien bedeuten kürzere Transportwege und geringere Emissionen. Lokale Handwerker bedeuten Wissenstransfer. Traditionelle Dachformen und Wandkonstruktionen sind klimatisch erprobt, über Jahrhunderte optimiert für genau jene Bedingungen, unter denen das Gebäude stehen wird.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Und Architektur schafft eine wahre Identität. Wer in einem Haus ankommt, das so gebaut ist, als könnte es überall stehen, weiß nicht, wo er ist. Ein Haus, das die Sprache seines Ortes spricht, vermittelt etwas, das kein Marketingkonzept ersetzen kann: das Gefühl, wirklich angekommen zu sein.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Hotels der Green Pearls® Collection sind so unterschiedlich, wie die Regionen in denen sie sich befinden. Aber sie teilen eine Haltung und verstehen Architektur nicht als Selbstdarstellung, sondern als Verantwortung. Sie bauen nicht gegen ihren Ort, sie bauen mit ihm. Denn verantwortungsbewusste Architektur entsteht nicht durch Trends. Sie entsteht durch Zuhören.</span></p><h4 style="text-align:justify;"><span>Quellen:</span></h4><ul><li data-list-item-id="eaf18f5bf58f11d09fc8cef54e8e3ae56"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.architekturfotoblog.de/grundlagen-der-architektur/architektur-und-identitaet-regionale-einfluesse-in-der-zeitgenoessischen-gestaltung/"><span>Architekturfotoblog: Architektur und Identität – Regionale Einflüsse in der zeitgenössischen Gestaltung</span></a></p></li><li data-list-item-id="e2db92f0519dfdbf94abef6e43bf86502"><p style="text-align:justify;"><a href="https://plarchitekten.at/hotelplanung-architekten/"><span>Plarchitekten: Wie die Hotelplanung Architekten vor Herausforderungen stellt</span></a></p></li><li data-list-item-id="ea1718a2bb30f8fde1d181d2071aec32c"><p style="text-align:justify;"><a href="https://hotelaktuell.ch/2025/11/06/lokale-handschrift-wie-regionale-identitaet-das-hoteldesign-staerkt/"><span>Hotel aktuell: &nbsp;Lokale Handschrift – Wie regionale Identität das Hoteldesign stärkt&nbsp;</span></a></p></li><li data-list-item-id="e932d8fa9749f41b9d28792fca59be377"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.htr.ch/story/hotellerie/das-gebaeude-als-spiegel-der-umgebung-43347"><span>htr: Das Gebäude als Spiegel der Umgebung</span></a></p></li><li data-list-item-id="eead6eeb201cf99db3730963b78c8320f"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.architektenauswahl.de/architekt/2685-wie-pr%C3%A4gen-regionale-einfl%C3%BCsse-die-vielfalt-architektonischer-stilrichtungen/"><span>Architektenauswahl: Wie prägen regionale Einflüsse die Vielfalt architektonischer Stilrichtungen?</span></a></p></li></ul>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>In einer Welt, die immer schneller wird und in der sich Identitäten aufzulösen scheinen, braucht es für den Einzelnen Rückzugsorte, um wieder zu sich selbst zu finden. So ein Rückzugsort ist das ADLER Ritten.</i><strong>Klaus Sanoner, Inhaber der ADLER Spa Resorts &amp; Lodges</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,OLM Nature Escape,Hotel Korinjak,Schwarzwald Panorama,Relais del Maro,Naturhotel Outside,Hotel Das Ruebezahl,LA VIMEA,Bio- und Wellnessresort Stanglwirt,APIPURA hotel rinner,Summit Lodges,Naturresort Gerbehof,Hotel My Arbor,Hotel Weihrerhof,ADLER Sicilia,ADLER Ritten,Architektur,Innenarchitektur,regional,The Anam,The Anam Cam Ranh,The Anam Mui Ne]]></category>
            <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2338/adler-spa-resort-sicilia-hotel.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[ADLER Spa Resort SICILIA: Gentle Architecture and green roofs]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[ADLER Spa Resort SICILIA]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Frische statt Dauerfrost: Wie Hoteliers durch ihre Einkaufsstrategien die Kühlhaus-Grundlast kappen</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/frische-statt-dauerfrost-wie-hoteliers-durch-ihre-einkaufsstrategien-die-kuehlhaus-grundlast-kappen/</link>
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Für Hotelbetriebe, die ohnehin mit steigenden Netzentgelten und wachsenden CO₂-Kosten konfrontiert sind, entwickeln sich Energieausgaben zunehmend zu einem zentralen Risikofaktor.Besonders im Fokus steht dabei die Hotelküche, ein Bereich der oft im Verborgenen arbeitet, aber maßgeblich zur Kostenstruktur beiträgt.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Kühlung hat ihren Preis</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Kühl- und Tiefkühlhäuser laufen ununterbrochen an 365 Tagen im Jahr und verursachen durch dauerhafte Kühlketten, komplexe Lagertechnik und energieintensive Auftauzyklen eine enorme energetisch Grundlast, die sich in hohen Stromkosten und einer erheblichen Umweltbelastung niederschlägt. Darüber hinaus führt die Bevorratung im Rahmen des klassischen Großeinkaufs oft zu unübersichtlichen, „blinden Beständen“, die das Risiko von Lebensmittelverschwendung erhöhen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Einige Hoteliers beweisen jedoch, dass eine strategische Neuordnung der Beschaffung diesen Energiebedarf an der Wurzel packt. Durch die konsequente Umstellung auf regionale, frische und bedarfsorientierte Beschaffung reduzieren sie den Energieeinsatz bereits an der Quelle. Anstelle von globalen Lieferketten und tiefgekühlten Fertigprodukten etablieren diese Vorreiter eine bedarfsorientierte Just-in-Time-Lieferung. Kurze Wege vom Erzeuger direkt in die Weiterverarbeitung reduzieren die notwendige Kühlkapazität im Haus auf ein Minimum, sodass große Kühlhäuser durch moderne Kühleinheiten für den unmittelbaren Tagesbedarf ersetzt werden können.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Diese neue Form der Küchenorganisation bringt nicht nur eine Senkung des Stromverbrauchs mit sich, sondern auch qualitative Vorteile. Frische Produkte, ein hoher Eigenproduktionsanteil und der Einsatz traditioneller Konservierungsmethoden wie Fermentieren, Einkochen oder Dörren ermöglichen eine nachhaltige Vorratshaltung ganz ohne dauerhafte Kühlung. Ein Nebeneffekt: Gleichzeitig reduziert sich der Verpackungsaufwand durch Mehrwegsysteme und direkte Lieferketten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>So entsteht ein Ansatz, der ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Resilienz miteinander verbindet und zeigt, dass die Küche als einer der energieintensivsten Bereiche eines Hotels zugleich ein entscheidender Hebel für Effizienz sein kann. Wie unterschiedlich diese Strategien in der Praxis umgesetzt werden und welche konkreten Ergebnisse sie liefern, veranschaulichen die folgenden Beispiele der Green Pearls® Partnerhotels.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Regionale Strategien im Küchenalltag</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/59616d70-1d32-4d1f-bbac-0ad645d778b5/1920_nachhaltiges-wellnessresort-stanglwirt-wilder-kaiser-tirol-fruehstueckstisch-kaiserwiese.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/bio-und-wellnessresort-stanglwirt-tirol-oesterreich/" target="_blank"><span><strong>Bio- & Wellnessresort Stanglwirt</strong></span></a><span> in Tirol ersetzt eine eng getaktete, teils mehrmals tägliche Anlieferung den klassischen Großeinkauf. Die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern reduziert Zwischenlagerzeiten auf ein Minimum – und damit auch den Kühlbedarf. Ergänzt wird dieses Modell durch einen hohen Eigenproduktionsanteil und eine Küche, die gezielt nach Verfügbarkeit statt nach starrer Standardkarte arbeitet.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank"><span><strong>Relais del Maro</strong></span></a><span> in Ligurien ersetzt die konsequente hauseigene Zubereitung energieintensive, industriell verarbeitete Produkte. Kuchen und Tomatensaucen werden selbst gebacken bzw. gekocht, während die frisch zubereiteten Frühstückskomponenten als Kilometer-Null-Produkte direkt von Erzeugern aus den umliegenden Tälern und der Nachbarschaft stammen. Das täglich gebackene Brot, die Croissants sowie die traditionelle Focaccia kommen ohne Umwege direkt vom Dorfbäcker auf den Tisch. Durch diese kurzen Beschaffungswege und kleinere, flexiblere Einkaufszyklen entfällt eine aufwendige Bevorratung in großen Kühlanlagen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/85c37ec6-7f66-4cdb-8d5f-eb3e90e3c6a2/1920_copyalexfilz-6936.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Auch das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank"><span><strong>ADLER Ritten</strong></span></a><span> setzt auf ein Netzwerk regionaler Partner. Die Küche arbeitet mit frischen Produkten aus der unmittelbaren Umgebung und baut auf enge, verlässliche Beziehungen zu lokalen Erzeugern. Kurze Lieferwege sichern dabei nicht nur hohe Qualität und Frische, sondern reduzieren zugleich den Bedarf an energieintensiver Kühltechnik. Ergänzt wird mit Produkten aus dem hauseigenen Bauerngarten, der auf 4.000 Quadratmetern Sommerweizen, Kartoffeln, Rote Beete, Lauch, Erdbeeren und viele weitere Sorten hervorbringt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ähnlich operiert das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> am Bodensee und zeigt einen pragmatischen Zugang zu dieser Thematik. Eier, Käse und Gemüse kauft der Betrieb bei den Landwirten in der Nachbarschaft, während Kräuter, Salat und saisonale Gemüsesorten direkt aus dem eigenen Garten geerntet und verarbeitet werden. Das Naturresort verdeutlicht aber auch, dass eine verlässliche Lebensmittelkühlung gerade während der warmen Sommermonate in einer professionellen Küche unverzichtbar bleibt. Die Kombination aus dem Eigenanbau und dem Transport ohne Umwege reduziert aber den logistischen Energieaufwand und den Kühlbedarf im Vorfeld.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/19f30544-727e-4ee6-a255-dd18b9f78b53/1920_nachhaltigekulinarikapipurahotelrinnerkuchenteam-copyrotwild.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Einen besonders konsequenten Farm-to-Table-Ansatz verfolgt das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-rinner/" target="_blank"><span><strong>APIPURA hotel rinner</strong></span></a><span><strong> </strong>in Südtirol. Frisches Obst und Gemüse gelangen hier mehrmals wöchentlich direkt vom Nachbarhof in die Küche. Überschüsse werden durch traditionelle Methoden wie Fermentieren, Einkochen oder Einlegen haltbar gemacht. Die enge Abstimmung mit den Produzenten reicht dabei zum Teil bis in die Anbauplanung hinein. APIPURA-Küchenchef Manfred Rinner war zudem Teil einer Arbeitsgruppe, die das Gastronomiekonzept „Bio Fair Südtirol“ 2022 mitentwickelte. Das Zertifizierungssystem stärkt die lokale Bio-Landwirtschaft, indem Lebensmittel aus einem Umkreis von maximal 200 Kilometern stammen müssen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/2a5f9c66-2312-4a86-aa2e-8535fcc1a820/1920_myarbor-albisano-copybp14.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das Wellnesshotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span><strong> </strong>bei Brixen bestätigt, dass die Umstellung auf regionale, frische und selbst hergestellte Produkte die Energieeffizienz des Südtiroler Betriebs verbessert, vor allem durch die drastische Reduktion des Kühl- und Tiefkühlbedarfs, kürzere Lieferketten und deutlich geringere Lagerzeiten. Im direkten Vergleich zu einem Haupteinkauf mit umfangreicher, dauerhafter Kühlhausnutzung senkt das Hotel sowohl die direkten Stromkosten vor Ort als auch die indirekten Energieverbräuche im Bereich der Logistik. Dieser Verzicht auf dauergekühlte Vorräte schont die Ressourcen und führt gleichzeitig zu einer spürbar höheren Produktqualität für die Gäste, da erntefrische Rohwaren weitaus weniger energieintensive Verarbeitungsschritte in der Küche erfordern.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch das Hotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> in Bad Herrenalb verdeutlicht, dass eine frische, regionale Einkaufsstrategie nicht nur eine kulinarische, sondern eine energieeffiziente Entscheidung ist. Während der klassische Großeinkauf durch ununterbrochene Kühlketten und lange Lagerzeiten die Energiekosten nach oben treibt, verkürzt der Fokus auf saisonale Produkte die Lieferwege und Aufbewahrungszeiten spürbar. Kleinere, bedarfsorientierte Bestellmengen senken in dem Bad Herrenalber Wellnesshotel die Lebensmittelverschwendung und reduzieren die notwendige Kühlkapazität im Haus, was wiederum die technische Grundlast im Küchenbetrieb minimiert. Das Küchenteam stellt Basiskomponenten wie Fonds, Dressings oder Backwaren selbst her und somit gelingt eine ressourcenschonende Produktion, die weniger Lagerenergie mit höherer kulinarischer Qualität verbindet.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/6738c089-9ece-4469-ac76-606c025729af/1920_lavimearestaurantgarden2.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>In den veganen Hotels<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><span><strong>Paradiso Pure.Living</strong></span></a><span><strong> </strong>und<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank"><span><strong>LA VIMEA</strong></span></a><span> verbindet sich diese Einkaufsphilosophie mit einer konsequenten Zero-Waste-Strategie. Unter der Leitung von Chefköchin Aggeliki Charami wird ausschließlich mit frischen, biologischen Produkten aus der Region gearbeitet. Bestellt wird weniger, aber häufiger. Die Bestände werden sorgfältig kalkuliert und durch regelmäßige Lieferungen von saisonalen Obst und Gemüse können die Lagerflächen weiter reduziert werden. Das Ziel ist es, hochwertige Bio-Zutaten so vollständig wie möglich einzusetzen und Einkauf sowie Kochen ausschließlich auf selbst zubereitete, hausgemachte Gerichte zu konzentrieren. Kombiniert mit der Zero-Waste-Food-Policy in den Restaurants der Hotels ist die Effizienz der Produktverwendung so sehr hoch.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/2b825542-b768-4715-88e8-fc1c424fc96a/1920_schlosslerchenhof-kraftplatz-gemuseplatz039l-.jpeg?10000"><p style="text-align:justify;">Das Kärntener Slow Food <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-schloss-lerchenhof-kaernten/" target="_blank"><strong>Hotel Schloss Lerchenhof</strong></a> hat seine Küche ganz dem Rhythmus der Jahreszeiten verschrieben. Angeliefert wird morgens frisch vom eigenen landwirtschaftlichen Betrieb um die Ecke oder von Produzent*innen aus der Region. “Unsere Küche orientiert sich ausschließlich an der Saison. Auf den Tisch kommt, was gerade wächst und verfügbar ist”, erklärt Inhaber Johan Steinwender. “Oft entscheidet sich erst am Morgen, nach Ernte und Anlieferung, was an diesem Tag in unserer Naturküche gekocht wird”, ergänzt er schmunzelnd.</p><p style="text-align:justify;"><span>Einen analytischeren Ansatz verfolgt das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span><strong>SANDnature</strong></span></a><span><strong> </strong>der SANDcollection<strong> </strong>am Timmendorfer Strand, das seine Kühlkapazitäten derzeit systematisch überprüft. Das Haus analysiert dafür seine gesamten Einkaufs- und Lagerprozesse neu. Das konkrete Ziel dieser logistischen Umstrukturierung besteht darin, die kühlpflichtigen Produkte deutlich konzentrierter aufzubewahren und die technische Infrastruktur auf ein einziges, zentrales Kühlsystem zu reduzieren. Durch diese Flächenoptimierung soll ein bisheriges Kühlhaus perspektivisch in ein ungekühltes Trockenlager umgewandelt werden. Diese gezielte Reduktion der Kühlflächen soll den Stromverbrauch im Küchenbereich spürbar senken, ohne dass die Frische oder die Qualität der Speisen für die Gäste beeinträchtigt werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/0ac1cfb0-835c-4a14-94d6-7279f0d0613f/1920_hotelruebezahl-nachhaltig.fruestuecken-allgaeu.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Das Rübezahl</strong></span></a><span> in Schwangau kombiniert moderne Technik mit traditionellem Wissen, da ein kompletter Verzicht auf Kühlung in einer professionellen Küche nicht realistisch ist. Das im Allgäu gelegene Haus setzt daher auf hochentwickelte, energieeffiziente Kühlanlagen und nutzt vor allem ein cleveres Kreislaufsystem: Die entstehende Abwärme der Kühlsysteme wird direkt zur Beheizung des hauseigenen Außenpools umgeleitet. Ergänzend beschäftigt sich das Team des prämierten Restaurants Louis II intensiv mit Methoden der Haltbarmachung. Durch die handwerkliche Konservierung saisonaler, regionaler Produkte reduziert der Betrieb die Transportwege, vermeidet importierte Waren und optimiert die Ressourceneffizienz, während die Zutaten ganz ohne dauerhaften Stromeinsatz haltbar bleiben.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Regionale Beschaffung als Energiehebel in der Hotelküche</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Beispiele zeigen, dass ein oft unterschätzter Hebel in der Art und Weise liegt, wie Lebensmittel beschafft, gelagert und verarbeitet werden. Kürzere Lieferwege, kleinere Bestellmengen und eine engere Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten verringern den Bedarf an großflächigen Kühl- und Tiefkühllagern. Gleichzeitig tragen traditionelle Konservierungsmethoden, ein hoher Eigenproduktionsanteil sowie eine präzisere Warenplanung dazu bei, Lebensmittelverluste zu minimieren und Ressourcen effizienter einzusetzen. Dabei wird deutlich, dass der Verzicht auf überdimensionierte Vorratshaltung keineswegs mit einem Qualitätsverlust einhergeht. Frische, saisonale Zutaten steigern die kulinarische Qualität, stärken regionale Wertschöpfungsketten und schaffen ein authentisches Gästeerlebnis. Wo Kühlung weiterhin unverzichtbar bleibt, sorgen moderne, energieeffiziente Anlagen und intelligente Wärmerückgewinnungssysteme für zusätzliche Einsparungen. Angesichts der Energiekrise 2026 entwickelt sich die regionale Beschaffung damit von einer Nachhaltigkeitsmaßnahme zu einem wichtigen wirtschaftlichen Erfolgsfaktor.</span></p><h4 style="text-align:justify;"><span>Quellen:</span></h4><ul><li data-list-item-id="e31a9f8c5ddf7d395887f2fcf4040ab1f"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.greenhabitat.at/blog/nachhaltiges-reisen-und-gastgewerbe/wie-hotels-von-lokalem-sourcing-profitieren"><span>Green Habitat: Wie Hotels von lokalem Sourcing profitieren</span></a><span>&nbsp;</span></p></li><li data-list-item-id="ea57da6b7de6dedc127739acf2ca8e2e8"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.ihk.de/schleswig-holstein/ihk-magazin/tourismus-gastronomie/hl-maerz-2024-checkliste-ernergiesparen-6102796"><span>IHK Schleswig-Holstein: Checkliste Energie sparen</span></a></p></li><li data-list-item-id="e2ada35a591599c193175efe9b1601284"><p style="text-align:justify;"><a href="https://smarthotelkey.at/der-intelligente-wareneinkauf-im-hotel/"><span>Smart Hotel Key: Der intelligente Wareneinkauf im Hotel</span></a></p></li></ul>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Bio- und Wellnessresort Stanglwirt,Hotel Das Ruebezahl,ADLER Ritten,SANDnature,Relais del Maro,Schwarzwald Panorama,Hotel My Arbor,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,LA VIMEA,Naturresort Gerbehof,Restaurantkonzepte,Lebensmittel,kuechenmanagement,APIPURA hotel rinner]]></category>
            <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2338/6debea5c-390b-4a48-be99-1f4de0d0d7eb/copyalexfilz-6476.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Bauerngarten der ADLER Lodge RITTEN &amp;copy;AlexFilz]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[&amp;copy;AlexFilz . Adler Lodge Ritten]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Neu im Green Pearls® Netzwerk: Herzlich geführte Ferienwohnungen Rocche di Montexelo im Piemont</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/neu-im-green-pearls-netzwerk-ferienwohnungen-rocche-di-montexelo-im-piemont/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/neu-im-green-pearls-netzwerk-ferienwohnungen-rocche-di-montexelo-im-piemont/</guid><pp:caseid>785113</pp:caseid><pp:boilerplate><![CDATA[<p>Green Pearls® ist ein internationales Netzwerk und eine Kommunikationsplattform für Hotels, Ferienunterkünfte und weitere touristische Akteure, die ökologische und soziale Maßnahmen umsetzen und transparent dokumentieren. Mit Content-Marketing, PR-Arbeit, SEO/GEO, internationalen Medienkontakten und einer etablierten Reise-Community macht Green Pearls® dieses Engagement sichtbar und unterstützt seine Partner bei einer nachvollziehbaren und belegbaren Kommunikation. So erhalten Reisende Orientierung bei der Suche nach Unterkünften, die Verantwortung mit konkreten Maßnahmen in ihrem Betrieb verankern.</p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><u>Pressemitteilung</u></p><p style="text-align:center;"><i><span>Haselnüsse, Wein, gutes Essen und eine Einladung zum langsamen Reisen: Die italienische Region Piemont ist nicht umsonst eine beliebte Reiseregion für Genussreisende. Daher freuen wir uns sehr, die vier Ferienappartements Rocche di Montexelo in Monticello d‘Alba als neuen Green Pearls®-Partner begrüßen zu dürfen.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Ein familiengeführter Rückzugsort mitten im Roero</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das Roero gehört zusammen mit </span>Langhe und Monferrato <span>zu den UNESCO-geschützten Weinanbaugebieten im Piemont. Weinberge prägen die Landschaft ebenso wie die typischen Haselhaine, Trüffelwälder und die charakteristischen Felsformationen des Rocche. Die vier liebevoll eingerichteten Ferienappartements Rocche di Montexelo am Fuß des Castello </span>dei Conti Roero <span>sind Ausgangspunkt für Abenteuer und Erholungsort zugleich.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Nach einem langen Tag unterwegs bei einer Trüffeltour, bei Weinverkostungen oder einer „Haselnuss Experience“ erwartet die Gäste im Rocche di Montexelo noch ein besonderes Highlight: der kleine Spa-Bereich mit Sauna, Whirlpool und Ruhebereich sowie Zugang zum solarbeheizten Außenpool. Exklusiv für die Gäste einer Wohneinheit reserviert, können sie sich hier in Ruhe und ganz privat entspannen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Gastgeber Irene und Roberto Biancotti legen großen Wert auf ehrliche Gastfreundschaft und stehen ihren Gästen mit Rat und Tat zur Seite. Sie kennen die besten Restaurants, empfehlen gern den passenden Wein zum in der kleinen Küche der Appartements selbst gekochten Dinner und stellen sicher, dass sich ihre Gäste wie in einem zweiten Zuhause fühlen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Genießerisch, gemütlich, Green Key-zertifiziert</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Doch nicht nur die Zufriedenheit ihrer Gäste liegt Irene und Roberto am Herzen. Von Anfang an errichteten sie das Rocche di Montexelo als nachhaltige Ferienunterkunft. So nutzten sie beim Neubau der Gebäude die Gelegenheit, eine Regenwasserzisterne und unterirdische Lagerkapazitäten für Haselnussschalen zu schaffen. Mit Ersterem wird unter anderem der solarbeheizte Pool befüllt, Letztere dienen der Beheizung der Appartements. Das nachhaltige Engagement wird regelmäßig durch die Green Key-Zertifizierung überprüft. Gerade erst wurde Rocche di Montexelo erneut zertifiziert.</span></p><ul><li><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.greenpearls.com/de/ferienwohnungen/rocche-di-montexelo-piemont-italien/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span>Weitere nachhaltige Maßnahmen finden Sie auf der Green Pearls®-Seite der Unterkunft.</span></a></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Die Verbindung aus Engagement, familiärer Gastfreundlichkeit, Lage und privatem Wellnessbereich zeichnet die Ferienappartements aus und sorgt für ein besonderes Urlaubserlebnis im Piemont. Wir freuen uns, das Rocche di Montexelo bei uns begrüßen zu dürfen und seine Geschichten und Maßnahmen sichtbar zu machen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[newsletter,neues hotel,Pressemitteilung,Rocche di Montexelo,Italien,ferienwohnung]]></category>
            <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2338/be920cb6-37ef-4955-b86b-1fc496b84b0c/rocche-di-montexelo-vacation-apartments-piemonte-italy-property.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Rocche-di-montexelo-vacation-apartments-piemonte-italy-property]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Vom Feld ins Haus: Wie Hotels mit Heu einen alten Rohstoff neu entdecken</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/vom-feld-ins-haus-wie-hotels-mit-heu-einen-alten-rohstoff-neu-entdecken/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/vom-feld-ins-haus-wie-hotels-mit-heu-einen-alten-rohstoff-neu-entdecken/</guid><pp:caseid>761782</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Lange galt Heu als selbstverständlicher Stoff des Alltags. Häuser wurden damit gedämmt, Ställe gepolstert und Wunden gelindert. Mit der Industrialisierung verschwand vieles von diesem Wissen. Günstigerer Zement, standardisierte Glaswolle und der Glaube an maschinelle Überlegenheit verdrängten natürliche Baustoffe nach dem Zweiten Weltkrieg innerhalb weniger Jahrzehnte aus dem Bauwesen.</span></i></p><p style="text-align:center;"><i><span>Heute zeigt sich, was dabei verloren ging und welchen Preis der Tausch hat. Synthetische Dämmstoffe entstehen nicht nur unter hohem Energieaufwand aus fossilen Rohstoffen. Am Ende des Lebenszyklus lassen sich die meisten dieser Materialien auch nicht sauber trennen, sind mit anderen Baustoffen verklebt oder verpresst und landen deshalb im Sondermüll. Aber es geht eben auch anders.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Die Wiederentdeckung natürlicher Baustoffe</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Pflanzliche Baustoffe wie Heu rücken zunehmend in den Fokus von Architekten und engagierten Hoteliers und das nicht aus Nostalgie, sondern aufgrund konkreter Vorteile: Heu wächst innerhalb einer Saison nach, bindet während seines Wachstums CO₂ und lässt sich am Ende seiner Lebensdauer kompostieren oder energetisch verwerten. Besonders die Niederlande gelten europaweit als Vorreiter des sogenannten </span><i><span>Biobased Bouwen</span></i><span>, eines Ansatzes, der landwirtschaftliche Reststoffe als vollwertiges Baumaterial begreift.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Was einst vor allem pragmatisch war, besitzt inzwischen auch eine ästhetische Dimension. Das Tiroler Label Almut von Wildheim fertigt beispielsweise Leuchten aus purem Almheu; das Unternehmen Organoid presst handgesenstes Heu auf Dekorpaneele, die im Innenausbau als natürliche Wandverkleidungen dienen; der Akustikspezialist Noiseflex Nature wiederum setzt Oberflächen aus Heu als schallabsorbierende Verkleidung ein, denn die offenporige Struktur der Gräser wirkt auch schalldämmend. Heu ist damit längst nicht mehr nur ein landwirtschaftlicher Nebenstoff, sondern ein Werkstoff mit ressourcenschonenden Eigenschaften</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Für Hotels mit einem klar formulierten Nachhaltigkeitskonzept besitzt dieser Rohstoff darüber hinaus eine kommunikative Stärke, denn er erzählt eine konkrete Geschichte. Gäste spüren, tasten und riechen die Verbindung zur umgebenden Landschaft. Kein Zertifikat auf der Webseite vermittelt regionale Verwurzelung so unmittelbar, wie eine Wand aus Heu der eigenen Wiesen oder eine Leuchte, die nach Almblumen duftet. In den folgenden Absätzen zeigen die Green Pearls® Partnerhotels, wie individuell und divers dieser Ansatz in der Praxis aussieht.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Wo Heu zum (Mit-)Gastgeber wird</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/3aa203f2-04a7-4439-b8e1-be19ef8d9820/1920_nachhaltiges-wellnessresort-stanglwirt-wilder-kaiser-tirol-luftansicht.jpg?83678"><p style="text-align:justify;"><span>Wer das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/bio-und-wellnessresort-stanglwirt-tirol-oesterreich/" target="_blank"><span><strong>Bio- & Wellnessresort Stanglwirt</strong></span></a><span> besucht, begegnet der umliegenden Landschaft nicht nur vor dem Fenster. Bereits im Eingangsbereich empfängt ein großformatiges Bild aus gepresstem Almheu die Gäste. Das Material stammt von den hauseigenen Wiesen rund um den Wilden Kaiser, ohne lange Transportwege oder Zwischenhandel. Die Landwirtschaft ist seit Generationen eng mit dem Betrieb verbunden und prägt sowohl das Haus als auch die Region. Das verwendete Heu steht exemplarisch für diesen Ursprung. Neben seiner Herkunft spielt auch die Wirkung eine Rolle. Der charakteristische Duft sowie die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften des Materials schaffen eine besondere Atmosphäre. Gleichzeitig entsteht eine direkte Verbindung zur alpinen Kulturlandschaft, die sich deutlich von industriell gefertigten Oberflächen unterscheidet. Das Heu wird damit nicht nur zum gestalterischen Element, sondern auch zum Ausdruck der Philosophie, die Landwirtschaft und Luxushotel miteinander verknüpft.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/993bc0fb-2b21-4f63-9ea1-226c9ab0a524/1920_paradiso-44.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im Zuge der Renovierung des </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><span><strong>Paradiso Pure.Living Vegan Hotels</strong></span></a><span> im Jahr 2019 wurde der Umbau nach baubiologischen Prinzipien ausgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei ein Wandaufbau, der dem Konzept des „atmenden Raums“ folgt. Hinter den mit natürlichem Kalkputz versehenen Oberflächen kommen Materialien zum Einsatz, die Feuchtigkeit und Temperatur auf natürliche Weise regulieren. Dieser Ansatz gilt in der Baubiologie als belegt und zeigt sich für Gäste in einem nachweislich verbesserten Raumklima. Auch in den Zimmern selbst wird der Einsatz natürlicher Rohstoffe sichtbar. Ausgewählte Türen sind mit Alpenwiesenheu gestaltet. Beim Öffnen und Schließen entfaltet sich der Duft von Almblumen und schafft eine unmittelbare sensorische Verbindung zur umliegenden Landschaft der Seiser Alm. Im Wellnessbereich ergänzt eine Heu-Sauna das natürliche Konzept. Befüllt mit getrocknetem Gras aus der direkten Nachbarschaft des Hotels, setzt die Wärme die ätherischen Öle der Wiesenkräuter frei: ein Wellnesserlebnis ganz ohne chemische Zusätze.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/6d4f0d23-252c-4706-9018-8ee90cf9bb0f/1920_waldklang6.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Manchmal macht schon ein Detail den Unterschied. Im Wellnesshotel</span><i><span><strong> </strong></span></i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> zeigt sich das an den Kleiderbügeln in den sogenannten Circular-Living-Zimmern. Verwendet werden dort Tutaka-Hänger, die zu rund 30 Prozent aus heimischem Wiesengras und zu 70 Prozent aus recyceltem Kunststoff bestehen. Auf den Einsatz von neuem Erdöl wird vollständig verzichtet und produziert wird in Deutschland in energieeffizienten Anlagen, wodurch sich auch die Transportwege verkürzen. Das Konzept der Circular-Living-Zimmer zielt darauf ab, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig ein gesundes Raumklima zu fördern. Bei der Auswahl von Materialien und Möbeln lag der Fokus auf Aspekten der Wohngesundheit sowie auf kreislauffähigen Lösungen. Auch andere Elemente der Zimmerausstattung folgen diesem Ansatz. So bestehen die Lampenschirme ebenfalls aus Wiesengras. Für die Materialien wurden Rücknahmevereinbarungen mit den Herstellern getroffen, um sie nach ihrem Einsatz wieder in den Kreislauf zurückzuführen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/9fec73b0-dcc2-44c6-a791-5c412da8956e/1920_sustainable-nature-rooms-hotel-klosterbraeu-austria-4.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-klosterbraeu/" target="_blank"><span><strong>Hotel Klosterbräu</strong></span></a><span> beleuchten die Tiroler Wiesen buchstäblich den Innenraum. Die handgefertigten Heublumen-Leuchten in den 28 Naturzimmern des Hauses sind zu einem unverwechselbaren Markenzeichen geworden. Getrocknete Blüten und Gräser filtern das Licht und erzeugen so einen warmen, unregelmäßigen Schein. Kein industriell gefertigter Lampenschirm kann diese Textur imitieren, weil sie auf einem Naturmaterial beruht, dessen Struktur einmalig ist. Das Klosterbräu plant inzwischen alle neuen Zimmer nach dem Vorbild der bestehenden Naturzimmer. Die Heublumen-Leuchten bleiben dabei fester Bestandteil des Einrichtungskonzeptes, nicht aus Nostalgie, sondern weil es funktioniert und von den Gästen sehr gern angenommen wird. Es verbindet handwerkliche Fertigung mit einem regionalen Rohstoff und steht zugleich für Langlebigkeit.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_creativhotel-luise-erlangen-nachwachsendes-hotelzimmer.jpeg?40015"><p style="text-align:justify;"><span>Die Unterscheidung zwischen Heu (getrocknetes Gras) und Stroh (getrocknete Getreidehalme) spielt übrigens in der biologischen Bauweise eine eher untergeordnete Rolle. Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/creativhotel-luise-de/" target="_blank"><span><strong>Hotel Luise</strong></span></a><span> in Erlangen bestehen in den sogenannten „Nachwachsenden Hotelzimmern“ die Decken aus Stroh. Das Material ist strukturell eng mit Heu verwandt und weist vergleichbare Eigenschaften auf. Dazu gehört insbesondere die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu regulieren. Die Strohdecken prägen die Räume auch gestalterisch. Sie verleihen den Zimmern eine sichtbare Textur und eine Wärme, die sowohl optisch als auch haptisch erfahrbar ist. Das Konzept des Hotels geht jedoch über einzelne Materialien hinaus. Das „Nachwachsende Hotelzimmer®“ im Hotel Luise ist nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip gestaltet. Ziel ist es, ausschließlich Materialien einzusetzen, die entweder biologisch abbaubar oder vollständig recycelbar sind und somit in geschlossenen Kreisläufen geführt werden können.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/3d9a490f-d80c-4b97-885b-10e07179cd56/1920_nachhaltige-ferienhaeuser-ebner-1822-oesterreich-blickvondorfschenke.jpg?57076"><p>Auch die drei Ferienhäuser von <a href="https://www.greenpearls.com/de/ferienwohnungen/ebner-1822-ferienhaeuser-oesterreich/" target="_blank"><strong>Ebner 1822</strong></a> wurden in Teilen aus Stroh errichtet. Das Inhaberpaar Barbara und Mario Sonnleitner hat sich beim Bau an traditionellen Techniken der Region orientiert und gezielt auf lokale und historisch bewährte Materialien gesetzt: Lehm, Holz und Stroh. Dadurch entsteht in den zweistöckigen Häusern ein gesundes Raumklima. Zusätzlich durchzieht ein natürlicher Duft die Unterkünfte, der die Gäste schon beim ersten Betreten durchatmen lässt. Übrigens wurden die Häuser in Handarbeit errichtet.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/76593a60-7f1b-4111-a5ec-b36cfa8fac6c/1920_1920-copyrotwildapipurapanorama1.jpg?68775"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-rinner/" target="_blank"><span><strong>APIPURA hotel rinner</strong></span></a><span> in Südtirol ist Heu ein integraler Bestandteil der Einrichtung. Das Material wird direkt in die Zimmermöbel eingearbeitet und ist damit physisch Teil des Interieurs. Gefertigt werden die Möbel von einem lokalen Tischler vor Ort. Transportwege, Verpackung und externe Lieferketten entfallen damit weitgehend. Was die Dekoration betrifft, hat sich das Team für einen ganz direkten Weg entschieden: Heublumen, Trockenblumen sowie Naturmaterialien werden in der unmittelbaren Umgebung des Hotels gesammelt. Die Blumenarrangements in den Vasen der Zimmer stammen daher buchstäblich aus denselben Wiesen, die die Gäste vom Fenster aus sehen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/f0e108d1-6da1-42a8-93c4-463ce01d6423/1920_heuhinterglasweihrerhof2.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Weihrerhof</strong></span></a><i><span><strong> </strong></span></i><span>auf dem Ritten hängt Heu hinter Glas. &nbsp;Im Treppenhaus ist es in Form von sogenanntem Heuglas in das Geländer integriert, in einigen Zimmern dient es als sichtbares, beleuchtetes Wandelement rund um die Kopfenden der Betten. Die Idee folgt einem konkreten gestalterischen Ansatz, in dem die Landschaft nicht nur durch das Fenster sichtbar, sondern auch im Innenraum erfahrbar werden soll. Der Ritten ist eine Hochebene, deren Erscheinungsbild durch Wiesen und kleinbäuerliche Landwirtschaft geformt wird. Heu ist ein wichtiger und sichtbarer Teil der Region. Die Lösung hinter Glas erfüllt dabei auch eine funktionale Aufgabe. Unbehandeltes Heu verändert sich, verliert Struktur und Stabilität. Durch das Einschließen bleibt es formbeständig, ohne zusätzlich konserviert oder chemisch behandelt werden zu müssen. Derzeit wird auch die Bar des Hauses umgestaltet, Elemente mit Heuglas sollen dort ebenfalls eingesetzt werden. Was im Treppenhaus begann, zieht sich damit nach und nach durch das gesamte Haus.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Ein Rohstoff eine gemeinsame Logik</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Was all diese Häuser verbindet, ist mehr als ein Material: Es ist die Entscheidung, regionale Rohstoffe mit kurzen Transportwegen und nachweisbar umweltschonenden Eigenschaften (schnell wachsend, CO<sub>2</sub>-bindend) einzusetzen und das klar zu kommunizieren. Heu und Wiesengras stehen für eine Rückbesinnung, die gleichzeitig nach vorne schaut. Sie verbinden regionale Identität mit ökologischer Verantwortung, handwerkliche Tradition mit modernem Designanspruch. Sie sind biologisch abbaubar, in ihrer Wirkung belegt und stammen aus Landschaften, die die Hotels direkt umgeben. Da die Bauwirtschaft unter zunehmendem Druck steht, ihren CO₂-Ausstoß zu messen und zu reduzieren, zeigen diese Hotels, dass Lösungen auf den eigenen Wiesen wachsen. Man muss sie nur ernten und konsequent anwenden.</span></p><h4>Unsere Quellen</h4><ul><li data-list-item-id="ebd52ca8e77cc68ed9c5f73d8b7ce1ba6"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.eea.europa.eu/en/analysis/publications/material-footprints-in-european-policy-making" target="_blank"><span>European Environment Agency: Material Footprints in European Policy Making</span></a></p></li><li data-list-item-id="ef8a0b6702e16d3f9ab1f78b4a0702468"><p style="text-align:justify;"><a href="https://almutvonwildheim.com/ueber-almut/"><span>Almut von Wildheim</span></a></p></li><li data-list-item-id="efa206396188998e31b130e07a668a6bb"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.bosig.de/en/produkte/noiseflex-nature/"><span>Bosig: Noiseflex Nature</span></a></p></li><li data-list-item-id="ef06abe7b070241fc0a15e34ed438f262"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.biobasedbouwen.nl/producten/ecococon-prefab-stropanelen/"><span>Biobased Bouwen</span></a></p></li><li data-list-item-id="e3bc09497306f5cb43223124cb9387749"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.organoids.com/de/"><span>Organoids</span></a></p></li></ul>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Baumaterial,Architektur,Innenarchitektur,Designkonzepte,Bio- und Wellnessresort Stanglwirt,Hotel Weihrerhof,Schwarzwald Panorama,APIPURA hotel rinner,Hotel Klosterbraeu,Hotel Luise,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,Ebner 1822 Ferienhäuser]]></category>
            <pubDate>Wed, 05 Aug 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wo Herkunft zählt: Regionale Wertschöpfung in der Hotellerie-Praxis</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/wo-herkunft-zaehlt-regionale-wertschoepfung-in-der-hotellerie-praxis/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/wo-herkunft-zaehlt-regionale-wertschoepfung-in-der-hotellerie-praxis/</guid><pp:caseid>756836</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Regionale Wertschöpfung gilt als zentrale Größe einer nachhaltigen Destinationsentwicklung. Sie beschreibt den Anteil wirtschaftlicher Leistung, der innerhalb eines bestimmten geografischen Raums entsteht und dort als Einkommen, Arbeitsplätze oder Investitionen wirksam bleibt.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Wertschöpfung im Tourismus</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Im Tourismus bieten Destinationen ideale Voraussetzungen, um solche Kreisläufe zu stärken. Touristische Leistungsträger wie Hotels, Gastronomie, örtliche Tourenanbieter etc. fungieren dabei als wirtschaftliche Knotenpunkte, die durch Einkauf, Kooperationen und Beschäftigung direkten Einfluss auf ihre Region nehmen. Ziel ist es, möglichst viele Schritte von der Erzeugung über die Verarbeitung bis hin zur finalen Nutzung innerhalb einer Region abzubilden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Anbau heimischer Lebensmittel ist ein wichtiger Teil davon. Statt globaler Lieferketten bestimmen saisonale Verfügbarkeiten das Angebot. Dabei geht es neben Frische und Qualität auch um Verantwortung für Böden und den Landstrich selbst. Konzepte wie „Farm-to-Table“ oder „Nose-to-Tail“ stehen exemplarisch für diese ganzheitliche Herangehensweise. Wie sich diese Prinzipien konkret in der Hotellerie umsetzen lassen, zeigt ein Blick auf die Betriebe der Green Pearls® Community, die verdeutlichen, wie unterschiedlich regionale Wertschöpfung aussehen kann.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Eigenproduktion: Vom eigenen Anbau auf den Teller der Gäste</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/588961d5-bbf5-4e2f-aae8-5ad849e8b0b5/1920_nachhaltiges-hotel-oesterreich-schloss-lerchenhof-slow-foodfruehstueck-restaurant.jpeg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>In bestimmten Hotels beginnt Wertschöpfung nicht erst beim Einkauf, sondern direkt auf dem Acker. Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-schloss-lerchenhof-kaernten/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Schloss Lerchenhof</strong></span></a><span> in Kärnten stammt ein wesentlicher Teil der Lebensmittel direkt vom eigenen, nach biologischen Prinzipien geführten Hof und wird vollständig verarbeitet. Fleisch von Schwein, Rind, Kalb, Lamm, Wild und Bio-Huhn wird nach dem Nose-to-Tail-Prinzip genutzt, während Getreide zu Mehl, Brot, Müsli oder Baguette weiterverarbeitet wird. Ergänzt wird dies durch saisonales Gemüse, Kräuter, Obst, Nüsse, Bio-Honig sowie hausgemachte Säfte und Sirupe. Über 50 lokale Partner liefern zusätzlich frische Produkte und damit entscheidet sich oft erst am Morgen, was nach Ernte und Anlieferung tatsächlich bei dem Gast auf den Teller kommt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_gerbehof-nachhaltiges-hotel-mit-biolandwirtschaft-apfelplantage.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> werden Äpfel und Birnen aus dem privaten Bio-Anbau zu Saft oder in der hauseigenen Brennerei weiterverarbeitet und Fleisch aus der Jagd gemäß dem Nose-to-Tail-Konzept vollständig genutzt. Gekauft werden Produkte wie Eier, Käse oder Brot vor allem von biozertifizierten Familienbetrieben, die sich in einem Umkreis von wenigen Kilometern befinden. Selbst Getränke wie Wein, Bier aus der Brauerei Härle oder die SeeZüngle Limonade kommen aus der direkten Umgebung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/2a5f9c66-2312-4a86-aa2e-8535fcc1a820/1920_myarbor-albisano-copybp14.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Eine Kombination aus Eigenproduktion und landestypischer Ergänzung prägt das Einkaufsverhalten im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span>. Neben Getreide „Regiokorn“ aus Südtirol, das zu Teig- und Backwaren verarbeitet wird, liefert die zum Hotel gehörende, 20 Hektar große Landwirtschaft am Gardasee Obst, Gemüse, Kräuter und Eier. Ein großer Teil des Fleisches stammt von der Genossenschaft Wippland, deren Mitgliedsbauern sich zu strengen Richtlinien naturnaher Tierhaltung verpflichten. Die Milchprodukte kommen überwiegend von der Bergbauern-Genossenschaft Brimi, die Wert auf hochwertige Fütterung und ausreichend Auslauf für die Tiere legt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/070c034c-c859-4cfd-b248-1d1319ccf699/1920_relaisdelmaroborgomarogiardinieri-40.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das Boutiquehotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank"><span><strong>Relais del Maro</strong></span></a><span> ist ein Albergo Diffuso im Ortskern des Dorfes Borgomaro&nbsp;in Ligurien. Dort wächst im hauseigenen Garten unter anderem die Spezialität „Zucchini Trombetta“ (Trompetenzucchini), die erntefrisch für das Mittagessen verwendet wird, ebenso wie Auberginen, Tomaten für Saucen und Gurken für Salate. Kirschen, Brombeeren und Zitronen werden zu Kuchen und Marmeladen weiterverarbeitet. Das Angebot wird durch den Zukauf von Produkten ausgewählter örtlicher Partner ergänzt, wobei insbesondere die Zusammenarbeit mit lokalen Ölmühlen eine zentrale Rolle spielt. Olivenöl und alle anderen Produkte rund um die Olive prägen die ligurische Küche maßgeblich.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/9ab9a690-26c6-45be-bee8-a763ae2d8178/1920_20111214-bellavista-29771.jpg?64803"><p style="text-align:justify;"><span>Auch im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-bella-vista-zermatt/" target="_blank"><span><strong>Hotel Bella Vista Zermatt</strong></span></a><span> ist die Küche stark von Eigenproduktion geprägt. Kräuter aus dem Garten werden zum hauseigenen Tee, die Konfitüren sind selbstgemacht und auch die Backwaren, Früchtebrot, die beliebten Schweizer Plätzchen Guetzlis und Sirupe entstehen im Haus. Den Gästen wird eine umfassende Weinkarte aus dem Oberwallis angeboten und Käse für Raclette und Fondue direkt in Zermatt oder in Goms eingekauft.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/6debea5c-390b-4a48-be99-1f4de0d0d7eb/1920_copyalexfilz-6476.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank"><span><strong>ADLER Ritten</strong></span></a><span> setzt ihr Farm-to-Table-Konzept konsequent und transparent um. Direkt neben dem Hauptgebäude entstand ein rund 4.000 Quadratmeter großer Bauerngarten mit Getreide- und Kartoffelanbau, Obststräuchern und Kräuterbeeten. Dort wachsen unter anderem Sommerweizen, Gemüse, Beeren und Kräuter, die unmittelbar in der Küche verarbeitet werden. Bewirtschaftet wird er nach naturnahen Prinzipien mit Mischkulturen und gezielt eingesetzten Blühpflanzen, die die Böden stärken und Bestäuber anziehen, darunter auch die Bienen der Lodge, die hier ideale Bedingungen finden und den hauseigenen Honig liefern.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Zusammenarbeit: Örtliche Partnerschaften als Fundament</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Neben selbstständiger Produktion sind es vor allem stabile Partnerschaften, die regionale Wertschöpfung ermöglichen. Viele Betriebe arbeiten bereits seit Jahren eng mit ihren örtlichen Produzenten zusammen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/7326aa84-4073-4af1-9650-902154c941f9/1920_img-2989.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel Weihrerhof</strong></span></a><span> stammt ein Großteil der Lebensmittel aus der unmittelbaren Umgebung: Brot wird von der Bäckerei Niederstätter bezogen, Rindfleisch von der Metzgerei Weissensteiner, Lamm vom Weidnerhof, Hühner vom Obersthof, Gemüse und Salate vom Eggerhof sowie Käse vom Wolfhof. Die enge persönliche Beziehung zu den Lieferanten und die Transparenz der Lieferketten (auf dem Frühstücksbuffet machen Schilder die Herkunft der Produkte sichtbar) schaffen Vertrauen und sichern Qualität. Dieses Netzwerk heimischer Partner bildet die Grundlage für ein kulinarisches Konzept basierend auf der Südtiroler Küche, das konsequent auf Saison und Verfügbarkeit setzt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/286c35db-9d6a-4dbf-85e7-1f80a8be8cc9/1920_nachhaltiges-naturhotel-outside-regionale-kulinarik-osterreich.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Ähnlich aufgestellt ist das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span>, das neben dem heimischen Kräutergarten unter anderem seinen Käse vom nahegelegenen Jakoberhof, Forellen vom Pongitzerhof sowie Eier und Getreide aus der Tiroler Umgebung bezieht. Die kulinarische Ausrichtung des Hotels folgt dabei klaren Prinzipien, in denen traditionelle Osttiroler Spezialitäten mit modernen Einflüssen kombiniert werden, wobei die Herkunft der Zutaten stets für den Gast nachvollziehbar bleibt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/324e2747-40ea-4443-b4f2-fb2f35638ee8/1920_364-klosterhof-teams-364.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><span><strong>Klosterhof Alpine Hideaway & Spa</strong></span></a><span> setzt im Alltag auf enge Partnerschaften mit regionalen Produzenten. Ein langjähriger Gemüse-Lieferant beliefert das Hotel mit frischen Zutaten aus der Umgebung, Fisch kommt aus heimischer Zucht, und Kräuter wachsen im Klostergarten. Beim Frühstück zeigt sich die lokale Qualität besonders deutlich: Smoothies, selbstgebackenes Brot mit Marmeladen, Honig direkt von der Wabe sowie frisches Obst und Gemüse. Ergänzend bezieht das Haus unter anderem Milch- und Molkereiprodukte aus dem Berchtesgadener Land und Freilandeier vom Biohof.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/fdab85b9-0307-42da-b0f5-1260b058b0da/1920_olm-nature-escape-kulinarik-50x35cm-300dpi-wealthyadventure-477-2.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Auch das energieautarke Eco-Aparthotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> setzt konsequent auf lokale Wertschöpfung und Partnerschaften. Das Hotel bezieht Gemüse, Beeren und Kräuter vom Feld und von der regionalen Initiative Taufrisch, in der 13 Südtiroler Betriebe zusammenarbeiten. Im Rahmen der Konzeptidee „Ferienfreiheit“ buchen die Gäste ausschließlich Zimmer mit Frühstück, das aus biologischen Produkten besteht, hausgemacht ist oder von regionalen Manufakturen stammt. Darüber hinaus können sie auch die vollausgestattete Küche des Appartements zur Eigenversorgung nutzen. Ein Spezialitätenshop im Haus bietet entsprechende Einkaufsmöglichkeiten mit Südtiroler Erzeugnissen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/3d81b58f-1e5c-45fc-9065-5cd9ca959633/1920_sand-hotel-kueche3193.jpg?26588"><p style="text-align:justify;"><span>Die norddeutsche SANDcollection mit dem </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span><strong>SANDnature</strong></span></a><span> an der Ostsee und dem </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-glow-nachhaltiges-hotel-husum/" target="_blank"><span><strong>SANDglow</strong></span></a><span> an der Nordsee erweitert diesen Ansatz auf den Getränkebereich. Die Weine des Hauses werden von der Partnerwinzerei Malente Ingenhof bezogen, die trotz ihrer ungewöhnlichen Lage in der Holsteinischen Schweiz mehrfach prämierte Weiß- und Rotweine aus selbst angebauten Trauben produziert. Für Bier, Hopfen und Getreide arbeiten die beiden Lifestylehotels der Collection eng mit der Eutiner Brauerei und Klüvers zusammen. Die Biofreilandeier für das Live-Cooking-Frühstück im SANDnature liefert ein Eierhof aus Ahrensbök, während Obst saisonabhängig aus Bargteheide und der Lüneburger Heide bezogen wird.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/c4768cf9-2844-4129-9b2d-3f0a03bfaef7/1920_nachhaltiges-hotel-das-rubezahl-fruhstuck-4.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Wann immer möglich, bezieht das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong>&nbsp;<strong>Das Rübezahl</strong></span></a><span>&nbsp;seine Zutaten von benachbarten Produzenten. Ein Großteil der Lebensmittel wird vollständig verarbeitet, wobei bei Fleisch alle Teile des Tieres genutzt und auch Gemüse ganzheitlich verwertet werden. Die Küche arbeitet konsequent lokal und saisonal. Zusätzlich wird bei der Beschaffung auf Nachhaltigkeit geachtet, indem Lieferanten aktiv zu Sammeleinheiten und ressourcenschonenden Verpackungen angefragt werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/7ddf1730-4a76-49c8-9c96-38fa821b0b2b/1920_oceano-health-spa-hotel-lamarea-breakfast-27.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Auf Teneriffa im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/oceano-hotel-health-spa-de/" target="_blank"><span><strong>OCÉANO Health Spa Hotel</strong></span></a><span> stammen fast das gesamte Obst und Gemüse von den Kanarischen Inseln. Ausgenommen sind nur wenige Produkte wie Äpfel, Birnen und Wurzelgemüse. Die Versorgung erfolgt unter anderem über die lokalen Großhändler Frutería La Limera und Frutas y Verduras Nito. Rund 65 Prozent der Lieferungen kommen aus deren eigener Produktion, 25 Prozent von anderen Landwirten der Insel und die übrigen 10 Prozent vom spanischen Festland. Auch bei Fisch und Fleisch setzt das Haus auf heimische Beschaffung: rund 60 Prozent der Fische sowie ein Großteil des Fleisches, darunter Kaninchen, Schwein, Ziege und Huhn, stammen aus regionaler Produktion und werden über Vertriebspartner mit gesicherter Rückverfolgbarkeit bezogen.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Frische: Flexible Konzepte und kurze Wege</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Einige Häuser gehen noch einen Schritt weiter: Statt langfristiger Planung bestimmen tägliche Lieferungen und Ernteerträge das Angebot.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/4587d92b-d92e-48e3-9b4e-7de2a5c05046/1920_nachhaltiges-wellnessresort-stanglwirt-wilder-kaiser-tirol-stangl-kase-auf-der-stangl-alm.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/bio-und-wellnessresort-stanglwirt-tirol-oesterreich/" target="_blank"><span><strong>Bio- und Wellnessressort Stanglwirt</strong></span></a><span> erfolgt die Belieferung durch regionale Partner teils mehrmals täglich, wodurch große Lagerflächen überflüssig werden und auch der Energiebedarf für Kühlung sinkt. Der hohe Anteil an selbstständiger Produktion verstärkt diesen Effekt zusätzlich: Milch, Topfen, Joghurt, Käse, Brot sowie Fleisch stammen großteils aus eigener Erzeugung. Ergänzt wird das Küchenkonzept durch eine erneuerbare Energieproduktion im hoteleigenen Biomasse-Heizkraftwerk. Für dieses werden beispielsweise Rindenabfälle der umliegenden Sägewerke bezogen. Am Ende werden organische Abfälle vor Ort komprimiert, verflüssigt und der örtlichen Biogasanlage zur Energieproduktion zugeführt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/19f30544-727e-4ee6-a255-dd18b9f78b53/1920_nachhaltigekulinarikapipurahotelrinnerkuchenteam-copyrotwild.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Ähnlich flexibel bei der Anlieferung der Lebensmittel arbeitet das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-rinner/" target="_blank"><span><strong>APIPURA hotel rinner</strong></span></a><span>. Frisches Obst und Gemüse werden mehrmals wöchentlich direkt nach der Ernte geliefert und unmittelbar verarbeitet. Bei Überproduktion entstehen haltbare Produkte wie Marmeladen, eingelegtes Gemüse, fermentierte Spezialitäten, Chutneys oder Sirupe. Besonders eng ist dabei die Abstimmung mit den Produzenten, die Anbau und Ernte gemeinsam mit Manfred Rinner, Junior-Chef und Küchenchef des Hotels, planen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/e230aebf-535a-4427-9612-668d3751866f/1920_aggelikicharamichefparadisopurelivingphotosjan2026stefanosbeedigital-00583.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im veganen Hotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><span><strong>Paradiso Pure.Living Vegan Hotel</strong></span></a><span> auf der Seiser Alm setzt das vollständig vegane Haus auf kreative pflanzenbasierte Küche unter der Leitung von Aggeliki Charami, die saisonale und biologische Zutaten mit innovativen Techniken verbindet. So entstehen beispielsweise mit den selbst kultivierten Fermentationskulturen SCOBY und Koji zusätzliche Tiefe und neue geschmackliche Möglichkeiten. Ergänzt wird das Angebot durch das angeschlossene Restaurant OMNIA, das als pflanzenbasiertes Fine-Dining-Konzept ein besonders anspruchsvolles Genusserlebnis schafft.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Zwischen Anspruch und Realität</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>So konsequent viele Konzepte auch sind, zeigen einige Beispiele, dass Regionalität immer im Kontext der geografischen Bedingungen betrachtet werden muss. &nbsp;Auf der kroatischen Insel Iž prägen im einzigen Hotel der Insel, dem </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank"><span><strong>Hotel Korinjak</strong></span></a><span><strong>,</strong> frische, lokale Produkte und mediterrane Aromen die vegetarisch-vegane Küche. Auf Fleisch, Fisch und Eier wird bewusst verzichtet. Das Korinjak baut Heilkräuter für Tees an und verwendet vor allem regionale Gewürze. Da auf der Insel besonders in den Sommermonaten nur wenig wächst, stößt die Produktion in der Hochsaison allerdings an natürliche Grenzen. Saisonales Gemüse wird daher ergänzend vom Festland bezogen, wenn vor Ort keine ausreichende Produktion möglich ist, um zusätzlich zu den Einheimischen auch die Feriengäste zu versorgen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Regionale Wertschöpfung zeigt sich im Tourismus besonders dort, wo Hotels, Produzenten und Dienstleister eng zusammenarbeiten und kurze Wege und Transparenz zum Standard werden. In den kulinarischen Bereichen ist dies am deutlichsten und einfachsten nachzuvollziehen. Die Beispiele der Green Pearls® Community zeigen außerdem, dass eine nachhaltige Destinationsentwicklung nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche und soziale Impulse vor Ort schafft. Entscheidend ist dabei, dass echte Kreisläufe entstehen, die Gästeerlebnis und Standortentwicklung gleichermaßen stärken.</span></p><h4><span>Unsere Quellen:</span></h4><ul><li data-list-item-id="e4c7ee0b010823af1e74980b70eca3f1e"><a href="https://www.giz.de/de/downloads/giz2020-de-wertschoepfungskette-tourismus.pdf#:~:text=Je%20mehr%20Ums%C3%A4tze%20auf%20der,ist%20die%20regionale%20Wertsch%C3%B6pfung%20." target="_blank"><span>Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit: Die Wertschöpfungskette Tourismus</span></a></li><li data-list-item-id="e29d6c5140852cbe07b2a58b479b53d68"><a href=" https://www.bmwet.gv.at/dam/jcr:0926122b-7f4b-4b1c-993e-4308fd4890e6/Bericht_Wertsch%C3%B6pfungsstudie_final-PDF_UA-2024-10-17.pdf" target="_blank"><span>BMWET: Wertschöpfungsstudie Tourismus</span></a></li></ul>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Wertschoepfungskette,Hotel Korinjak,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,APIPURA hotel rinner,Bio- und Wellnessresort Stanglwirt,OCEANO Health Spa Hotel,Hotel Das Ruebezahl,SANDcollection,SANDglow,SANDnature,OLM Nature Escape,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa,Naturhotel Outside,Hotel Weihrerhof,Hotel Bella Vista Zermatt,Relais del Maro,Hotel My Arbor,Naturresort Gerbehof,Hotel Schloss Lerchenhof,ADLER Ritten]]></category>
            <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2338/afe3b5d1-ef47-4870-83ed-34ecb441d5bd/500_schlosslerchenhof-karftplatz-schlossbauernhof-getreide.jpeg?10000" length="0" type="image/jpeg" />
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                        <title>Neue Grüne Perlen: Die unabhängige vietnamesische Hotelgruppe The Anam wird Green Pearls® Partner</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/neue-gruene-perlen-die-unabhaengige-vietnamesische-hotelgruppe-the-anam-wird-green-pearls-partner/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/neue-gruene-perlen-die-unabhaengige-vietnamesische-hotelgruppe-the-anam-wird-green-pearls-partner/</guid><pp:caseid>762559</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><strong><u>Pressemitteilung</u></strong></p><p style="text-align:center;"><i>Luxus neu definieren. Nichts weniger als das haben sich zwei vietnamesische Resorts zum Ziel gesetzt. Für The Anam Cam Ranh und The Anam Mui Ne bedeutet Luxus vor allem Authentizität statt Inszenierung. Ihre Gäste sollen Vietnam durch echte Gastfreundlichkeit, lokale Handwerkskunst, Architektur und gutes Essen kennen lernen.&nbsp;<span> </span>Green Pearls® freut sich sehr, die Resorts bei dieser Mission ab jetzt zu unterstützen.</i></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Echt und unverstellt ist der neue Luxus</strong></h2><p style="text-align:justify;">In beiden Resorts wurde beim Bau großen Wert daraufgelegt, sie in die Landschaft und die Region einzufügen: Traditionelle, indochinesische Architektur, typische Formen und Gebäude, die sich der Natur unterordnen statt sie zu überragen, prägen das Bild. So ist das The Anam Mui Ne beinahe kaskadenartig zum Strand hinabgebaut während sich das The Anam Cam Ranh in eine gut 12 Hektar große, naturnahe Gartenanlage mit über 3000 Palmen einfügt. Die Villen und Suiten sorgen mit großen Fensteröffnungen für eine enge Verbindung zum Außen; Möbel, Interiordesign und Kunstwerke aus der Hand traditioneller Künstler*innen und Handwerker*innen aus dem ganzen Land lassen Gäste das echte Vietnam schon beim Betreten ihres Zuhauses auf Zeit spüren.</p><h3><span>The Anam Cam Ranh: Beach Feeling unter Palmen</span></h3><p style="text-align:justify;">Auf dem nördlichen Teil der Cam Ranh Halbinsel und direkt am Long Beach gelegen bietet das The Anam Cam Ranh luxuriöse Erholung mit Barfuß-Gefühl. Das Fünf-Sterne-Resort im Kolonialstil bietet neben dem direkten Strandzugang zahlreiche Rückzugsorte, private Pool-Villen, den The Anam Spa sowie mehrere Restaurants mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Besonders hervorzuheben ist die eigene, nach biologischen Prinzipien geführte Farm, die die Restaurants mit frischem Obst, Gemüse und Kräutern versorgt. Gäste können die Farm jederzeit besuchen und sich bei Führungen erklären lassen, wie diese arbeitet.</p><h3><span>The Anam Mui Ne: Authentischer Luxus in Südvietnam</span></h3><p style="text-align:justify;">Das The Anam Mui Ne an der Südküste Vietnams zeigt, wie auch das Schwesternresort in Cam Ranh, dass Luxus nicht mit viel Tamtam und fremder Exotik inszeniert werden muss. Villen und Suiten im typischen Stil der Region, Lebensmittel aus der Umgebung und Kunst von vietnamesischen Künstler*innen sorgend dafür, dass die Verbindung zum Urlaubsland trotz 5-Sterne-Luxus nicht verloren geht. Das The Anam Mui Ne ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Küstenregion, die berühmten roten und weißen Sanddünen sowie die Kultur des historischen Seefahrerkönigreichs der Champa zu entdecken.</p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Community Engagement der The Anam Foundation</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Inhaber Pham Van Hien ist es eine Herzensangelegenheit, dass auch die Region vom Erfolg der Resorts profitiert und so fließt ein Teil der Gewinne in die The Anam Foundation. Über die Stiftung werden in der Region soziale und ökonomische Projekte angestoßen, beispielsweise der Bau sicherer Häuser für benachteiligte Familien. Auch ökologische Projekte sind in Planung. So sollen perspektivisch und in Zusammenarbeit mit den regionalen Verwaltungen Baumpflanzaktionen in den Communities stattfinden, um die Lebensqualität zu erhöhen und gleichzeitig im Umweltschutz aktiv zu sein. Luxus heißt bei The Anam eben auch, Verantwortung in allen Bereichen zu übernehmen.</p>]]></description><category><![CDATA[newsletter,The Anam,The Anam Cam Ranh,The Anam Mui Ne,Vietnam,neues hotel,Pressemitteilung]]></category>
            <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Altöl: Abfall oder Rohstoff? Vom Küchenrest zur Ressource</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/altoel-abfall-oder-rohstoff-vom-kuechenrest-zur-ressource/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/altoel-abfall-oder-rohstoff-vom-kuechenrest-zur-ressource/</guid><pp:caseid>746376</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Altöl wirkt auf den ersten Blick wie ein klassischer Problemstoff: dunkel, zäh und scheinbar wertlos. Selbst Küchen, die konsequent ihren Müll reduzieren, kommen oft nicht komplett ohne diesen „Abfall“ aus. &nbsp;Beim Frittieren oder Braten entsteht es als unvermeidbares Nebenprodukt des täglichen Betriebs. Je nach Größe und Auslastung fallen dabei Mengen von wenigen bis zu mehreren Hundert Litern pro Monat an, die gesammelt, gelagert und entsorgt oder weiterverwertet werden müssen. Wie damit umgegangen wird, entscheidet darüber, ob Altöl eine Umweltbelastung bleibt oder Teil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft wird.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Die Schlüsselstelle: Richtige Entsorgung von Altöl aus Hotelküchen</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>In Deutschland werden laut Bundesverband Altöl (BVA), basierend auf Zahlen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie des Umweltbundesamts (UBA), etwa 80 % des Altöls einem hochwertigen Recycling zugeführt. Gleichzeitig bleiben jährlich rund 100.000 Tonnen Altöl ohne nachvollziehbare hochwertige Verwertung (Quelle: BVA, 2024).</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die fachgerechte Entsorgung ist für eine etwaige Wiederverwertung essenziell. Altöl darf unter keinen Umständen über den Abfluss entsorgt werden, da es Rohrsysteme verstopft, Kläranlagen belastet und im schlimmsten Fall Böden und Grundwasser kontaminiert. Die EU-Abfallrahmenrichtlinie schreibt daher die getrennte Sammlung und ordnungsgemäße Behandlung vor. In der Praxis heißt das, dass Hotel- und Restaurantküchen ihr Altöl in geeigneten, meist verschließbaren Behältern sammeln, die regelmäßig von spezialisierten Entsorgungsfirmen abgeholt werden. Dieser Schritt ist entscheidend, denn nur sauber getrenntes Altöl kann hochwertig weiterverarbeitet werden.</span></p><h3><span>Vom Abfall zum Rohstoff</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Hier beginnt die eigentliche Chance, denn sauberes Altöl ist längst ein gefragter Rohstoff. Seine energiereiche Struktur macht es besonders für verschiedene industrielle Anwendungen wertvoll. Ein klassischer Verwertungsweg ist die Herstellung von Biodiesel. Dabei werden gebrauchte Speiseöle chemisch aufbereitet und in einen Kraftstoff umgewandelt, der fossile Energieträger ersetzen kann. Ein konkretes Beispiel aus der Praxis liefert das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/bio-und-wellnessresort-stanglwirt-tirol-oesterreich/" target="_blank"><span><strong>Bio- und Wellnessresort Stanglwirt</strong></span></a><span>.<strong> </strong>Dort wird das gesamte anfallende Altöl von 9.720 kg zu Biodiesel verarbeitet, wodurch im letzten Jahr eine messbare CO₂-Einsparung von fast 27.000 kg CO<sub>2</sub> erzielt wurde.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Noch dynamischer entwickelt sich die Nutzung von Altöl im Bereich der Luftfahrt. Sogenannter Sustainable Aviation Fuel (SAF), also „nachhaltiger“ Flugtreibstoff, basiert heute zu einem großen Teil auf gebrauchten Speiseölen und tierischen Fetten. Laut Internationaler Energieagentur wurden im Jahr 2023 rund 340 Millionen Gallonen SAF eingesetzt, die ein Einsparpotenzial von bis zu 80 % CO₂ im Vergleich zu fossilem Kerosin mit sich brachten. Auch wenn dieser Anteil im Vergleich zum gesamten Kerosinverbrauch noch gering ist, gilt SAF als einer der wichtigsten Hebel zur Reduktion von Emissionen im Flugverkehr.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Reduktion beginnt in der Küche</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Wie nachhaltiger Umgang mit Altöl konkret aussehen kann, zeigen die kuratierten Hotelpartner aus dem Green Pearls® Netzwerk entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Angefangen beim gezielten Einkauf über die bewusste Nutzung bis hin zur Entsorgung und Wiederverwertung.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-schloss-lerchenhof-kaernten/" target="_blank"><span><strong>Schloss Lerchenhof</strong></span></a><span> zeigt, wie stark sich durch eine konsequent angepasste Küchenphilosophie die Menge an Altöl auf rund 100 Liter pro Jahr reduzieren lässt:</span></p><p style="margin-left:36.0pt;text-align:justify;"><span>Die Küche arbeitet überwiegend mit tierischen Fetten wie Schweineschmalz und Rindertalg aus der eigenen Landwirtschaft sowie mit Sonnenblumenöl und hochwertigen Salatölen. Intensives Frittieren ist kein Bestandteil des Küchenkonzepts. Das anfallende Altfett wird über ein zertifiziertes Recyclingunternehmen fachgerecht entsorgt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Kleinere Betriebe wie das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-bella-vista-zermatt/" target="_blank"><span><strong>Hotel Bella Vista Zermatt</strong></span></a><span> setzen beispielsweise auf ein reduziertes gastronomisches Angebot, bei dem kaum Altöl anfällt. Auch das ist ein wirksamer Beitrag zur Ressourcenschonung.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/oceano-hotel-health-spa-de/" target="_blank"><span><strong>OCÉANO Health Spa Hotel</strong></span></a><span> wird das Frittieren ebenfalls bewusst minimiert, da der Fokus ohnehin auf einer gesundheitsbewussten Küche liegt. Gleichzeitig wird dem Gästewunsch nach frittierten Speisen entsprochen, wenn auch in einer besonders ressourcenschonenden Form: Die eingesetzten Öle werden nicht überhitzt, sondern gezielt und sparsam verwendet, unter anderem indem sie fein auf die Produkte aufgesprüht und anschließend im Ofen schonend gegart werden. So lässt sich die Lebensdauer der Öle deutlich verlängern und ihr Verbrauch insgesamt senken. Sobald das Öl nicht mehr für den Einsatz in der Küche geeignet ist, wird es an ein lokales Unternehmen übergeben, welches es weiterverarbeitet und in andere Produkte überführt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das italienische<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank"><span><strong>Relais del Maro</strong></span></a><span> geht noch einen Schritt weiter und verzichtet vollständig auf frittierte Speisen. Auch das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> arbeitet ganz ohne Fritteuse und nutzt Alternativen wie die Ofenzubereitung. Diese Beispiele machen deutlich, dass das massenhafte Aufkommen an Altöl kein fixer Bestandteil der Gastronomie sein muss. Stattdessen reduzieren bewusste Entscheidungen und alternative Zubereitungsmöglichkeiten den Abfall, ohne dass die Gäste etwas auf der Speisekarte vermissen.</span></p><h3><span>Nach der Reduktion kommen die Sammlung und Verwertung</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Ergänzend spielt auch die Organisation der Sammlung eine entscheidende Rolle für einen funktionierenden Kreislauf. Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank"><span><strong>Hotel Korinjak</strong></span></a><span> wird Altöl in dafür vorgesehenen Behältern sicher gelagert und von autorisierten Entsorgern abgeholt, wodurch eine fachgerechte Weiterverarbeitung gewährleistet ist. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-rinner/" target="_blank"><span><strong>APIPURA hotel rinner</strong></span></a><span> setzt auf gemeinschaftliche Sammelsysteme mit Partnern wie Ecosole und bündelt durch die Kooperation Ressourcen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch andere Green Pearls® Partner setzen auf eine korrekte Sammlung des Altöls und arbeiten mit zertifizierten Recyclingpartnern zusammen. Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span> wird das anfallende Altöl regelmäßig von spezialisierten Unternehmen abgeholt, um zu neuen Endprodukten weiterverarbeitet zu werden. Das niedersächsische </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/okelmanns/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Okelmann’s</strong></span></a><span> kooperiert mit regionalen Partnern, um kurze Wege und transparente Prozesse sicherzustellen, während das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Weihrerhof</strong></span></a><span> die Entsorgung über kommunale Strukturen organisiert. Im<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel Das Rübezahl</strong> </span></a><span>wird Altöl von vornherein nicht als Abfall, sondern als Wertstoff betrachtet, sorgfältig gesammelt und über zertifizierte Partner fachgerecht entsorgt. Fette und Öle werden zudem in hoher Qualität eingekauft sowie sparsam und gezielt eingesetzt, um Ressourcen zu schonen und die Entstehung von Altöl möglichst gering zu halten.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Chancen und Grenzen</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Entscheidend für die Qualität der Weiterverarbeitung ist die Reinheit des gesammelten Altöls. Verunreinigungen durch Wasser, Speisereste oder Gewürze erschweren die Aufbereitung und reduzieren die Ausbeute. Daher beginnt Kreislaufwirtschaft nicht erst in der Industrie, sondern durch geschultes Küchenpersonal, saubere Trennung und eine geeignete Lagerung.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Doch auch unter den besten Voraussetzungen bleibt Altölrecycling eine Herausforderung. Die verfügbaren Mengen sind begrenzt, während die Nachfrage insbesondere aus der Energie- und Luftfahrtbranche weiter steigt. Zudem sind die Aufbereitungsprozesse energieintensiv und nicht vollständig emissionsfrei. Dennoch bietet Altöl ein erhebliches Potenzial zur Reduktion fossiler Ressourcen und zur Verringerung von Treibhausgasemissionen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Am Ende zeigt sich: Altöl ist kein Abfall im klassischen Sinne, sondern ein wertvoller Rohstoff. Die Green Pearls® Community macht vor, wie ein verantwortungsvoller Umgang aussehen kann – durch Reduktion, effiziente Nutzung und konsequentes Recycling.</span></p><h4><span><strong>Quellen:</strong></span></h4><ul><li data-list-item-id="e561f29c3cfba96d25404d3b1e11953d7"><a href="https://bva-altoelrecycling.de/themen/europaeische-recyclingquoten/" target="_blank"><span>BVA-Altölrecycling: Europäische Recyclingquoten</span></a></li><li data-list-item-id="e645c8cee36de623eeec05e1357f9e63e"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.euwid-recycling.de/news/wirtschaft/recyclingquote-von-altoel-in-deutschland-erstmals-seit-2021-wieder-gestiegen-061025/" target="_blank"><span>Euwid Recycling: Recyclingquote von Altöl in Deutschland</span></a></p></li><li data-list-item-id="e626a250f4ac67861800cd02860ae5ff1"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.washingtonpost.com/climate-solutions/" target="_blank"><span>Washington Post: Climate Solutions</span></a></p></li><li data-list-item-id="e78d1dff9da5eb99c38c8f4349dfdde88"><p style="text-align:justify;"><a href="https://drumtisch.com/2025/10/13/raffinierte-oele-kreislaufwirtschaft-wie-altoel-ploetzlich-zukunft-kann/" target="_blank"><span>Drumtisch: Wie Altöl plötzlich Zukunft kann</span></a></p></li></ul>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Bio- und Wellnessresort Stanglwirt,Schwarzwald Panorama,Hotel Schloss Lerchenhof,Okelmann&#039;s,Hotel Weihrerhof,OCEANO Health Spa Hotel,Naturresort Gerbehof,Hotel My Arbor,Hotel Das Ruebezahl,Hotel Korinjak,APIPURA hotel rinner,Relais del Maro,Hotel Bella Vista Zermatt,Restaurantkonzepte,kuechenmanagement,Kulinarik]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Inkaterra Cabo Blanco wird Teil des Green Pearls® Netzwerks</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/inkaterra-cabo-blanco-wird-teil-des-green-pearls-netzwerks/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/inkaterra-cabo-blanco-wird-teil-des-green-pearls-netzwerks/</guid><pp:caseid>758203</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><strong><u>Pressemitteilung</u></strong></p><p style="text-align:center;"><i>Das intime Beach Resort </i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/inkaterra-cabo-blanco-peru/" target="_blank"><i><strong>Inkaterra Cabo Blanco</strong></i></a><i> an Perus Nordküste ist bereits das fünfte Haus der inhabergeführten, peruanischen Hotelgruppe Inkaterra, das Teil des Green Pearls® Netzwerks wird. Das Hideaway ist dabei nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern setzt sich auch für das maritime Ökosystem ein und schafft für seine Gäste einen Zugang zur Kultur und (bewegten) Geschichte des Fischerorts.</i></p><p style="text-align:justify;">Inkaterra engagiert sich seit mehr als 50 Jahren dafür, den <a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/inkaterra-vorreiter-in-naturschutz-und-nachhaltigkeit-in-der-hospitality-branche/" target="_blank">Tourismus im Land sanfter und nachhaltiger zu gestalten</a>, fördert und initiiert Naturschutzprojekte in verschiedenen Regionen Perus und achtet bei der <a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/aus-geschichten-geformt-gebaut-aus-natur-die-architektur-von-inkaterra-in-peru/" target="_blank">Gestaltung der Hotels</a> auf eine enge Verbindung zur jeweiligen Region. Das Inkaterra Cabo Blanco fügt sich sanft in die Küstenlandschaft ein: Beim Bau wurde auf natürliche und lokale Materialien geachtet. Die Gestaltung mit Naturstein, Holz und Glas verbindet das Innen und Außen.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Zwischen Entspannung und Engagement</strong></h2><p style="text-align:justify;">Der Schwerpunkt des <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/inkaterra-cabo-blanco-peru/" target="_blank"><strong>Inkaterra Cabo Blanco</strong></a> liegt auf Ruhe und bewusstem Naturerlebnis. Die Anlage umfasst in der aktuellen Pre-Opening-Phase 13 großzügige Suiten mit eigenen Terrassen, Plunge Pools und direktem Blick auf das Meer.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Ein zentraler Bestandteil ist auch der Schutz der marinen Ökosysteme: Direkt vor der Küste befindet sich ein privates Meeresschutzgebiet. Darüber hinaus engagiert sich Inkaterra über die Inkaterra Asociación für das Projekt „Ocean Forest“, das neben Forschung und Schutzmaßnahmen für Meeresschildkröten auch die Förderung nachhaltiger Fischereimethoden umfasst, und arbeitet zusätzlich mit einer lokalen Frauen-Initiative zusammen, die Schmuck aus Perlmutt herstellt.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Über Green Pearls®</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Green Pearls®</span> ist ein internationales Netzwerk und eine Kommunikationsplattform für verantwortungsbewusste und engagierte Hotels, Ferienunterkünfte und andere touristische Akteure. Das Unternehmen unterstützt seine Partner dabei, ihr Nachhaltigkeitsengagement authentisch, transparent, sicher und ohne Greenwashing sichtbar zu machen. Durch professionelles Content-Marketing, PR-Arbeit, SEO/GEO, internationale Medienkontakte und eine starke Reise-Community schafft Green Pearls® Reichweite und Sichtbarkeit für Gastgeber*innen mit dem Ziel, Reisende mit Unterkünften zu verbinden, die ökologische und soziale Verantwortung umsetzen und leben.</p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, um die kulturellen und natürlichen Schätze Perus hervorzuheben. Insbesondere in ländlichen Gebieten schafft dies echten Mehrwert.</i><strong>Inkaterra Hotels</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Pressemitteilung,Inkaterra Hotels,Inkaterra Cabo Blanco,peru,neues hotel]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wachstum im Tourismus (und darüber hinaus):  Zwischen ökonomischem Erfolg und ökologischer Verantwortung</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/wachstum-im-tourismus-und-darueber-hinaus-zwischen-oekonomischem-erfolg-und-oekologischer-verantwortung/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/wachstum-im-tourismus-und-darueber-hinaus-zwischen-oekonomischem-erfolg-und-oekologischer-verantwortung/</guid><pp:caseid>756819</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Nachhaltigerer Tourismus boomt. Immer mehr Hotels, Destinationen und Anbieter setzen auf umwelt- und sozialverträgliche Konzepte; gleichzeitig geraten genau diese Werte durch die steigende Nachfrage und schnelle Expansion unter Druck. Verantwortung endet dabei längst nicht mehr am eigenen Betrieb. Sie erstreckt sich auf die gesamte Wertschöpfungskette und die Glaubwürdigkeit von Partnern und Lieferanten wird zum ebenso entscheidenden Kriterium wie das eigene Handeln.</span></i></p><p style="text-align:justify;"><span>Im Kern geht es um eine Balance, die in der Praxis weit schwieriger zu halten ist als in der Theorie. Tourismus soll wirtschaftlich funktionieren: Arbeitsplätze schaffen, Regionen stärken, Wertschöpfung ermöglichen. Zugleich soll er Natur schützen, Ressourcen schonen und lokale Gemeinschaften respektieren. Mit wachsender Nachfrage steigen jedoch auch Energieverbrauch, Flächenbelastung und die Komplexität von Lieferketten. Transparenz, klare Kommunikation und eine gemeinsame Haltung werden damit zum eigentlichen Prüfstein. Nicht nur gegenüber Gästen, sondern entlang der gesamten Kette der Beteiligten.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Drei Dimensionen, ein Zielkonflikt</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>In Bezug auf Nachhaltigkeit bewegt sich der Tourismus im Spannungsfeld von drei zentralen Dimensionen: wirtschaftlicher Erfolg, ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit. Ihr Zusammenspiel in der Realität ist oftmals herausfordernder als es auf dem Papier den Anschein hat: Zu schnelles wirtschaftliches Wachstum kann Ressourcen übermäßig belasten, während ökologische Maßnahmen gleichzeitig langfristige Investitionen erfordern und soziale Verantwortung gleichbleibendes Engagement voraussetzt. Darüber hinaus soll die Wertschöpfung fair verteilt und regionale Identität erhalten werden. Die zentrale Problemstellung besteht darin, diese Zielkonflikte aktiv zu managen und die drei Dimensionen miteinander zu verzahnen, statt sie getrennt voneinander zu betrachten.</span></p><h3><span>Kooperation als dynamischer Prozess</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Genau an diesem Punkt setzten die Hotels die Green Pearls® Community an. Sie nehmen die stetig wachsende Nachfrage nach nachhaltigem Tourismus zum Anlass, genauer hinzuschauen und zentrale Fragen neu zu stellen. Wie lässt sich Wachstum so gestalten, dass Authentizität, Qualität und Glaubwürdigkeit erhalten bleiben?</span><i><span> </span></i><span>Ein Prozess, der sich ja nicht auf das einzelne Hotel beschränkt, sondern sich auf alle Partner und Lieferanten ausweitet.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Damit verändert sich zum Teil auch die Rolle der Hotels. Sie verstehen sich zunehmend nicht mehr nur als Abnehmer von Leistungen, sondern als Mitverantwortliche innerhalb eines größeren Netzwerks. „In Kontakt bleiben, nachfragen, beobachten und gegebenenfalls auch Konsequenzen ziehen, das gehört für uns dazu“, beschreibt Ursula Wagner, Inhaberin und Geschäftsführerin des </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresorts Gerbehof</strong></span></a><span><strong>,</strong> ihren Ansatz. Partnerschaften werden aktiv gepflegt und regelmäßig hinterfragt, statt einmal geschlossen und unverändert fortgeführt zu werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Dass dieser Anspruch kein theoretischer ist, zeigt sich besonders im Umgang mit wachstumsstarken Start-ups und spezialisierten Partnern. Sie bringen Innovation in die Branche, stehen aber häufig unter starkem Skalierungsdruck. „Nach unserer Erfahrung geht überdurchschnittliches Wachstum oft mit Kompromissen bei Authentizität und Qualität einher“, sagt Marion Müller, die zu der Eigentümerfamilie der </span><a href="https://sandcollection.de/" target="_blank"><span><strong>SANDcollection</strong></span></a><span> gehört. Umso wichtiger seien regelmäßige Überprüfungen, offene Gespräche und die Bereitschaft, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Dazu gehöre auch, Schwachstellen klar zu benennen und Prozesse weiterzuentwickeln und im Zweifel den Mut zu haben, sich von Partnern zu trennen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch Johannes Steinwender vom </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-schloss-lerchenhof-kaernten/" target="_blank"><span><strong>Schloss Lerchenhof</strong></span></a><span> betont, dass Wachstum klare Leitplanken braucht: „Nachhaltige Betriebe bleiben authentisch, wenn Wachstum nicht Selbstzweck ist, sondern den eigenen Werten folgt. Qualität, regionale Wertschöpfung und verantwortungsvolle Entscheidungen müssen auch mit zunehmender Größe konsequent beibehalten werden.“</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Wachstum als gemeinsame Aufgabe</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die typischen Herausforderungen (schnellen) Wachstums zeigen sich dabei immer wieder auf ähnliche Weise. Wenn die Nachfrage schnell steigt, geraten Qualitätsstandards unter Druck, Abläufe werden vergleichsweise plötzlich komplexer und Lieferketten schwerer nachvollziehbar. Auch die Kommunikation mit Partner*innen kann leiden, wenn Strukturen nicht im gleichen Tempo mitwachsen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Kooperationen im nachhaltigen Tourismus sind deshalb keine statischen Konstrukte, sondern dynamische Beziehungen. Sie basieren auf gemeinsamen Werten, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln oder eben auch auseinanderdriften können. Innerhalb der Green Pearls® Community wird dieser Prozess von den Hotels und Unterkünften aktiv begleitet. „Für uns bedeutet Zusammenarbeit Verantwortung. Wir wählen Partner nicht nur nach Leistung, sondern nach Haltung aus. Wachstum darf niemals zulasten von Nachhaltigkeit, Qualität oder Glaubwürdigkeit gehen“, sagt Stephan Bode, geschäftsführender Inhaber des Hotels<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span>. Gleichzeitig wird Wachstum nicht grundsätzlich kritisch gesehen. Im Gegenteil, richtig gestaltet, kann es nachhaltige Entwicklungen beschleunigen und positive Effekte verstärken</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die zentrale Erkenntnis bleibt jedoch: Ein wachsender nachhaltiger Tourismus ist kein Selbstläufer. Er erfordert kontinuierliche Reflexion, manchmal schwierige Entscheidungen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, auch bzw. vor allem dann, wenn es unbequem wird. Das Wachstum selbst ist dabei nicht das Problem, sondern die Art und Weise, wie damit umgegangen und wie es kommuniziert wird. Nur wenn wirtschaftlicher Erfolg mit ökologischen und sozialen Zielen auch bei Lieferanten und Partner*innen in Einklang bleibt, kann die nachhaltige Hotellerie ihrem Anspruch langfristig gerecht werden.</span></p><h4 style="text-align:justify;"><span>Unsere Quellen:</span></h4><ul><li data-list-item-id="ecf3172ec28ac29d8123a9e29fa07d8f0"><p style="text-align:justify;"><a href="https://greeney.de/3-saeulen-der-nachhaltigkeit-oekologie-oekonomie-soziales/"><span>Greeney: 3 Säulen der Nachhaltigkeit</span></a></p></li><li data-list-item-id="e459e01700f5099ff15f7d42f4c9be3c1"><p style="text-align:justify;"><a href="https://kpmg.com/de/de/themen/nachhaltigkeit-esg/nachhaltigkeit-als-wachstumsmotor-verstehen.html"><span>KPMG: Nachhaltigkeit als Wachstumsmotor verstehen</span></a></p></li><li data-list-item-id="e64dd9a715df653f80b6a0c06ed612e16"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/strategie-und-umsetzung/nachhaltigkeit-als-handlungsauftrag"><span>Bundesumweltministerium: Nachhaltigkeit als Handlungsauftrag</span></a></p></li></ul>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Wachstum darf nie schneller sein als die eigenen Werte.</i><strong>Daniel Ganzer, Inhaber und Geschäftsführer des </strong><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><strong>Naturhotels Outside</strong></a>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter]]></category>
            <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Nachhaltig entspannen: wenn Wohlbefinden auf Verantwortung trifft</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltig-entspannen-wenn-wohlbefinden-auf-verantwortung-trifft/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltig-entspannen-wenn-wohlbefinden-auf-verantwortung-trifft/</guid><pp:caseid>744539</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Noch vor wenigen Jahren stand ein Spa-Urlaub vor allem für eine kurze Flucht aus dem Alltag, für Ruhe, Regeneration und Natur. Inzwischen hat sich der Anspruch vieler Reisender gewandelt: Es geht neben der Erholung um gezielte Revitalisierung und eine achtsame Lebensweise, die Körper, Geist und Umwelt gleichermaßen berücksichtigt.</span></i></p><p style="text-align:justify;"><span>Damit steht die Branche vor einer Herausforderung, denn Wellnessbereiche zählen zu den energie- und wasserintensivsten Einrichtungen im Tourismus. Beheizte Pools, Saunen und aufwendige Anwendungen verbrauchen erhebliche Ressourcen und stehen damit im Widerspruch zu dem wachsenden Wunsch nach Nachhaltigkeit.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Was zu der entscheidenden Frage führt, wie es sich entspannen lässt, ohne immense Spuren zu hinterlassen? Die Hotels des Green Pearls® Netzwerks suchen genau darauf Antworten und entwickeln Konzepte, die Entspannung und Umweltbewusstsein miteinander verbinden. Ein Blick in die Praxis zeigt, wie solche nachhaltigeren Ansätze konkret umgesetzt werden.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Technik trifft Nachhaltigkeit</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/d788ff79-dc33-4c45-8512-57c26abf0850/1920_schwarzwaldpanorama-spa-sonnenterrasse-1.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im Hotel<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> in Bad Herrenalb, einem heilklimatischen Kurort und Heilbad in Süddeutschland, verbinden sich die natürlichen Kräfte der Natur mit modernsten Anlagen. Das Haus setzt auf 100 % Ökostrom, ein eigenes Blockheizkraftwerk, Wassersparsysteme und intelligente Sensor- und Heizungssteuerungen. Bei den Anwendungen im 1.000 m² großen Spa-Bereich kommen zudem ausschließlich Naturkosmetikprodukte in Bioqualität zum Einsatz. Das Hotel verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der über die klassische Regenerationsoase hinausgeht. „Selfness, also der achtsame Umgang mit sich selbst und das aktive Handeln hin zu einem gesunden Lebensstil, ist der Gedanke, der bei uns lebendig ist. Wir stellen die Bedürfnisse und die Gesundheit jedes einzelnen Gastes in den Mittelpunkt unserer Gastlichkeit“, erklärt der Geschäftsführer und Inhaber Stefan Bode. Daher wird das Spa-Angebot durch Yoga, Fasten und individuell abgestimmte Gesundheitsprogramme ergänzt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/47c48645-15cc-4e43-88d8-55fb85d57e65/1920_olm-nature-escape-detox-angebot-sudtirol-channesniederkofler-hq-0249.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> ist durch die Nutzung von Erwärme energieautark und seit Beginn an GSTC-zertifiziert. „Wir wollten ein Hotel mit einem Spa schaffen, das ökologisch, sozial und wirtschaftlich zukunftsfähig ist“, sagt Eigentümer Christian Lechner. Nicht umsonst wurde das OLM 2024 „Hotel des Jahres“. Der 500 m² große Eco SPA im OLM Nature Escape verbindet warme Holztöne und große Panoramafenster. Außerdem gibt es einen Naturbadeteich, einen Indoorpool, ein beheiztes Outdoor-Sportbecken und einen Adults-Only-Saunabereich. Die Energieversorgung erfolgt durch Photovoltaik, Wasserkraft und vor allem Erdwärme. Mit 3.000 m² Solarmodulen auf dem Dach, einer Geothermie-Anlage mit 126 Erdsonden und einem eigenen erdwärmegestützten Heizwerk erzeugt das Haus den benötigten Strom und die Wärme selbst. Insgesamt sind das 870 kW für den direkten Verbrauch. „Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Geräte sparsam arbeiten und die Ressourcen geschont werden“, so Lechner.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/02906175-d6c8-4299-9cdb-b5cf0da568d0/1920_bio-saunaneu.jpg?63340"><p style="text-align:justify;"><span>In Matrei in Osttirol findet das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span><strong> </strong>im rund 2.000 m² großen Natur Spa des Hauses nachhaltige Lösungen, bei denen moderne Systeme und regionale Ressourcen ineinandergreifen. „Unser Ziel ist es, Energie dort einzusetzen, wo sie wirklich gebraucht wird“, erklärt Geschäftsführer Daniel Ganzer. So nutzt der auf 35 °C beheizte Außenpool eine sparsame Wassertechnik: Außerhalb der Betriebszeiten wird das warme Wasser in einem unterirdischen Tank gespeichert und zu den sogenannten „Green Hours“ wiederverwendet. Auf diese Weise lassen sich Wärmeverluste reduzieren, ohne den Komfort für die Gäste einzuschränken. Ein besonderer regionaler Bezug zeigt sich im Deferegger Heilwasser-Solebad, das mit rund 600.000 Jahre altem, mineralstoffreichem Heilwasser aus der Umgebung gespeist wird. Bei der Gestaltung des Spa-Bereichs wurden natürliche Materialien wie Osttiroler Serpentinit benutzt, die eine Verbindung zur alpinen Landschaft der Osttiroler Alpen schaffen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/e78f166d-a2a5-4c46-90fe-10cb2f8d7961/1920_dr-blogger-wellness-lh-21.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Auch im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel Das Rübezahl</strong></span></a><span> in Schwangau werden ressourcenschonende Anlagen zum Energie- und Wassersparen eingesetzt. Der 2.500 m² umfassende Wellnessbereich mit Naturteich, Reflexzonen-Bachbett und Panorama-Deck bietet Raum für Bewegung und Entspannung. Innen- und Außenpools, inklusive des ganzjährig beheizten Außenpools, nutzen Energie- und Wassersparsysteme, die beispielsweise die Abwärme der Kühlung wiederverwendet. Die Beauty-Alm und der Spa-Innenbereich sind mit Naturprodukten ausgestattet. Behandlungen wie Alpen-Kräuter-Massage, oder die Kundalini-Rückenmassage werden mit hochwertigen, regionalen und natürlichen Produkten durchgeführt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/160d727c-36bd-4fed-a756-4e54d607114c/1920_hotel-weihrerhof-226quer.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel Weiherhof</strong></span></a><span> setzt beim Thema Wellness ebenfalls auf ein reduziertes, umweltschonendes Konzept. „Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Umwelttechnologie konsequent einzusetzen und Ressourcen aktiv zu steuern“, erklärt Geschäftsführer Klaus Pichler. So stammt das Poolwasser aus einer hauseigenen Quelle und belastet damit nicht die Trinkwasserversorgung. Zudem wird es ohne klassische Chlorzugabe aufbereitet. Stattdessen betreibt das Hotel eine moderne Ozon-Anlage. Auch beim Energieeinsatz wird genau hingeschaut: Die Saunen sind über automatische Zeitschaltuhren geregelt und nur zu definierten Zeiten in Betrieb. Eine weitere Sauna wird ausschließlich auf Anfrage aktiviert, um die Energie bedarfsorientiert zu nutzen. Im gesamten Haus sorgen Wassersparsysteme in Duschen, Armaturen und WC-Spülungen für einen reduzierten Verbrauch von rund 130 bis 140 Litern pro Gast und Nacht. Ergänzt wird das Konzept durch eigene biozertifizierte Pflegeprodukte aus Südtirol, die auch im Spa-Bereich das regionale Engagement des Hotels unterstreichen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Ressourcen gezielt einsetzen</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das Adults-only </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>Baumhotel My Arbor</strong></span></a><span> in Südtirol verbindet Naturerlebnis und Verwöhnprogramm auf besondere Weise. Ein Beispiel dafür sind die ätherischen Öle für Saunaaufgüsse. Sie stammen von einem kleinen Produzenten aus der Region, der Abfallprodukte aus der Holzverarbeitung, wie Zirbennadeln verwendet, um daraus die hochwertigen Öle zu destillieren. „Das ist ein wunderbares Beispiel für zukunftsfähiges Wirtschaften, das wir gerne unterstützen“, sagt Alexandra Huber, die das Baumhotel mit ihrer Familie leitet. „Wir wählen unsere Partner sehr sorgfältig aus“, betont Huber. Bei den Beauty- und Pflegeprodukten achtet das My Arbor auf höchste ökologische Standards. Die verwendeten Linien von Team Dr. Joseph und Pharmos sind zusätzlich biozertifiziert. Auch beim übrigen Freizeitangebot spielt der bewusste Umgang mit der Natur eine zentrale Rolle. Besonders beliebt ist das Waldbaden, eine meditative Praxis, bei der Gäste den Wald mit allen Sinnen erleben. Der Aufenthalt im Wald hilft, Stress abzubauen, den Puls zu senken und neue Energie zu tanken – und er sensibilisiert für den Schutz dieser Umwelt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Familie Rinner verbindet im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-rinner/" target="_blank"><span><strong>APIPURA hotel rinner</strong></span></a><span> in Südtirol erneuerbare und sparsame &nbsp;Energiesysteme mit einzigartigen Spa-Anwendungen. „Wir haben uns für ein ressourcenschonendes Wellnesskonzept entschieden“, erklärt Hotelmanager Manfred Rinner. Die Sauna wird deshalb nur auf Voranmeldung beheizt, damit keine Energie im Leerlauf verloren geht. Die Gäste melden sich dafür rund 20 Minuten vorher an. Auch der Whirlpool wird nachts nicht beheizt, sondern das Wasser in Tanks aufgefangen, um Wärmeverluste zu vermeiden. Anwendungen wie Honigmassagen mit dem eigenen Bio-Honig ergänzen das Angebot und verbinden Regeneration mit regionaler Kultur. „Unsere Gäste schätzen die Kombination aus moderner Ausstattung und authentischen Anwendungen sehr“, so der Hotelmanager.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Exklusivität für Umwelt und Gäste</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_okelmanns-whirlpool-sauna-eco-travel-green-pearls.jpg?68145"><p style="text-align:justify;"><span>Der Relax-Bereich im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/okelmanns/" target="_blank"><span><strong>Hotel Okelmann’s</strong></span></a><span> in Warpe ist ein kleines, feines „Private Spa“, das Ruhe statt Trubel bietet und exklusiv für etwa zwei Stunden pro Zimmer pro Aufenthalt gebucht werden kann. Dazu gehören eine Tiny-Sauna, die in einem charmanten Schäferwagen untergebracht ist, und die dazugehörige, holzbefeuerte Hot Tub. Ergänzt wird das Erlebnis durch Klangmassagen und Yogaeinheiten sowie einen frei nutzbaren Raum der Stille. Nachhaltigkeit ist Teil des Konzepts: Sauna und Hot Tub werden nur nach vorheriger Reservierung aufgeheizt und danach wieder heruntergefahren, sodass die Energie gezielt eingesetzt wird. „Das ist eine kleine Einschränkung für spontane Besucher, aber auf jeden Fall ein Gewinn für die Umwelt“, erklärt Geschäftsführerin Kristin Okelmann. Die Gäste melden sich 20 Minuten vor der Nutzung an, damit die Sauna optimal arbeitet und aufgeheizt ist.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/9615730d-874d-40fe-99e6-b5cc56396150/1920_yoga-with-mikaela-and-mare-hotel-korinjak-2.jpg?27378"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank"><span><strong>Hotel Korinjak</strong></span></a><span> an der kroatischen Adriaküste verfolgt einen anderen Ansatz: Statt energieintensiver Spa-Infrastruktur stehen Natur, Meer, Stille und Bewegung im Mittelpunkt. „Unser Konzept basiert auf dem Prinzip </span><i><span>Low Impact, High Value</span></i><span>“, erklärt Ana Grzincic. „Wir wollen unseren Gästen Erholung bieten, ohne dabei unnötig Ressourcen zu verbrauchen.“ Die Wellnessangebote beruhen daher vor allem auf manuellen Anwendungen und dem Wissen erfahrener Therapeut*innen sowie Gong-Stunden und Yoga-Einheiten mit ausgebildeten Trainer*innen. „Wir verzichten absichtlich auf energieintensive Geräte und setzen stattdessen auf natürliche Produkte, die möglichst aus der Region stammen und wenig Verpackung haben“, so Grzincic. „Unsere Gäste schätzen diese einfache, aber wirkungsvolle Form der Erholung sehr“, ergänzt sie.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_gerbehof-naturspa-innenbereich-mit-ruheliegen.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Nachhaltigkeit bedeutet im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> am Bodensee gewollte Reduktion und echte Handarbeit. „Wir verzichten weitgehend auf technische Geräte und setzen stattdessen auf persönliche Anwendungen“, erklärt Hotelmanagerin und Inhaberin Ursula Wagner. Die Sauna wird nur bei Bedarf eingeschaltet, um Energie zu sparen, bei Behandlungen kommen biozertifizierte Öle und Naturkosmetikprodukte zum Einsatz. Der Spa-Bereich selbst spiegelt diesen Ansatz wider: Innen- und Außensauna im Blockhausstil sind aus Holz gefertigt, der Boden besteht aus Silberquarzit, einem Heilstein aus Südtirol. Inhaltlich liegt der Fokus auf Entschleunigung und Regeneration. Anwendungen wie spezielle Stressabbau-Massagen nach Viktor Philippi sowie Meditationen am hauseigenen Steinkreis fördern langlebiges Wohlbefinden im Sinne eines ganzheitlichen Longevity-Konzepts. „Unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Gäste inmitten der Natur zur Ruhe kommen und neue Energie schöpfen“, so Wagner.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Erholung mit gutem Gewissen</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Ein nachhaltiger Spa-Urlaub verbindet heute Erholung mit Verantwortung gegenüber Umwelt, Ressourcen und Menschen. Die vorgestellten Konzepte der Green Pearls® Partner zeigen, dass Komfort und Achtsamkeit sich nicht ausschließen, sondern sinnvoll ergänzen können.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Sie setzen auf clevere und ressourcenschonende Lösungen wie die Nutzung erneuerbarer Energien und Ökostrom, eine (Innen-)Architektur mit naturbelassenen Rohstoffen, die Verwendung regionaler und biozertifizierter Produkte sowie auf gezielte Maßnahmen zur Steuerung des Ressourcenverbrauchs. Gleichzeitig schaffen diese natürlichen Materialien, warmes Licht und naturnahe Gestaltungselemente eine Atmosphäre der Ruhe und Achtsamkeit.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Durch das ganzheitliche Zusammenspiel all dieser Ansätze entsteht ein Wohlfühlangebot, das nicht nur bei den Gästen für ein gutes Gefühl sorgt, sondern auch die Umwelt schont.</span></p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Unser Ziel ist es, Entspannung, Natur und Effizienz zu verbinden. Wir setzen auf moderne Anlagen, energiesparende Systeme und eine bewusste Nutzung von Ressourcen, ohne dabei den Komfort unserer Gäste einzuschränken.</i><strong>Geschäftsführer Alexander Thurm</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Wellness,Nachhaltige Wellnesshotels,Schwarzwald Panorama,Naturresort Gerbehof,Hotel Korinjak,Okelmann&#039;s,APIPURA hotel rinner,Hotel My Arbor,Hotel Weihrerhof,Hotel Das Ruebezahl,Naturhotel Outside,OLM Nature Escape]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Zahlen, Werte, Wirkung: Wie Green Pearls® Partner Nachhaltigkeit im Hotelbetrieb messen</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/zahlen-werte-wirkung-wie-green-pearls-partner-nachhaltigkeit-im-hotelbetrieb-messen/</link>
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Eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis in Zusammenarbeit mit dem Hotelverband Deutschland und der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu stellt jedoch einen klaren Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und Gästeerlebnis her. Analysiert wurden Daten von über 400 ausgewählten Hotels, deren Bewertungen auf Kununu, Booking.com und TripAdvisor miteinander verglichen wurden. Das Ergebnis zeigt, Häuser mit hoher Mitarbeitermotivation erzielten deutlich bessere Gästebewertungen, vor allem bei Sauberkeit, Servicequalität und Gesamtzufriedenheit.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die nachhaltigsten Häuser messen daher weit mehr als ihren Ressourcenverbrauch. Neben Energie- und Wasserverbrauch, Abfallaufkommen oder CO₂-Emissionen betrachten sie auch soziale Kennzahlen wie Mitarbeiterzufriedenheit, Fluktuationsraten oder Ergebnisse interner Befragungen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche konkreten Schlüssel-Parameter nachhaltige Unterkünfte erfassen und welche Erkenntnisse sich daraus ziehen lassen. Ein Blick in die Praxis der Green Pearls® Partner zeigt, dass die Ansätze von präziser Datenauswertung bis zu kreativen Beteiligungsformaten reichen, die das gesamte Team in den Wandel einbeziehen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Harte Daten, weiche Faktoren: Ein Blick auf die Kennzahlen</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/creativhotel-luise-de/" target="_blank"><span><strong>Hotel Luise</strong></span></a><span> in Erlangen hat eine Vielzahl an Schlüssel-Parametern definiert. Dort ist die „Wall of Change“ das sichtbare Herzstück des ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatzes. An dieser Wand, die physisch in der Lobby und digital zugänglich ist, sind inzwischen Hunderte von Maßnahmen dokumentiert, mit denen das Hotel seinen Betrieb umwelt- und sozialverträglicher gestaltet. Die Bandbreite reicht von baulichen Maßnahmen über Einkaufsrichtlinien bis zu kleinen, alltagstauglichen Verhaltensänderungen. Jede einzelne Maßnahme erzählt eine Geschichte und zeigt, dass Wandel oft in vielen kleinen Schritten passiert. Hinter den kleinen Holzblättern dieser Wand steht ein sehr präzises Monitoring. Für die Ermittlung des CO₂-Fußabdrucks etwa werden detaillierte Daten erfasst: Strom- und Wasserverbräuche, gewogene Müllmengen, der Einsatz von Lebensmitteln und Reinigungsmitteln, die Zahl der gewaschenen Wäscheeinheiten sowie die Fahrtwege der Mitarbeitenden. Die „Wall of Change“ übersetzt diese nüchternen Zahlen in ein lebendiges Bild des Fortschritts.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/oceano-hotel-health-spa-de/" target="_blank"><span><strong>OCÉANO Health Spa Hotel</strong></span></a><span> auf Teneriffa ist der schonende Umgang mit Wasser essenziell, weil es auf der Insel eine kostbare und begrenzte Ressource ist. Die Entwicklung von Energie- und Wasserverbräuchen sowie des Abfallaufkommens wird kontinuierlich überwacht, um Lecks sofort aufzudecken, Fortschritte sichtbar zu machen und sich ständig zu verbessern. Das Hotel setzt dabei auf technische Lösungen wie Durchflussbegrenzer in den Duschen, die den Verbrauch reduzieren, ohne die Aufenthaltsqualität zu beeinträchtigen. Parallel dazu wird der Einsatz von Solarenergie ausgebaut, um den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und den CO₂-Ausstoß des Hauses zu senken.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Während das OCÉANO stark über den laufenden Betrieb steuert, setzt das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span> in Tirol auf zentral festgehaltene Kennzahlen und zeigt seine Fortschritte in einem regelmäßig erscheinenden Umweltbericht. In diesem Bericht dokumentiert das Hotel, wie sich Energie- und Wasserverbräuche, CO₂-Emissionen und Abfallmengen entwickeln und welche Ziele für die kommenden Jahre gelten. Darin wird unter anderem deutlich, welche Rolle erneuerbare Energien spielen und wie stark die regionale Wirtschaft durch Einkauf und Kooperationen gefördert wird. Der Umweltbericht ist Kompass und Visitenkarte zugleich: Intern hilft er, Prioritäten zu setzen und alle im Team auf den gleichen Wissensstand zu bringen, extern schafft er Vertrauen bei Gästen und Partnern, die nachvollziehen möchten, was Nachhaltigkeit vor Ort konkret bedeutet.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ein anderes Beispiel für strukturiertes, extern überprüftes Nachhaltigkeitsmanagement liefert das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-rinner/" target="_blank"><span><strong>APIPURA hotel rinner</strong></span></a><span> auf dem Ritten. Der Familienbetrieb lässt seine Leistungen durch die Zertifizierung des GreenSign-Instituts bewerten und erreicht dort die höchste Stufe. Der zugrunde liegende Kriterienkatalog umfasst weit über hundert Aspekte aus den Bereichen Umwelt, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Entwicklung. Dazu gehören nicht nur klassische Umweltkennzahlen wie Energie- und Wasserverbrauch oder Abfallmanagement, sondern auch ökologische Verantwortung, regionale Wertschöpfung und innovative Ansätze für einen zukunftsweisenden Tourismus. Nachhaltigkeit ist tief im Selbstverständnis des Familienbetriebs der Rinners verankert und wird seit drei Generationen immer weiterentwickelt. Zusätzlich wurde das Hotel als erstes Hotel mit dem </span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/apipura-hotel-rinner-promoted-bio-fair-suedtirol/" target="_blank"><span>Bio-Fair-Südtirol-Label</span></a><span> ausgezeichnet.&nbsp;</span></p><h3><span>Emissionen messen, auswerten und verringern</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Das familiengeführte </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel Weihrerhof</strong></span></a><span>, ebenfalls auf dem Ritten gelegen, agiert im Rahmen eines naturverbundenen Konzepts. Das Hotel misst seinen Energieverbrauch, den Wasserverbrauch pro Gast und Nacht und die Abfallmengen akribisch und erstellt auf dieser Basis eine umfassende CO₂-Bilanz. Dabei orientiert es sich an der international gängigen Einteilung in direkte Emissionen, Emissionen aus eingekaufter Energie und weitere vor- und nachgelagerte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette. Die Auswertung zeigt, welche Bereiche den größten Anteil an der Gesamtbilanz haben und wo sich mit welchen Maßnahmen die meisten Klimagase einsparen lassen. In den vergangenen Jahren konnte das Haus seine Emissionen bereits um 30 % senken. Besonders bemerkenswert ist das selbst gesetzte Ziel, den CO₂-Ausstoß pro Gastnacht Jahr für Jahr um 4-5 % zu reduzieren.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Einen ähnlich konsequenten Blick auf seine Kennzahlen wirft das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span>, das seinen CO₂-Fußabdruck in einem eigenen Klimabericht dokumentiert. Im Fokus stehen dabei vor allem klassische Umweltparameter wie CO₂-Emissionen im Betrieb, Energie- und Ressourcenverbrauch sowie CO₂-Ausstoß aus Mobilität und Beschaffung. Diese Daten werden einzelnen Bereichen zugeordnet und regelmäßig ausgewertet, um Entwicklungen und Trends zu erkennen. &nbsp;Bei all den „trockenen“ Zahlen wird im Schwarzwald die Rolle der Menschen und Mitarbeitenden allerdings bewusst herausgestellt. Nachhaltigkeit wird auch als kultureller Prozess verstanden, der mit der Auswahl und dem Onboarding der Mitarbeitenden beginnt und durch Möglichkeiten zur Mitgestaltung und transparente Kommunikation gestärkt wird. In einem solchen Umfeld entstehen ein starker Teamzusammenhalt und Stolz auf die eigene Arbeit. Das überträgt sich unmittelbar auf das Gästeerlebnis und spiegelt sich in einer hohen Gästezufriedenheit und einer wachsenden Stammgästebindung wider.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch beim </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/bio-und-wellnessresort-stanglwirt-tirol-oesterreich/" target="_blank"><span><strong>Bio- und Wellnessresort Stanglwirt</strong></span></a><span> am Wilden Kaiser zeigt sich, wie eng ökologische Kennzahlen und soziale Verantwortung miteinander verknüpft sind. Das familiengeführte Resort erstellt seit Jahren eine eigene CO₂-Bilanz und misst systematisch Strom- und Wasserverbräuche mithilfe eines digitalen Facility-Controlling-Systems, um Mehrverbräuche frühzeitig zu erkennen. Durch Zertifizierungen wie das Österreichische Umweltzeichen und das EU Ecolabel werden diese Daten zusätzlich in Verbindungen zu Übernachtungen &nbsp;bzw. Personenzahl gesetzt und bewertet. Gleichzeitig setzt der Stanglwirt auf ein umfassendes HR-Konzept mit professionellen Recruiting, Mental-Health-Angeboten und groß angelegten Mitarbeiterbefragungen. Für die gezielte Mitarbeiterentwicklung wurde die „Stanglwirt-Talenteschmiede“ ins Leben gerufen, die maßgeschneiderte Workshops für Mitarbeiter, Führungskräfte, Nachwuchsführungskräfte sowie Praktikanten und Lehrlinge anbietet. um sie bestmöglich weiterzuentwickeln. Der Ansatz zur Mitarbeiterzufriedenheit stärkt die langfristige Bindung und Motivation der Mitarbeitenden und schafft, wie beim Gast, eine persönliche Vertrauensbasis.</span></p><h3><span>Nachhaltigkeit gelingt nur im Team</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Wie eng die Themen Teamkultur und Nachhaltigkeit verknüpft werden können, zeigt auch die SANDcollection mit ihren Häusern </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-glow-nachhaltiges-hotel-husum/" target="_blank"><span><strong>SANDglow</strong></span></a><span><strong> </strong>(Husum) und </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span><strong>SANDnature</strong></span></a><span><strong> </strong>(Timmendorfer Strand). Mit dem SANDbook hat die Gruppe ein internes Instrument geschaffen, das das eigene Nachhaltigkeitsverständnis strukturiert, erklärt und für alle Mitarbeitenden zugänglich macht. Im Zentrum steht ein Farb- und Ampelsystem, das Leistungen in verschiedenen Bereichen bewertet und mit einem Bonussystem verbindet. Drei Farben und mehrere Kriterien bilden eine Art spielerische Matrix, anhand derer Mitarbeitende und Teams erkennen können, wo sie stehen und welche Schritte zur nächsten Stufe nötig sind. Ziel ist es, neben der persönlichen Weiterentwicklung auch zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess des Betriebes beizutragen. Parallel dazu führt die SANDcollection dieses Jahr erneut Nassmülllmessungen durch, um das Bewusstsein des neuen Küchenteams zu sensibilisieren und wirksame Reduktionsmaßnahmen abzuleiten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Für das Allgäuer </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel Das Rübezahl</strong></span></a><span> ist Nachhaltigkeit im Unternehmen kein abstraktes Ziel, sondern ein stetiger Entwicklungsprozess. Entsprechend werden zentrale Kennzahlen systematisch erfasst und ausgewertet. Dazu zählt insbesondere der Energie- und Wasserverbrauch, der mithilfe von Messgeräten an sämtlichen Quellen analysiert und gesteuert wird. Auch Abfallmengen und Recyclingquoten werden regelmäßig dokumentiert und der Einsatz regionaler Produkte überprüft. Darüber hinaus spielen qualitative Faktoren eine entscheidende Rolle. Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden wird im engen Austausch innerhalb des Teams sichergestellt und anhand der langfristigen Zusammenarbeit reflektiert. Ebenso fließen stabile Partnerschaften mit regionalen Betrieben sowie das direkte Feedback der Gäste in die Gesamtbewertung ein. Gerade diese „weichen Faktoren“ liefern wertvolle Hinweise darauf, ob die eingeschlagenen Maßnahmen wirksam sind und nachhaltig greifen.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Was nachhaltige Hotels verbindet</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>In all diesen Beispielen zeigt sich eine gemeinsame Linie: Nachhaltigkeit ist kein loses Bündel von Einzelmaßnahmen, sondern ein Prozess und ein Gesamtkonzept. Messung spielt dabei eine doppelte Rolle. Einerseits liefern Kennzahlen zu Energie, Wasser, Abfall, Emissionen oder regionaler Wertschöpfung eine objektive Grundlage, um Fortschritte zu dokumentieren und Entscheidungen zu treffen. Andererseits schaffen sie Transparenz. Für Mitarbeitende, für Gäste und für die Region wird nachvollziehbar, was hinter dem Engagement eines Hauses steckt. Werden Kennzahlen sichtbar gemacht, wie in Umweltberichten, Installationen, Mitarbeiter-Schulungen oder Ampelsystemen, entwickeln sie eine eigene Wirkung. Sie machen Entwicklungen greifbar und zeigen, dass individuelles Handeln messbare Ergebnisse erzielt.</span></p><p>___________________</p><h4>Unsere Quellen:</h4><ul><li data-list-item-id="edf4bedc918b2f516dfcedd2d1022f253"><a href="https://www.hotellerie.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Pressemitteilungen/PM_2023_10_17_Studie_zeigt_direkten_Zusammenhang_zwischen_Mitarbeiterzufriedenheit_und_verbessertem_Gaesteerlebnis.pdf " target="_blank">Studie des Instituts für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis (HES-SO Valais-Wallis) in Zusammenarbeit mit dem Hotelverband Deutschland (IHA) und der Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu</a></li><li data-list-item-id="e635d681f95a8445c8eced665808f97d3"><a href="https://www.greensign.de/greensign-hotel/zertifizierungskatalog/" target="_blank">GreenSign-Zertifizierungskatalog</a></li><li data-list-item-id="e074fb1e03a014ace7b995ea3f6e7dcb5"><a href="https://tourismusberatung.prodinger.at/2023/09/07/die-messung-der-nachhaltigkeit-im-hotelbetrieb/" target="_blank">Messung der Nachhaltigkeit im Hotelbetrieb (Tourismusberatung Prodinger)</a></li></ul>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Nachhaltigkeit,nachhaltige Hotels,Schwarzwald Panorama,Hotel Luise,Bio- und Wellnessresort Stanglwirt,Hotel Das Ruebezahl,SANDcollection,SANDglow,SANDnature,Hotel Weihrerhof,APIPURA hotel rinner,Naturhotel Outside,OCEANO Health Spa Hotel]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 May 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Vier Küchenchefs, die man kennen sollte: Diese Pioniere machen nachhaltige Hotels zum Reiseziel</title>
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                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/vier-kuechenchefs-die-man-kennen-sollte-diese-pioniere-machen-nachhaltige-hotels-zum-reiseziel/</guid><pp:caseid>741835</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i>Die wichtigste Frage vor einer Hotelbuchung lautet immer häufiger: Was gibt es zu essen? Nicht die Lage oder der Preis, sondern das kulinarische Konzept entwickelt sich zu einem Hauptbuchungsgrund vieler Reisender. Die Küchenchefs und ihre Ideen prägen die Identität des Hauses über das Essen hinaus und entscheiden damit nicht selten darüber, ob Gäste buchen oder weiterklicken.</i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Kulinarik beeinflusst die Reiseentscheidung</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Laut aktueller Studien<a href="https://richardbauer.at/die-kulinarik-revolution-im-tourismus/"><sup>1</sup></a><sup>,</sup><a href="https://www.boerse-express.com/news/articles/studie-fuer-45-prozent-der-deutschen-spielt-kulinarik-eine-rolle-bei-der-reiseentscheidung-734167"><sup>2</sup></a> berücksichtigen rund 45 Prozent der Deutschen das gastronomische Angebot bei der Wahl ihres Reiseziels. Für einen Teil der Reisenden ist die Küche vor Ort sogar ausschlaggebend für die Entscheidung für oder gegen eine Unterkunft oder Reiseregion. Parallel dazu verändert sich die Rolle von Hotelrestaurants: Was früher lediglich als Grundversorgung betrachtet wurde, entwickelt sich immer mehr zu eigenständigen Anlaufstellen, die gezielt gebucht werden. Das kulinarische Angebot eines Hotels wird damit zu einem wichtigen Element der Reiseplanung und zu einem Erlebnis, das Gäste bewusst auswählen.</p><p style="text-align:justify;">Gefragt sind dabei vor allem Konzepte, die Herkunft und Qualität nachvollziehbar machen und eng mit der Destination verbunden sind. Regionale Zutaten, kurze Wege und eine authentische, kulinarische Handschrift sind zentrale Aspekte, die bei der Reiseentscheidung einfließen.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Küchenchefs als Impulsgeber in der nachhaltigen Hotellerie</strong></h2><p style="text-align:justify;">Diese neuen Anforderungen an Hotelküchen vonseiten der Gäste sind oftmals die Rahmenbedingungen, in denen nachhaltige Küchenchefs ohnehin agieren. Ihre Bedeutung verändert sich aufgrund dieses wachsenden Fokus‘ auf regionale, kulinarische Erlebnisse. Lange galt schließlich: Die Restaurantküche ist die Bühne, die Hotelküche eine Dienstleistung. Inzwischen zeichnet sich ein anderes Bild ab.</p><p style="text-align:justify;">Gerade nachhaltig ausgerichtete Boutiquehotels, Resorts und Hideaways geben ihren Küchenchefs Raum für eigene Ideen, Zugang zu hochwertigen, regionalen Produkten und ermutigen sie, das kulinarische Konzept aktiv mitzugestalten. Nachhaltigkeit bleibt dabei kein abstrakter Anspruch. Sie zeigt sich im täglichen Arbeiten, in saisonalen Zutaten, in enger Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft vor Ort und in einem bewussten Umgang mit Ressourcen. Anders als in anderen Bereichen wird die nachhaltige Ausrichtung eines Hauses über die Kulinarik für den Gast direkt erlebbar und so zu einem klaren Charakteristikum der Unterkunft.</p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Persönlichkeiten in der nachhaltigen Hotelküche</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Wie stark Küchenchefs die Identität eines Hotels prägen, zeigt sich in Häusern des Green Pearls® Netzwerks deutlich. Ihre individuellen Ansätze machen die Gastronomie zu einem eigenständigen Erlebnis und geben den jeweiligen Hotels ein klares Alleinstellungsmerkmal.</p><h3><span>Aggeliki Charami – Veganes Fine Dining als Destination</span></h3><p><i><span>Küchenchefin und Executive Chef im </span></i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><i><span>Paradiso Pure.Living Vegan Hotel</span></i></a><i><span>, </span></i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank"><i><span>LA VIMEA Vegan Hotel </span></i></a><i><span>und </span></i><a href="https://paradiso-pure.com/de/omnia/" target="_blank"><i><span>OMNIA plant-based restaurant</span></i></a><i><span>&nbsp;</span></i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/8f422e4b-25da-4f53-ac76-2f01d6ee8570/1920_veganchefparadisopure.living_aggelikicharami.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Aggeliki Charami zeigt, welches Potenzial in pflanzenbasierter Küche steckt. Innerhalb kurzer Zeit hat sie sich in Südtirol etabliert und wurde für ihre Arbeit im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><strong>Paradiso Pure.Living</strong></a> bereits mehrfach ausgezeichnet. Ihre Küche zieht Gäste an und steht für ein Fine-Dining-Erlebnis, das vollständig ohne tierische Produkte auskommt.</p><ul><li class="ck-list-marker-italic" data-list-item-id="e81f82782be5339bdecf1734b3b2d8a97"><p style="text-align:justify;"><i>Mehr über ihre Einstellung und ihre Herangehensweise erzählt Aggeliki Charami in diesem </i><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/wie-sieht-die-zukunft-des-veganen-fine-dinings-aus-aggeliki-charami/" target="_blank"><i><span>Interview mit Green Pearls®</span></i></a></p></li></ul><p style="text-align:justify;">Im Paradiso Pure.Living auf der Seiser Alm hat sie die Weiterentwicklung des Hauses mitgestaltet. Aus einem vegetarisch-veganen Konzept entstand ein vollständig veganes Hotel. Mit dem <a href="https://paradiso-pure.com/de/omnia/" target="_blank">OMNIA</a> wurde dort zudem ein Restaurant geschaffen, das mit seinem einzigartigen Fine-Dining-Konzept Gäste auch unabhängig von einem Hotelaufenthalt anspricht.</p><p style="text-align:justify;">Charamis Gerichte greifen die Atmosphäre der Landschaft und lokale Produkte auf. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Texturen, setzt auf Fermentation und integriert gezielt Einflüsse aus ihrer griechischen Herkunft. Neben ihrer Tätigkeit auf der Seiser Alm verantwortet sie auch die Küche im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank"><strong>LA VIMEA Vegan Hotel</strong></a> in Naturns, wo sie einen anderen, leichteren Stil verfolgt.</p><p style="text-align:justify;">Ihr Ansatz steht allerdings nicht nur für ein kulinarisches Konzept, das als Magnet für Gäste aus aller Welt dient. Sie prägt eine Entwicklung in Hotelküchen und Restaurants, bei der vegane Gerichte keine Alternativen sind, sondern ein eigenständiges kulinarisches Konzept darstellen.</p><h3><span>Giuseppe Schimmenti – </span>0-km-Küche & kulinarisches Storytelling</h3><p><i>Küchenchef im </i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-spa-resort-sicilia/" target="_blank"><i>ADLER Spa Resort SICILIA</i></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/6f27ddb4-33d5-4c66-8e84-badfa735a4b6/1920_guiseppeschimmenti_kuechenchef-adler-spa-resort-sicilia_copyalexfilz-2276.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Giuseppe Schimmenti bringt die Aromen Siziliens direkt auf die Teller der Gäste. Der Küchenchef des <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-spa-resort-sicilia/" target="_blank"><strong>ADLER Spa Resorts SICILIA</strong></a> arbeitet dafür am liebsten mit Zutaten aus der direkten Umgebung des Resorts. Fisch, Kräuter, Olivenöl und Zitrusfrüchte stammen beispielsweise von lokalen Fischer*innen/Produzent*innen oder aus dem eigenen Anbau und bilden die Grundlage seiner Küche.</p><p style="text-align:justify;">Schimmentis Gerichte sind eng mit persönlichen Erinnerungen verknüpft. Aufgewachsen in einer sizilianischen Familie, in der gemeinsames Essen einen festen Platz hatte, greift er bis heute auf diese Prägung zurück. Traditionelle Rezepte, Techniken und Produkte der Insel finden sich in seinen Menüs wieder und werden in einen zeitgemäßen Kontext gesetzt. Seine Küche erzählt von Herkunft, von Handwerk und von einer Esskultur, die tief im Alltag der Region verankert ist. Gäste spüren diese Verbindung sofort und genau das macht die Kulinarik zu einem zentralen Teil des Reiseerlebnisses.</p><ul><li data-list-item-id="ee8a6d85f97d78f11576696004a1dbfbe"><p style="text-align:justify;">Auf dem GREEN TRAVEL BLOG nimmt Giuseppe Schimmenti die Leser*innen mit auf eine (virtuelle) <a href="https://green-travel-blog.com/de/kulinarische-reise-nach-sizilien-genussvoll-und-nachhaltig/" target="_blank"><span>kulinarische Reise durch Sizilien</span></a> und verrät die Must-Eats der Mittelmeerinsel.</p></li></ul><h3 style="text-align:left;" align="left">Berni Aichner – Kulinarik als Identitätsgeber eines Hotels</h3><p><i>PRENN° Kulinarik-Chef im </i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><i>OLM Nature Escape</i></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/af7f7ae7-5d69-4f18-8774-b06c2667a881/1920_berni-aichner-kuechenchef-olmnatureescape-inaction_copyhannes-niederkofler.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Als Kulinarik-Chef im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><strong>OLM Nature Escape</strong></a> verantwortet Berni Aichner das Konzept rund um das Restaurant PRENN° und gibt dem Aparthotel seine klare kulinarische Handschrift. Das Zusammenspiel aus Architektur, Nachhaltigkeit und Küche wurde 2026 von Gault&Millau mit der Auszeichnung „Hotel des Jahres Südtirol“ gewürdigt.</p><p style="text-align:justify;">Erfahrung sammelte der Südtiroler unter anderem bei Drei-Sterne-Koch Norbert Niederkofler, bevor er im OLM die kulinarische Gesamtverantwortung übernahm. Dort setzt er eine Küche um, die sich an Slow-Food-Prinzipien orientiert und auf Produkte aus der Region setzt. Sein Ansatz löst sich dabei bewusst von klassischen Hotelkonzepten. Statt fester Menüabfolgen steht eine flexible Gestaltung im Vordergrund, die sich an den individuellen Bedürfnissen der Gäste des Eco-Aparthotels orientiert. Ergänzt wird das Angebot durch Themenabende oder besondere Events (z. B. <a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/premiere-kochevent-mit-reinhold-messner-im-olm-nature-escape/" target="_blank">Kochen mit Reinhold Messner</a>), bei denen das Restaurant gezielt für ein externes Publikum geöffnet wird.</p><p style="text-align:justify;">Aichner verbindet das kulinarische Konzept eng mit dem Hotelprofil des auf Individualität ausgerichteten Aparthotels. So unterstreicht die Küche die Markenidentität und trägt dazu bei, das Haus klar zu positionieren.</p><h3><span>Sascha Förster – Kulinarik als Erlebnisformat</span></h3><p><i>Küchenchef im </i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><i>Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa</i></a><i> in Bayrisch Gmain</i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/7caf603d-f079-40d1-8498-1846da9767a4/1920_kuchenchefsaschaforsterklosterhof-alpinehideawayandspa.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><strong>Klosterhof Alpine Hideaway & Spa</strong></a> hat Küchenchef Sascha Förster Formate geschaffen, die weit über das klassische (Hotel-)Restaurant hinausgehen. Das absolute Erlebnis-Highlight sind die „Secret Forest“-Dinner, bei denen Gäste an einem bewusst klein gehaltenen Fine-Dining-Event teilnehmen. Die Veranstaltungen finden an ausgewählten, teils verborgenen Orten statt und verbinden Menüplan, Essen und Umgebung zu einem einzigartigen, kulinarischen Erlebnis.</p><p style="text-align:justify;">Die Zutaten stammen aus der Region und orientieren sich an der jeweiligen Saison. Das Menü entsteht situativ und greift auf das zurück, was aktuell verfügbar ist. Die begrenzte Teilnehmerzahl von 12 Personen schafft eine persönliche Atmosphäre und macht jedes Dinner zu einem einmaligen Format.</p><p style="text-align:justify;">Auch im regulären Hotelbetrieb setzt Förster auf eine individuelle, kulinarische Linie. Sein „GenussArt“-Menü gibt Gästen die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Menü-Ausrichtungen zu wählen: von regional geprägten Gerichten bis hin zu pflanzenbasierten Varianten. Förster zeigt, dass besondere, kulinarische Formate gezielt Gäste ansprechen und Erlebnisse wie „Secret Forest“ selbst zum Anlass für eine (Foodie-)Reise werden können.</p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Wenn Küche zur Handschrift wird</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Alle Beispiele, so unterschiedlich sie auch sind, zeigen eine Entwicklung, die auch in vielen anderen nachhaltigen Hotels stattfindet: Küchenchefs prägen die Ausrichtung eines Hauses, setzen Impulse und machen über ihre Gerichte Herkunft, Handwerk und Haltung nachvollziehbar.</p><p style="text-align:justify;">Dadurch, dass für viele Reisende die Küche immer stärker in den Fokus der Reiseplanung rückt, wächst auch die Bedeutung einer eigenen und einzigartigen kulinarischen Ausrichtung für Hotels und Unterkünfte. Besondere Formate und ein Bekenntnis zu authentischer, regionaler Küche werden gezielt gesucht und gebucht. Kulinarik wird, wie die vorgestellten Beispiele aus dem Green Pearls® Netzwerk, zum essentiellen Teil der Haltung und Wahrnehmung eines Hauses.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Ein wachsender und prägender Faktor im Tourismus</strong></h2><p style="text-align:justify;">Die Bedeutung von Kulinarik im Tourismus wird weiterwachsen. Für Hotels wird sie damit zu einem festen Bestandteil der Positionierung, wenn sie es nicht bereits ist. Das kulinarische Konzept bestimmt teilweise schon heute, wie ein Haus wahrgenommen wird, und bietet dadurch eine Möglichkeit zur Differenzierung.</p><p style="text-align:justify;">Für die Branche bedeutet das eine Verschiebung von Prioritäten: Die Kulinarik muss stärker in strategische Überlegungen einbezogen werden. Themen wie Regionalität, Ressourcennutzung und Wertschöpfungsketten spielen längst nicht mehr nur in nachhaltigen Unterkünften eine Rolle. Sie sind Teil der Erwartungshaltung einer Reiseklientel, die bewusster auswählt und gezielt nach authentischen Erlebnissen sucht.</p><p style="text-align:justify;">Die Küchenchefs sind natürlicherweise zentrale Akteure dieser Entwicklung. Ihre Konzepte und Ideen werden dazu beitragen, wie sich die (nachhaltige) Hotellerie weiterentwickelt. Schließlich wird Genuss auch in Zukunft einen hohen Stellenwert beim Reiseerlebnis einnehmen.</p><p>______________________</p><h4>Unsere Quellen</h4><ol><li data-list-item-id="e25fc283b2b796be3ae51f546fbfae7ac"><a href="https://richardbauer.at/die-kulinarik-revolution-im-tourismus/">Kulinarik-Revolution im Tourismus</a></li><li data-list-item-id="e319c204433c9f1230296f2812f2b9e0c"><a href="https://www.boerse-express.com/news/articles/studie-fuer-45-prozent-der-deutschen-spielt-kulinarik-eine-rolle-bei-der-reiseentscheidung-734167?utm_source=chatgpt.com">Studie: Kulinarik in der Reiseentscheidung</a></li></ol>]]></description><category><![CDATA[newsletter,nachhaltige Küchenchefs,nachhaltige Kulinarik,Kulinarik,Genussreise,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,LA VIMEA,OMNIA plant-based restaurant,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa,OLM Nature Escape,ADLER Spa Resort SICILIA]]></category>
            <pubDate>Wed, 06 May 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Unternehmensnachfolge in Hotels: Nachhaltigkeit über Generationen sichern</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/unternehmensnachfolge-in-hotels-nachhaltigkeit-ueber-generationen-sichern/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/unternehmensnachfolge-in-hotels-nachhaltigkeit-ueber-generationen-sichern/</guid><pp:caseid>739720</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i>Rund 75 bis 80 Prozent der gastgewerblichen Betriebe in Deutschland sind familiengeführt oder familiengeprägt, so die aktuelle Studie „Familienbetriebe im Gastgewerbe“ des Bundesverbands „Die KMU-Berater“. Ähnliche Strukturen finden sich in Österreich und Südtirol. Das Thema Generationenwechsel betrifft also die Mehrheit der Hotels. Viele Betriebe wurden über Jahrzehnte und Generationen hinweg mit Leidenschaft aufgebaut. Wenn die Übergabe ansteht, geht es deshalb nicht nur um rechtliche oder steuerliche Fragen. Es geht um Identität, Verantwortung, Werte und wie eine gelebte Nachhaltigkeitsvision weitergegeben und abgesichert werden kann.</i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Generationenwechsel – mehr als Selbstverwirklichung</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Familienunternehmen leben von langfristigen Perspektiven und einer engen, persönlichen Verbindung zum eigenen Haus. Entscheidungen, wie die Übergabe an die nachfolgende Generation, entstehen daher selten aus kurzfristigem Renditedruck, sondern aus dem Anspruch, Stabilität und Kontinuität zu sichern. Gerade deshalb ist verantwortungsvolles Wirtschaften in familiengeführten Hotels häufig der Ausdruck einer inneren Überzeugung gegenüber Mitarbeitenden, Gästen und der Region. Die Regelung der Nachfolge ist deshalb immer auch ein emotionaler Prozess. Sie verlangt Klarheit, Vorbereitung und gegenseitigen Respekt. Bestehende Werte sollen bewahrt werden, zugleich möchte die nächste Generation eigene Akzente setzen. Beides muss sich ergänzen.</p><h3><span>Nachhaltigkeit als „vererbbarer“ Wert</span></h3><p style="text-align:justify;">Nachhaltigkeit ist mehr als ein Zertifikat oder ein Maßnahmenkatalog. Sie beschreibt ein unternehmerisches Selbstverständnis und oft auch fest verankerte Werte in der Philosophie des Hauses. Beides entsteht meist nicht durch Vorgaben, sondern durch Vorleben. Wenn Kinder früh erleben, wie ihre Eltern regionale Partner einbinden, ressourcenschonend bauen oder langfristige Mitarbeiterbindung priorisieren, wird verantwortliches Handeln auch für sie selbstverständlich.</p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Nachhaltigkeit verbindet Generationen – Best-Practice-Beispiele aus dem Green Pearls® Netzwerk</strong></span></h2><h3>Summit Lodges Pfunds: Werte von klein auf vermitteln</h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/437f1e38-caaf-4352-9195-147e78f94f96/1920_c-andreas-schalber-summit-lodges-nachhaltiges-ferinenhaus-ausenansicht-sommer1-1536x1024.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Die<strong> </strong><a href="https://www.greenpearls.com/de/ferienwohnungen/summit-lodges-pfunds/" target="_blank"><strong>Summit Lodges Pfunds</strong></a> wurden 2018 auf dem Grund der Familie Spiss errichtet. Das Grundstück befindet sich seit Generationen in Familienbesitz und diente früher als Weide. Mit dem Bau der beiden Ferienhäuser im nordamerikanischen Blockhaus-Stil entwickelte die Familie ihr Erbe behutsam weiter – im Einklang mit Natur und Region. Von Anfang an stand fest: Die Lodges sollen ressourcenschonend entstehen und Gästen ein authentisches Natur- und Kulturerlebnis ermöglichen. Die beeindruckende Landschaft rund um Pfunds ist für die Familie nicht nur Kulisse, sondern Grundlage ihres langfristigen Erfolgs.</p><p style="text-align:justify;">Nachhaltigkeit wird hier auch generationenübergreifend gedacht. Die nächste Generation wächst ganz selbstverständlich mit den Werten des Unternehmens auf. Verantwortung, unternehmerisches Denken und nachhaltiges Handeln werden früh vermittelt, nicht erst bei der Übergabe.</p><h3>Naturhotel Outside: Nachhaltigkeit als gelebte Unternehmenskultur</h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/f9d61edb-d884-4f75-a6f3-76b6d79d0ef1/1920_hotel-outside-familie-ganzer-andersgassen.jpg?39447"><p style="text-align:justify;">Mitten im Nationalpark Hohe Tauern liegt das familiengeführte <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><strong>Naturhotel Outside</strong></a>, das bereits auf einen gelungenen Generationswechsel zurückschauen kann. Für Daniel Ganzer, der den Betrieb 2023 von seinen Eltern übernommen hat, war nachhaltiges Wirtschaften von Anfang an eine Selbstverständlichkeit. Dabei versteht sich der Gastgeber nicht als Aktivist, sondern als Praktiker: Bestehendes weiterentwickeln, Energie effizienter nutzen, achtsam mit Ressourcen umgehen. Ein starkes Team, Wertschätzung und regionale Verwurzelung sind für ihn zentral. Seine Vision: ein wirtschaftlich gesundes Haus, das Gästen und Mitarbeitenden Freude macht und das auch kommenden Generationen eine lebenswerte Zukunft sichert.</p><h3>Hotel Schloss Lerchenhof: Professionelle Übergabe bei gleichbleibender Philosophie</h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/e76992d4-f100-4f44-bb58-995701b0652d/1920_schlosslerchenhof-familiesteinwender.jpeg?10000"><p style="text-align:justify;">Im Juli 2025 ging das Slow Food <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-schloss-lerchenhof-kaernten/" target="_blank"><strong>Hotel Schloss Lerchenhof</strong></a> offiziell in die Hände von Johann Steinwender und seiner Frau Karin über. Bereits von Mai 2023 bis Juni 2025 führten die beiden den Betrieb in Pacht. Die zweijährige Übergangsphase war bewusst gewählt, um den Übergabeprozess professionell zu strukturieren und transparent zu gestalten. Getragen wurde er jedoch von einem respektvollen familiären Miteinander mit den Eltern Hans und Gerhild. Für Johann Steinwender ist der Lerchenhof mehr als ein Arbeitsplatz. Er ist hier aufgewachsen, half schon als Kind mit und entwickelte so früh eine enge Bindung zum Haus. Nach über zehn Jahren internationaler Erfahrung im Tourismus kehrte er zurück. Eine Entscheidung, die mit der Geburt seines ersten Sohnes auch persönlich motiviert war. Steinwender führt das Biedermeier-Schloss im österreichischen Kärnten mit dem Anspruch, es langfristig und konsequent nachhaltig zu bewirtschaften.</p><h3>Hotel Luise: Nachhaltigkeit als familiäres Vermächtnis</h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/334fac82-0fc6-401d-9395-9366e0d9e28f/1920_nachhaltiges-hotel-luise-erlangen-gruene-aussenbereiche-1.jpg?97696"><p style="text-align:justify;">Ben Förtsch führt das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/creativhotel-luise-de/" target="_blank"><strong>Hotel Luise</strong></a> in dritter Generation. Es gab keinen radikalen Neuanfang, sondern eine bewusste und sorgfältige Weiterentwicklung des gewachsenen Wertefundaments. Nachhaltigkeit wird hier, zusätzlich zu Technik und Design, in Geschichten, Symbolen und Haltung erlebbar. Die Mondbaumstämme am Eingang erinnern an seinen Vater, persönliche Anekdoten auf der Speisekarte an die Familiengeschichte. Diese sichtbaren Zeichen schaffen Identität, nach innen wie nach außen. Ein Foto von 1931 zeigt Luise Gumbmann, deren Name das Hotel trägt. Ihre Tochter Marga gründet 1956 den Betrieb. Dieses Bewusstsein für Herkunft bildet bis heute das Fundament unternehmerischer Entscheidungen. Eine grüne Philosophie gehörte dabei spätestens seit Ben Förtschs Eltern mit dazu und prägt das Haus bis heute. Förtsch selbst verbindet Kreislaufwirtschaft, klimaschonende Konzepte und innovatives Design mit dieser Geschichte.</p><h3>Relais del Maro: Gastfreundschaft über Generationen</h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/d8acdc9b-664b-4726-b7f6-4230db53b2f8/1920_relaisdelmarofassade.jpg?56265"><p style="text-align:justify;">Das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank"><strong>Relais del Maro</strong></a> ist ein charmantes, familiengeführtes Albergo Diffuso im ligurischen Borgomaro. Geführt wird es von Elena Scalambrin und ihrer Mutter Piera. Die Wurzeln der Familie reichen tief in die Geschichte des kleinen Dorfes im Hinterland von Imperia. Über Generationen hinweg waren die Vorfahren als Schuster, Gastwirte oder Metzger im Ort bekannt und verwurzelt. Aus dem Wunsch heraus, den historischen Familienbesitz zu erhalten und dem Dorf neues Leben einzuhauchen, renovierte die Familie mehrere Häuser behutsam und verwandelte sie 2012 in ein Hotel. So trägt das Relais del Maro dazu bei, Borgomaro zu beleben und Tradition mit modernem Komfort zu verbinden. Persönliche Erinnerungen und Anekdoten prägen das Haus und machen es zu einem sehr authentischen Ort. Wie einst ihre Vorfahren Wandersleute beherbergten, empfängt die Familie heute Gäste aus aller Welt mit denselben Grundsätzen.</p><h3>SANDnature: Nachhaltigkeit strukturell absichern</h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/2cc4196b-e3af-4818-9dd6-f2c8b6255f70/1920_-5ii1613sandteam---highres.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Mit der Gründung der SANDcollection hat die Geschäftsführerin Marion Muller für die Lifestylehotels <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><strong>SANDnature</strong></a> und <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-glow-nachhaltiges-hotel-husum/" target="_blank"><strong>SANDglow</strong></a> eine klare Vision formuliert: Der „SANDspirit“ soll weit über die einzelnen Hotels hinaus wirken: als ganzheitliches Verständnis eines nachhaltigen Lifestyles. Transportiert wird diese Haltung durch einen Werte- und Kriterienkompass, der ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit verbindlich definiert und schriftlich festhält. Bemerkenswert ist der partizipative Bottom-up-Ansatz: Die Kriterien werden nicht allein von der Geschäftsführung vorgegeben, sondern gemeinsam mit dem Team entwickelt und kontinuierlich überprüft. Für Marion Muller bedeutet Unternehmensnachfolge im Familienbetrieb alles in Generationen zu denken. Eine nachhaltige Vision muss ideologisch klar aufgestellt, wirtschaftlich tragfähig und organisatorisch abgesichert sein. Dazu gehört eine frühzeitige, langfristige Planung der Übergabe, idealerweise unter Einbindung externer Expertinnen und Experten und natürlich der eigenen Familie.</p><h3><span>Hotel Korinjak: Verständnis, das überdauert</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/bbde0ee0-bd96-4251-9710-4c3c0ccc5d05/1920_mikela-and-grandfather-vlahov-hotel-korinjak-croatia-hoch.png?10000"><p style="text-align:justify;">Auf der kroatischen Insel Iž ist das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank"><strong>Hotel Korinjak</strong></a> das einzige Hotel. Diese besondere Ausgangslage prägt das Verständnis von Nachhaltigkeit und jede Entscheidung, die getroffen wird.&nbsp;<span> </span>Für den Familienbetrieb steht daher auch bei der Nachfolge nicht das Hotel an sich im Mittelpunkt, sondern die Haltung, die dahintersteht. Gerade in der sensiblen Insellage müsse nachhaltiges Wirtschaften zur täglichen Praxis gehören: beim Umgang mit Wasser und Energie, bei der Auswahl regionaler Lebensmittel und im respektvollen Miteinander.</p><p style="text-align:justify;">Die Weitergabe dieser Werte erfolgt bewusst und frühzeitig. Die nächste Generation wird nicht nur in operative Abläufe eingebunden, sondern wächst in die dahinterliegende Denkweise hinein. So entsteht ein Verständnis dafür, warum bestimmte Maßnahmen ergriffen werden, Abläufe so stattfinden, wie sie stattfinden, und bestimmte Auswahlen getroffen werden. Gleichzeitig bringt die neue Generation andere, weiterführende Perspektiven ein und entwickelt das bestehende Konzept behutsam weiter. Für das Hotel Korinjak bedeutet ein Generationenwechsel deshalb vor allem, Verantwortung zu teilen und eine Haltung zu verankern, die unabhängig von einzelnen Personen Bestand hat.</p><h3><span>My Arbor: Zwischen Tradition und neuer Generation</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/135c88da-8e36-413c-8191-af507a165167/1920_myarbor_summer_copybp1.jpg?50153"><p style="text-align:justify;">Im Baumhotel <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><strong>My Arbor</strong></a> in Brixen steht für Alexandra Huber fest, dass nachhaltiges Wirtschaften nicht nur weitergeführt, sondern aktiv in die Zukunft gedacht werden muss. Sie und ihre Familie stecken gerade inmitten des Generationenwechsels. Die Übergabe erfolgt schrittweise und im engen Austausch zwischen den Eltern und den Kindern. Traditionen geben dabei Orientierung, gleichzeitig brauche es Offenheit für neue Ideen und Entwicklungen, so Alexandra Huber. Verantwortung richtet sich immer auch an die nächsten Generationen. Nachhaltigkeit ist eine langfristige Perspektive, die mitwächst und sich weiterentwickelt. Dass Alexandra Huber selbst gerade Mutter geworden ist, macht diesen Prozess sogar noch greifbarer.</p><h3>Hotel Das Rübezahl: Nachhaltigkeit in der DNA</h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/80cdedaa-b02a-4856-9638-c1982b42820d/1920_hotel-das-ruebezahl-inhaberfamilie-thurm-edelsberghuette.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><strong>Hotel Das Rübezahl</strong></a> vollzieht sich der Generationswechsel leise und sanft. Mit Alexander Thurm ist die dritte Generation bereits seit einiger Zeit in der Geschäftsführung aktiv. Zuvor hatten Hildegard und Herbert Thurm den Betrieb an Erhard und Giselle Thurm weitergegeben, die Das Rübezahl zu einem bekannten, romantischen Hideaway entwickelten. Der Lernerfolg aus Generation zwei prägt nun auch Generation drei. Konflikte um Werte? Fehlanzeige. „Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und die Liebe zur Natur stecken in unserer DNA“, sagt Alexander Thurm. Diese Haltung sei nie strategisches Etikett gewesen, sondern gelebte Praxis im täglichen Handeln ebenso wie in langfristigen Entscheidungen. Was sich mit der dritten Generation verändert hat, ist vor allem die Sichtbarkeit. Alexander hat das Selbstverständliche nach außen getragen. Sein Anspruch ist keine radikale Neuausrichtung, sondern kontinuierliche Verbesserung und die Kommunikation der inneren Werte.</p><h3>Paradiso Pure.Living: Gemeinsame Werte als stabiles Fundament</h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/3466958d-e817-449c-ac2f-ddc91bc7c624/1920_paradiso-mutter-und-sohne.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Klare, geteilte Werte können eine Nachfolge über Generationen hinweg tragen. Das zeigt das vegane Hotel <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><strong>Paradiso Pure.Living</strong></a> auf der Seiser Alm deutlich. 1994 kaufte Valeria Caldarelli zusammen mit ihrem Mann das Traditionshotel, baute es auf und prägte es über viele Jahre hinweg. Heute führen ihre Söhne Alexander und Maximilian Spögler den Familienbetrieb mit demselben Pioniergeist und Mut weiter.</p><p style="text-align:justify;">Was die Übergabe erleichtert hat, ist ein gemeinsames Verständnis von Nachhaltigkeit. Alle Generationen der Familie leben inzwischen vegan und teilen eine klare Haltung, die sowohl das Paradiso als auch dessen Schwesterhotels bis heute bestimmt. Diese Kontinuität schafft Vertrauen und Orientierung für die Zukunft. Während im Paradiso also bereits die nächste Generation heranwächst, ist die Grundlage für die nächste Nachfolge jetzt schon gelegt: eine Haltung, die nicht erklärt werden muss, sondern im Alltag gelebt wird und ganz selbstverständlich weitergegeben wird.</p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Das „unendliche Spiel“ der Generationen</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Eine gut geplante Nachfolge ist essenziell, um Werte und Erfolg eines Familienunternehmens nachhaltig und über Generationen hinweg zu sichern. Sie ist kein einmaliger Akt, sondern ein Prozess, geprägt von Vertrauen und strategischer Weitsicht. Familienbetriebe bilden das Rückgrat der deutschsprachigen Hotellerie. Wenn es gelingt, Nachhaltigkeit nicht nur als Strategie, sondern als Haltung zu verankern und weiterzugeben, entsteht ein „unendliches Spiel“, das auf Beständigkeit, Innovationskraft und Verantwortung basiert. Die Green Pearls® Partner zeigen, dass Unternehmensnachfolge vor allem die bewusste Entscheidung ist, Werte weiterzutragen und Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen. So bleibt Nachhaltigkeit kein Trend, sondern wird zum Vermächtnis.</p><p>___________________</p><h4><strong>Unsere Quellen:</strong></h4><ul><li data-list-item-id="e1f790c8a235916dfb260bdb796609559"><a href="https://www.kmu-berater.de/wp-content/uploads/familienbetriebe_im_gastgewerbe_september_2023.pdf" target="_blank">Familienbetriebe im Gastgewerbe</a></li></ul>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Nachfolge bedeutet gerade in nachhaltigen Unterkünften nicht kurzfristige Selbstverwirklichung, sondern die bewusste Übernahme unternehmerischer Verantwortung.</i>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Naturhotel Outside,Hotel Das Ruebezahl,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,Hotel Korinjak,Hotel My Arbor,Hotel Schloss Lerchenhof,Hotel Luise,SANDcollection,SANDglow,SANDnature,Relais del Maro,Summit Lodges Pfunds,Pioniere der Nachhaltigkeit,Unternehmensnachfolge,Zukunft]]></category>
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Warum ist Nachhaltigkeit Bullshit, Benjamin Förtsch? Der Inhaber vom Hotel Luise im Interview</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/warum-ist-nachhaltigkeit-bullshit-benjamin-foertsch-der-inhaber-vom-hotel-luise-im-interview/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/warum-ist-nachhaltigkeit-bullshit-benjamin-foertsch-der-inhaber-vom-hotel-luise-im-interview/</guid><pp:caseid>738447</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:center;"><i><span>Benjamin Förtsch vom </span></i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-luise-erlangen/"><i><span><strong>Hotel Luise</strong></span></i></a><i><span> gilt als einer der Pioniere der nachhaltigen Hotellerie in Deutschland. Gerade erst wurde sein Haus mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Seit Jahrzehnten entwickelt er Konzepte wie das Nachwachsende Hotelzimmer® und denkt Kreislaufwirtschaft radikal weiter. Und dann sagt er diesen Satz: „Nachhaltigkeit ist Bullshit.“ Wir wollten es genauer wissen.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Eine leere Hülle</strong></h2><p style="text-align:center;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Green Pearls®:</strong> <strong>Ben, du bekommst den Deutschen Nachhaltigkeitspreis und gleichzeitig sagst du, dass du das Wort Nachhaltigkeit schon gar nicht mehr hören kannst. Was ist los?</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Benjamin: </strong>Das Wort ist eine leere Hülle geworden. In der Bubble bedeutet es tausend verschiedene Dinge. Außerhalb der Bubble ist es lästig und negativ behaftet. Ich würde es am liebsten komplett streichen.</span></p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Green Pearls®: Aber ohne den Begriff fehlt doch die gemeinsame Klammer? Wie sollen wir dann über die Verantwortung gegenüber Folge-Generationen und der Gesundheit des Planeten sprechen?</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Benjamin: </strong>Vielleicht indem wir nicht mehr über „Nachhaltigkeit“ sprechen, sondern über Resilienz, Wirtschaftlichkeit, Zukunftsfähigkeit. Ersetze doch mal „nachhaltige Hotellerie“ durch „wirtschaftliche Hotellerie“. Für jeden funktionierenden Betrieb ist eine Säule ohnehin erfüllt. Wer ökologisch klug arbeitet, senkt Kosten. Wer sozial fair arbeitet, löst Fachkräftemangel. Das ist keine Nische – das ist unternehmerische Logik.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Ist die Hotelbranche für den Klimawandel überhaupt relevant?</strong></span></h2><p style="text-align:center;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Green Pearls®: Trotzdem bleibt der Vorwurf: Ein Hotel verbraucht mehr Energie, mehr Wasser, produziert mehr Abfall als ein Privathaushalt. Buffets, Wellness, Beleuchtung. Ist nachhaltige Hotellerie da nicht ein Widerspruch?</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Benjamin: </strong>Da vergleicht man Äpfel mit Birnen. Hast du zu Hause ein Buffet und einen Wellnessbereich? Ein Hotel kann sogar effizienter sein, weil Prozesse gebündelt sind. Außerdem ist ein Hotel ein Testlabor und Showroom. Die Frage ist: Was macht man daraus? Ich bin überzeugt, dass Gäste bei uns im Hotel Luise einen positiven Beitrag leisten.</span></p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Green Pearls®:</strong> <strong>Der größte Klimaeffekt einer Reise entsteht aber gar nicht im Hotel – sondern bei der An- und Abreise. Was sagst du dazu? Ist der Einfluss eines Hotels da nicht begrenzt?</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Benjamin: </strong>Natürlich ist er begrenzt. Aber als Hotelier kann man ja auch überlegen, welche Zielgruppe man anspricht. Ist mein Gast ein Mehrwert für die Region? Kommt er/sie mit der Wertschöpfungskette in Kontakt? Hotels haben die Aufgabe, diese Vernetzung herzustellen. Ich habe mal einen Vortrag einer Stahlhütte gehört. Die sparen mit ein paar Stunden optimierter Begleitheizung mehr Strom ein, als wir im ganzen Jahr verbrauchen. Ist damit alles sinnlos, was wir tun? Nein. Es gibt deutlich mehr Hotels als Stahlhütten!</span></p><p><span><strong>Green Pearls®:</strong> <strong>Kleinvieh macht auch Mist. Du betonst immer wieder, dass wir alle nicht genug tun. Sind Bio-Seife und Handtuch-Schilder zu wenig?</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Benjamin: </strong>Erstaunlicherweise machen viele Hotels mehr, als sie kommunizieren – nicht andersherum.</span></p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Green Pearls®: Diese Erfahrung machen wir auch oft! Wenn wir die nachhaltigen Maßnahmen der Hotels auf unserer Green-Pearls-Seite auflisten, kommt oft ein Engagement ans Licht, von dem kein Gast etwas wusste.</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Benjamin: </strong>Ja, das ist oft so. Trotzdem reicht es nicht.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Green Pearls®:</strong> <strong>Du willst diese Maßnahmen nicht mehr unter “Nachhaltigkeit” zusammenfassen. Aber ohne diesen Begriff gäbe es viele Bewegungen, Netzwerke und Zertifizierungen gar nicht. Brauchen wir nicht doch gemeinsame Standards?</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Benjamin:</strong> Standards, ja. Worthülsen, nein. Wenn nachhaltige Hotellerie bedeutet, dass die Branche resilienter, unabhängiger und zukunftsfähiger wird, dann bin ich dabei. Aber wer glaubt, das sei ein Nischenmodell, hat den Schuss nicht gehört.</span></p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Green Pearls®:</strong> <strong>Woher kommt diese Ernüchterung?</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Benjamin:</strong> Meine Eltern haben vor 45 Jahren angefangen, Nachhaltigkeit im Tourismus voranzutreiben. Vor 30 Jahren gab es schon die gleichen Kriterien wie heute bei Zertifizierungen. Vor 15 Jahren haben wir begonnen, unseren CO₂-Fußabdruck zu messen und klimaneutral zu werden. Vor 10 Jahren haben wir das Nachwachsende Hotelzimmer® gebaut. Und irgendwann war ich frustriert. Ich dachte: Irgendwie bewegt sich ja scheinbar nix.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Green Pearls®: Aber du kämpfst ja trotzdem noch weiter den grünen Weg!</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Benjamin:</strong> Ja, natürlich. Meine Eltern wurden früher als “grüne Spinner” abgestempelt und ich mach’ mich heute vielleicht als Redner zum Affen. Aber die Wahrheit ist: Wir können die Welt nicht alleine retten. Ich habe es ein bisschen versucht; hat nicht geklappt. Deshalb haben wir die </span><a href="https://www.luise.eco/" target="_blank"><span>Wall of Change</span></a><span> entwickelt. Über 270 Maßnahmen hängen dort – von klein bis groß. Jede Einzelne ist eine Einladung zur Inspiration und diese gibt mir auch den Ansporn, dass da einfach immer noch was geht!</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Green Pearls®: Letzte Frage: Wenn „Nachhaltigkeit“ als Begriff ausgedient hat – was bleibt dann?</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Benjamin: </strong>Verantwortung. Unternehmertum. Und die Erkenntnis, dass wir alle sowohl Teil des Problems als auch der Lösung sind.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Über das Hotel Luise</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-luise-erlangen/" target="_blank"><span><strong>Hotel Luise</strong></span></a><span> in Erlangen wird von Benjamin Förtsch in dritter Generation geführt und zählt zu den Pionieren der regenerativen Hotellerie in Deutschland. Das familiengeführte Stadthotel ist langjähriger Partner von Green Pearls® und wurde 2025 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Beherbergungswirtschaft ausgezeichnet. </span>So setzt es als eines der ersten Stadthotels in Deutschland auf umfassendes Kreislaufdenken: Materialien und Ressourcen werden so eingesetzt, dass sie möglichst lange im Nutzungskreislauf bleiben. Waschbare und langlebige Materialien ersetzen Einwegprodukte, Naturkosmetik kommt aus nachfüllbaren Spendern und im Garten entsteht ein Mikrowald, der Lebensraum für Pflanzen und Tiere schafft.</p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Meine Eltern wurden früher als ‘grüne Spinner’ abgestempelt und ich mach’ mich heute vielleicht als Redner zum Affen. Aber die Wahrheit ist: Wir können die Welt nicht alleine retten.</i><strong>Ben Förtsch, Inhaber des Hotels Luise</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Alle Maßnahmen zusammen sind für unseren Planeten immer noch zu wenig. Das treibt mich an. Wir müssen ständig neue Wege suchen.</i>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Wenn sich wirklich etwas bewegen würde, müsste ich doch nicht immer noch das gleiche erzählen wie meine Eltern damals!</i>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Pioniere der Nachhaltigkeit,Hotel Luise,Interview,nachhaltige Hoteliers,nachhaltige Hotels]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Traditionshaus mit Strahlkraft: Der Stanglwirt wird Teil vom Green Pearls® Netzwerk</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/traditionshaus-mit-strahlkraft-der-stanglwirt-wird-teil-vom-green-pearls-netzwerk/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/traditionshaus-mit-strahlkraft-der-stanglwirt-wird-teil-vom-green-pearls-netzwerk/</guid><pp:caseid>740647</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;">Pressemitteilung</p><p style="text-align:center;"><i>Mit dem </i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/bio-und-wellnessresort-stanglwirt-tirol-oesterreich/" target="_blank"><i>Bio- und Wellnessresort Stanglwirt</i></a><i> in Tirol erweitert Green Pearls® sein Netzwerk um eines der renommiertesten Hotels im Alpenraum. Der familiengeführte Betrieb steht seit Generationen für Qualität und eine konsequent umgesetzte Nachhaltigkeitsstrategie.</i></p><p style="text-align:justify;">Hinter dem oft als „Promi-Hotel“ wahrgenommenen Haus steckt ein Konzept, das Verantwortungsübernahme für Natur und Menschen fest im täglichen Betrieb verankert hat und damit Maßstäbe in der internationalen Ferienhotellerie setzt.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Nachhaltiger Luxus, Wellness & Sport</strong></h2><p style="text-align:justify;">„Wir sind ein Bio-Bauernhof mit angeschlossenem Luxushotel“, beschreibt Gastgeberfamilie Hauser den Stanglwirt gern. Das Resort in Going am Wilden Kaiser zählt zu den bekanntesten Wellnessresorts in der DACH-Region und beherbergt eine der größten Hotel-Wellnesslandschaften Europas mit Felsenbad, umfassender Saunalandschaft und mehreren Sport-Erlebniswelten. Zu diesen gehört auch das hoteleigene Lipizzaner-Gestüt.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Bio-Landwirtschaft und Farm-to-Table als Herzstück</strong></h2><p style="text-align:justify;">Die Basis für die Philosophie des Stanglwirts ist jedoch die Bio-Landwirtschaft. Diese ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Betriebs und beliefert die Küche mit frischen Bio-Produkten. Sie prägt außerdem das Verständnis von Qualität, Regionalität, Kreisläufen und Verantwortung, das den Stanglwirt auszeichnet. So setzte das Hotel bereits in den 1980er Jahren mit einer eigenen Biomasse-Heizanlage ein Zeichen für eine alternative Energieversorgung. Bis heute basiert ein Großteil der Energieversorgung auf eigenen Systemen und nachwachsenden Rohstoffen.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Ein Leuchtturm im Netzwerk</strong></h2><p style="text-align:justify;">Die Zusammenarbeit von Green Pearls® und dem <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/bio-und-wellnessresort-stanglwirt-tirol-oesterreich/" target="_blank">Stanglwirt</a> zeigt die zunehmende Relevanz nachhaltiger Konzepte in der gehobenen Hotellerie und unterstreicht die Entwicklung des Marktes in diesem Segment. Betriebe, die Verantwortung klar im eigenen Handeln verankern, gewinnen an Bedeutung und das auch über die Branche hinaus. Green Pearls® begleitet diese Entwicklung und macht entsprechende Hotels und Unterkünfte international sichtbar.</p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Der Stanglwirt gehört zu den Häusern, die ihren eigenen Weg gehen und damit seit Jahren Orientierung in der Branche geben. Genau solche Betriebe prägen unser Netzwerk, weil sie zeigen, wie sich Qualität und Verantwortung im Alltag eines Hotels glaubwürdig umsetzen lassen.</i><strong>Stefany Seipp, Gründerin und Geschäftsführerin von Green Pearls®</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Die Partnerschaft mit Green PearlsⓇ passt sehr gut zu unserem Selbstverständnis als Stanglwirt. Seit jeher ist nachhaltiges Denken und Handeln ein zentraler Bestandteil unserer Philosophie – nicht als Trend, sondern als gewachsene Überzeugung. Was wir am Netzwerk besonders schätzen, ist der gemeinsame Anspruch, Nachhaltigkeit ganzheitlich zu denken: ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Green PearlsⓇ vereint Häuser, die Verantwortung übernehmen und gleichzeitig ihren ganz eigenen Charakter bewahren. Diese Authentizität ist für uns ein wesentlicher Faktor.</i><strong>Maria Hauser Junior-Chefin Stanglwirt</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[Wellnessresort Stanglwirt,newsletter,Nachhaltige Wellnesshotels,Wellness,biologische Landwirtschaft,biologischer Anbau,biologische Vielfalt]]></category>
            <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Branchenwandel in der Hospitality: Wenn Einzelkämpfer an Systemgrenzen stoßen</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/branchenwandel-in-der-hospitality-wenn-einzelkaempfer-an-systemgrenzen-stossen/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/branchenwandel-in-der-hospitality-wenn-einzelkaempfer-an-systemgrenzen-stossen/</guid><pp:caseid>736824</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Faire Arbeitsbedingungen in der Hotellerie und im Gastgewerbe sind kein Kostenfaktor, sondern eine Investition mit messbarem Return; das haben wir im letzten Newsletter gezeigt. Wer Gesundheit fördert, Planungssicherheit schafft und Entwicklungsmöglichkeiten bietet, gewinnt loyale Teams und damit wirtschaftliche Stabilität.</span></i></p><p style="text-align:justify;"><span>Viele Hotels haben in den vergangenen Jahren massiv in bessere Arbeitsbedingungen investiert. Sie zahlen übertariflich, bieten umfassende Benefits und leben eine Kultur der Wertschätzung. Die gute Nachricht: Dieser Wandel ist real und messbar. Die Herausforderung: Selbst engagierteste Betriebe stoßen an strukturelle Grenzen, die sie allein nicht überwinden können. Denn ohne politische Rahmenbedingungen, die moderne Arbeitgeberschaft ermöglichen, wird der Branchenwandel zur Sisyphusarbeit.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die nachhaltigen Hotels der Green Pearls® demonstrieren, was auf Betriebsebene möglich ist. Doch ihre Erfahrungen offenbaren auch die systemischen Hürden, die einen flächendeckenden Wandel blockieren. Ein Blick auf zentrale Spannungsfelder und was es braucht, um sie aufzulösen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Die Kostenfalle: Wenn Fairness zum wirtschaftlichen Risiko wird</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-klosterbraeu/" target="_blank"><span><strong>Hotel Klosterbräu</strong></span></a><span> in Seefeld bietet eine Benefits-Liste über 16 Seiten: von individuell angepassten Arbeitszeiten über Unterkunft und Verpflegung bis zu vergünstigten Freizeitaktivitäten und umfassenden Weiterbildungsmöglichkeiten. Coleen Aigner, Direktionsassistentin und Leitung Human Resources, ist überzeugt, dass keine andere Branche so viele Zusatzangebote zum Gehalt bietet wie die Hotellerie.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Doch Hotels, die übertariflich zahlen und zusätzliche Benefits bieten, werden durch hohe Lohnnebenkosten wirtschaftlich belastet. Die Gesamtkosten aus Bruttolohn und Arbeitgeberanteilen machen Fairness zum Luxus, den sich kleinere Betriebe oft nur durch drastische Preiserhöhungen leisten können, was sie im Wettbewerb benachteiligt. Engagierte Arbeitgeber*innen tragen überproportionale Kosten, während Betriebe mit Mindeststandards wirtschaftlich profitieren.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Was es bräuchte:</strong> Eine Reform der Lohnnebenkosten im Gastgewerbe könnte die Arbeitgeberanteile für Betriebe reduzieren, die nachweislich übertariflich zahlen oder zertifiziert wertschätzende Arbeitsbedingungen bieten. Steuerliche Anreize für betriebliche Gesundheitsvorsorge, Weiterbildung und Benefits, die über gesetzliche Standards hinausgehen, würden zusätzliche Spielräume schaffen. Eine Senkung der Mehrwertsteuer für nachhaltig und sozial zertifizierte Betriebe könnte Fairness wettbewerbsfähig machen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Das Image-Dilemma: Wenn Erfolgsgeschichten untergehen</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Mittlerweile ist ein Wandel in Bezug auf Arbeitsbedingungen in der Hotelbranche zu merken, beobachtet das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/green-city-hotel-vauban-de/" target="_blank"><span><strong>Green City Hotel Vauban</strong></span></a><span>. Die meisten Betriebe wissen längst, dass ihre Mitarbeitenden ihre wichtigste Ressource darstellen. Doch das negative Image für Beschäftigte in der Hotellerie wird medial immer wieder aufgerollt, obwohl es in vielen Teilen veraltet ist. Besonders spürbar wird dies bei der Stellenbesetzung. Wer möchte gerne in drei verschiedenen Schichten und mit jeder Menge Überstunden für ein Aushilfsgehalt auch an Wochenenden und Feiertagen arbeiten? Dieses gern hervorgerufene Bild entspricht allerdings nicht mehr der Realität in modernen Betrieben.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das Adults-only Wellnesshotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span> (Südtirol), das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> (Deutschland) und weitere Green-Pearls®-Hotels bestätigen: Die Kritik an den Arbeitsbedingungen spiegelt ein überholtes Bild wider. Gerade bei nachhaltig engagierten Hotels wird sehr auf das Wohl der Teams geachtet; teils ist dies in den Statuten der einzelnen Betriebe verankert. Der Geschäftsführer der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-glow-nachhaltiges-hotel-husum/" target="_blank"><span><strong>SANDcollection</strong></span></a><span>, Christian Schmidt, ist der Meinung, dass die Branche besser ist als ihr Ruf. Sie muss jedoch noch lernen, dies auch lautstark zu kommunizieren. Die SANDcollection engagiert sich aktiv in DEHOGA-Gremien und im Tourismusausschuss der IHK, organisiert Branchenevents und betreibt intensive Öffentlichkeitsarbeit. Und trotzdem: Positive Beispiele gehen unter, während Negativschlagzeilen die öffentliche Wahrnehmung dominieren. Das Ergebnis: Junge Menschen entscheiden sich gegen eine Ausbildung in der Hotellerie und auch Quereinsteiger haben Vorbehalte.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Was es bräuchte:</strong> Eine branchenweite Employer-Branding-Kampagne seitens führender Stakeholder in der Hotellerie, nicht nur als Image-Werbung, sondern mit konkreten Beispielen moderner Arbeitgeber. Eine Best-Practice-Datenbank für vorbildliche Betriebe, öffentlich zugänglich und suchmaschinenoptimiert, könnte die Sichtbarkeit erhöhen. Ein Qualitätssiegel für wertschätzende Arbeitsbedingungen, das auch in Bewertungsportalen prominent dargestellt wird, würde transparente Orientierung bieten.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Veraltete Strukturen: Wenn Lehrpläne der Realität hinterherhinken</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das Image der Hotellerie prägt auch die Wahrnehmung der Ausbildung. Christian Schmidt von der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-glow-nachhaltiges-hotel-husum/" target="_blank"><span><strong>SANDcollection</strong></span></a><span> benennt klar: Die Modernisierung von Lehr- und Ausbildungsplänen ist überfällig. Die aktuellen IHK-Curricula enthalten kaum Inhalte zu Digitalisierung, nachhaltiger Betriebsführung oder Mental Health. Starre Ausbildungsstrukturen mit Vollzeit-Pflicht passen nicht zu den Lebensrealitäten vieler junger Menschen oder Quereinsteiger und </span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/ausbildung-in-der-hospitality-branche-herausforderungen-nachhaltigkeit-und-wuensche-fuer-die-zukunft/" target="_blank"><span>helfen auch in der Hotelpraxis nicht weiter.</span></a></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Was es bräuchte:</strong> Die Integration aktueller Themen in IHK-Lehrpläne wie digitale Tools, Nachhaltigkeit, Gästekommunikation in Social Media, Mental Health und Work-Life-Balance würde die Ausbildung zeitgemäß machen. Eine Modularisierung für Quereinsteiger, die bereits Berufserfahrung mitbringen, könnte neue Zielgruppen erschließen. Die Anerkennung von Teilzeit-Ausbildungen für Menschen mit Betreuungspflichten würde Flexibilität schaffen. Eine Praktikums-Offensive mit Qualitätsstandards könnte das reale Bild der modernen Hotellerie vermitteln.</span></p><h3>Weiterbildungsmöglichkeiten im urbanen und ländlichen Raum</h3><p style="text-align:justify;"><span>Aus internationaler Perspektive formuliert das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/canvas-and-orchids-retreat/" target="_blank"><span><strong>Canvas & Orchids Retreat</strong></span></a><span> in Kambodscha, was sich im ländlichen Hospitality-Sektor dringend ändern müsse: transparente Überstundenregelungen, verlässlicher Zugang zu Weiterbildungsmöglichkeiten abseits der größeren Städte und die Anerkennung lokaler Beschäftigter als qualifizierte Fachkräfte statt als Saisonarbeitskräfte. Durch hohe interne Standards wolle man ein Beispiel dafür sein, dass ein nachhaltiges Hotel auch ein gerechter Arbeitsplatz sein müsse. Diese Herausforderung betrifft nicht nur Kambodscha. In touristischen Regionen abseits der Ballungszentren fehlt häufig die Infrastruktur für berufliche Weiterbildung.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Was es bräuchte:</strong> Mobile Weiterbildungsangebote für ländliche Tourismusregionen, entweder durch regionale IHK-Außenstellen oder digitale Lernplattformen mit Präsenzphasen, würden den Zugang zur Qualifizierung erleichtern. Eine erleichterte Arbeitsmigration für Fachkräfte im Gastgewerbe, insbesondere aus Drittstaaten, sowie beschleunigte Anerkennung ausländischer Qualifikationen könnten den Personalengpass in peripheren Regionen lindern.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Das Planungsparadox: Wenn Flexibilität auf Bürokratie trifft</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die seit 2023 geltende Pflicht zur Arbeitszeiterfassung traf viele Betriebe unvorbereitet. Viele Green-Pearls®-Hotels konnten darauf rechtzeitig reagieren: Das Hotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-sturm/" target="_blank"><span><strong>STURM</strong></span></a><span> arbeitet mit moderner Zeiterfassung und digitalen Tools. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/gut-sonnenhausen/" target="_blank"><span><strong>Gut Sonnenhausen</strong></span></a><span> hat ein vollständig digitales Zeiterfassungssystem implementiert. Aber für den Großteil der Hotellerie fehlten klare Umsetzungsvorgaben, praxistaugliche Leitfäden und bezahlbare Standard-Tools. Gerade kleinere Betriebe standen vor der Herausforderung, DSGVO-konforme digitale Lösungen zu implementieren, ohne IT-Experten einstellen zu können. Das Ergebnis: Unsicherheit, teure Einzellösungen und ein Flickenteppich unterschiedlicher Systeme.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Was es bräuchte:</strong> Praxistaugliche Leitfäden für gesetzeskonforme Arbeitszeiterfassung, speziell für Schichtbetriebe in Hotellerie und Gastronomie, würden Orientierung bieten. Förderprogramme für die Digitalisierung von HR-Prozessen in kleinen und mittleren Unternehmen könnten die finanzielle Belastung reduzieren. Rechtssichere Standard-Tools, idealerweise als Open-Source-Software oder geförderte Branchenlösung, würden einheitliche Standards schaffen, die auch Einarbeitungszeiten verkürzen würden.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Von der Ausnahme zur Norm: Eine Frage der Perspektive</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Mehrere Hotels bringen den Kern des Problems auf den Punkt: Die Hotellerie braucht mehr Planungssicherheit, bessere Work-Life-Balance und echte Anerkennung der täglichen Leistungen ihrer Beschäftigten. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel Das Rübezahl</strong></span></a><span>, das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span>, das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-spa-resort-sicilia/" target="_blank"><span><strong>ADLER Spa Resort SICILIA</strong></span></a><span> sowie die </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank"><span><strong>ADLER Lodge RITTEN</strong></span></a><span> betonen übereinstimmend: Wertschätzende Arbeitsbedingungen und eine mitarbeiterzentrierte Unternehmenskultur müssen branchenweit zur Norm werden und nicht die Ausnahme sein. Nur wenn die Menschen, die die Branche tragen, gehört, gefördert und respektiert werden, kann die Zukunft der Hotellerie erfolgreich und verantwortungsvoll gestaltet werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Damit diese Überzeugung zur gelebten Realität für die gesamte Branche wird, braucht es politische Rahmenbedingungen, die Fairness ermöglichen, nicht zu bestrafen. Es braucht Verbände, die laut und unbequem werden und als authentische Stimme der Branche agieren. Es braucht eine Gesellschaft, die bereit ist, Hospitality-Berufe neu zu bewerten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Pioniere haben vorgelegt. Jetzt ist die Branche als Ganzes am Zug, gemeinsam mit Politik, Verbänden und Gesellschaft. Denn wie Alexander Thurm, der Geschäftsführer des Hotels Das Rübezahl, verspricht: „Bei uns sind Sie kein Rädchen im System, sondern Teil einer Vision.“ Diese Vision braucht Unterstützung, um Wirklichkeit zu werden.</span></p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Den Fokus bzw. Blickwinkel auf die Branche zu verändern und zu fragen: “Was schaffen wir?” statt “Was bekommen wir (nicht)?” ist in unseren Augen der Schlüssel zur Verbesserung der Außenwahrnehmung der Branche.</i><strong>SANDcollection</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Unsere Branche, die Hotellerie, ist ein wunderschöner und abwechslungsreicher Beruf, in dem man Gästen Freude schenken und selbst immer wieder Neues lernen darf.</i><strong>Coleen Aigner</strong>Direktionsassistentin und Leitung HR im Hotel Klosterbräu]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Hotel Das Ruebezahl,STURM,Green City Hotel Vauban,Naturresort Gerbehof,Hotel Klosterbraeu,ADLER Lodge RITTEN,ADLER Spa Resort SICILIA,SANDcollection,OLM Nature Escape,Gut Sonnenhausen,Canvas &amp; Orchids Retreat,Hotel My Arbor,Arbeitsbedingungen,Faire Jobs,Hospitality,nachhaltige Hotels]]></category>
            <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 11:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Der Return on Fairness: Warum faire Arbeitsbedingungen der beste Business Case für Hotels sind</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/der-return-on-fairness-warum-faire-arbeitsbedingungen-der-beste-business-case-fuer-hotels-sind/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/der-return-on-fairness-warum-faire-arbeitsbedingungen-der-beste-business-case-fuer-hotels-sind/</guid><pp:caseid>736813</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Fachkräftemangel kostet. Überlastete Teams, eingeschränkte Öffnungszeiten und sinkende Servicequalität sind in der gesamten Hotelbranche spürbar. Laut Deutschem Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) fehlen in Deutschland zehntausende Arbeitskräfte, insbesondere in Service, Küche und Rezeption. Die Pandemie hat diese Entwicklung zusätzlich verschärft und viele Betriebe stehen seither unter massivem Druck.</span></i></p><p style="text-align:justify;"><span>Während zahlreiche Hotels weiterhin mit hoher Fluktuation kämpfen und immer neue Beschäftigte rekrutieren müssen, verfolgen die Häuser des internationalen Nachhaltigkeitsnetzwerks Green Pearls® einen anderen Ansatz: Teammitglieder halten statt zu ersetzen. Was zunächst nach Idealismus klingt, erweist sich bei näherem Hinsehen als klarer wirtschaftlicher Vorteil. Denn die Kosten für Recruiting, Einarbeitung und Qualitätsverluste durch Personalwechsel übersteigen die Investitionen in wertschätzende Arbeitsbedingungen bei weitem.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Retention statt Recruitment: Die Zahlen sprechen für sich</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Ein Blick in die Praxis zeigt: Retention ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis gezielter Entscheidungen. Auf der kroatischen Insel Iž kehrt im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank"><span><strong>Hotel Korinjak</strong></span></a><span> seit Jahren dasselbe Team saisonal zurück, manche seit zehn, einige sogar seit zwanzig Jahren. Nicht, weil es an Alternativen fehlt, sondern weil Arbeitsrhythmus, respektvolles Miteinander und ein gemeinsames Werteverständnis stimmen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/creativhotel-luise-de/" target="_blank"><span><strong>Hotel Luise</strong></span></a><span> in Erlangen arbeitet der Großteil des Teams seit vielen Jahren festangestellt, übertariflich bezahlt und nahezu ohne Überstunden. Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-klosterbraeu/" target="_blank"><span><strong>Hotel Klosterbräu</strong></span></a><span> in Seefeld in Tirol werden Mitarbeiterjubiläen nicht mit Standardgeschenken begangen, sondern gemeinsam mit Gästen im historischen Weinkeller gefeiert. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel Weihrerhof</strong></span></a><span> in Südtirol pflegt seit Jahrzehnten eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, in der Fluktuation die Ausnahme ist, nicht die Regel. Der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><span><strong>Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa</strong></span></a><span> setzt ebenfalls auf dauerhafte Perspektiven statt Saisonarbeit. Das Haus verfolgt ein umfassendes und ausgezeichnetes Personalkonzept und beschäftigt ausschließlich festangestellte Mitarbeitende, von denen viele dem Betrieb seit über drei Jahren verbunden sind.</span></p><h3>Loyalität zahlt sich aus</h3><p style="text-align:justify;"><span>Angestellte, die die Philosophie eines Hauses verinnerlicht haben, Stammgäste persönlich kennen und Abläufe intuitiv beherrschen, sind durch nichts zu ersetzen. Auch die beiden rein veganen Hotels </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank"><span><strong>LA VIMEA</strong></span></a><span> und das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><span><strong>Paradiso Pure.Living Vegan Hotel</strong></span></a><span> demonstrieren, wie gezielte Bindungsstrategien funktionieren: Saisonverträge werden durch Wohnmöglichkeiten direkt vor Ort ergänzt, inklusive vollwertiger veganer Verpflegung für das Team. Als wertebasierte Betriebe wählen beide Häuser ihr Personal gezielt aus, viele Mitarbeitende identifizieren sich stark mit der veganen Philosophie, was die Loyalität über Jahre hinweg zusätzlich stärkt.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Studien beziffern die Kosten einer Neubesetzung auf 50 bis 150 Prozent eines Jahresgehalts. Hinzu kommen die kaum messbaren Verluste durch Qualitätsabfälle, Wissensabfluss und Mehrbelastung der verbleibenden Teams. Wer Beschäftigte hält, spart nicht nur Geld, sondern bewahrt Vertrauen, Know-how und Authentizität.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Der Mensch im Mittelpunkt</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Viele Green-Pearls®-Partner-Hotels investieren deshalb gezielt in die Gesundheit ihrer Teams mit messbarem Return on Investment. Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> in Südtirol erhalten Angestellte ab dem dritten Arbeitsjahr ein kostenloses Gesundheits-Check-up sowie jährlich zwei Osteopathie- oder Physiotherapie-Behandlungen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> in Bad Herrenalb stehen quartalsweise kostenlose Massagen sowie die Nutzung von Spa, Sauna und Schwimmbad zur Verfügung. Das bio-orientierte </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/gut-sonnenhausen/" target="_blank"><span><strong>Gut Sonnenhausen</strong></span></a><span> bei München geht noch einen Schritt weiter und hat ein betriebliches Gesundheitsmanagement etabliert, das als hoteleigene Arbeitsgruppe von der Ludwig-Maximilians-Universität München zu verschiedenen Aspekten der Bedürfnisse und gesundheitsfördernden Maßnahmen wissenschaftlich begleitet wird. Krankenkassenstudien belegen:</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Planbarkeit und Fairness</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Ein weiterer Erfolgsfaktor ist Planbarkeit. Aber auch die Digitalisierung interner Prozesse ist ein oft unterschätzter Hebel. Automatisierte Schichtplanung, digitale Zeiterfassung und Self-Service-Portale reduzieren den administrativen Aufwand und gestatten datenbasierte Personalsteuerung, gerade in saisonal geprägten Betrieben. Gleichzeitig stärken sie die Eigenverantwortung der Angestellten und das Vertrauen in gerechte Prozesse.</span></p><h3><span>Flexibel, digital, transparent</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/gut-sonnenhausen/" target="_blank"><span><strong>Gut Sonnenhausen</strong></span></a><span> erstellt seine Dienstpläne bis zu vier Wochen im Voraus und arbeitet dabei mit digitaler Zeiterfassung. Überstunden werden transparent erfasst und ausgeglichen. Auch im Hotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-sturm/" target="_blank"><span><strong>STURM</strong></span></a><span> in der Röhn sorgen klare Arbeitszeitmodelle und digitale Tools für Urlaubsplanung und Dienstpläne für Verlässlichkeit im Alltag. Im inklusiven </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/green-city-hotel-vauban-de/" target="_blank"><span><strong>Green City Hotel Vauban</strong></span></a><span> in Freiburg wiederum ermöglichen fixe Arbeitspläne eine hohe Planungssicherheit, sodass Überstunden nahezu nicht anfallen. Spätestens seit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts zur verpflichtenden Arbeitszeiterfassung sind solche Systeme nicht nur sinnvoll, sondern unerlässlich. Sie schaffen Transparenz für alle und erhöhen die Rechtssicherheit für Betriebe wie für Beschäftigte.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Doch Planbarkeit bedeutet nicht Starrheit. Beim familiengeführten </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/okelmanns/" target="_blank"><span><strong>Hotel Okelmann's</strong></span></a><span> in Niedersachsen werden Arbeitszeiten flexibel und in persönlicher Abstimmung mit den Teammitgliedern gestaltet, damit sich der Berufsalltag gut mit Familie und Freizeit vereinbaren lässt. Ähnlich individuell ist der Ansatz im Baumhotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span> in Südtirol: Hier können Angestellte zwischen Teilzeit, Vollzeit oder einer 5-, 5,5- oder 6-Tage-Woche wählen, je nach persönlicher Lebensphase und Bedarf. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside </strong></span></a><span>in Osttirol richtet Arbeitszeiten ebenfalls konsequent an individuellen Lebenssituationen aus, ob Teilzeit, Vollzeit oder Stundenmodell. Diese Wahlfreiheit wird von vielen als entscheidender Wettbewerbsvorteil wahrgenommen und trägt maßgeblich zur Zufriedenheit und dauerhaften Bindung der Teams bei.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Faire Arbeitsbedingungen als Wachstums- und Entwicklungschance</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Gerechte Arbeitsbedingungen sind ein Entwicklungsthema. Ein perfektes Beispiel dafür ist das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/canvas-and-orchids-retreat/" target="_blank"><span><strong>Canvas & Orchids Retreat</strong></span></a><span> in Kambodscha. Dort begann beispielsweise Sokchea als Bootsfahrer und führt heute nach kontinuierlicher Weiterbildung englischsprachige Exkursionen. In Südtirol und Sizilien setzen die </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank"><span><strong>ADLER Lodge RITTEN</strong></span></a><span> und das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-spa-resort-sicilia/" target="_blank"><span><strong>ADLER Spa Resort SICILIA</strong></span></a><span> auf individuelle Bildungswege ihrer Teams und ersetzen saisonale Beschäftigung gezielt durch ganzjährige Arbeitsverträge. Als explizite „Plattform für Wachstum" versteht sich auch die </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span><strong>SANDcollection</strong></span></a><span> mit ihren beiden Häusern an der Ost- und Nordsee. Hier wird das Personal ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv weiterzuentwickeln.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Qualifizierte Teams entlasten Führungskräfte, ermöglichen Premium-Service und schaffen so auch die Grundlage für wirtschaftlich tragfähige Preise. Aktive Ausbildung und die gerne praktizierte Übernahme von Auszubildenden gehören im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/green-city-hotel-vauban-de/" target="_blank"><span><strong>Green City Hotel Vauban</strong></span></a><span> ebenso zum Konzept wie Weiterbildung und klare Aufstiegsmöglichkeiten, die dafür sorgen, dass Angestellte kontinuierlich gefördert werden und sich wohlfühlen. Nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit erhalten Beschäftigte im Vauban zudem vermögenswirksame Leistungen.</span></p><h3>Innere Werte und äußeres Image</h3><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Diese interne Kultur wirkt nach außen. In einem zunehmend umkämpften Arbeitsmarkt wird Employer Branding zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und kostenloser Unterkunft positioniert sich das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span> selbstbewusst als moderner Arbeitgeber. Seinen Standort als Lebensgefühl zu vermarkten, Arbeiten mit Blick auf Schloss Neuschwanstein, gelingt auch dem </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel Das Rübezahl</strong></span></a><span> in Schwangau im Allgäu. Dass Standort-Attraktivität und entsprechendes Marketing Diversität ermöglichen, beweist das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span>, das zuletzt auch Auszubildende aus Nepal gewinnen konnte.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Eine Frage der Haltung</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Wertschätzende Arbeitsbedingungen beginnen jedoch immer mit einer Haltung. Für das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-bella-vista-zermatt/" target="_blank"><span><strong>Hotel Bella Vista</strong></span></a><span> in der Schweiz ist jeder Angestellte genauso wichtig wie ein Gast. Diese Überzeugung spiegelt sich in flachen Hierarchien, verlässlichen Dienstplänen und einem Bonussystem wider, das Leistung anerkennt. Beim </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/okelmanns/" target="_blank"><span><strong>Okelmann's</strong></span></a><span> entspringt diese Fairness unter anderem einer persönlichen Motivation: Die Inhaberinnen kennen schlechte Arbeitsbedingungen aus eigener Erfahrung und haben sich bewusst für ein anderes Modell entschieden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> bei Friedrichshafen am Bodensee bilanziert sogar nach den Prinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie. Erfolg wird hier nicht nur in Euro gemessen, sondern auch in sozialer Gerechtigkeit und Menschenwürde.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Fazit</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Gerechte Arbeitsbedingungen sind keine Kostenfalle, sondern eine Investition mit messbarem Return. Hohe Fluktuation hingegen ist teuer – finanziell, organisatorisch, sozial und kulturell. Die Hotels der Green Pearls® beweisen, dass wirtschaftlicher Erfolg und soziale Verantwortung keine Gegensätze sind. Sie sind Pioniere einer neuen Arbeitgeberkultur in der Hotellerie, die eines klar macht: Der beste Weg, gute Beschäftigte zu finden, besteht darin, sie gar nicht erst gehen zu lassen.</span></p><p>________________________</p><p><strong>Unsere Quellen</strong></p><ul><li data-list-item-id="ed6771f716e56e57be1afa98985c5cf15"><a href="https://www.personio.de/hr-lexikon/fluktuationskosten/" target="_blank"><span>Fluktuationskosten im HR-Lexikon</span></a></li><li data-list-item-id="e8b2808f072b11f0d98552b15c06d5250"><a href="https://www.dehoga-bundesverband.de/branchenthemen/arbeits-und-fachkraeftesicherung/"><span>Dehoga-Bundesverband</span></a></li><li data-list-item-id="ecababb3979b81fca2392ef2a2880ef25"><a href="https://www.aok.de/fk/betriebliche-gesundheit/grundlagen/betriebliche-gesundheitsfoerderung/ueberblick-betriebliche-gesundheitsfoerderung/?utm_source=chatgpt.com"><span>Betriebliche Gesundheit (AOK)</span></a></li></ul>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Jeder in Gesundheitsförderung investierte Euro rechnet sich mit dem Faktor 2,5 bis 4,8 durch reduzierte Fehlzeiten.</i>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Im Okelmann's stehen Freude, Wertschätzung und ein familiäres Miteinander im Mittelpunkt, mit fairer Bezahlung, flexiblen Arbeitszeiten und besonderen Team-Events.</i><strong>Kristin und Maren Okelmann</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[Naturresort Gerbehof,Okelmann&#039;s,Green City Hotel Vauban,Naturhotel Outside,ADLER Lodge RITTEN,ADLER Spa Resort SICILIA,Hotel Das Ruebezahl,STURM,Hotel Bella Vista Zermatt,Hotel My Arbor,OLM Nature Escape,Hotel Korinjak,Hotel Klosterbraeu,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,LA VIMEA,Canvas &amp; Orchids Retreat,Gut Sonnenhausen,Schwarzwald Panorama,SANDcollection,Hotel Weihrerhof,Hotel Luise,Arbeitsbedingungen,Faire Jobs,Hospitality,newsletter]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 11:30:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2338/501fedbb-de13-432d-8a80-cfabd4b71d0a/hotel-klosterbraeu-seefeld-august-2022-copydavidjohansson-8024-web.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Auszubildende im Seefelder Hotel Klosterbr&amp;auml;u]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[&amp;copy;Hotel Klosterbr&amp;auml;u by David Johansson]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Green Pearls® begrüßt drei neue nachhaltige Unterkünfte im Netzwerk</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/green-pearls-begruesst-drei-neue-nachhaltige-unterkuenfte-im-netzwerk/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/green-pearls-begruesst-drei-neue-nachhaltige-unterkuenfte-im-netzwerk/</guid><pp:caseid>737396</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i>Pressemitteilung</i></p><p style="text-align:justify;"><i>Darmstadt, 3. März 2026</i> | Green Pearls® Unique Places erweitert sein internationales Netzwerk nachhaltiger Unterkünfte um drei außergewöhnliche Häuser: die Ferienhäuser Ebner 1822 sowie das Slow Food Hotel Schloss Lerchenhof im österreichischen Kärnten und das GSTC-zertifizierte All-Inclusive-Resort Megasaray Club Belek in der Türkei. Die Neuzugänge stehen exemplarisch für die Vielfalt nachhaltiger Tourismuskonzepte – von ökologischer Bauweise über regionale Genusskultur bis hin zu zertifizierter Nachhaltigkeit im Resortsegment.</p><h2>Ferienhäuser Ebner 1822 – Natürlich bauen, bewusst leben</h2><p style="text-align:justify;"><span>Die freistehenden Ferienhäuser von </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/ferienwohnungen/ebner-1822-ferienhaeuser-oesterreich/" target="_blank"><span><strong>Ebner 1822</strong></span></a><span> wurden im Einklang mit der Natur errichtet: regionales Holz, Lehm und Biobaustroh prägen die traditionelle Bauernhaus-Konstruktion und sorgen für ein gesundes Raumklima. Traditionelles Wissen trifft hier auf moderne Gestaltung. Nachhaltigkeit ist dabei ein integraler Bestandteil aller Bereiche, der sich sowohl in der naturnah gestalteten Umgebung als auch in den Produkten des Bio-Frühstückskorbs und der biologischen und saisonalen Kochkunst in der Dorfschenke zeigt. Gastgeber Barbara und Mario Sonnleitner vermitteln die Wertschätzung und Verbundenheit zu ihrer Region gern an ihre Gäste.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Erfahren Sie mehr über die nachhaltigen Ferienhäuser auf der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/ferienwohnungen/ebner-1822-ferienhaeuser-oesterreich/" target="_blank"><span>Green Pearls® Microsite</span></a>.</p><h2>Slow Food Hotel Schloss Lerchenhof – Genuss mit Verantwortung</h2><p style="text-align:justify;"><span>Das Slow Food </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-schloss-lerchenhof-kaernten/" target="_blank"><span><strong>Hotel Schloss Lerchenhof</strong></span></a><span> im Dreiländereck zwischen Österreich, Italien und Slowenien ist ein Vorreiter für Slow Travel und kulinarische Nachhaltigkeit in Kärnten. Als zertifizierter Slow Food-Leitbetrieb und Träger nationaler Umweltzeichen setzt das Hotel konsequent auf regionale und saisonale Produkte. Viele davon stammen aus der eigenen, nach ökologischen Grundprinzipien geführten Landwirtschaft. Bei Workshops, Führungen oder beim eigenen Erkunden des „Kraftplatzes“ rund um das Biedermeier-Schloss erleben Gäste hautnah, wo die Produkte herkommen, und lernen mehr über ökologische Kreisläufe, lokale Handwerkskunst und bewusste Ernährung. Ebenfalls erlebbar durch die Gäste ist die Energiegewinnung, die dafür sorgt, dass das Hotel nahezu energieautark ist: Ein eigenes Kleinwasserkraftwerk sowie eine Biomasseanlage sorgen für Strom und Wärme.</span></p><p><span>Erfahren Sie mehr über das Slow Food Hotel Schloss Lerchenhof auf der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-schloss-lerchenhof-kaernten/" target="_blank"><span>Green Pearls® Microsite</span></a><span>.&nbsp;</span></p><h2>Megasaray Club Belek – Nachhaltigkeit im All-Inclusive-Segment</h2><p style="text-align:justify;"><span>Mit dem </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/megasaray-club-belek-tuerkische-riviera/" target="_blank"><span><strong>Megasaray Club Belek</strong></span></a><span> gewinnt das Green Pearls® Netzwerk ein All-Inclusive-Resort als Partner, das nach den Kriterien des Global Sustainable Tourism Councils (GSTC) zertifiziert wurde. Die Anlage direkt am Strand von Belek an der türkischen Riviera verfolgt einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz, der Maßnahmen zur Abfall- und Wassereffizienz, Recycling, Energie- und Ressourcenmanagement sowie soziale Verantwortung umfasst. Durch die GSTC-Anerkennung erfüllt das Resort verbindliche Umwelt- und Sozialstandards und geht stellenweise darüber hinaus. So errichtete die Megasaray-Gruppe einen eigenen Solarpark, der den Stromverbrauch des Megasaray Clubs Belek bereits zu 50 % deckt. Zugleich setzt das Haus auf eine transparente Kommunikation gegenüber Gästen und Partnern und eine ständige Schulung der Mitarbeitenden zu nachhaltigen Themen. Auch Gäste werden eingebunden und mit Aktionen wie einer gezielten Promotion pflanzlicher Gerichte oder aktiven Hinweisen darauf, die Küste per Fahrrad zu erkunden, zum nachhaltigeren Handeln motiviert.</span></p><p><span>Erfahren Sie mehr über das GSTC-zertifizierte Resort Megasaray Club Belek auf der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/megasaray-club-belek-tuerkische-riviera/" target="_blank"><span>Green Pearls® Microsite</span></a><span>.&nbsp;</span></p><h2>Mehr Sichtbarkeit für Nachhaltigkeit</h2><p style="text-align:justify;">Mit den neuen Partnern erweitert Green Pearls® die Sichtbarkeit glaubwürdiger und geprüfter Nachhaltigkeitskonzepte in unterschiedlichen Marktsegmenten. Angesichts steigender regulatorischer Anforderungen, wachsender Gästesensibilität und Greenwashing-Debatten gewinnen transparente Kriterien und nachvollziehbare Maßnahmen sowie eine klare Kommunikation an Bedeutung. Dies betrifft inhabergeführte Refugien ebenso wie große Resortbetriebe.</p><p style="text-align:justify;">„Die neuen Partner zeigen, wie facettenreich nachhaltiger Tourismus heute gedacht und umgesetzt wird“, so Stefany Seipp, Gründerin und Geschäftsführerin von Green Pearls® Unique Places. „Unser Anspruch ist es, genau solche Häuser mit klarer Wertebasis sichtbar zu machen und ihre Geschichten fundiert zu erzählen. Egal ob klein oder groß.“</p><h2>Über Green Pearls® Unique Places</h2><p><span>Green Pearls® Unique Places ist ein globales Netzwerk und Kommunikationsagentur für nachhaltige Unterkünfte, Destinationen und Unternehmen. Zu den Auswahlkriterien, die sich an den SDGs der Vereinten Nationen orientieren, zählen ökologische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leistungen. Green Pearls® bietet Medien und Reisenden geprüfte Informationen, Inspiration und Kontakt zu Akteuren aus der Hospitality-Branche, die echte Verantwortung übernehmen.</span></p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Um Perspektiven für zukünftige Generationen zu gewährleisten, sind wir aus Überzeugung Botschafter für einen ökologischen Umgang mit unserer Natur.</i><strong>Familie Steinwender</strong>Inhaber vom Hotel Schloss Lerchenhof]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,neues hotel,Ebner 1822 Ferienhäuser,Megasaray Club Belek,Hotel Schloss Lerchenhof]]></category>
            <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 10:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Urlaub mit Hund im Fokus: Trends, Zahlen und nachhaltige Unterkunftskonzepte</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/urlaub-mit-hund-im-fokus-trends-zahlen-und-nachhaltige-unterkunftskonzepte/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/urlaub-mit-hund-im-fokus-trends-zahlen-und-nachhaltige-unterkunftskonzepte/</guid><pp:caseid>735231</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i>Für die meisten Hundebesitzer*innen ist klar: keine Reise ohne Hund. Damit beginnt oftmals die (lange) Suche nach hundefreundlichen Unterkünften. In Zeiten zunehmenden Bewusstseins für Klimawandel, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit ist Tierfreundlichkeit allerdings nicht mehr allein ausschlaggebend für eine Buchung. Hundefreundliche <u>und</u> nachhaltige Hotels gewinnen daher immer mehr an Bedeutung: Sie zeigen, dass verantwortungsvolles Reisen mit tierischer Begleitung problemlos möglich ist.</i></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Zahlen, Trends und Potenziale</strong></h2><p style="text-align:justify;">Der oder die Vierbeiner sind für die meisten Hundebesitzer*innen ein fester Bestandteil der Familie – auch im Urlaub. Ein Report von TUI<a href="https://www.tui.com/urlaub-mit-hund-report/" target="_blank"><sup>1</sup></a> aus dem Jahr 2024, der auf mehreren statistischen Erhebungen basiert, zeigt: Rund 12,47 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einem Hund, 89,5 Prozent davon nehmen ihr Tier regelmäßig mit in den Urlaub. Zwei Drittel können sich eine Reise ohne Hund gar nicht vorstellen. Ergänzend ergibt eine Booking.com-Umfrage<a href="https://news.booking.com/de/haustierfreundliches-reisen-ist-im-trend--bei-4-von-10-deutschen-hundebesitzern-bestimmt-der-vierbeiner-die-urlaubsziele/" target="_blank"><sup>2</sup></a>, dass 43 Prozent der deutschen Hundebesitzer*innen gezielt Destinationen wählen, die als besonders hundefreundlich gelten, und fast ein Drittel nur dann bucht, wenn ihr Hund mitkommen darf. Die Suchanfragen auf Booking.com unterstreichen diese Beliebtheit: Im Jahr 2024 wurden weltweit rund 7,74 Millionen Suchanfragen nach haustierfreundlichen Unterkünften auf der Buchungsplattform gestellt.</p><p style="text-align:justify;">Diese Zahlen verdeutlichen, wie stark Tierfreundlichkeit und die Liebe zum eigenen Hund das Reiseverhalten prägen: von der Wahl der Destination über die Unterkunft bis hin zu Reisedauer und dem Budget. (Knapp ein Drittel der Befragten würde für ein verlängertes Wochenende im Ausland über 1000,00 Euro ausgeben, wenn ihr Hund mit darf.) Darüber hinaus legen viele Reisende mit Hund Wert auf naturnahe Regionen und einen geringeren Anfahrtsweg, sodass sie sich eher innerhalb Europas bewegen, statt weiter weg zu reisen.</p><p style="text-align:justify;">Für nachhaltige Hotels eröffnet sich daraus eine mehrfache Chance. Sie können den Wunsch nach tiergerechten sowie oftmals auch nach naturnahen Angeboten erfüllen und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck der Reise minimieren.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Hundefreundliche und nachhaltige Hotels in Europa</strong></h2><h3><span>Bergluft und Natur pur im Hotel Klosterbräu (Seefeld, Österreich)</span></h3><p style="text-align:justify;">Im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-klosterbraeu/" target="_blank"><strong>Hotel Klosterbräu</strong></a> treffen herzliche Tiroler Gastfreundschaft und ein durch und durch <a href="https://www.klosterbraeu.com/nachhaltiges-hotel-oesterreich" target="_blank">nachhaltiges Konzept</a> auf ehrliche Hundeliebe. Die Gastgeberfamilie, selbst Hundebesitzer*innen, hat zahlreiche Angebote für Vierbeiner geschaffen: ein kuscheliges Hundebett und ein Napf auf dem Zimmer, eigene Terrasse und Gartenzugang (nach Verfügbarkeit), ein Extra-Hundemenü sowie großzügige Freilaufflächen. Direkt hinter dem Hotel erstreckt sich nämlich ein privates Naturgelände von 150.000 m², in dem die Hunde frei toben können. Ein Hundebetreuungs-Service (gegen Aufpreis) ermöglicht entspannte Wellness- oder Dinner-Momente für die Gäste.</p><h3><span>Urlaub mit am Fuße des Matterhorns im Hotel Bella Vista (Zermatt, Schweiz)</span></h3><p style="text-align:justify;">Das familiengeführte <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-bella-vista-zermatt/" target="_blank"><strong>Hotel Bella Vista</strong></a> empfängt Gast-Hunde mit einem Bett und einem Napf im Zimmer. Die unmittelbare Nähe zu Wanderwegen und dem Wald bietet abwechslungsreiche Strecken für kurze Gassirunden ebenso wie für längere Touren. Besonders praktisch: Im autofreien Zermatt dürfen Hunde kostenfrei in den Bergbahnen mitfahren, was Flexibilität für alpine Ausflüge bietet. Für Herrchen und/oder Frauchen bietet das Bella Vista hausgemachte, regionale Köstlichkeiten, einen Wellnessbereich und Yoga-Stunden mit Blick auf das Matterhorn.</p><h3><span>Grüner Städtetrip mit Hund im Hotel Luise (Fränkische Schweiz, Deutschland)</span></h3><p style="text-align:justify;">Das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/creativhotel-luise-de/" target="_blank"><strong>Hotel Luise</strong></a> in Erlangen ist ideal für Hundebesitzer, die Städtetrip und Naturerlebnis verbinden möchten. Nach einem Zero-Waste-Frühstück lassen sich die Wanderregion Fränkische Schweiz, Altstadt und Schlosspark schnell erreichen. Im Hotel selbst sind Hunde herzlich willkommen. Bestimmte Bereiche wie der Spa oder der Frühstücksraum sind jedoch aus Rücksicht auf andere Gäste für Hunde verboten. Das Hotel Luise ist übrigens ein Vorreiter in der nachhaltigen Hotellerie und überzeugt mit „Nachwachsenden Hotelzimmern“ nach dem Cradle-to-Cradle®-Prinzip, einem durchdachten Energie-Konzept und zahlreichen weiteren <a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/zukunft-der-hotellerie-das-hotel-luise-und-seine-kreislauf-vision/" target="_blank">nachhaltigen Maßnahmen</a>.</p><h3><span>Zwischen Wiesen und Wäldern im Hotel Okelmann’s (Warpe, Deutschland)</span></h3><p style="text-align:justify;">Im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/okelmanns/" target="_blank"><strong>Eco Hotel Okelmann’s</strong></a> fühlen sich Menschen und Hunde gleichermaßen wohl und willkommen. Wenn möglich, erhalten Gäste mit Hund ein Zimmer mit direktem Zugang zum Garten, wo unter anderem eine Außendusche bereitsteht, um den Matsch von den Pfoten zu waschen. Auch an der Rezeption liegen zu diesem Zweck Handtücher bereit. Näpfe, eine Decke und ein Begrüßungsleckerli gehören ebenso zum Service wie ein Concept Store im Café Heimatliebe (wo Hunde erlaubt sind) mit handgemachten Kleinigkeiten für Zwei- und Vierbeiner. Außerdem bietet das Hotel sowohl Yoga mit Hund als auch eine Klangschalenmassage mit Hund an.</p><h3><span>Bergurlaub im Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa (Berchtesgadener Land, Deutschland)</span></h3><p style="text-align:justify;">Im 4-Sterne-Superior-Wellnesshotel <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><strong>Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa</strong></a> dürfen Gäste gern mit Hund anreisen. Dafür stehen, nach Voranmeldung, spezielle Zimmer zur Verfügung. Diese werden mit Napf und Decke für den vierbeinigen Gast hergerichtet. Eine Hundedusche auf dem Parkplatz erleichtert die Reinigung nach Ausflügen. Der SPA, das Restaurant und die Liegewiese dürfen nicht mit Hund betreten werden, sodass die Balance zwischen Entspannung anderer Gäste und Tierfreundlichkeit gewahrt wird. Nach Absprache ist es jedoch kein Problem, wenn Gäste mit Hund das Abendessen in der Bar einnehmen – begleitet von ihrem Vierbeiner.</p><h3><span>Schwarzwald erleben im SCHWARZWALD PANORAMA (Bad Herrenalb, Deutschland)</span></h3><p style="text-align:justify;">Das Wellness- und Gesundheitshotel im Kurort Bad Herrenalb bietet „Hundefreund“-Zimmer mit Näpfen, Decke und Begrüßungs-Leckerli. Im Vordergrund steht hier ganz klar das Erleben der Natur zusammen mit dem Haustier. Wanderwege starten in unmittelbarer Nähe und durch die vielen Bäche und einen nahegelegenen Baggersee mit Hundestrand ist es auch im Sommer eine lohnenswerte Destination. Das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></a> ist ein Bioland Gold-zertifiziertes Hotel und engagiert sich aktiv für mehr Nachhaltigkeit im Tourismus. Dazu gehören zum Beispiel auch die Entwicklung eines Cradle-to-Cradle®-Zimmerkonzepts sowie das Engagement in der Region.</p><h3><span>Italienisches Flair im Relais del Maro (Borgomaro, Italien)</span></h3><p style="text-align:justify;">Im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank"><strong>Relais del Maro</strong></a> wartet auf Hunde ein Willkommens-Set mit Leckerli, Matte und Napf; für heiße Tage kann außerdem eine Kühlmatte ausgeliehen werden. Die Hunde dürfen ihre Menschen fast überall im Hotel begleiten, lediglich der Poolbereich ist ausgenommen. Die Umgebung bietet zahlreiche Wanderwege durch das bergige Hinterland Liguriens. In den Nebensaisons laden auch die nahegelegenen Strände zu ausgedehnten Spaziergängen ein.</p><h3><span>Urlaub am Meer im Hotel Korinjak (Insel Iž, Kroatien)</span></h3><p style="text-align:justify;">Das vegetarisch-vegane <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank"><strong>Hotel Korinjak</strong></a> liegt in nahezu unberührter Natur auf einer kleinen kroatischen Insel nahe Zadar und heißt Hunde herzlich willkommen. Auch hier steht das bewusste Erleben der Natur im Mittelpunkt: Wanderungen entlang der Küste und durch die mediterrane Landschaft, Bademöglichkeiten im Meer und ruhige Auszeiten im Schatten der Kiefern. Das Team vor Ort sorgt dafür, dass sich Hund und Mensch rundum wohlfühlen.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Ein Urlaub, der Mensch, Hund und Umwelt glücklich macht</strong></h2><p style="text-align:justify;">Nachhaltiger Urlaub mit Hund ist unkompliziert und bereichernd. Das Green Pearls® Netzwerk zeigt, wie Hotels Tierfreundlichkeit, Naturerlebnis und Umweltbewusstsein kombinieren und damit vielen Reisenden mit Hund und ihren Bedürfnissen gerecht werden.</p><p style="text-align:left;" align="left">___________________________</p><p style="text-align:left;" align="left"><span><strong>Unsere Quellen:</strong></span></p><p style="text-align:left;" align="left"><span>1 </span><a href="https://www.tui.com/urlaub-mit-hund-report/" target="_blank"><span>Urlaub mit Hund Report von Tui</span></a></p><p style="text-align:left;" align="left"><span>2 </span><a href="https://news.booking.com/de/haustierfreundliches-reisen-ist-im-trend--bei-4-von-10-deutschen-hundebesitzern-bestimmt-der-vierbeiner-die-urlaubsziele/" target="_blank"><span>Booking.com-Studie zum Reisen mit Hund</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Urlaub mit Hund,nachhaltig reisen,Relais del Maro,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa,Hotel Klosterbraeu,Okelmann&#039;s,Hotel Korinjak,Schwarzwald Panorama,Hotel Luise,Hotel Bella Vista Zermatt]]></category>
            <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 11:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Massentourismus vermeiden – warum das Reisejahr 2026 zur Bewährungsprobe für Destinationen wird.</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/massentourismus-vermeiden-warum-das-reisejahr-2026-zur-bewaehrungsprobe-fuer-destinationen-wird/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/massentourismus-vermeiden-warum-das-reisejahr-2026-zur-bewaehrungsprobe-fuer-destinationen-wird/</guid><pp:caseid>733811</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Das Jahr 2026 ist gestartet, und der Januar zeigt sich traditionell als buchungsstärkster Monat. Wie die Fachzeitschrift fvw berichtet, haben die Deutschen ihre Reiselust trotz wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten nicht verloren. Der Deutsche Reiseverband (DRV) prognostiziert für das neue Reisejahr steigende Umsätze und geht davon aus, dass die Bundesbürger in diesem Jahr etwa 86 Milliarden Euro für Urlaub und Reisen ausgeben werden. Das ist eine Steigerung um mindestens drei Prozent gegenüber dem Vorjahr.</span></i></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Frühbucherzahlen bestätigen diesen Trend eindrucksvoll: Noch früher als im vergangenen Jahr werden Urlaubsreisen für die kommenden Monate gebucht.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Wenn Beliebtheit zur Belastung wird</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Art, wie Reiseziele entdeckt werden, hat sich grundlegend verändert. Viele Reisende lassen sich heute nicht mehr nur von klassischen Reiseführern inspirieren, sondern kombinieren KI-Tools mit sozialen Netzwerken, Videoplattformen und Online-Foren. Diese sogenannte Travel Mixology beschleunigt Trenddynamiken massiv: Orte können innerhalb weniger Monate zu globalen Hotspots werden, oft ohne die nötige Infrastruktur oder geeignete Schutzkonzepte. Besonders deutlich zeigt sich dieser Effekt, wenn Serien, Filme oder Influencende bislang wenig bekannte Destinationen ins Rampenlicht rücken.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Zusätzlich verstärken technologische Entwicklungen im Luftverkehr diesen Trend. Neue Langstrecken-Schmalrumpfflugzeuge ermöglichen Nonstop-Verbindungen zwischen Städten, die zuvor nur umständlich erreichbar waren. Zwar eröffnen sich dadurch neue Märkte, zugleich geraten jedoch Regionen unter Druck, die auf einen plötzlichen Besucheransturm nicht vorbereitet sind.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/84d187e4-aa51-4067-b2bb-14ec38745c3f/1920_gumpenamkonigsseesperrungcopynationalparkberchtesgaden.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Die Folgen zeigen sich vor allem an beliebten Naturdestinationen. Ein prägnantes Beispiel ist der Nationalpark Berchtesgaden: Der sogenannte „Infinity Pool“, eine Gumpe oberhalb des Königssees, wurde durch Social-Media-Beiträge zu einem weltweiten Besuchermagneten. An Spitzentagen machten sich über 350 Menschen auf den gefährlichen Weg. Das Ergebnis war ein mehrere Kilometer langes Netz aus Trampelpfaden, massive Eingriffe in sensible Lebensräume und eine erhebliche Gefährdung streng geschützter Tierarten. 2021 blieb schließlich nur eine Konsequenz: die Sperrung des Gebiets für mindestens fünf Jahre, um weitere Zerstörung zu verhindern.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Green Pearls: Drei Ansätze für einen nachhaltigeren Tourismus in beliebten Destinationen</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Partnerhotels der Green Pearls®, einer Vereinigung nachhaltiger Hotels weltweit, verfolgen unterschiedliche, aber gleichermaßen durchdachte Strategien im Umgang mit dem Thema Massentourismus. Dabei lassen sich grundlegende Ansätze unterscheiden: Hotels in Regionen, die aktiv Touristenströme bewältigen, Hotels in bewusst abgelegenen Gebieten fernab touristischer Hot Spots sowie Hotels in Regionen, die Tourismus in </span>ihren<span> Regionen nachhaltig fördern.</span></p><h3>Aktive Besucherlenkung und Schutzmaßnahmen</h3><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-klosterbraeu/" target="_blank"><span><strong>Hotel Klosterbräu & Spa</strong></span></a><span> in der Region Seefeld in Tirol steht exemplarisch für einen durchdachten Ansatz in einer touristisch gut erschlossenen Region. In Seefeld setzt man bewusst auf sanften Tourismus statt auf Massen. Durch ganzjährige Angebote, vom Langlaufen im Winter bis zum Golf im Sommer, verteilt sich der Besucherstrom gleichmäßig über alle Jahreszeiten. Im Landschaftsschutzgebiet Wildmoos und in den Karwendel-Naturparkregionen sorgen klare Wegeführungen gezielt dafür, dass sensible Bereiche entlastet werden. Besonders wirksam: Zufahrtsbeschränkungen für Fahrzeuge wie die limitierten Zufahrten ins Gaistal. Eine digitale Besucherlenkung über Apps ergänzt die klassische Infrastruktur und weist Gäste auf weniger frequentierte Routen hin.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Einen noch strikteren Ansatz verfolgt das Naturschutzgebiet Seiser Alm rund um das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><span><strong>Paradiso Pure.Living</strong></span></a><span> in den Dolomiten. Das Hotel befindet sich auf über 2.000 Metern Höhe im UNESCO-geschützten Naturpark Schlern-Rosengarten. Um das Gebiet vor CO₂-Emissionen zu schützen, gilt die Regel, dass Gäste nur zu bestimmten Zeiten sowie mit Genehmigung mit ihrem privaten Auto auf die Seiser Alm fahren dürfen. Zusätzlich gilt: Die Fahrzeuge dürfen nur am An- und Abreisetag in die Region gefahren werden; für den Rest des Urlaubs müssen sie im ausgewiesenen Parkbereich bleiben. Dafür stellt Paradiso für jeden Gast eine spezielle Durchfahrtsgenehmigung aus, die von den örtlichen Rangern des Naturparks validiert wird. Darüber hinaus sind in diesem geschützten Gebiet Neubauten von Hotels und die Erweiterung bestehender Unterkünfte streng limitiert.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das Hotel<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><span><strong>Klosterhof Alpine Hideaway & Spa</strong></span></a><span> in der Region Berchtesgaden hat dagegen direkte Erfahrungen mit den Auswirkungen von Influencer-Tourismus durch den bereits erwähnten "Infinity Pool" am Königssee gemacht. Nach der Sperrung des beliebten Spots hat sich die Strategie grundlegend geändert: Statt darauf zu hoffen, dass Besucher von selbst Vernunft zeigen, setzt man nun auf transparente Aufklärung und aktive Alternativangebote. Das Klosterhof informiert Gäste offen über die Hintergründe der Sperrung und empfiehlt gezielt weniger frequentierte Ausflugsziele; davon gibt es in der Region mehr als genug. Ein Ansatz, der sich bewährt: Wer versteht, warum ein Ort geschützt werden muss, respektiert die Regeln deutlich eher.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch rund um Schloss Neuschwanstein, eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands und seit Kurzem UNESCO-Welterbe, steht der Tourismus vor neuen Herausforderungen. Mit der Auszeichnung gehen deutlich strengere Anforderungen an den Schutz des Schlosses und seiner sensiblen Umgebung einher. Gleichzeitig nimmt der Besucherandrang weiter zu. Das nahegelegene </span><a href="https://www.hotelruebezahl.de/?utm_source=greenpearls&utm_medium=paidother&utm_campaign=2026_de_greenpearls" target="_blank"><span><strong>Hotel Das Rübezahl</strong></span></a><span> unterstützt die regional getroffenen Maßnahmen zur besseren Besucherlenkung, etwa durch die Empfehlung von Randzeiten, alternativen Routen und weniger frequentierten Aussichtspunkten. Ziel ist es, den steigenden Gästezustrom so zu steuern, dass die Umweltbelastung reduziert und der außergewöhnliche kulturelle Wert des Weltkulturerbes sowie die gesamte Region langfristig bewahrt werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auf der kroatischen Insel Iž zeigt sich, wie regionale Schutzbestimmungen und individuelle Hotelphilosophie ineinandergreifen. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank"><span><strong>Hotel Korinjak</strong></span></a><span> ist das einzige Hotel auf der Insel und somit ist Tourismus automatisch limitiert. Das Hotel selbst nimmt keine großen Gruppen auf und operiert nur saisonal von Frühjahr bis Frühherbst. Diese Selbstbeschränkung ist Teil der Philosophie des Hauses und trägt dazu bei, dass die Insel ihren ursprünglichen Charakter behält. Zu den Schutzmaßnahmen gehören außerdem die Pflicht, auf markierten Wegen und Pfaden zu bleiben, ein limitierter Zugang zu sensiblen Bereichen wie Nistplätzen oder Riffen, ticketbasierte Eintrittssysteme mit möglichen Begrenzungen zu Spitzenzeiten sowie Schwimm- und Tauchverbote in bestimmten Zonen zum Schutz empfindlicher Unterwasserformationen.</span></p><h3>Abgeschiedenheit als Konzept: Natürlicher Schutz durch Lage</h3><p style="text-align:justify;"><span>Weit entfernt von Massentourismus-Routen, an den Ufern des kambodschanischen Tatai Rivers, liegt das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/canvas-and-orchids-retreat/" target="_blank"><span><strong>Canvas & Orchids</strong> <strong>Retreat</strong></span></a><span>, das Abgeschiedenheit zum Programm macht. Schon die Anreise, die nur per Boot erfolgen kann, begrenzt naturgemäß die Besucherzahlen. Die Exkursionen in die unberührte Natur und zu Orten wie dem Tatai-Wasserfall oder den Mangrovenwäldern werden rotierend geplant, sodass die Gruppen klein bleiben. Entscheidend ist auch die enge Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinden: Besuche werden über verschiedene Orte und Jahreszeiten verteilt, sodass der Tourismus stetige Einnahmen bringt, ohne einzelne Communities zu überlasten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> im Tauferer Ahrntal positioniert sich ebenfalls bewusst abseits überlaufener Dolomiten-Hotspots. Wer hier eincheckt, wird gezielt motiviert, abseits bekannter Routen zu gehen. Die Tourentipps sind hochindividuell, angepasst an Tageszeit, Wetter, Können und persönliche Interessen. Das Ziel: Begegnungen mit der Natur ermöglichen, nicht mit Menschenmengen. Dieser personalisierte Ansatz des Eco Aparthotels verbindet aktuelle Reisetrends wie Individualisierung und maßgeschneiderte Erlebnisse mit wirksamem Naturschutz.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/ef2fa34e-0776-4e57-85ce-8c029521ab51/1920_oceano-health-spa-hotel-mayr-center-82-21.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im Norden Teneriffas, am Fuße des Biosphärenreservats Anaga-Gebirge, hat sich über Jahre im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/oceano-hotel-health-spa-de/" target="_blank"><span><strong>OCÉANO Health Spa Hotel </strong></span></a><span>ein besonderes Bewusstsein für Besucherströme und Massentourismus entwickelt. Der Norden ist ohnehin weniger touristisch geprägt und diese Ruhe soll erhalten werden. Die Lage prägt auch die anreisenden Gäste: Viele kommen mit dem expliziten Wunsch nach Ruhe und Erholung, nicht um möglichst viele Programmpunkte abzuhaken. Sie verbringen die meiste Zeit im Hotel, genießen die angebotenen Wellness- und Spa-Anwendungen und wählen Aktivitäten außerhalb der Anlage sehr gezielt aus. Für Ausflüge, etwa in die UNESCO-Welterbestadt La Laguna, nutzen sie bevorzugt öffentliche Verkehrsmittel. Ein Beispiel dafür, wie Hotellage und Gästeverhalten harmonisch zusammenwirken und sanften, verantwortungsvollen Tourismus ermöglichen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/81bcb7de-6ca5-4b95-bb58-34768d9898c2/1920_naturhotel-outside-fassade-nachhaltige-spa-architektur.jpg?99886"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span> befindet sich im größten Schutzgebiet Mitteleuropas, dem Nationalpark Hohe Tauern. Diese besondere Ausgangslage bietet eine natürliche Begrenzung von Touristenströmen und dies versteht das Hotel nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als Verantwortung. Bislang existiere Overtourismus hier nicht, so das Team des Hotels. Und so soll es auch bleiben. Die Ansprache des Naturhotels Outside richtet sich daher gezielt an Gäste, die Ruhe, Natur und Weite suchen und sich auf die Regeln eines Schutzgebiets einlassen. Aktivitäten werden naturverträglich geplant, sensible Bereiche respektiert und der Aufenthalt insgesamt entschleunigt gestaltet.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_weihrerhof-aussenansicht-drohnenshot.jpg?10633"><p style="text-align:justify;"><span>Auch auf dem Ritten in Südtirol verfolgt man eine Philosophie der bewussten Zurückhaltung. Große Events gibt es nicht. Stattdessen fördert das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel Weihrerhof</strong> </span></a><span>längere Aufenthalte auch außerhalb der Ferienzeiten, etwa durch die "Midweek-Seezeit". Gäste sollen entschleunigen, nicht konsumieren. Ergänzt wird diese Haltung durch klare regionale Regeln zum Schutz von Wanderwegen und Waldflächen. Die Kombination aus Selbstbeschränkung und lokalem Naturschutz schafft einen Raum, in dem sich Menschen wirklich erholen können.</span></p><h3>Die andere Seite: Regionen, die mehr Tourismus brauchen</h3><p style="text-align:justify;"><span>Nicht überall ist Overtourism ein Thema. Am Bodensee sind etwa die Besucherzahlen seit der Corona-Pandemie zurückgegangen. Maßnahmen, um die Gäste über die gesamte Saison hinweg zu verteilen und die Nebensaison zu stärken, sind weiter im Aufbau. Das<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> kennt diese Herausforderung: Regionen mit saisonalen Schwankungen, die sich eine gleichmäßigere Auslastung über das Jahr wünschen. Ein Luxusproblem? Ganz und gar nicht, für die lokale Wirtschaft, die stark vom Tourismus lebt, ist eine ausgewogene Besucherstruktur ein echter Gewinn.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ähnlich verhält es sich in der Rhön: Während Hotspots unter der Last des Massentourismus ächzen, bleiben andere attraktive Regionen weitgehend unentdeckt. Die Rhön bietet spektakuläre Natur, Ruhe und Authentizität, liegt aber außerhalb der üblichen touristischen Pfade. Für Hotels wie das Hotel<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-sturm/" target="_blank"><span><strong>STURM</strong></span></a><span> ist ein moderater Zuwachs an Gästen oft ausdrücklich erwünscht und wirtschaftlich wichtig.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Fazit: Qualität vor Quantität als Leitmotiv</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die aktuellen Buchungszahlen für 2026 zeigen, dass die Reiselust der Menschen ungebrochen ist. Umso wichtiger wird es sein, diese Nachfrage verantwortungsvoll zu kanalisieren. Während beliebte Destinationen zu teilweise drastischen Maßnahmen greifen müssen, zeigen die Green Pearls® Partner Hotels, dass präventive Strategien, durchdachte Standortwahl und aktive Gästekommunikation wirksame Instrumente sein können, um negative Auswirkungen von vornherein zu vermeiden. Die Devise lautet dabei stets: lieber weniger Gäste, die länger bleiben, achtsam mit der Natur umgehen und die Region authentisch erleben, als Massen, die nur für einen flüchtigen Social-Media-Moment kommen und wieder verschwinden.</span></p><p>______________________________</p><p><strong>Unsere Quellen:&nbsp;</strong></p><ul><li data-list-item-id="edc14786eb043ddfbba9909ce9a79d7c7"><a href="https://www.fvw.de/touristik/veranstalter/reisejahr-2026-drv-geht-von-steigenden-umsaetzen-aus-257906" target="_blank"><span>FVW Travel Talk: </span>DRV geht von steigenden Umsätzen aus</a></li><li data-list-item-id="ec1500d6b1103c311031fed71352c88dc"><a href="https://www.fvw.de/touristik/veranstalter/wettbewerb-der-zielgebiete-aegypten-bis-kuba-wie-drastisch-die-2026-prognosen-der-tui-auseinander-gehen-257272?cx_testId=1&cx_testVariant=cx_1&cx_artPos=5#cxrecs_s" target="_blank">FVW Travel Talk: Ägypten bis Kuba: TUI-Prognosen für 2026</a></li><li data-list-item-id="e8138e7282b387810d1830604fa4c9bcf"><a href="https://amadeus.com/en/resources/research/travel-trends" target="_blank">Amadeus in Collaboration with Globaltrender: Travel Trends 2026</a></li></ul>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Reisen bleibt auch in diesem Jahr für viele Menschen ein zentrales Bedürfnis.</i><strong>Albin Loidl, DRV-Präsident&nbsp;</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Das Ziel: Begegnungen mit der Natur ermöglichen, nicht mit Menschenmengen.</i><strong>OLM Nature Escape</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Massentourismus,Naturhotel Outside,nachhaltiger Tourismus,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa,Hotel Klosterbraeu,Hotel Weihrerhof,OLM Nature Escape,Naturresort Gerbehof,OCEANO Health Spa Hotel,Hotel Korinjak,Hotel Das Ruebezahl,Canvas &amp; Orchids Retreat,STURM]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 11:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Nachhaltigkeitsbeauftragte in Hotels – notwendig oder überschätzt?</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltigkeitsbeauftragte-in-hotels-notwendig-oder-ueberschaetzt/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltigkeitsbeauftragte-in-hotels-notwendig-oder-ueberschaetzt/</guid><pp:caseid>730788</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>In vielen Branchen entstehen derzeit neue Berufsbilder, die den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel spiegeln: Digitalisierung, Energiewende, soziale Verantwortung, all das erfordert neue Kompetenzen. Eines dieser Profile ist das des Nachhaltigkeitsbeauftragten. Während die Position in großen Konzernen längst etabliert ist, wird sie im Tourismus noch sehr unterschiedlich interpretiert. Doch was genau steckt hinter diesem Berufsbild?</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Was macht eigentlich ein Nachhaltigkeitsbeauftragter?</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Ein Blick auf die Kernaufgaben zeigt, dass die Rolle weit über die bloße Verwaltung von Umweltmaßnahmen hinausgeht. Der tägliche Job umfasst eine Bandbreite von Aufgaben: von der Erhebung und Steuerung des Energie- und Wasserverbrauchs über Abfall- und Beschaffungsstrategien bis hin zu Mitarbeiter-Schulungen, Zertifizierungsprojekten und externem Reporting. Fachleute wie Henner Zaborowski beschreiben die Rolle als „Entwicklung von Strategien und Prozessen, die einen Betrieb ökologisch, ökonomisch und sozial zukunftsfähig machen.“ Zunehmend agiert die Stelle auch als Schnittstelle zwischen Geschäftsführung, operativen Abteilungen und externen Stakeholdern wie Auditor*innen, Gästen oder Investor*innen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Wenn Verantwortung formell wird – Chancen und Grenzen der Position</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Einführung formeller Verantwortung für Umweltschutz lässt sich aus zwei Perspektiven betrachten. Auf der einen Seite professionalisiert ein Nachhaltigkeitsbeauftragter Prozesse, bündelt Verantwortung und beschleunigt Projekte, die sonst leicht zu Einzelaktionen verkommen. Gerade bei CO₂-Bilanzierungen, Zertifizierungen oder gruppenweiten Standards sorgt eine verlässliche Ansprechperson für klare Kommunikation.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Dem gegenüber steht die Erfahrung vieler familiengeführter Häuser: Nachhaltigkeit ist hier Chefsache. Kleine Betriebe haben oft nicht die Ressourcen für eine zusätzliche Stelle und in Teams, die zukunftsorientiertes Handeln ohnehin gemeinsam leben, kann ein einzelner „Exotentitel“ die kollektive Verantwortung schwächen. Eine offiziell zuständige Person kann die Eigeninitiative und das Engagement der anderen reduzieren.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Umsetzung von Nachhaltigkeit und derer, die damit beauftragt werden, ist in Hotels so vielfältig wie die Häuser selbst. Einige setzen auf dedizierte Stellen, andere integrieren Verantwortung in die gesamte Belegschaft, und wieder andere verbinden technische Maßnahmen mit kulturellen Traditionen. Ein Blick auf unterschiedliche Modelle zeigt, wie strategische Konzepte und gelebte Praxis ineinandergreifen.</span></p><h3><span>Formelle Rollen: Sustainability Coordinators</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>In einigen Betrieben übernimmt eine dedizierte Fachkraft die Verantwortung für Umwelt-, Ressourcen- und Sozialmanagement.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_eco-travel-cambodia-4riversfloatinglodge-390795.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/canvas-and-orchids-retreat/" target="_blank"><span><strong>Canvas & Orchids Retreat</strong></span></a><span> am Tatai-Fluss in Kambodscha verankert ökologisch verantwortungsbewusstes Reisen und die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung fest in seiner Unternehmensphilosophie. Gesteuert wird diese von Sustainability Coordinator Anna Pawlik-Szocs. Sie überwacht Energie- und Wasserverbrauch, initiiert Abfallvermeidungs- und Recyclingprogramme, verantwortet Beschaffung und Einkauf nach ökologischen Kriterien, fördert die Zusammenarbeit mit lokalen Lieferanten und stellt sicher, dass sowohl Mitarbeitende als auch Gäste in umweltfreundliche Praktiken eingebunden werden. Unter ihrer Leitung wurde 2024 eine groß angelegte Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, Einwegplastik aus dem täglichen Betrieb verbannt und das Abfalltrennungssystem deutlich verbessert.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/96d5e83a-ef01-4407-b234-e2e993b19454/1920_schwarzwald-panorama-bilderrahmen-1.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> in Bad Herrenalb bündelt seit 2018 ökologische Verantwortung in einer CSR-Stelle. Seit Januar 2024 lag diese Position bei Darlene Schwabroch. Unter ihrer Mitverantwortung wurden umfassende Maßnahmen umgesetzt: papierarme Kommunikation, plastikfreie Ausstattung der Zimmer, vegane Brunchs, regelmäßige Mitarbeiterschulungen, sensible Abfallwirtschaft, Kreislaufkonzepte bei Renovierungen und vieles mehr. Der Erfolg dieser Arbeit zeigt sich nicht zuletzt in der GreenSign-Zertifizierung mit 93 %. Damit zählt das SCHWARZWALD PANORAMA zu den weltweit top-zertifizierten, nachhaltig ausgerichteten Hotels.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/6debea5c-390b-4a48-be99-1f4de0d0d7eb/1920_copyalexfilz-6476.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Ein drittes Modell liefert die Gruppe ADLER Spa Resorts & Lodges. Mit der konzernweiten Initiative </span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/neue-nachhaltige-initiative-der-italienischen-adler-spa-resorts-lodges-adler-for-planet/" target="_blank"><span><strong>ADLER for Planet</strong></span></a><span> managen zentrale Nachhaltigkeitsverantwortliche die Umsetzung der ökologischen und sozialen Vorgaben in allen Resorts: von Neubauten nach ökologischen Bauweisen über Nutzung erneuerbarer Energien, zertifizierte Energieeffizienz, ressourcenschonende Beschaffung bis hin zur Abfallvermeidung. Seit April 2025 ist Caroline Pescoll als Sustainability Managerin Teil des Teams. Sie begleitet die Betriebe aktiv im Rahmen des EarthCheck-Zertifizierungsprozesses, fördert neue verantwortungsvolle Projekte auf Resort- und Gruppenebene und entwickelt eine gemeinsame Vision, die im Einklang mit den Werten der Inhaber-Familie Sanoner steht.</span></p><h3><span>Ganzheitliche Teamverantwortung ohne dedizierte Rolle</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Andere Hotels verstehen Nachhaltigkeit als gemeinsame Aufgabe, die nicht an eine einzelne Person delegiert wird. Stattdessen wird Verantwortung auf das gesamte Team verteilt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Beim </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> in Südtirol ist Nachhaltigkeit bewusst integraler Bestandteil der Unternehmenskultur: Alle Mitarbeitenden sind aktiv eingebunden, bringen Ideen ein, gestalten Prozesse mit und entwickeln diese weiter. Energieeinsparungen, ressourcenschonende Abläufe und ökologische Initiativen sind hier nicht die Aufgabe einer Einzelperson, sondern gelebte Praxis eines ganzen Teams.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ähnlich setzen das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span> und das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> auf kollektive Verantwortung. Im Gerbehof gibt es keine speziellen Umwelt- und Klimabeauftragten, jede*r Mitarbeiter*in übernimmt Verantwortung. Bereits seit 2015 ist das Haus Mitglied bei den BIO-Hotels, die eine Vorreiterrolle im grünen Tourismus einnehmen. Alle Produkte werden in 100 % Bioqualität angeboten, regional eingekauft, unterstützt durch umweltfreundliche Energie- und Abfallkreisläufe. Auch Kosmetikprodukte, Ökostrom und Papier aus nachhaltiger Waldwirtschaft gehören zum verpflichtenden Standard. Alle Möbel stammen aus heimischem Holz, teilweise aus eigenem Wald, handgefertigt und gestaltet direkt auf dem Hof.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span> arbeitet ohne fixen Sustainability Manager: Verantwortungsbewusstes Handeln und Wirtschaften ist gelebte Kultur im ganzen Team. Regionalität, Ressourcenschonung und ein respektvoller Umgang mit Natur und Umwelt prägen alle Abläufe. Schon beim Recruiting wird darauf geachtet, dass Bewerber*innen diese Werte teilen; im Onboarding werden die Prinzipien praxisnah vermittelt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Weihrerhof</strong></span></a><i><span><strong> </strong></span></i><span>auf dem Ritten verzichtet die Gastgeberfamilie Pichler bewusst auf Titel. Jedes Teammitglied trägt seinen Anteil für zukunftsweisende Energienutzung, Küche, Einkauf oder Bauprojekte. Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen – stets mit Blick auf Umwelt, Region und Menschen. So wurde sich vor einigen Jahren gemeinsam und in enger Abstimmung für die Einführung von Trockendampfreinigern im Housekeeping entschieden. Klaus und Manuela Pichler wollen die Fähigkeiten und Talente der Mitarbeitenden gezielt einsetzen und nutzen – von der Gästezufriedenheit bis zur Auswahl ressourcenschonender Technologien. Regelmäßige Schulungen, digitale Lernangebote und Webinare sichern, dass alle über aktuelle Standards und Entwicklungen informiert sind. Besonders geschätzt wird der Beitrag lokaler Teammitglieder, deren Wissen über Landschaft und Kultur nicht nur das Gästeerlebnis bereichert, sondern auch langfristige Entscheidungen untermauert.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ein weiteres Beispiel für geteilte Verantwortung liefert das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><span><strong>Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa</strong></span></a><span><strong> </strong>in Bayerisch Gmain: Das 4-Sterne-Superior-Wellnesshotel verfolgt ein ganzheitliches Konzept, das ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Umweltverträglichkeit ist integraler Bestandteil des täglichen Handelns: Mitarbeitende, Gäste und Lieferanten werden dabei aktiv eingebunden, geschult und in ihrem umweltbewussten Verhalten unterstützt. Bereits beim Bau des Hauses standen ökologische Kriterien im Mittelpunkt. Für diese konsequente Ausrichtung wurde der Klosterhof 2022 als erstes deutsches Hotel mit dem EU-Ecolabel ausgezeichnet.</span></p><h3><span>Nachhaltigkeit als Chefsache – mit Teamkraft umgesetzt</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>In vielen familiengeführten Hotels ist Nachhaltigkeit fest in der Verantwortung der Inhaber oder Geschäftsführer verankert. Häufig sind es gerade die Familien selbst, die als Visionäre hinter dem Betrieb stehen und Entscheidungen treffen, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Ziele miteinander vereinen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/80cdedaa-b02a-4856-9638-c1982b42820d/1920_hotel-das-ruebezahl-inhaberfamilie-thurm-edelsberghuette.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Beim&nbsp;</span><i><span><strong> </strong></span></i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel Das Rübezahl</strong></span></a><i><span><strong>&nbsp;</strong></span></i><span>im Allgäu zeigt sich dieses Prinzip. Hier sind nachhaltige Initiativen und Impulse traditionell auf Inhaber- und Geschäftsführungsebene der Familie Thurm angesiedelt, unabhängig davon, ob es sich um bauliche Anpassungen, die Gestaltung von Gästeservices oder betriebliche Abläufe handelt. Zur Unterstützung zieht die Familie unter anderem externe Exper*innen heran, die regelmäßig beraten und neue Impulse geben. So gelingt es dem Haus, innovative ökologische Maßnahmen umzusetzen und gleichzeitig die Betriebsabläufe effizient und praktikabel zu gestalten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/4cfe6b0c-9896-4d8c-90a9-4907470fa993/1920_georg1jpg.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Auch im&nbsp;</span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/gut-sonnenhausen/" target="_blank"><span><strong>Gut Sonnenhausen</strong></span></a><span>&nbsp;bei München ist Nachhaltigkeit eng mit der Philosophie des Ökopioniers und Chefs Georg Schweisfurth verbunden. Das Hotel vereint Bio-Gastronomie, Permakultur und historische Architektur miteinander. Energieeinsparungen, ökologisches Event-Hosting und die Verwendung regionaler Lebensmittel sind hier selbstverständlich. Besonders hervorzuheben ist, dass alle Mitarbeitenden aktiv in die Umsetzung eingebunden und Ideen, Verbesserungsvorschläge und Eigeninitiative gefördert werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_hotel-bella-vista-zermatt-backen.jpg?51228"><p style="text-align:justify;"><span>Fabienne Anthamatten leitet seit 2017 das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-bella-vista-zermatt/" target="_blank"><span><strong>Hotel Bella Vista</strong></span></a><i><span><strong> </strong></span></i><span>in Zermatt in dritter Generation und bringt ihr Leitprinzip „Taten statt Worte“ täglich in die Praxis ein; sei es beim Einsatz von Strom aus Wasserkraft, bei regionalen Produkten, Kräutern und Früchten aus eigenem Anbau oder beim konsequenten Verzicht auf Plastik und unnötige Verpackungen. Seit November 2025 übernimmt eine Hotelmanagerin die operative Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen, während Fabienne weiterhin die strategische Linie vorgibt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Bei allen Häusern wird deutlich, dass die Umsetzung eines zukunftsorientierten Unternehmenskonzeptes nie allein Aufgabe der Leitung ist: Das Team wird aktiv eingebunden und als gelebte Praxis im gesamten Betrieb verankert.</span></p><h3><span>Innovative Ansätze und Bottom-up-Modelle</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Im Lifestylehotel</span><i><span><strong> </strong></span></i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span><strong>SANDnature</strong></span></a><span> an der Ostsee wird Nachhaltigkeit bewusst von unten heraus gestaltet. Zwei Mitarbeitende, Karla und Niels, haben sich zu sogenannten SDG-Scouts ausbilden lassen. Das ist ein Programm der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Kooperation mit B.A.U.M. e.V. und dem Deutschen Global Compact Netzwerk. Ziel ist es, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) praxisnah im Arbeitsalltag zu verankern.&nbsp;</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Mit frischem Blick hinterfragten die Scouts bestehende Prozesse und setzten ökologisch und sozial relevante Maßnahmen um: So wurde im SANDnature unter anderem das herkömmliche Hygienepapier durch eine umweltfreundliche Alternative ersetzt. Mittelfristig soll ein monatlicher „Nachhaltiger Lifestyle“-Meeting Circle entstehen, in dem Mitarbeitende aus allen Abteilungen Ideen sammeln, diskutieren und der Geschäftsführung vorstellen. Das Beispiel zeigt, wie Bottom-up-Ansätze Mitarbeitende motivieren, Verantwortung zu übernehmen, Innovationen anzustoßen und nachhaltige Veränderungen im Hotelalltag praktisch umzusetzen. Auch im Schwesterhotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-glow-nachhaltiges-hotel-husum/" target="_blank"><span><strong>SANDglow</strong></span></a><span> in Husum an der Nordsee sind solche Maßnahmen geplant. Schon jetzt fließt die nachhaltige Philosophie der SAND-Inhaberfamilie in das Onboarding und die Einarbeitung des Teams ein.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ob dedizierte Nachhaltigkeitsbeauftragte, Teamverantwortung oder Chefsache, eines wird deutlich: Nachhaltigkeit im Hotel funktioniert nur, wenn sie ehrlich und aktiv gelebt wird. Entscheidend ist nicht, ob dies von einer einzelnen Fachkraft oder vom gesamten Team ausgeht, sondern Engagement, klare Prozesse und eine Kultur, die Verantwortung teilt. Am Ende zählt eben nicht der Titel, sondern die Wirkung für Umwelt, Gäste und die Zukunft der Branche.</span></p><p style="text-align:center;"><span>_____________________________</span></p><p style="text-align:center;"><i><span>Gerne stellen wir Ihnen weiterführende Informationen und hochwertiges Bildmaterial zur Verfügung, vermitteln Interview-Anfragen sowie Anfragen für Pressereisen. Wenden Sie sich dafür bitte an press@greenpearls.com</span></i></p>]]></description><category><![CDATA[newsletter,SANDcollection,SANDglow,SANDnature,Naturhotel Outside,Naturresort Gerbehof,ADLER Lodge RITTEN,ADLER Spa Resort SICILIA,Hotel Weihrerhof,Hotel Bella Vista Zermatt,Hotel Das Ruebezahl,Gut Sonnenhausen,Schwarzwald Panorama,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa,OLM Nature Escape,Canvas &amp; Orchids Retreat,Nachhaltigkeitsbeauftragte,Sustainability Manager]]></category>
            <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 11:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Wie sieht die Zukunft des veganen Fine-Dinings aus, Aggeliki Charami?</title>
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                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/wie-sieht-die-zukunft-des-veganen-fine-dinings-aus-aggeliki-charami/</guid><pp:caseid>731775</pp:caseid><pp:subtitle>Die vegane Chefköchin im Green Pearls® Interview über Ambitionen, Storytelling und Nachhaltigkeit</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i>Sie gilt als eine der<span> </span>innovativsten<span> </span>veganen Köche in den Alpen: Aggeliki Charami, Küchenchefin im OMNIA plant-based restaurant und den veganen Hotels Paradiso Pure.Living und LA VIMEA. Wir haben mit ihr über Awards, ihre Vision für ein Plant-based Fine Dining und die kreative Freiheit gesprochen, die sie durch die vegane Küche gefunden hat.</i></p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®: </strong>Als Allererstes: Herzlichen Glückwunsch! Du wurdest kürzlich vom <i>Schlemmeratlas</i> als eine der „Top 50 Chefs of South Tyrol 2025“ ausgezeichnet, hast zusätzlich 17 von 20 <i>Gault&Millau-</i>Punkten erreicht und bist Teil des <i>Restaurant Guide Identità Golose</i> <i>2026</i>.<i> </i>Hast du aktiv auf diese Auszeichnungen hingearbeitet oder waren sie eine Überraschung?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Aggeliki Charami:</strong> Ehrlich gesagt, habe ich noch nie auf einen Award hingearbeitet. Stattdessen möchte ich in meiner Arbeit authentisch bleiben und mit Respekt, Seele und einer klaren Identität besondere Gerichte kreieren. Diese Auszeichnungen sind ein Ergebnis meiner Arbeit – nicht der Zweck. Also ja, sie waren eine schöne Überraschung! Und eine Bestätigung, dass pflanzenbasierte Gastronomie mit Stolz und zurecht mit auf dem höchsten Niveau steht.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Ein Michelin-Stern wäre eine starke Botschaft.</strong></h2><p>&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®: </strong>Gibt es trotzdem eine Auszeichnung, von der du dir wünschen würdest, dass du sie einmal erreichst?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Aggeliki Charami:</strong> Natürlich ist da der Traum von einem Michelin-Stern für ein pflanzenbasiertes Restaurant in den Dolomiten. Nicht so sehr für den Titel, aber für die Botschaft dahinter: dass die vegane Küche gleichwertig ist. Das wäre eine große Inspiration für die Welt. Mein Traum ist es, Wege zu öffnen und „das Vorbild“ zu sein. Ich will, dass unsere Küche Gespräche anregt, Veränderungen antreibt und durch ihre pure Essenz Anerkennung findet.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®: </strong>Warst du in die Entscheidung involviert, das Paradiso zu einem 100 % veganen Hotel zu machen?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Aggeliki Charami:</strong> Ja, war ich. Das Paradiso hatte als vegetarisch-veganes Hotel schon eine starke, pflanzenbasierte Philosophie. Die Umwandlung zu ganzheitlich vegan war der natürliche nächste Schritt. Ich habe lediglich etwas geholfen und gezeigt, dass der Übergang nicht mit Verlusten einhergehen muss, sondern Wachstum, Identität und Qualität bieten kann.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®: </strong>Wie lang bist du selbst vegan und was hat dich zu der Entscheidung bewogen?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Aggeliki Charami:</strong> Ich lebe seit mehreren Jahren vegan, aber die Entscheidung dafür ist langsam und tiefgreifend in mir herangewachsen. Es begann mit der Empathie für Tiere und fand seinen Abschluss in meiner Kochkunst, als ich realisierte, wie sehr die Kreativität in der Küche floriert, wenn man aufhört die „klassischen“ Zutaten als gegebenen Standard zu betrachten. Die pflanzenbasierte Küche hat mich befreit. Ich wurde kreativer, aufrichtiger und achtsamer.</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Green Pearls®: </strong>Tofu, Tempeh, Seitan… Was ist dein Favorit?</span></p><p style="text-align:justify;"><strong>Aggeliki Charami:</strong> Koji. (Anm. d. Redaktion: Japanische Schimmelpilze, die zur Fermentierung von Getreide, Reis oder Sojabohnen verwendet werden) Auch wenn es kein „Protein“ im klassischen Sinne ist. Für mich ist es die lebendigste und ausdrucksstärkste Zutat. Koji bringt Geschmack, Technik, Fermentation, Umami und Tiefe. Es kann jedes Gericht transformieren – und ich fühle mich zu solchen Dingen hingezogen; Zutaten, die lebendig und dynamisch sind und sich mit dir weiterentwickeln.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Storytelling auf dem Teller</strong></h2><p><strong>Green Pearls®: </strong>Was macht ein „Aggeliki Charami“-Gericht aus?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Aggeliki Charami:</strong> Das Storytelling. Eine gewisse, dunkle Raffinesse. Die Art von Emotionen, die dich an das Gericht selbst erinnert, nicht nur an den Geschmack. Ich arbeite viel mit Texturen, mit natürlichen Elementen, mit Kontrasten. Kochen ist für mich nicht nur Geschmack – es ist ein Erlebnis. Ich möchte, dass jedes Gericht eine Geschichte erzählt. Ganz ohne Worte.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®: </strong>„Rockstar der veganen Küche“ oder „Mystische Geschichtenerzählerin“ – was beschreibt dich besser?&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Aggeliki Charami:</strong> Wenn ich mich entscheiden muss, definitiv das zweite. Der „Lärm“ interessiert mich nicht. Ich will die Stille, die entsteht, wenn ein Gericht wirklich berührt.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p><strong>Green Pearls®: </strong>Hat Südtirol deine Kochkunst beeinflusst? Und wie verbindest du die Dolomiten mit deinen griechischen Wurzeln?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Aggeliki Charami:</strong> Die Dolomiten haben mich verändert. Sie haben mich der Erde nähergebracht; dem Wald, der Kälte, der Wildnis, der Stille. Aber Griechenland lebt in mir – in den Erinnerungen, den Kräutern, den Sommern der Kindheit und dem Licht.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®: </strong>Wie ist die Idee zu OMNIA entstanden?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Aggeliki Charami:</strong> OMNIA wurde aus dem Wunsch heraus geboren, etwas zu erschaffen, das mehr ist: ein Ort, der nicht nur ein „Restaurant“ ist, sondern ein Ritual – eine immersive Erzählung für alle Sinne. Ich wollte nicht einfach nur gut kochen. Ich wollte etwas kreieren, das so noch nicht existiert. Etwas, das die Seele berührt, nicht nur den Teller. Und so ist OMNIA entstanden.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®: </strong>Wissen die Gäste immer, was genau sie im OMNIA essen?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Aggeliki Charami:</strong> Nicht immer – und das gehört zur Erfahrung dazu. Ich möchte, dass die Menschen im OMNIA loslassen, vertrauen und mit mir auf Reisen gehen. Das Essen wird zum geheimnisvollen Schauspiel und zur Entdeckungsreise.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®: </strong>OMNIA ist mystisch, das Paradiso lebendig und kunstaffin. Welches Konzept hast du im LA VIMEA umgesetzt?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Aggeliki Charami:</strong> Im LA VIMEA habe ich einen ruhigeren Weg eingeschlagen: mehr Erdung, mehr Zen, mehr Klarheit. Ein plant-based Retreat, getragen von Kulinarik. Reine Zutaten, echte Tiefe, verfeinerte Ästhetik – aber mit mehr Leichtigkeit als im OMNIA.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®: </strong>Wie wichtig ist dir Nachhaltigkeit in deiner Kochkunst?&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Aggeliki Charami:</strong> Nachhaltigkeit ist die Grundlage für alles. Ohne Respekt vor der Erde kann meine Küche nicht existieren. Für mich bedeutet Nachhaltigkeit, dass ich meine Zutaten wertschätze, dass ich nichts verschwende, sorgfältig auswähle, mit Feingefühl und Empathie koche – und den Gast sanft daran erinnere, dass unser Planet keine Selbstverständlichkeit ist.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®: </strong>Das ist ein schöner Abschluss. Vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast.</p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Über das OMNIA Plant-Based Restaurant und die Green Pearls® Partnerhotels</strong></span></h2><h3><span>OMNIA Plant-Based Restaurant</span></h3><p><i>Seiser Alm, Südtirol, Italien</i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/23ecb901-fa30-4a81-b5f0-7545e1db4c6c/1920_0.3menu.jpg?63165"><p style="text-align:justify;"><a href="https://paradiso-pure.com/de/omnia/" target="_blank">OMNIA Plant-Based Restaurant</a> ist ein kleines Fine-Dining-Restaurant mit einer intimen und emotionalen Atmosphäre. Maximal zehn Gäste erleben hier ein dramaturgisch inszeniertes Neun-Gänge-Menü. Die Experience dauert rund drei Stunden und erzählt die persönliche Geschichte von Küchenchefin Aggeliki Charami. OMNIA bietet damit ein einzigartiges, erzählerisches, immersives und veganes Fine-Dining-Erlebnis.</p><h3>&nbsp;</h3><h3><span>Paradiso Pure.Living Vegan Hotel</span></h3><p><i><span>Seiser Alm, Südtirol, Italien</span></i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/2eb060fa-aa99-4f16-bcf6-99ea9f4cf285/1920_hotelview2.0paradisopure.living.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">In den Dolomiten vereint das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank">Paradiso Pure.Living</a> als erstes vollständig veganes Hotel nachhaltiges Design mit moderner, pflanzenbasierter Küche. Direkt an der Skipiste bietet es helle Zimmer, einen gemütlichen Wellnessbereich mit Außen-Whirlpool sowie ein inspirierendes und ganzheitliches Programm. Das Hotel ist der ideale Ausgangspunkt für Winter- und Sommersport in den Bergen und unterstützt regionale sowie internationale zeitgenössische Künstler*innen durch Ausstellungen und Residenzen.</p><h3><span>LA VIMEA Vegan Hotel</span></h3><p><i><span>Naturns, Südtirol, Italien</span></i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_hotel-la-vimea-view-vegan-green-travel.jpg?40503"><p style="text-align:justify;">Das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank">LA VIMEA</a> in Naturns setzte als erstes Hotel Italiens komplett auf eine vegane Ausrichtung. Das ruhige Adults-Only-Retreat richtet sich vor allem an achtsame Reisende. Ein Garten mit natürlichem Schwimmteich, tägliche Yoga-Einheiten sowie ein ganzheitliches Wellnessprogramm ergänzen die bunte und frische, pflanzliche Küche.</p><p style="text-align:center;"><span>_____________________________</span></p><p style="text-align:center;"><i><span>Gerne stellen wir Ihnen weiterführende Informationen und hochwertiges Bildmaterial zur Verfügung und vermitteln Anfragen für Pressereisen. Wenden Sie sich dafür bitte an press@greenpearls.com</span></i></p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Ich möchte, dass jedes Gericht eine Geschichte erzählt. Ganz ohne Worte.</i><strong>Aggeliki Charami</strong>]]></pp:quotetext>
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                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Die Kreativität in der Küche floriert, wenn man aufhört die „klassischen“ Zutaten als gegebenen Standard zu betrachten.</i>]]></pp:quotetext>
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                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Meine Kochkunst verbindet beide Welten: die helle, griechische Seele mit der dunklen, mystischen Landschaft der Alpen.</i>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,vegane Hotels,vegane Küche,Vegan reisen,Fine Dining,Interview,LA VIMEA]]></category>
            <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 11:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Nachhaltiges Reisen neu gedacht: Green Pearls® erweitert sein Netzwerk und stärkt die Sichtbarkeit in einer veränderten digitalen Landschaft</title>
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Als Plattform und Kommunikationsagentur für verantwortungsvollen Tourismus konnte Green Pearls® zahlreiche Projekte umsetzen, neue Partner willkommen heißen und die digitale Sichtbarkeit seiner Mitglieder sowohl in klassischen Suchmaschinen als auch im Hinblick auf die erstarkende generative KI ausbauen.</i></p><h2 style="text-align:center;" align="left"><span><strong>Wichtiger denn je: Sichtbarkeit und Community</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">2025 war für den nachhaltigen Tourismus im Ganzen ein schwieriges Jahr. Die politische und wirtschaftliche Lage sorgte dafür, dass Nachhaltigkeit für viele Menschen und Unternehmen an Bedeutung verlor. Umso wichtiger sind Leuchttürme und Pioniere, die sich aktiv und engagiert für einen nachhaltigeren Tourismus einsetzen. Diesen Pionieren eine Plattform für ihre Geschichten und Initiativen zu geben, ist seit jeher das Herzstück von Green Pearls® und wurde in diesem Jahr sogar noch wichtiger.</p><h3><span>Branchentrend: Google AI Mode und die neue Suchrealität</span></h3><p style="text-align:justify;">Mit der zunehmenden Nutzung von KI und Large Language Modules wie ChatGPT sowie dem Google AI Mode verändert sich das Suchverhalten der Nutzer*innen erheblich – auch bei der Reiseplanung. Längere und spezifischere Suchanfragen rücken stärker in den Vordergrund. Antworten werden direkt in der Suchmaschine oder im Chat gegeben, sodass Nutzer*innen nicht mehr zwangsläufig auf die klassischen Suchergebnisse klicken.</p><p style="text-align:justify;">Für nachhaltige Hotels und Unternehmen bedeutet dies, dass Qualität und Relevanz der Inhalte noch entscheidender werden. Klare, verständliche Informationen über nachhaltige Maßnahmen, überzeugende Texte und eine gute Nutzerführung bleiben wie bei der klassischen Suchmaschinenoptimierung essenziell. Der Fokus verschiebt sich von der Betrachtung reiner Klickzahlen hin zu gezielter Sichtbarkeit in KI-Antworten. Dafür braucht es Autorität und Glaubwürdigkeit. Beides liefert Green Pearls® mit seiner mehr als zehnjährigen Geschichte, den sorgfältig recherchierten und geschriebenen Content Pieces und einer klaren Optimierung für Nutzer*in, Suchmaschine und KI.</p><h2 style="text-align:center;" align="left"><span><strong>Netzwerk-Erweiterung: Nachhaltigkeit über Branchen hinweg</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Nachhaltigkeit endet nicht am Eingang des Hotels und der nachhaltige Tourismus braucht starke Partner*innen aus der Industrie. Daher tat Green Pearls® den lang geplanten Schritt und erweitert sein Netzwerk ab Dezember 2025 um ausgewählte Unternehmen und Marken aus dem Reise- und Lifestylebereich. „Nachhaltigkeit ist kein Einzelsegment mehr, sondern eine gemeinsame Aufgabe über Branchen hinweg“, betont Stefany Seipp, Gründerin und Geschäftsführerin von Green Pearls® in der <a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/green-pearls-erweitert-sein-netzwerk-um-nachhaltige-unternehmen-reise-und-lifestyle-marken/" target="_blank">Pressemitteilung zur Vorstellung von „Curated by Green Pearls®“</a>. Sie ergänzt: „Mit der Öffnung unseres Netzwerks schaffen wir neue Synergien und zeigen, wie vielfältig nachhaltiges Reisen heute ist – vom Hotelzimmer bis zum Produkt, das es ausstattet.“</p><h2 style="text-align:center;" align="left"><span><strong>Ausblick 2026: Sichtbarkeit, Synergien und Innovation</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Für das kommende Jahr plant Green Pearls® die weitere Expansion des Netzwerks, die gezielte Stärkung der digitalen Präsenz aller Mitglieder sowie die Vertiefung der generativen Optimierung von Inhalten. Ziel ist es, die nachhaltigen Partnerunterkünfte und -unternehmen international noch besser zu platzieren, sie an den richtigen Stellen sichtbar zu machen und so gleichzeitig das Bewusstsein für ganzheitlich nachhaltiges Reisen weiter zu stärken.</p><p><span>Zum Abschluss möchten wir uns für die engagierte Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedanken und blicken mit Ihnen gemeinsam auf ein nachhaltiges und spannendes Reisejahr 2026. Für redaktionelle Themen oder Gespräche zu gemeinsamen Projekten stehen wir Ihnen ab dem 5. Januar 2026 wieder gern zur Verfügung.</span></p><p>__________________________________</p><h3><span><strong>Unser Presse-Service für 2026:</strong></span></h3><ul><li data-list-item-id="e5cab6c2510a3a9c399bca5247edaefca"><span>Haben Sie Interesse an nachhaltigen Pressereisen? Wir erarbeiten gern gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Recherchemöglichkeit in einer unserer Partner-Unterkünfte.</span></li><li data-list-item-id="ec156df0d340536ff22a9d2e6f539068e"><span>Sie sind auf der Suche nach Exper*innen für Interviews, Podcasts oder Panels? Gern vermitteln wir passende Gesprächspartner*innen aus Gastgewerbe und Tourismus.</span></li><li data-list-item-id="ed60ea9957c82dc2c87085fa7536e104b"><span>Benötigen Sie Bildmaterial, Best-Practice-Beispiele oder Hintergrundinfos zu einzelnen Partner*innen? Wir unterstützen Sie gerne mit kuratierten Informationen.</span></li><li data-list-item-id="e1df0c594b7eb70670d0fdc89f453d591"><span>Planen Sie Publikationen zu Themenschwerpunkten wie Green Hospitality, nachhaltiger Tourismus, nachhaltige Innovationen, Kreislaufwirtschaft oder auch Sichtbarkeit in der Hospitality-Industrie? Wir liefern gern relevante Insights und Praxisbeispiele aus unserem Netzwerk.</span></li></ul>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Green Pearls®,Green Pearls® Partner,Curated by Green Pearls®]]></category>
            <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 11:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Regenerativer Tourismus: Ein Gegenentwurf zum Overtourism</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/regenerativer-tourismus-ein-gegenentwurf-zum-overtourism/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/regenerativer-tourismus-ein-gegenentwurf-zum-overtourism/</guid><pp:caseid>729869</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Regenerativer Tourismus entwickelt sich zunehmend zu einer zukunftsweisenden Alternative im ökologischen Reisemarkt – als bewusste Gegenbewegung zum Overtourism. Destinationen sollen dabei nicht nur intakt hinterlassen, sondern aktiv gestärkt werden. Dazu gehören die Regeneration von Umwelt und Landschaften, die Unterstützung lokaler Gemeinschaften und die Vermittlung kultureller Erlebnisse. Regenerativer Tourismus verbindet somit ökologisches Engagement, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Fairness.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Die richtigen Spuren hinterlassen</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Studien des Deutschen Wirtschaftsinstituts für Freizeit und Tourismus (dwif) zeigen, dass Reisende nicht nur umweltbewusst und abseits der Massen reisen wollen, sondern zunehmend&nbsp;nach Möglichkeiten suchen, einen positiven Einfluss auf die Destination zu haben. Gäste werden somit zu aktiven Teilnehmenden eines regenerativen Wandels: vom Pflanzen eines Baumes über Pflege von Biotopen bis hin zur Wiederbelebung historischer Strukturen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Für Unternehmen und Unterkünfte im Tourismus bedeutet dies, dass nachhaltige Angebote mit hochwertigen, authentischen und sinnvollen Erlebniswerten kombiniert werden müssen. Verantwortungsvolles Wirtschaften muss strategisch verankert, Betriebsabläufe überprüft und umweltschonende Maßnahmen implementiert werden. Entscheidend sind authentische Initiativen, die Gäste aber auch Mitarbeitende einbeziehen und über die transparent informiert wird.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Die (Wieder-)Belebung ländlicher Gebiete</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>In Ligurien zeigt das Albergo Diffuso </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank"><span><strong>Relais del Maro</strong></span></a><span>, wie regenerativer Tourismus die kulturelle Identität kleiner Dörfer stärkt. Das Konzept der Alberghi Diffusi integriert Hotelstrukturen in bestehende Ortskerne und sorgt so für die Erhaltung historischer Gebäude. Gäste erleben lokale Architektur, heimische Traditionen und regionale Gastronomie, während sie gleichzeitig die Wiederbelebung des Dorfes aktiv unterstützen. Die Restaurierung leerstehender Häuser mit örtlichen Materialien, die enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde und die Förderung von Handwerksbetrieben sind zentrale Bausteine dieses Ansatzes. Regenerative Konzepte stärken auf diese Weise nicht nur Natur, sondern vor allem soziale und kulturelle Strukturen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auf der kroatischen Insel Iž wird deutlich, dass der Erhalt des ursprünglichen Charakters einer Region eng mit einer Begrenzung der Besucherzahlen verbunden ist. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank"><span><strong>Hotel Korinjak</strong></span></a><i><span><strong> </strong></span></i><span>ist das einzige Hotel auf der Insel und operiert ausschließlich saisonal von Frühjahr bis Frühherbst. Die insgesamt 76 Zimmer sollen nicht erweitert werden, was eine Unterbringung sehr großer Gruppen bewusst ausschließt. In den benachbarten Nationalparks Kornati, Paklenica und Telašćica gelten strenge Zugangsregelungen: Markierte Wege müssen eingehalten, empfindliche Gebiete dürfen nur eingeschränkt betreten und Boote nur in bestimmten Zonen ankern. Gäste zahlen darüber hinaus Eintritt oder benötigen Genehmigungen, was die Nutzung kontrolliert und die Umwelt schützt.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Regenerativer Tourismus als Erlebnis</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Eco-Tourismus bedeutet, die Umwelt zu schonen; regenerativer Tourismus geht einen Schritt weiter: Er stellt sie aktiv wieder her, bereitet lokale Ökosysteme auf und fördert langfristige Resilienz.</span></p><h3><span>Regeneration als Teil der Philosophie der Inkaterra-Hotels</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>In Peru setzt sich die Hotelgruppe </span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/inkaterra-vorreiter-in-naturschutz-und-nachhaltigkeit-in-der-hospitality-branche/" target="_blank"><span><strong>Inkaterra</strong></span></a><span> seit mehr als 50 Jahren aktiv für den Schutz der einzigartigen Ökosysteme des Landes ein. Von Beginn ist das „Zurückgeben“ der Kern der Inkaterra-Philosophie und eine Herzensangelegenheit der Inhaberfamilie rund um Öko-Pionier José Koechlin von Stein. Sei es die Renaturierung ehemaliger landwirtschaftlicher Flächen in Machu Picchu Pueblo mit einheimischem Nebelwald, die enge Zusammenarbeit mit lokalen Behörden zur Minimierung des Mülls (ebenfalls Machu Picchu Pueblo), die Errichtung eines privaten Meeresschutzgebiets im Norden Perus oder der aktive Schutz und die Erforschung des Regenwalds am Rande des Tambopata Nationalparks am Madre de Dios River. Gäste erleben auf Führungen, Naturerlebnissen und Exkursionen die Projekte und Forschung hautnah und unterstützen mit ihrem Aufenthalt das Engagement der Hotelgruppe.</span></p><h3><span>Naturschutz und Wiederaufbau in den Alpen</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/8721433f-d465-46db-9d28-62dcf92d53c6/1920_olm-nature-escape-detox-angebot-sudtirol-channesniederkofler-web-36.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> versteht sich ebenfalls als Teil des regenerativen Denkens. Das Hotel setzt bewusst auf Maßnahmen, die der Natur, der Region und der Gemeinschaft zugutekommen: ein Wildgarten mit Biotop-Pflanzen, eine Küche, die regionale Kreisläufe unterstützt, nachhaltige Mobilität und die Förderung lokaler, sozialer Projekte wie den Sägemüllerhof in Gais. Auch die Gäste werden aktiv einbezogen und motiviert, ihren Urlaub ressourcenschonend zu verbringen, zum Beispiel mit dem Verzicht auf die tägliche Zimmerreinigung, der Wahl sanfter, naturverbundener Aktivitäten wie Wandern, Waldbaden oder Eisbaden sowie der Nutzung regionaler Produkte. So entsteht ein Urlaubserlebnis, das mehr zurückgibt, als es nimmt, und Gäste zum Teil des Kreislaufs macht.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/813e943d-2a8a-41a8-a0ee-f5a7743998d1/1920_grunsee3.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Auch im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span> im österreichischen Nationalpark Hohe Tauern erleben Reisende Prinzipien des regenerativen Tourismus' in einem der größten Schutzgebiete Mitteleuropas. Hier wird die Landschaft nicht nur als Kulisse wahrgenommen, sondern als lebendiges System, das gepflegt und geschützt werden muss. Gäste können die heimische Flora und Fauna beobachten, Wanderungen und Ranger-Touren unternehmen und durch die Teilnahme an Hotel- und Nationalparkprojekten aktiv zum Erhalt und zur Erholung des empfindlichen, alpinen Ökosystems beitragen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Ganzheitliche regenerative Konzepte in Südtirol und Sizilien</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die ADLER Spa Resorts & Lodges, mit Standorten in ganz Italien, binden Gäste direkt in regenerative Prozesse ein. In der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank"><span><strong>ADLER Lodge RITTEN</strong> </span></a><span>können Urlauber unter anderem beim gemeinschaftlichen Gartenbau mithelfen. Der große Bauerngarten wird zusammen mit den benachbarten Jungbauern ökologisch und artenreich betrieben – ohne Monokultur und Pestizide. Die umliegenden Wiesen kommen mit minimaler Bewässerung aus und werden von Alpakas beweidet. Das erhält die Bodenstruktur und fördert so die Artenvielfalt. Die sanfte Architektur fügt sich harmonisch in die Landschaft ein; Barfußpfade durch den Wald laden die Gäste dazu ein, sich auf die Natur einzulassen, sie mit allen Sinnen zu erleben und motivieren so, sich für ihren Erhalt einzusetzen.</span></p><h3>Naturnahe Gestaltung und Gästeeinbindung</h3><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-spa-resort-sicilia/" target="_blank"><span><strong>ADLER Spa Resort SICILIA</strong></span></a><span> finden regelmäßig Strandreinigungen </span>an der Küste zwischen Torre Salsa und Dama Bianca statt, an denen sich Gäste, Mitarbeitende, Einheimische und NGOs gleichermaßen beteiligen.<span> Bio-Gärten und Sinnesgärten machen die besondere Natur Südsiziliens zusätzlich erlebbar.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Zweimal pro Woche finden zudem Nachhaltigkeitstouren durch das Resort statt, bei denen Interessierte lernen, wie die Wasseraufbereitung, Wärmepumpen und Tröpfchenbewässerung funktionieren. Außerdem erkunden sie die mediterrane immergrüne Buschwald-Vegetation des Torre-Salsa-Reservats. Diese bewusste Teilnahme an ökologischen Projekten macht den positiven Einfluss auf die Umwelt für Urlauber unmittelbar erfahrbar und verständlich.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im Mittelpunkt der Maßnahmen für einen erneuernden Ansatz steht oft der Schutz der Natur. Auch im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel Weihrerhof</strong></span></a><span> in Südtirol konzentrieren sich daher viele Bemühungen auf die Renaturierung des Seeufers und das Pflegen des angrenzenden Biotops. </span>Der Wolfsgrubener See ist ein beliebter Badesee, der für seine hohe Wasserqualität bekannt ist und oft als einer der saubersten Süßwasserseen Italiens bezeichnet wird<span>. Reisende erleben die Umgebung durch sanften Tourismus wie Spazierengehen, Sonnenliegen, Baden oder beim Rundgang um den See. Durch Informationen am Wegesrand und Impulse zum achtsamen Erleben wird den Gästen bewusst gemacht, wie wichtig respektvolles Verhalten für die Regeneration des Ökosystems ist.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Aktive Förderung der Biodiversität in Süddeutschland</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_gerbehof-nachhaltiges-hotel-mit-biolandwirtschaft-apfelplantage.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im&nbsp;</span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><i><span>&nbsp;</span></i><span>am Bodensee wird Artenvielfalt auf jedem Quadratmeter praktiziert: Auf den biozertifizierten, landwirtschaftlichen Flächen werden Blühstreifen für Bienen angelegt, im Wald wird auf einen gesunden Baumbestand geachtet, Käferholz entfernt und laufend Jungbäume nachgepflanzt. Im Frühjahr bleibt der Hotelgarten ungemäht, damit Gäste die Vielfalt der Blumen und Insekten erleben können; Rasenroboter sind hier nicht im Einsatz. Darüber hinaus knüpft das Naturresort an das Bildungsprojekt&nbsp;Überlinger Weltacker&nbsp;an: Auf einem Hektar wird dort anschaulich gezeigt, wie viel Land rechnerisch jedem Menschen zur Ernährung zur Verfügung steht, welche Pflanzen weltweit angebaut werden und wie nachhaltige Landwirtschaft funktioniert.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/8276141c-6152-480b-a0aa-8dd73ec1b8ca/1920_dr-wanderung-alpsee-vk-14-2.jpg?56721"><p style="text-align:justify;"><span>Biodiversität spielt ebenso im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel Das Rübezahl</strong></span></a><span> im Allgäu eine zentrale Rolle. Für Gäste, die freiwillig auf den Zimmerservice verzichten, pflanzt das Hotel einen Baum in der Region. Auf dem Gelände leben sechs Bienenvölker mit rund 300.000 Bienen, die seltene Wildkräuter, Orchideen und andere geschützte Pflanzen bestäuben. Regelmäßige Führungen mit dem Imker machen ihre Arbeit und ihre Bedeutung für das Ökosystem erlebbar. Darüber hinaus bietet der naturnahe Wellnessgarten Lebensräume für Libellen, Vögel und wechselwarme Tiere. Zusammen mit dem Bund Naturschutz ist das Hotel Gründungsmitglied des </span><a href="https://www.rothwiesen.de/" target="_blank"><span>Rothwiesenprojekts</span></a><span>, welches Nutz- und Weideflächen unterhalb von Schloss Neuschwanstein renaturiert und so neue Biodiversitätshotspots schafft.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Wirtschaften im Kreislauf der Natur</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Ein Baustein des regenerativen Ansatzes ist die zirkuläre Wirtschaft: Materialien werden im Wertstoffkreislauf gehalten, Energie effizient genutzt, Biodiversität gefördert und Emissionen reduziert oder (über-)kompensiert. Hotels, die diesem Prinzip folgen, schaffen Orte, an denen Gäste erleben können, wie nachhaltige Konzepte konkret wirken.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/creativhotel-luise-de/" target="_blank"><span><strong>Hotel Luise</strong></span></a><span> in Erlangen wird die Kreislaufwirtschaft ganzheitlich umgesetzt: Unversiegelte Flächen, ein eigens angelegter Mikrowald und vielfältige Artenschutzmaßnahmen sorgen dafür, dass Naturraum nicht nur erhalten, sondern aktiv inmitten der Stadt erschaffen wird. Gleichzeitig verfolgt das Hotel konsequente Ressourcenschonung, von Wiederverwertungskonzepten bis hin zur CO₂-Überkompensation durch Baumpflanzungen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> setzt Maßstäbe im Bereich Circular Living. Die Cradle-to-Cradle® inspirierten Design-Zimmer bestehen aus gesunden, recycelbaren Materialien, die vollständig in biologische oder technische Kreisläufe zurückgeführt werden können. Das Wellnesshotel ist zudem ausgezeichnet mit dem Bioland-Gold-Zertifikat: In der Küche stammen nahezu alle Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau, vielfach direkt aus der Region. Ein Naschgarten mit Bienenstöcken sowie Vogel- und Igelhäusern macht Artenvielfalt vor Ort sichtbar und erlebbar. Dazu kommen eine hervorragende GreenSign-Zertifizierung (93 %) und eine durchgehend klimafreundliche Betriebsführung.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Mehr zurückgeben als nehmen</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Beispiele der Green Pearls® Hotels zeigen eindrucksvoll, dass Reisen mehr sein kann als bloßer Konsum von Landschaften und Freizeitangeboten. Regenerativer Tourismus bietet die Möglichkeit, dass Gäste nicht nur Zuschauer sind, sondern aktive Teilnehmer.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Von der Wiederbelebung historischer Dörfer in Ligurien über nachhaltige Projekte in Kroatien und Peru bis hin zur sensiblen Nutzung von Berg- und Küstenlandschaften in Deutschland, Österreich und Italien wird deutlich: Ein erneuernder Ansatz stellt ökologisches Engagement in den Mittelpunkt und verbindet es mit sozialen und kulturellen Themen. Für Reisende bedeutet dies, dass jede Reise zu einer Gelegenheit wird, einen positiven Beitrag zum Erhalt der Urlaubsregion zu leisten – aktiv und bewusst.</span></p><p><strong>Unsere Quellen:</strong></p><ul><li data-list-item-id="e84490b53c2914efeeae56958df56d2e4"><span><strong>Deutsches Wirtschaftsinstitut für Freizeit und Tourismus:</strong> </span>https://www.dwif.de/news/item/dwif-impuls-regenerativer-tourismus-rueckblick.html</li></ul>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Regenerativer Tourismus kann zu einem Paradigmenwechsel werden – zu einer Einladung, bewusst zu erleben, zu lernen und einen positiven Fußabdruck zu hinterlassen.</i>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,regenerativer Tourismus,nachhaltiger Tourismus,Naturhotel Outside,OLM Nature Escape,ADLER Lodge RITTEN,ADLER Spa Resort SICILIA,Inkaterra Hotels,Hotel Luise,Naturresort Gerbehof,Schwarzwald Panorama,Hotel Das Ruebezahl,Hotel Weihrerhof,Hotel Korinjak,Relais del Maro]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 11:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Green Pearls® erweitert sein Netzwerk um nachhaltige Unternehmen, Reise- und Lifestyle-Marken</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/green-pearls-erweitert-sein-netzwerk-um-nachhaltige-unternehmen-reise-und-lifestyle-marken/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/green-pearls-erweitert-sein-netzwerk-um-nachhaltige-unternehmen-reise-und-lifestyle-marken/</guid><pp:caseid>730030</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><strong><u>PRESSEMITTEILUNG</u></strong></p><p style="text-align:center;"><i><span><strong>Darmstadt, 4. Dezember 2025</strong> | Die internationale Plattform und Kommunikationsagentur </span></i><a href="https://www.greenpearls.com/de" target="_blank"><i><span>Green Pearls®</span></i></a><i><span> erweitert ihr Netzwerk nachhaltiger Unterkünfte um gleichgesinnte Marken aus dem Reise- und Lifestylebereich. Damit öffnet sich die Plattform, die seit über 13 Jahren als Sprachrohr für nachhaltigen Tourismus dient, nun auch für Unternehmen, die mit ihren Produkten und Lösungen zu umweltfreundlichem Komfort beitragen – von Materialien über Pflege bis hin zu Energieeffizienz.</span></i></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>In den vergangenen Jahren zeigte sich deutlich: Der „grüne Wille“ vieler Hoteliers allein reicht nicht aus. Für ein ganzheitlich nachhaltiges Reiseerlebnis braucht es nachhaltige Partner. Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf entwickelte sich aus einer Vision eine konkrete Idee: nachhaltig interessierte und engagierte Hoteliers, Reisende und Unternehmen auf einer Plattform zusammenzubringen. </span><i><span><strong>Curated by Green Pearls®</strong></span></i><span> war geboren.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Gemeinsam mit seinen neuen Partnern möchte Green Pearls® das Bewusstsein für ganzheitlich nachhaltiges Reisen weiter stärken und zeigen, wie sich&nbsp;<strong>Nachhaltigkeit, Qualität und Design</strong>&nbsp;sinnvoll verbinden lassen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Handverlesen, besonders und nachhaltig</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Ab dem 1. Dezember 2025 zählen nun also erstmals ausgewählte nachhaltige Unternehmen und Produkte wie <strong>Medeco Cleantec</strong>, <strong>SWISSFEEL</strong>, <strong>PHARMOS Natur</strong>, <strong>memo AG,</strong> <strong>Ecowaterjet by rabmer®</strong> und <strong>Segmüller Werkstätten</strong> zum Netzwerk, die dieselben Werte teilen und durch ihre Innovationen einen Beitrag zu umweltfreundlichem Komfort leisten.</span></p><h3><span>Ecowaterjet by rabmer® – Wassersparend duschen ohne Kompromisse</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/02f2cd5f-d516-477a-b8c6-e8120a5c7319/1920_ecowaterjet-by-rabmer_amatur_black.png?10000"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Das österreichische Unternehmen Rabmer zeigt mit seinem </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/unternehmen/ecowaterjet-rabmer-nachhaltig-duschen-ohne-kompromisse/" target="_blank"><span><strong>Ecowaterjet by rabmer®</strong></span></a><span>, wie moderne Technologie Wasser sparen kann. Der innovative Dusch-Einsatz mischt Luft in den Wasserstrahl und reduziert so den Verbrauch um bis zu 50 Prozent – bei gleichzeitig stärkerem und gleichmäßigem Wasserfluss. Außerdem werden Ablagerungen im Duschkopf vermindert, was Energie- und Wartungskosten spart. Angesichts eines durchschnittlichen Wasserverbrauchs von ca. </span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltige-badezimmer-im-hotel-wasser-als-kostbare-ressource/" target="_blank"><span>300 Litern pro Hotelgast</span></a><span> und Nacht (selbst in nachhaltigen Hotels sind es noch rund 168 Liter) zeigt sich das enorme Einsparpotenzial durch nachhaltige Badgestaltung und bewussten Umgang mit Ressourcen.</span></p><h3><span>Medeco Cleantec – Hygienisch sauber ohne Chemie</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/03ed794b-e93b-4d6d-a444-aa4511103147/1920_microdampf_couch-und_polsterreinigung1_mct.jpg?10000"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Das deutsche Unternehmen </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/unternehmen/medeco-cleantec-reinigen-ohne-chemie/" target="_blank"><span><strong>Medeco Cleantec</strong></span></a><span> ist Erfinder der Microtrockendampf-Reinigungslösung – eine Hotelreinigung ganz ohne Chemie und mit über 90 Prozent Wasser- und Abwasserersparnis. Der Microtrockendampf enthält nur rund 5 Prozent Wasser (im Vergleich zu bis zu 35 Prozent bei herkömmlichen Dampfreinigern) und arbeitet mit höherem Druck und höherer Temperatur. So eignet sich das Verfahren auch für Polstermöbel und empfindliche Oberflächen. Das Ergebnis: eine hygienische, saubere und gesunde Umgebung.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Im Oktober 2025 wurde Medeco Cleantec mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2025 in der Kategorie </span><i><span>„Ressourcen“</span></i><span> ausgezeichnet – einige Green Pearls® Unterkünfte zählen bereits zu den zufriedenen Kunden.</span></p><h3><span>memo AG – Nachhaltiger Versandhandel aus Deutschland</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/5e3324d3-69e3-4958-a372-3bcf29fcb916/1920_nachhaltiger-versandhandel-memo-ag-deutschland.jpg?10000"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Der deutsche Online-Versandhandel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/unternehmen/memo-ag-nachhaltiger-versandhandel-fuer-alltag-buero-und-reisen/" target="_blank"><span><strong>memo AG</strong></span></a><span> gilt als „nachhaltigere Amazon-Alternative“ und bietet seit 35 Jahren ausschließlich umweltfreundliche Produkte aus den Bereichen Office, Living, Lebensmittel, Outdoor und mehr. Verpackt wird (ohne Aufpreis) in der wiederverwendbaren memo Box, durch die jährlich mehrere tausend Tonnen Kartonage eingespart werden. Für dieses Mehrwegsystem wurde das Unternehmen 2025 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis geehrt. Zu den ersten Kunden gehörte das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-luise-de/" target="_blank"><span>Hotel Luise</span></a><span> in Erlangen, geführt von Ben Förtsch in dritter Generation – und ebenfalls Träger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2025 in der Kategorie </span><i><span>Beherbergungswirtschaft</span></i><span>. Ein Beispiel für echte Nachhaltigkeitspartnerschaften innerhalb des Green Pearls® Netzwerks.</span></p><h3><span>SWISSFEEL – Kreislauffähige Matratzen aus der Schweiz</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/cfa7be73-87d2-4273-aa8c-3342526474ca/1920_swissfeel-nachhaltige-matratzen-lifestyle-1.jpg?10000"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Der Schweizer Hersteller </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/unternehmen/swissfeel-nachhaltige-schlafloesungen-aus-der-schweiz-vollstaendig-kreislauffaehig/" target="_blank"><span><strong>SWISSFEEL</strong></span></a><span> bietet als erstes Unternehmen weltweit kreislauffähige Matratzen. Ihr innovatives „2-Cycle“-Konzept ermöglicht, dass sowohl Bezug als auch Kern vollständig waschbar und am Ende des Lebenszyklus vollständig recycelbar sind. So wird die Nutzungsdauer auf bis zu 20 Jahre verlängert, was die CO<sub>2</sub>-Emissionen gegenüber herkömmlichen Matratzen um bis zu 80 % reduziert. SWISSFEEL verzichtet auf schädliche Zusatzstoffe, vermeidet Abfall und profitiert von kurzen Transportwegen durch Produktion in der Schweiz.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Mit SWISSFEEL-Matratzen ausgestattet sind beispielsweise die preisgekrönten Circular Living Zimmer im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama-bad-herrenalb/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> in Bad Herrenalb – ein Hotelzimmerkonzept nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und des Zero-Waste-Gedankens.</span></p><h3><span>PHARMOS NATUR – Ganzheitliche und natürliche Pflege</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/c450613c-700c-428b-a4e8-9354c5eafed7/1920_pharmos-natur_naturkosmetik_header.jpg?10000"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><a href="https://www.greenpearls.com/de/unternehmen/pharmos-natur-green-luxury-gmbh/" target="_blank"><span><strong>PHARMOS NATUR</strong></span></a><span> produziert biozertifizierte Naturkosmetik aus ökologisch angebauten, fair gehandelten Rohstoffen. Im Mittelpunkt steht der reine Aloe Vera Frischpflanzensaft, der (anstelle von Wasser) die Basis aller Kosmetikprodukte ist. Verpackungen bestehen aus recycelbaren Materialien und kritische Inhaltsstoffe werden konsequent vermieden. Zudem unterstützt das Unternehmen Umwelt- und Sozialprojekte sowie den Schutz indigener Gemeinschaften und des Regenwaldes. Abgefüllt und produziert wird in Deutschland – selbstverständlich ohne Tierversuche. Viele Green Pearls® Partner vertrauen seit Jahren auf diese Marke.</span></p><h3><span>Segmüller Werkstätten – Verantwortung trifft Stil</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/7f30b8ef-ff26-44a6-a4c7-2ac955fa708e/1920_segmuller_lasilva_nachhaltige-moebel-interior_schlafzimmer-rendering-1.jpg?10000"><p style="margin-left:0cm;"><span>Das traditionsreiche Familienunternehmen Segmüller zeigt mit seiner nachhaltigen Kollektion aus der eigenen Produktionsstätte unter dem Namen </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/unternehmen/segmueller-werkstaetten-nachhaltige-moebel/" target="_blank"><span><strong>Segmüller Werkstätten</strong></span></a><span>, dass Nachhaltigkeit und Möbelproduktion Hand in Hand gehen können. Mit dem speziell für nachhaltige Unterkünfte entwickelten Produkt </span><a href="https://www.segmueller.de/segmueller-werkstaetten/betten"><span><strong>LA SILVA</strong></span></a><span> präsentiert Segmüller ein ökologisches Bettsystem aus zertifiziertem Massivholz, Naturkautschuk, Leinen und Kokos.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Gefertigt in Bayern, steht LA SILVA für Langlebigkeit, Regionalität und ressourcenschonende Produktion – passend zum Anspruch nachhaltiger Hotels und Ferienunterkünfte, aber auch nachhaltig interessierter und engagierter Privatpersonen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>„Nachhaltigkeit hört nicht am Hoteleingang auf“</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>„Nachhaltigkeit hört nicht am Eingang des Hotelzimmers auf“, betont&nbsp;Stefany Seipp, Gründerin und Geschäftsführerin von&nbsp;Green Pearls®. „Wir möchten Menschen und Marken verbinden, die dieselben Werte leben – und gemeinsam zeigen, dass verantwortungsvolles Reisen inspirierend und schön ist.“</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Mit der Erweiterung um nachhaltige Unternehmen unterstreicht Green Pearls® einmal mehr seine Rolle als Impulsgeber für einen verantwortungsvollen Tourismus, der Umweltbewusstsein, Komfort und Innovation vereint.</span></p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Nachhaltigkeit ist kein Einzelsegment mehr, sondern eine gemeinsame Aufgabe über Branchen hinweg. Mit der Öffnung unseres Netzwerks schaffen wir neue Synergien und zeigen, wie vielfältig nachhaltiges Reisen heute ist – vom Hotelzimmer bis zum Produkt, das es ausstattet.</i><strong>Stefany Seipp, Gründerin und Geschäftsführerin von Green Pearls®&nbsp;</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Curated by Green Pearls®,Nachhaltige Unternehmen,nachhaltige Produkte,nachhaltiger Lifestyle]]></category>
            <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 11:30:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2338/bbb1e0ae-cc12-4b2b-84a8-63bdb6472efb/newsletterheader.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Newsletter Header]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Zukunft der Hotellerie: Das Hotel Luise und seine Kreislauf-Vision</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/zukunft-der-hotellerie-das-hotel-luise-und-seine-kreislauf-vision/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/zukunft-der-hotellerie-das-hotel-luise-und-seine-kreislauf-vision/</guid><pp:caseid>726818</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Nachhaltigkeit begegnet uns in allen Lebensbereichen, von Ernährung über Mobilität bis hin zu unserem Alltag. In Erlangen ist sie jedoch mehr als nur ein Trend: Die Stadt rief 2019 als erste bayerische Stadt den Klimanotstand aus, engagiert sich als Fahrradstadt aktiv für den Klimaschutz, bietet kostenlosen Nahverkehr in der Innenstadt, fördert Carsharing und Lastenräder, unterstützt nachhaltige Ernährung und lokale Foodsharing-Projekte und wurde mehrfach als Fairtrade Town ausgezeichnet. Nachhaltiges Handeln ist hier Teil der Kultur, und Bürger*innen können sich aktiv einbringen, sei es durch Energieberatung, Mitmachprojekte oder die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel. Dieses Engagement für eine lebenswerte Zukunft spiegelt sich auch in den lokalen Unternehmen wider.</span></i></p><p style="text-align:justify;"><span>Mitten in der traditionsreichen Hugenottenstadt liegt das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-luise-de/" target="_blank"><span><strong>Hotel Luise</strong></span></a><span>, eines der innovativsten und nachhaltigsten Stadthotels Deutschlands. Schon von Beginn an ökologisch engagiert, zeigt das Haus, dass Nachhaltigkeit nicht Verzicht bedeutet, sondern Erlebnisse bereichert und Komfort neu definiert.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Hotel Luise: Das (zukünftige) Hotel der Kreisläufe</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Seit 1956 vereint das Hotel Luise Tradition, Familiengeschichte und innovative Konzepte für Nachhaltigkeit. Heute repräsentiert Ben Förtsch das Hotel in dritter Generation und setzt neue Maßstäbe in der Hotellerie. Sein Ziel und das des gesamten Luise-Teams ist klar: ein Hotel, das selbst wie ein Kreislaufsystem funktioniert. Ressourcen werden genutzt und anschließend zurückgeführt, Abfälle vermieden, natürliche Stoffkreisläufe unterstützt. Jeder Aufenthalt wird so zu einem Erlebnis, bei dem Gäste in ökologisch gestalteten Zimmern wohnen, nachhaltige Materialien erleben und Speisen aus umweltschonender Landwirtschaft genießen, ein kleiner, aber wertvoller Beitrag für eine regenerative Zukunft.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Förtsch ist überzeugt, dass das klassische lineare Wirtschaftssystem – kaufen, nutzen, wegwerfen – an seine Grenzen stößt. Das Hotel Luise setzt daher auf das Cradle-to-Cradle® Prinzip, von der Wiege zur Wiege: Materialien sollen vollständig biologisch abbaubar sein oder kontinuierlich wiederverwertet werden können. Beispiele im Haus sind Teppiche aus alten Fischernetzen, Tische aus Terrazzokunststoff (hergestellt aus ehemaligen Kühlschränken), viele Möbel aus 100 % kreislauffähigen Materialien und einige Hotelzimmer, deren Bestandteile vollständig recycelbar oder biologisch abbaubar sind. Auch soziale Verantwortung ist ein zentraler Bestandteil dieses Ansatzes: Mitarbeitende, Gäste und Nachbarschaft werden aktiv einbezogen; ihr Wohlbefinden steht im Mittelpunkt.</span></p><h3 style="text-align:justify;"><span>Nachwachsend übernachten – ein einzigartiges Zimmererlebnis</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/ec01dd78-c78c-44a0-b8c7-40e8fce245ab/1920_dvst5089.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Besonders eindrucksvoll sind die&nbsp;</span><a href="https://hotel-luise.de/storys/das-nachwachsende-hotelzimmer/" target="_blank"><span>nachwachsenden Hotelzimmer</span></a><span>, die bereits seit 2016 Teil des Luise-Konzepts sind. Damals einzigartig haben sich heute Nachahmer für diese Art der Zimmergestaltung und -ausstattung gefunden. “Zum Glück”, findet das Luise-Team und begrüßt jedes Konzept dieser Art. Die Zimmer in dieser Kategorie bestehen zu 100 % aus biologisch abbaubaren Materialien:</span></p><ul><li data-list-item-id="e404e055c4d238be2104c9648c4eadd10"><p style="text-align:justify;"><span>Decken und Wände aus gepresstem Stroh</span></p></li><li data-list-item-id="e20f6896cf4faafb2a532f76d38355f57"><p style="text-align:justify;"><span>Bettkästen aus Kork</span></p></li><li data-list-item-id="e66dcff4bc71f7ac195f406a31d5e04e7"><p style="text-align:justify;"><span>Teppiche aus recycelten Fischernetzen</span></p></li><li data-list-item-id="e54c52cae60ed7c28fbd5955dc5b86ab4"><p style="text-align:justify;"><span>Steckverbindungen und umweltfreundlicher Kleber statt Metallverbindungen</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Im Bad sorgt die sogenannte Astronautendusche, die durch Recyclingtechnik bis zu 80 % Wasser und 90 % Energie einspart. Aber auch in den übrigen Zimmern des Hauses stehen Nachhaltigkeit und Komfort im Mittelpunkt: mineralische Wandfarben, Vollholzmöbel und echte Zimmerpflanzen schaffen ein gesundes Raumklima, während in den kleinen Einzelzimmern Gäste sogar klimapositive Aufenthalte&nbsp;genießen können. So erleben sie auf jedem Quadratmeter die Philosophie des Hotels: Kreisläufe, Ressourcenschonung und bewusster Umgang mit Energie werden sichtbar und spürbar.</span></p><h3 style="text-align:justify;"><span>Wall of Change – Nachhaltigkeit sichtbar und greifbar</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/992745fe-fc59-485c-a7dc-f4f54a0fe6d5/1920_wall-of-change-hotel-luise-quer.jpg?80699"><p style="text-align:justify;"><span>Ein weiteres Herzstück des Hotels ist die&nbsp;</span><a href="http://www.luise.eco/" target="_blank"><span>Wall of Change</span></a><span>, eine Art lebendiges Schaufenster nachhaltigen Handelns. Sie dokumentiert die über&nbsp;270 umgesetzten Maßnahmen des Hotels – von Bio-Marmelade und Eco-Strohhalmen über die nachwachsenden Hotelzimmer bis hin zu Möbeln aus ausgemusterten Kühlschränken und Kleiderspenden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Wall of Change ist sowohl digital als auch physisch im Hotelfoyer erlebbar. Besonders letztere vermittelt anschaulich, dass&nbsp;viele kleine Schritte ein großes Ganzes bilden. Jeder Gast kann so nachvollziehen, wie bereits kleine Veränderungen den ökologischen Fußabdruck verringern und gleichzeitig ein inspirierendes Gästeerlebnis schaffen. Für die Akteure der Tourismusbranche ist die Wall ein anschauliches Beispiel dafür, dass Nachhaltigkeit für Gäste und Mitarbeitende nicht abstrakt bleiben muss, sondern praktisch, kreativ und umsetzbar ist.</span></p><h3 style="text-align:justify;"><span>Mikrowälder: kleiner Wald mit großer Wirkung</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/ee93602b-88af-44be-823a-9ebdcc647f4e/1920_mikrowald-hotel-luise-vertical.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Ein besonderer Blickfang ist der&nbsp;</span><a href="https://www.luise.eco/garten/mikrowald/" target="_blank"><span>Mikrowald</span></a><span>, der direkt im Hotelgarten wächst und Natur und Stadt verbindet. Mikrowälder sind dicht gepflanzt, kleinflächig und erreichen die Biodiversität eines 100-jährigen Waldes innerhalb von nur 10 Jahren. Ursprünglich von dem japanischen Botaniker Dr. Akira Miyawaki entwickelt, überzeugen diese Wälder durch&nbsp;bis zu 30-mal höhere CO₂-Aufnahme, 100-mal mehr Biodiversität, Geräusch- und Luftreduktion&nbsp;sowie die Schaffung eines deutlich verbesserten Mikroklimas.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Für das Hotel Luise wurde der Garten dafür sorgfältig vorbereitet: 30 cm der obersten Erdschicht wurden abgetragen, Gräben für Regenwasser angelegt und eine drucklose Bewässerung installiert. Von 2021 bis 2022 wurden auf kleinstem Raum 200 Baumsetzlinge gepflanzt. Die Baumarten sind heimisch und klimaangepasst: Roteiche, Stieleiche, Wildkirsche, Bergahorn, Edelkastanie, Eberesche, Zirbe, Schwarzkiefer, Flatterulme und viele weitere. Die dichte Pflanzung stellt eine Herausforderung dar, schafft aber ein einzigartiges Ökosystem, das Lebensraum für Insekten, Vögel und kleine Säugetiere bietet und gleichzeitig die mentale Gesundheit der Gäste unterstützt sowie das städtische Klima positiv beeinflusst. In den kommenden zwei bis drei Jahren wird der Mikrowald aktiv gepflegt und anschließend sich selbst überlassen, um sich zu einem eigenständigen, lebendigen Wald zu entwickeln.</span></p><h3>Nachhaltige Übernachtung und Unterstützung für Bike-Reisende</h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/e8b2b212-3067-436d-b81a-9a69a8cb8da8/1920_nachhaltiges-hotel-luise-erlangen-offentliche-fahrradpumpe-2024kopie.jpg?33247"><p style="text-align:justify;"><span>Seinen Gästen, die mit Fahrrad anreisen bzw. einen Fahrradurlaub in Erlangen planen, bietet das Hotel Luise weit mehr als nur eine Übernachtung: Ein reichhaltiges Zero-Waste Frühstück mit regionalen, Bio- und Fairtrade-Produkten, ein kleiner, aber feiner Fitnessbereich, E-Ladestationen für Autos und Fahrräder sowie ein Fahrradverleih inklusive Kartenmaterial, Werkzeug, sicherer Abstellmöglichkeiten und Trockenmöglichkeit für nasse Kleidung machen den Aufenthalt bequem und umweltfreundlich.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Für kleinere Reparaturen steht ein Werkzeugkoffer bereit, und Lunchpakete für Radausflüge können individuell vorbereitet werden. Als ADFC-Partnerhotel im Bett&Bike-Programm ist das Luise der ideale Ausgangspunkt, um Erlangen und die Umgebung auf klimafreundliche Weise zu erkunden, sei es auf den vielen gut ausgebauten Radwegen durch die malerischen Fachwerkstädte Frankens oder bei entspannten Touren durch Wälder und Parks. Das „Drahtesel-Gehege“ sorgt zudem dafür, dass E-Bikes und klassische Fahrräder sicher und trocken untergebracht sind, während die Gäste die Stadt zu Fuß entdecken.</span></p><h3>Regeneration auf fränkische Art: Das Gud ruh’n Spa</h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/e340814c-2022-4397-863e-292f6de4d425/1920_hotelluiseerlangenwellnessbereich.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Zum Gesamtkonzept des Hotel Luise gehört auch ein nachhaltig gestalteter Wellnessbereich: das Gud ruh’n Spa. In einem nach Feng-Shui gestalteten Raum stehen Saunen, Dampfbad, Eis(-würfel)grotte und (Kübel-)Duschen zur Verfügung. Ein besonderes Highlight ist die weltweit einzigartige Biermassage, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Steinbach Brauerei Erlangen. Sie verbindet Entspannung mit regionaler Braukunst und entführt die Sinne direkt in die Welt der Brauerei. Für alle, die bei klassischen Massagen schwer abschalten können, bietet sie ein multisensorisches Erlebnis, das Körper und Geist gleichermaßen anspricht. Ergänzt wird das Spa-Angebot durch Aquapunktur im Aromabad und individuell gestaltbare Kräuterbäder, deren Zutaten aus dem Hotelgarten und von regionalen Lieferanten stammen.</span></p><h2 style="text-align:center;">Entspannung, Komfort und Nachhaltigkeit – das Luise setzt Maßstäbe</h2><p style="text-align:justify;"><span>Dieses Leitmotiv zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-luise-de/" target="_blank"><span><strong>Hotel Luise</strong></span></a><span>. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Nachhaltigkeit, Design, Komfort und Erlebnis ist das Hotel Luise ein inspirierendes Vorbild für klimafreundlichen Stadttourismus und eine zukunftsfähige Hotellerie. Wer hier eincheckt, wird Teil eines lebendigen Kreislaufs, der weit über die vier Wände des Hotels hinaus Wirkung zeigt. Ein Aufenthalt, der inspiriert, berührt und motiviert, Nachhaltigkeit aktiv zu leben – genau wie es Ben Förtsch und sein Team mit ihrer Vision beabsichtigen.</span></p><p style="text-align:center;"><span>_____________________________</span></p><p style="text-align:center;"><i><span>Gerne stellen wir Ihnen weiterführende Informationen und hochwertiges Bildmaterial zur Verfügung, vermitteln Interview-Anfragen sowie Anfragen für Pressereisen. Wenden Sie sich dafür bitte an press@greenpearls.com</span></i></p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur eine Maßnahme, sondern viele. Inzwischen sind es über 270. Unsere Grundidee ist, dass Innen mit dem Außen zu verbinden. Alles ist Wald. Wir schaffen Räume mit Pflanzen, die auch im Wald wachsen würden. So holen wir die Natur in die Stadt und ins Haus. Mit biophilen Design fördern wir positive Stimmung, reduzieren Stress und stärken die Verbindung des Menschen zur Natur.</i><strong>Ben Förtsch, Inhaber und Geschäftsführer</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Unser Ziel war es, etwas Neues zu schaffen. So außergewöhnlich, dass es auch für uns eine große Herausforderung wird.</i><strong>Ben Förtsch</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Hotel Luise,Pioniere der Nachhaltigkeit,nachhaltige Hotels,nachhaltige Hoteliers,nachhaltige Hotelausstattung,Wall of Change]]></category>
            <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 11:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Nachhaltige Badezimmer im Hotel: Wasser als kostbare Ressource</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltige-badezimmer-im-hotel-wasser-als-kostbare-ressource/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltige-badezimmer-im-hotel-wasser-als-kostbare-ressource/</guid><pp:caseid>725607</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Badezimmer in Hotels sind mehr als nur funktionale Räume: Sie sind Orte der Erholung und des Komforts – aber auch&nbsp;Hotspots für Wasserverbrauch und Energiebedarf. Mit der fortschreitenden Wasserknappheit und der Verschärfung der Klimakrise wächst die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs von Hotels mit Wasser.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Knappes Gut, lebensnotwendige Ressource</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Wasserknappheit betrifft&nbsp;über 40 % der Weltbevölkerung&nbsp;und wird laut Prognosen weiter steigen. Sie zählt zu den&nbsp;Top fünf globalen Risiken, und ein Viertel der Weltbevölkerung lebt in Regionen mit hohem Wasserstress, was sie besonders anfällig für Dürren und steigenden Wasserverbrauch macht.</span><a href="https://sustainablehospitalityalliance.org/our-work/water-stewardship/" target="_blank"><span><sup>1</sup></span></a></p><p>&nbsp;</p><h3>Die Rolle der Hotels und des Tourismus‘</h3><p style="text-align:justify;"><span>Hotels verbrauchen im Durchschnitt&nbsp;bis zu 1.500 Liter Wasser pro Zimmer und Tag, was in wasserarmen Regionen den Verbrauch der lokalen Bevölkerung bei weitem übersteigt. In manchen Destinationen verbraucht der Tourismussektor sogar&nbsp;bis zu acht Mal mehr Wasser pro Person&nbsp;als die einheimische Bevölkerung. Selbst Hotels in Regionen mit ausreichendem Wasser können indirekt Wasserstress verursachen, wenn Produkte oder Dienstleistungen aus wasserarmen Regionen bezogen werden. Beispiele wie die Wasserkrise in&nbsp;Kapstadt 2018, die zu einem&nbsp;Fehlbetrag von bis zu 65 Millionen US-Dollar&nbsp;im regionalen Gastgewerbe führte, zeigen zudem, wie direkt Wasserknappheit die Wirtschaft und die Hotellerie beeinflusst.</span><a href="https://sustainablehospitalityalliance.org/our-work/water-stewardship/" target="_blank"><span><sup>1</sup></span></a><span>&nbsp;</span></p><p style="text-align:justify;"><span>In Europa verbrauchen Hotelgäste laut&nbsp;Made Blue Foundation durchschnittlich&nbsp;300 Liter Wasser pro Nacht. In Hotels, die nachhaltige Maßnahmen implementieren, kommt man immer noch&nbsp;auf etwa 168 Liter pro Gast und Nacht. Ein durchschnittlicher europäischer Haushalt kommt dagegen mit&nbsp;144 Litern Wasser pro Tag&nbsp;aus.</span><a href="https://madeblue.org/en/hotel-water-use-data-2024/" target="_blank"><span><sup>2</sup></span></a><span> Diese Zahlen verdeutlichen das enorme Potenzial für Einsparungen durch eine nachhaltige Badezimmergestaltung und einen bewussten Umgang mit derRessource Wasser.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Angesichts dieser Herausforderungen wird außerdem klar:&nbsp;Jeder eingesparte Liter Wasser zählt. Hotels können ihren Verbrauch durch wassersparende Armaturen, optimierte Duschtechnik, Grauwassernutzung und bewussten Umgang mit Handtüchern deutlich senken. Dadurch reduzieren sie nicht nur ihre Umweltbelastung, sondern sichern auch die Zukunft ihrer Betriebe und schützen die lokalen Gemeinschaften.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Partnerhotels von&nbsp;</span><a href="https://www.greenpearls.com/de/" target="_blank"><span>Green Pearls®</span></a><span>&nbsp;zeigen, wie diese Konzepte in der Praxis umgesetzt werden. Durch intelligente Technik, natürliche Abwassersysteme, langlebige Materialien und gezielte Gästeinformation entstehen Badezimmer, die Komfort mit Ressourcenschutz und Zukunftsfähigkeit verbinden.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Wassersparen mit intelligenter Technik</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Moderne Technik macht es Hotels heute möglich, Wasser effizient zu nutzen, ohne dass der Komfort für die Gäste darunter leidet. Im Hotel </span><a href="https://bellavista-zermatt.ch/de/" target="_blank"><span><strong>Bella Vista Zermatt</strong></span></a><span> stehen Gäste unter Duschbrausen, die nur sechs Liter Wasser pro Minute verbrauchen. Gleichzeitig sensibilisieren Hinweise direkt in der Dusche: „Wenn du nur eine Minute weniger duschst, sparst du so viel Wasser, wie du in einer Woche trinkst!“ Effiziente Technik kombiniert mit liebevollen Erinnerungen an ein bewusstes Verhalten der Gäste zeigen, wie einfach Wasser eingespart werden kann.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Rimfree-WCs (ohne Spülrand), Spülkästen mit einer begrenzten Spülmenge und optimierte Duschköpfe vom Typ „Sandwich“ sorgen im </span><a href="https://www.olm.it/ " target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> für geringen Wasserverbrauch bei maximalem Komfort. Durchflussregler und Perlatoren (Luftsprudler)<strong> </strong>an allen Armaturen sorgen für zusätzliche Einsparungen. Der Warmwasserkreislauf ist als vollständiger Ring ausgeführt (ohne Abschnitte mit stehendem Wasser) und sorgt durch eine&nbsp;„Ein- und Austritt“-Technologie an jedem Wasseranschluss dafür, dass sofort warmes Wasser bereitsteht, ohne unnötig Wasser ablaufen zu lassen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.adler-resorts.com/de/adler-spa-resort-sicilia/483-0.html?utm_source=greenpearls&utm_medium=onlineportal&utm_campaign=OP_GP_HAS_DE_23" target="_blank"><span><strong>ADLER Spa Resort SICILIA</strong></span></a><span> und </span><a href="https://www.adler-resorts.com/de/adler-lodge-ritten/73-0.html?utm_source=greenpearls&utm_medium=onlineportal&utm_campaign=OP_GP_ALR_DE_23" target="_blank"><span><strong>ADLER Lodge RITTEN</strong></span></a><span> reduzieren Zwei-Mengen-Spülsysteme für Toiletten und Armaturen mit Durchflussbegrenzern den Wasserverbrauch deutlich. Gleichzeitig sorgt ein integriertes Abwassermanagement dafür, dass Abwasser effizient genutzt und ökologisch behandelt wird.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.weihrerhof.com/" target="_blank"><span><strong>Hotel Weihrerhof</strong></span></a><span> werden Wasserspararmaturen mit langlebigen Materialien und umweltfreundlichen Reinigungsmitteln kombiniert. Warmwasser entsteht effizient aus Solarenergie und Abwärme der Kälteanlagen, was zusätzlich Energie spart.</span></p><h3>Technikinnovationen zur Wassereinsparung</h3><p style="text-align:justify;"><span>Innovative Technik kommt im </span><a href="https://www.hotel-luise.de/" target="_blank"><span><strong>Hotel Luise</strong></span></a><span> zum Einsatz: Sogenannte Astronautenduschen senken den Wasserverbrauch erheblich. Regenwasser wird bereits für die Toilettenspülung genutzt, und zukünftig soll auch Grauwasser eingesetzt werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ein weiteres Beispiel für innovative Wasserlösungen bietet das </span><a href="https://paradiso-pure.com/de/?lan=DE" target="_blank"><span><strong>Paradiso Pure.Living Vegan Hotel</strong></span></a><span> in Italien. Als erstes Hotel des Landes installierte es japanische TOTO Washlets, die das Toilettenpapier ersetzen und eine effektive Reinigung mit Wasser ermöglichen. Das spart nicht nur Wasser, sondern schont auch Abwassersysteme, da feuchte Toilettentücher, die Verstopfungen verursachen könnten, vermieden werden. Im Zuge des Umbaus wurden zudem die Voraussetzungen für ein zukünftiges Grauwasser-System geschaffen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Wie viel Potenzial in moderner Technik steckt, zeigt der </span><a href="https://www.ecowaterjet.com/" target="_blank"><span>Ecowaterjet by rabmer®</span></a><span> von der österreichischen Firma Rabmer: Der Duscheinsatz mischt Luft in den Wasserstrahl, wodurch der Verbrauch um bis zu 50 % gesenkt wird, ohne dass der Strahl schwächer wird – im Gegenteil, er wirkt kräftiger und gleichmäßiger. Ablagerungen im Duschkopf werden reduziert, Energie und Wartungskosten gespart.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Grauwasser & Abwassermanagement: Kreisläufe schließen</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Wasser effizient nutzen und gleichzeitig die Umwelt schützen gelingt durch intelligente Kreislaufsysteme. Im Eco-Glamping Resort </span><a href="﻿﻿﻿https://canvasandorchids.com/" target="_blank"><span><strong>Canvas & Orchids Retreats</strong></span></a><span> in Kambodscha schützt ein mehrstufiges Filtersystem aus Steinen, Sand und Kohle das Flussökosystem. Low-Flow-Armaturen sorgen dafür, dass Wasser sparsam genutzt wird. Die Kombination aus technischer und natürlicher Lösung sichert die Ökologie des Tatai-Flusses.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch außerhalb der Badezimmer spielt Wasser eine zentrale Rolle: Das </span><a href="https://www.gerbehof.de/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> und das </span><a href="https://www.hotel-outside.com/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span> sammeln Regenwasser zur Gartenbewässerung und zeigen Gästen damit direkt, wie Wasser sinnvoll wiederverwendet werden kann. Die </span><a href="https://www.summit-tirol.at/de/pfunds.html" target="_blank"><span><strong>Summit Lodges Pfunds</strong></span></a><span> versorgen ihre Gartenanlagen über ein gemeinschaftliches Bewässerungssystem mit Wasser aus dem örtlichen Bach. Beide Wege führen dazu, dass die Pflanzen gegossen werden und gleichzeitig das Wasser im Kreislauf bleibt, ohne dass es vom Trinkwasser abgezogen wird.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>In den ADLER Spa Resorts & Lodges wird Grauwasser wiederaufbereitet und Abwasser ökologisch behandelt, was Ressourcen spart und die Umwelt schützt. Im familiengeführten </span><a href="https://okelmanns.de/" target="_blank"><span><strong>Hotel Okelmann’s</strong></span></a><span> kommen Schilfbeete als natürliche Klärsysteme zum Einsatz: Pflanzen und Mikroorganismen reinigen das Wasser biologisch, bevor es wieder in den natürlichen Kreislauf gelangt.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Gästebewusstsein als Schlüssel</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Technik allein reicht nicht. Um Wasser wirklich nachhaltig zu sparen, müssen auch die Gäste mitwirken. Im Canvas & Orchids Retreats und im Bella Vista übernehmen liebevoll gestaltete Hinweise diese Aufgabe: Schon eine kleine Handlung, wie eine Minute kürzer zu duschen, kann den Wasserverbrauch erheblich senken.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Weitere Hotels, darunter </span><a href="https://www.lavimea.com/?lang=de" target="_blank"><span><strong>LA VIMEA</strong></span></a><span>, Paradiso Pure.Living Vegan Hotel, </span><a href="https://www.hotel-sturm.com/" target="_blank"><span><strong>STURM</strong></span></a><span> und der Weihrerhof, setzen auf freiwilligen Handtuchwechsel statt täglich neuer Handtücher. Was auf den ersten Blick simpel wirkt, spart täglich große Mengen Wasser und Energie und wird von den Gästen durchaus positiv aufgenommen. So wird Nachhaltigkeit direkt erlebbar und Teil des Hotelerlebnisses.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Warum nachhaltige Badezimmer im Tourismus unverzichtbar sind</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Der Wasserverbrauch in Hotels ist nicht nur eine Frage der Betriebskosten, sondern ein&nbsp;globales Nachhaltigkeitsthema. Jeder eingesparte Liter Wasser schützt die lokale Bevölkerung, insbesondere in wasserarmen Regionen, sichert aber auch die wirtschaftliche Zukunft der Hotellerie.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Nachhaltige Badezimmer verbinden&nbsp;Technik, Materialwahl und Gästebewusstsein, um Wasserverbrauch und Energiebedarf zu minimieren. Sie leisten einen&nbsp;konkreten Beitrag zum Umweltschutz, stärken das Image der Hotels und zeigen, dass Komfort und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.</span></p><p style="text-align:center;"><span>_____________________________</span></p><p style="text-align:center;"><i><span>Gerne stellen wir Ihnen weiterführende Informationen und hochwertiges Bildmaterial zur Verfügung, vermitteln Interview-Anfragen sowie Anfragen für Pressereisen. Wenden Sie sich dafür bitte an press@greenpearls.com</span></i></p><p><strong>Unsere Quellen:&nbsp;</strong></p><ol><li data-list-item-id="e57338e0f2599d8ba8233ed4d19855540"><span>Sustainable Hospitality Alliance: </span><a class="ck-anchor" id="https://sustainablehospitalityalliance.org/our-work/water-stewardship/" name="https://sustainablehospitalityalliance.org/our-work/water-stewardship/" href="https://sustainablehospitalityalliance.org/our-work/water-stewardship/"><span>https://sustainablehospitalityalliance.org/our-work/water-stewardship/</span></a></li><li data-list-item-id="e70c34e83ba6dc069bd565068a93f638b"><span>Made Blue: </span><a class="ck-anchor" id="https://madeblue.org/en/hotel-water-use-data-2024/" name="https://madeblue.org/en/hotel-water-use-data-2024/"><span>https://madeblue.org/en/hotel-water-use-data-2024/</span></a></li></ol>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Wasserverbrauch,Wasser,Trinkwasser,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,LA VIMEA,Hotel Bella Vista Zermatt,ADLER Spa Resort SICILIA,Hotel Weihrerhof,Canvas &amp; Orchids Retreat,ADLER Lodge RITTEN,Okelmann&#039;s,Summit Lodges,Naturhotel Outside,Hotel Luise,OLM Nature Escape,Naturresort Gerbehof,STURM]]></category>
            <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 11:30:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2338/hotel-outside-badezimmer-zierbensuite-tirol.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[hotel-outside-badezimmer-zierbensuite-tirol]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Zurück zum inneren Gleichgewicht – OCÉANO Health Spa Hotel erweitert F. X. Mayr Programm um Mental Balance</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/zurueck-zum-inneren-gleichgewicht-oceano-health-spa-hotel-erweitert-f-x-mayr-programm-um-mental-balance/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/zurueck-zum-inneren-gleichgewicht-oceano-health-spa-hotel-erweitert-f-x-mayr-programm-um-mental-balance/</guid><pp:caseid>723271</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><span><strong>PRESSEMITTEILUNG</strong></span></p><p style="text-align:center;"><i><span>Das OCÉANO Health Spa Hotel führt mit Mental Balance ein auf die mentale Gesundheit fokussiertes Angebot im Rahmen der F. X. Mayr Programme ein. Neben dem ärztlich begleiteten Heilfasten, Thalasso-Therapie und Wellnessanwendungen beinhaltet das Programm auch mehrere „Walk & Talk“ Coachings, eine medizinisch begleitete Gesprächsform in freier Natur. Das innovative Mental Health Format unterstützt Gäste dabei, mentale Stärke und innere Ruhe durch achtsame Bewegung, tiefe Entspannung und Reflexion zu fördern.</span></i></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Teneriffa, den 1. Oktober 2025.</strong> Mit dem neuen </span><a href="https://fxmayr.oceano.de/f-x-mayr-mental-balance/"><span>F. X. Mayr Programm „Mental Balance“</span></a><span> erweitert das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/oceano-hotel-health-spa-de/" target="_blank"><span><strong>OCÉANO Health Spa Hotel</strong></span></a><span> auf Teneriffa sein ganzheitliches Gesundheitskonzept um einen Fokus auf mentale Stärke und innere Stabilität. Das Programm kombiniert medizinisch fundierte Methoden mit achtsamkeitsbasierten Ansätzen und bietet unter anderem das Walk & Talk Coaching an – eine Gesprächsform, die Bewegung und mentale Reflexion in der Natur miteinander verbindet und von medizinischem Fachpersonal begleitet wird.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Walk & Talk – Achtsame Bewegung und tiefe Gespräche</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die „Walk & Talk“-Methode basiert auf einem Konzept aus der Psychotherapie: Bewegung im Gespräch erleichtert es vielen Menschen, sich zu öffnen, Gedanken zu sortieren und emotionale Themen anzusprechen. Im OCÉANO wird dieses Format nicht therapeutisch, sondern präventiv eingesetzt, als gesundheitsfördernde Maßnahme innerhalb der modernen F. X. Mayr Medizin.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„In unserem Refugium und medizinischen Center am Meer möchten wir unseren Gästen eine Umgebung bieten, in der nicht nur der Körper, sondern auch der Geist in Balance kommt“, heißt es seitens des OCÉANO F. X. Mayr Centers.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Ganzheitliches Programm für innere Stabilität</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das Programm „Mental Balance“ richtet sich an Menschen, die gezielt Stress abbauen, ihre Resilienz stärken und körperlich wie mental regenerieren möchten. Es verbindet die vier Säulen der F. X. Mayr Medizin – Schonung, Reinigung, Schulung und Substitution – mit begleitenden Maßnahmen wie Massagen, Yoga, Personal Training und Thalasso-Anwendungen. Ergänzt wird das Ganze durch das „Ocean Healing Sound“ Konzept im Thalassopool, das gezielt auf das vegetative Nervensystem wirkt. Das neue Coaching-Element wird je nach Programmdauer zwei bis viermal angeboten und ist exklusiv in „Mental Balance“ enthalten.</span></p><h3><span>Programmdetails </span><a href="https://fxmayr.oceano.de/f-x-mayr-mental-balance/"><span>„Mental Balance“</span></a></h3><p style="text-align:justify;"><i><span>10 / 14 / 21 Tage wählbar</span></i></p><ul><li data-list-item-id="e9b0d92f541f4776c4095902b69f86587"><p style="text-align:justify;"><span>Ärztliche Eingangsuntersuchung und Abschlussuntersuchung</span></p></li><li data-list-item-id="e64ce2c4690e36cdeb201b8cd14583682"><p style="text-align:justify;"><span>Laborscreening</span></p></li><li data-list-item-id="e0f182c0e4cf4633890436bb2b26c0c2c"><p style="text-align:justify;"><span>Ärztliche Bauchbehandlungen</span></p></li><li data-list-item-id="e4edd0c08b93dcf62ac3542a551be86d0"><p style="text-align:justify;"><span>Colonhydrotherapie</span></p></li><li data-list-item-id="e9b5547cac2df4ac98d1c2d02d5c578bd"><p style="text-align:justify;"><span>Walk & Talk Coaching</span></p></li><li data-list-item-id="edf916fbe0c4a9a329f8e4923c8c57062"><p style="text-align:justify;"><span>Relaxmassagen</span></p></li><li data-list-item-id="e84bdafefd6daab5b7a96afb96aabc20a"><p style="text-align:justify;"><span>Ocean Healing Sound</span></p></li><li data-list-item-id="e69442279be8436c6feb3f440da7b86d6"><p style="text-align:justify;"><span>Meerwasser-Wannenbad mit Hydromassage</span></p></li><li data-list-item-id="e402e7c2fdda4604bd7cfa7a68d05d7e8"><p style="text-align:justify;"><span>HRV-Messung (Herzraten-Variabilitätsmessung)</span></p></li><li data-list-item-id="ebe0ea0aee4f2f9fd1eaa175457fe5906"><p style="text-align:justify;"><span>Personal Training</span></p></li><li data-list-item-id="ec2120abefd88d8861f93ae8f5c1568fc"><p style="text-align:justify;"><span>Teilnahme am Yoga- und Entspannungsprogramm</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span><strong>Preise (exkl. Unterkunft):</strong></span></p><ul><li data-list-item-id="ef47f3ae79fa9000e6a7b0a40feb41076"><p style="text-align:justify;"><span>10 Tage: € 1.480,– / 14 Tage: € 2.240,– / 21 Tage: € 3.040,–</span></p></li></ul><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Gesundheit mit Weitblick im OCÉANO Health Spa Hotel</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das privat geführte&nbsp;OCÉANO Health Spa Hotel&nbsp;liegt inmitten der ursprünglichen Küstenlandschaft im Norden Teneriffas direkt am Atlantik. Hier treffen moderne Medizin, Naturheilkunde und Tiefenentspannung aufeinander. Das Haus bietet großzügige Räume, eine ruhige, naturnahe Atmosphäre und ein seit über zwei Jahrzehnten gewachsenes und immer wieder weiter entwickeltes Spa- und Therapieangebot.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im Mittelpunkt des medizinischen Angebots steht das F. X. Mayr Zentrum, das 1999 von Dr. Alfred Milz und Dr. K. Matthias Rolle gegründet wurde. Heute gilt es als eine der führenden Einrichtungen für moderne Mayr-Medizin in Europa. Die Programme zur Prävention, Regeneration und Entgiftung werden durch ein breites Spektrum ergänzender Anwendungen begleitet – darunter Physiotherapie mit ausgebildeten Therapeuten, Thalassotherapie, Shiatsu, Osteopathie, Ayurveda sowie ästhetische Kosmetik und ein umfangreiches Angebot an Bewegungs- und Entspannungsmethoden.</span></p><h3><span>Das OCÉANO Health Spa Hotel auf einen Blick</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Das&nbsp;OCÉANO Health Spa Hotel&nbsp;auf Teneriffa ist eines der führenden Häuser für ganzheitliche Regeneration am Meer. In privilegierter Lage direkt am Atlantik bietet es stilvolle und unter nachhaltigen Gesichtspunkten eingerichtete Zimmer, die alle über einen Balkon mit Meerblick verfügen. Zu den Annehmlichkeiten und Einrichtungen für die Gäste gehören das HEALTH SPA mit Saunalandschaft und Thalassopool, das Center of Healthy Motion mit modernem Fitnessbereich und Yogastudio, ein Meerwasser-Infinitypool mit Atlantikblick und Sonnenliegen im Garten, sowie gemütliche Ruhebereiche im Inneren des Hotels und auf dem Hoteldach mit Panoramablick. Die Küche fußt auf regionalen Zutaten, die teilweise aus der direkten Umgebung stammen. Gekocht wird in kanarischer Tradition mit Fokus auf Gesundheit und Leichtigkeit. Fastengäste speisen in einem eigenen Restaurant ebenfalls mit Blick in den Garten und auf den Atlantik.</span></p><p style="text-align:justify;"><i><span>Weitere Informationen finden Sie unter: </span></i><a href="https://oceano.de/"><i><span>https://oceano.de/</span></i></a><i><span> sowie </span></i><a class="ck-anchor" id="https://fxmayr.oceano.de/" name="https://fxmayr.oceano.de/" href="https://fxmayr.oceano.de/"><i><span>https://fxmayr.oceano.de/</span></i></a></p><p>___________________________________</p><p><span><strong>Disclaimer:</strong> Das Walk & Talk Coaching im Rahmen des „Mental Balance“ Programms versteht sich als unterstützendes Angebot zur Stärkung des mentalen Wohlbefindens der Gäste. Es ersetzt keine Psychotherapie.</span></p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Das Walk &amp; Talk Coaching schafft Raum für Selbstreflexion, unterstützt das seelische Gleichgewicht und fügt sich nahtlos in die Philosophie der F. X. Mayr Medizin ein.</i>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,OCEANO Health Spa Hotel,mental balance]]></category>
            <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Green Pearls® begrüßt das SANDglow an der Nordsee und feiert 10 Jahre Partnerschaft mit dem SANDnature an der Ostsee</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/green-pearls-begruesst-das-sandglow-an-der-nordsee-und-feiert-10-jahre-partnerschaft-mit-dem-sandnature-an-der-ostsee/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/green-pearls-begruesst-das-sandglow-an-der-nordsee-und-feiert-10-jahre-partnerschaft-mit-dem-sandnature-an-der-ostsee/</guid><pp:caseid>724420</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><strong><u>Pressemitteilung</u></strong></p><p style="text-align:center;"><span><strong>Darmstadt, 15. Oktober 2025</strong></span><i><span> | Green Pearls® freut sich über Zuwachs in seinem Netzwerk nachhaltiger Hotels: Mit dem frisch relaunchten SANDglow in Husum an der Nordsee gehört ab sofort auch das zweite Hotel der norddeutschen SANDcollection zu den Green Pearls® Partnern. Gleichzeitig blickt die Kommunikationsagentur für nachhaltige Unterkünfte weltweit auf zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Schwesterhotel SANDnature in Timmendorfer Strand an der Ostsee zurück.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>SANDglow: Stylisches Boutiquehotel an der Nordsee ist neu im Green Pearls®Netzwerk</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Mit dem </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-glow-nachhaltiges-hotel-husum/" target="_blank"><span><strong>SANDglow</strong></span></a><span> in Husum eröffnet die kleine, norddeutsche Hotelgruppe SANDcollection ein Boutiquehotel an der Nordsee, das Nachhaltigkeit, Design und Lifestyle miteinander verbindet. Das ehemaligen THOMAS Hotel bringt als SANDglow nun frische Impulse nach Husum, während die Inhaberfamilie wie gewohnt regionale Verbundenheit verkörpert. Als neuester Partner im Green Pearls® Netzwerk setzt das Haus zudem ein klares Zeichen für bewusste und nachhaltige Gastfreundschaft an der Nordsee.</span></p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><h3>Die Highlights im Boutiquehotel SANDglow:</h3><ul><li data-list-item-id="eacc069840e53df3864dd223438d64010"><span>Nachhaltige Konzepte in Design und Betrieb</span></li><li data-list-item-id="e3c3a2c6de3ecf4be2ff24651c8c5c44d"><span>Adults-only Hotel (ab 16 Jahren) für absolute Erholung im Nordseeurlaub</span></li><li data-list-item-id="e437234ca3987ea000ca5519bc49bcfe6"><span>56 individuell gestaltete Zimmer, regionales Frühstück, Bar und SANDglow Feel Well SPA</span></li></ul><h2 style="text-align:center;"><span><strong>SANDnature: Lifestylehotel mit natürlich-skandinavischem Design und seit zehn Jahren Green Pearls® Partner</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Bereits seit 2015 gehört das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-nature-lifestylehotel-ostsee/" target="_blank"><span><strong>SANDnature</strong></span></a><span> in Timmendorfer Strand an der deutschen Ostseeküste zum Green Pearls® Eco-Netzwerk. Mit seinem Fokus auf natürliche Materialien, erneuerbare Energien und regionale Verbundenheit zählt es zu den Pionieren für nachhaltiges Reisen an der Ostsee. Mit seiner zehnjährigen Zugehörigkeit zum Green Pearls® Netzwerk bekräftigt das Adults-only Hotel seine Rolle als nachhaltiger Vorreiter und Vertreter eines modernen, bewussten Lifestyles.</span></p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><h3>Die Highlights im Lifestylehotel SANDnature:</h3><ul><li data-list-item-id="e4ae17c2adb7921fe5b6579ca3f34fdb8"><span>Ehrliche, nachhaltige Philosophie von Anfang an</span></li><li data-list-item-id="e9315ac8259fd2bb7d6563f8d5d8d647d"><span>75 Zimmer und Suiten gestaltet mit Naturmaterialien und recycelten Rohstoffen</span></li><li data-list-item-id="e32f6c3bdd69901d1e51c0d5403f312ed"><span>Starke Verbindung zur Region und bewusste Verbindung zur Community</span></li></ul><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Nachhaltiger Lifestyle als verbindendes Element der SANDcollection</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/2cc4196b-e3af-4818-9dd6-f2c8b6255f70/1920_-5ii1613sandteam---highres.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Beide Häuser, sowohl das SANDglow als auch das SANDnature gehören zur SANDcollection, einer kleinen, norddeutschen Gruppe von Lifestylehotels, die für einen achtsamen Umgang mit der Natur, regionale Verbundenheit und zeitgemäßes Design steht. D</span>ie SANDcollection wird von der Familie <span>Muller</span> geführt: Marion und Lambertus Muller gemeinsam mit ihren Kindern Juliette und Tim. Sie prägen die Philosophie der Häuser durch ein klares und persönliches Bekenntnis zu Nachhaltigkeit, herzlicher Gastfreundschaft und regionaler Verantwortung. <span>Mit der SANDcollection haben sie ein herausragendes Beispiel dafür geschaffen, wie sich Nachhaltigkeit, Design und Lifestyle ergänzen, ohne dass die Gäste an Komfort einsparen müssen.</span></p><p>_____________________________________</p><h2><span>Über Green Pearls®</span></h2><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.greenpearls.com/de/netzwerk-und-kommunikation/" target="_blank"><span><strong>Green Pearls®</strong></span></a><span>&nbsp;</span>vernetzt und positioniert nachhaltige Unterkünfte, Destinationen und Unternehmen weltweit – als Informationsplattform, spezialisierte Kommunikationsagentur und Netzwerk<span>. Jeder Partner verpflichtet sich zu transparenten und überprüfbaren Maßnahmen in den Bereichen Umwelt, soziale Verantwortung und Wirtschaft. Ziel ist es, Reisenden authentische, glaubwürdige und echte nachhaltige Alternativen aufzuzeigen.</span></p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Wir sind sehr stolz, die langjährige Partnerschaft mit dem SANDnature zu feiern und mit dem SANDglow ein weiteres, inspirierendes Haus in unserem Netzwerk willkommen zu heißen. Beide Hotels zeigen eindrücklich, dass Nachhaltigkeit und Lifestyle Hand in Hand gehen können.</i><strong>Stefany Seipp, Geschäftsführerin von Green Pearls® Unique Places</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,SANDcollection,SANDglow,Nordsee,Ostsee,SANDnature]]></category>
            <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 11:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Green Bleisure Travel: Wenn Business und Freizeit verschmelzen</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/green-bleisure-travel-wenn-business-und-freizeit-verschmelzen/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/green-bleisure-travel-wenn-business-und-freizeit-verschmelzen/</guid><pp:caseid>722579</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Unter „Bleisure“ versteht man die gelungene Verbindung von Arbeit und Freizeit, ein Konzept, das sich in der modernen Welt der Dienstreisen etabliert hat und zunehmend zum integralen Bestandteil beruflicher Reisen wird. Ob einfach nur ein paar Tage länger bleiben, Kultur und Landschaft entdecken oder gemeinsam kreative Impulse sammeln: Immer mehr Berufstätige nutzen Geschäftsreisen bewusst auch für erholsame Momente.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Individuelle Gestaltung von Business Trips</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Der Deutsche Reiseverband (DRV) berichtet, dass rund zwei Drittel der Geschäftsreisenden ihre Dienstreisen heute bewusst nach individuellen Bedürfnissen gestalten, etwa indem sie Aufenthalte verlängern oder Freizeitaktivitäten einbinden. Wer Bleisure Travel nutzen kann, tut dies in der Regel auch: Im vergangenen Jahr nahmen 83 % der Befragten entsprechende Angebote in Anspruch. 58 % möchten auf Business Trips künftig Arbeit und Freizeit kombinieren.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Motivation für Bleisure Travel unterscheidet sich je nach Altersgruppe und Situation. Für 44 % derjenigen, die Geschäftsreisen bereits mit Freizeit kombiniert haben, ist ein attraktives Reiseziel ausschlaggebend. Strand, Sehenswürdigkeiten oder kulturelle Angebote stehen hier im Vordergrund. Weitere Gründe sind der zeitliche Spielraum (40 %), also das Fehlen dringender beruflicher Aufgaben nach der Geschäftsreise, sowie das Bedürfnis nach Erholung (34 %).</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Warum Bleisure Travel immer beliebter wird</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Flexibles Arbeiten, Homeoffice und Remote Work haben gezeigt, dass Produktivität nicht an einen festen Arbeitsplatz gebunden ist. Im Gegenteil können solche Modelle die Produktivität sogar steigern. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit werden durchlässiger, und die Nachfrage nach ausgewogenen Reiseformen steigt. Bleisure ermöglicht es Mitarbeitenden, kleine Auszeiten ohne zusätzlichen Reiseaufwand einzubauen. Unternehmen fördern zunehmend solche Angebote, um als attraktive Arbeitgeber zu gelten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Oft werden Bleisure und Workation verwechselt, doch die Konzepte unterscheiden sich: Workation steht für längere Aufenthalte, an denen gearbeitet wird, während Bleisure klassische Geschäftsreisen um Freizeitaktivitäten ergänzt.</span></p><h3>Gesteigerte Nachfrage in Hotels und Unterkünften</h3><p style="text-align:justify;"><span>Viele Hotels und Unterkünfte reagieren auf diese Entwicklung mit speziellen Bleisure- und Workation-Konzepten. Laut dem Magazin Bleisure Traveller erwarten zwei Drittel der befragten Unterkünfte, die bereits Erfahrungen mit Workation gesammelt haben, eine steigende Nachfrage. Bereits 37 % berichten von einer leichten bis deutlichen Zunahme entsprechender Buchungen, während 66 % davon ausgehen, dass Workation in den kommenden Jahren noch stärker nachgefragt wird (Quellen: Meetingspotlight, Bleisure Traveller 2024).</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Entscheidende Voraussetzungen für die Beherbergung bzw. Ansprache von Geschäftsreisenden sind stabile Internetverbindungen, ruhige Arbeitsplätze, moderne Konferenztechnik und flexible Aufenthaltsverlängerungen. Ergänzende Freizeitangebote wie Natur oder Wellness runden das Erlebnis ab. Immer mehr werden auch umweltfreundliche Mobilität (E-Ladesäulen und Bahnanbindung), regionale Küche und weitere nachhaltige Angebote nachgefragt – gerade </span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/csrd-und-deren-doppelte-bedeutung-fuer-nachhaltige-mice--und-businesshotels-weltweit/" target="_blank"><span>im Anbetracht der Corporate Sustainability Reporting Directive der EU</span></a><span>, die von Unternehmen ab einer bestimmten Größe ein Nachhaltigkeitsreporting verlangt.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>So denken Green Pearls® Hotels Green Bleisure Travel neu</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die steigende Nachfrage nach Bleisure-Angeboten zeigt sich auch innerhalb des Green Pearls® Netzwerks. Ruhe und Natur, moderne Arbeitsbereiche oder maßgeschneiderte Workation-Pakete – jedes Haus interpretiert die Verbindung von Geschäftsreise und Freizeit auf seine eigene Weise. In den folgenden Hotels wird deutlich, wie Produktivität, Regeneration und Erlebnisse harmonisch miteinander verschmelzen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/9e45e73d-bf10-485f-9ceb-4baa91124746/1920_nachhaltiges-wellnesshotel-klosterhof-ruheecken-im-neuen-spa.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.klosterhof.de/" target="_blank"><span><strong>Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa</strong></span></a><span>, in Bayerisch Gmain bei Bad Reichenhall verzeichnet eine deutlich wachsende Nachfrage nach Bleisure-Angeboten. Besonders gefragt sind </span><a href="https://www.klosterhof.de/de/tagungshotel-bad-reichenhall" target="_blank"><span>Seminar- und Tagungspakete</span></a><span>, die Arbeit mit Gesundheits- und Medical-Leistungen verbinden. Geschäftsreisende nutzen die Gelegenheit, berufliche Termine mit individuell buchbaren Check-ups, therapeutischen Anwendungen oder Spa-Programmen zu kombinieren.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/6a01ed2e-a504-4927-a39e-957d2caa6526/1920_werbefotos-okelmann-s-173.jpg?71742"><p style="text-align:justify;"><span>In Warpe, zwischen Hannover und Bremen, setzt das </span><a href="https://okelmanns.de/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Okelmann’s</strong></span></a><span> auf Ruhe, Natur und Achtsamkeit als Grundlage für erfolgreiche Meetings. Businessgäste können hier Tagungen mit Yoga, Klangentspannung und regionaler Bio-Kulinarik kombinieren. Im Rahmen spezieller Workation-Pakete verbinden Businessgäste bei längeren Aufenthalte konzentriertes Arbeiten mit bewusster Entschleunigung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/446cb1ac-d4dc-4d1b-a718-71a7f6d4e04d/1920_nachhaltiges-restaurant-im-hotel-sturm-rhoen-interior.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Mit einem speziell entwickelten </span><a href="https://www.hotel-sturm.com/buchen/biohotelsturm/packages/59821?lang=de" target="_blank"><span>Bleisure-Package</span></a><span> antwortet das </span><a href="https://www.hotel-sturm.com/" target="_blank"><span><strong>STURM</strong></span></a><span> in der Rhön auf die wachsende Nachfrage von Geschäftsreisenden, die Berufliches mit Auszeiten kombinieren möchten. Ruhige Arbeitsbereiche, schnelles WLAN und Bio-Verpflegung schaffen die Basis für fokussierte Meetings. Danach lädt die Natur direkt vor der Tür zum Durchatmen ein, sei es beim Waldbaden, im weitläufigen Hotelgarten oder bei einer Auszeit im Rhön Spa.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/683ec6b6-8163-4118-8bbb-643f988ed4c7/1920_nachhaltiges-boutiquehotel-sandglow-husum-suite-mit-balkon.jpg?10000"><p>Im <a href="https://sandglow.de/" target="_blank"><strong>SANDglow</strong></a> in Husum finden Geschäftsreisende ideale Bedingungen, um Arbeit und Auszeit harmonisch zu verbinden. Das Adults-Only Hotel liegt nur wenige Schritte vom Hafen entfernt und bietet ruhige Zimmer mit Balkon für konzentriertes Arbeiten und erholsame Pausen. Nach Meetings oder digitalen Terminen lädt der kleine Spa-Bereich mit Sauna und Dampfbad zur Entspannung ein. Für Ausgleich sorgen Spaziergänge entlang der Nordsee oder Radtouren mit den hoteleigenen (E-)Bikes. Ein regionales Frühstück mit veganen und glutenfreien Optionen rundet den Aufenthalt ab – perfekt für alle, die Business und Freizeit nachhaltig kombinieren möchten.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/3015d786-cc29-49f2-a1d3-2b42ade52da8/1920_blogger_pascalklein_.jpg?73920"><p style="text-align:justify;"><span>Im Allgäu eröffnet das </span><a href="https://www.hotelruebezahl.de/?utm_source=greenpearls&utm_medium=paidother&utm_campaign=2025_de_greenpearls" target="_blank"><span><strong>Hotel Das Rübezahl</strong></span></a><span> neue Perspektiven für Tagungen. Mit dem Programm „Gipfeltreffen“ werden Meetings auf die Edelsberghütte verlegt, ein Ortswechsel, der kreative Ideen freisetzt und Teamgeist stärkt. Ergänzt wird das Angebot durch gemeinsame Aktivitäten wie Wanderungen, Kochkurse oder Hüttenabende. Yoga- und Meditationssessions sorgen für Balance zwischen Arbeit und bewusster Entspannung. Für alle, die länger bleiben möchten, bietet Das Rübezahl zudem Workation-Optionen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/0b2caa29-05d5-4727-b64b-bdd2a76c3c83/1920_gut-sonnenhausen-tagungsraume-1.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Nur eine kurze Fahrt von München entfernt geht das Hotel<strong> </strong></span><a href="https://www.sonnenhausen.de/" target="_blank"><span><strong>Gut Sonnenhausen</strong></span></a><span> neue Wege und verbindet Business mit Familienleben. Mit dem Programm </span><a href="https://www.sonnenhausen.de/ferien-family-workation" target="_blank"><span>Family Workation</span></a><span> reagiert das Haus auf den steigenden Bedarf, auch Partner*innen und Kinder einzubeziehen. Während ein Elternteil konzentriert in einem ruhigen Raum arbeiten oder an Meetings teilnehmen kann, bietet das Gut genügend Raum und Aktivitäten für die Familie, vom weitläufigen bis hin zu Erlebnissen in der Natur. Das Konzept steht noch am Anfang: Weitere Angebote, die Arbeit, Erholung und Familienzeit kombinieren, befinden sich bereits in Planung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/567a25e7-044d-4cf0-9fed-3f00a5b1bd0f/1920_circular-living-schwarzwald-panorama-freigeist4.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://schwarzwald-panorama.com/start/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> können Gäste Arbeit und Urlaub nahtlos verbinden. Das Hotel bietet genügend Raum für längere Aufenthalte, ruhige Zimmer und Suiten mit Arbeitsplätzen sowie schnellem Internet. Zwischen den Arbeitseinheiten laden Outdoor-Aktivitäten oder Workshops im Grünen dazu ein, Kreativität und Teamgeist zu fördern. Individuelle Wellness-Angebote wie Yoga, Meditation, Spa-Treatments oder Waldspaziergänge sorgen für Ausgleich und Entspannung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/b74c7bc2-7641-4a8b-9eca-e4bc5bcce513/1920_workation-im-olm-60x40cm-300dpi-c-hannes-niederkofler-hq-1981.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Auch das </span><a href="https://www.olm.it/ " target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> verzeichnet einen Anstieg an Bleisure-Aufenthalten. Gäste kombinieren hier Geschäftsreisen bewusst mit Auszeit und Naturerlebnis. Die Eco ApartSuiten bieten zum Teil abtrennbare Studios mit optimierten Arbeitsbereichen, bequemen Stühlen und Tageslicht. Alle Suiten verfügen zudem über vollausgestattete Küchen sowie teilweise über Privat-Saunen für die Erholung direkt nach Feierabend. Dafür sorgt auch die Möglichkeit, das WLAN im Zimmer gezielt zu dimmen oder bewusst abzuschalten. Der Eco-Spa mit Panorama-Sauna, Dampfbad und Indoor- sowie Outdoor-Pools rundet das Angebot ab.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_4rivers-tatai-cambodia-eco-resort-593206.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Bleisure Travel schließt durchaus auch internationale Reiseziele ein. Im </span><a href="https://canvasandorchids.com/" target="_blank"><span><strong>Canvas & Orchids Retreat</strong></span></a><span> in Kambodscha bieten schwimmenden Zelte ruhige Arbeitsplätze mit zuverlässigem WLAN, während die Lounge-Bereiche zusätzlichen Raum für konzentriertes Arbeiten schaffen. Viele Gäste verlängern ihre Geschäftsreisen um einige Tage für Entspannung am Fluss und gleichen Online-Meetings mit Bootstouren oder Spaziergängen im Regenwald aus. Flexible Zeitpläne und Rückzugsbereiche unterstützen Produktivität und Erholung gleichermaßen.</span></p><h3>Es muss kein spezielles Angebot sein</h3><p style="text-align:justify;"><span>Selbst ohne spezielle Bleisure-Travel-Pakete erfüllen viele Häuser der Green Pearls® die Voraussetzungen, um Arbeit und Auszeit zu verbinden. Im </span><a href="https://www.hotel-outside.com/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span> finden Reisende Rückzugsorte: ruhige Ecken in der Lobby, der Garten und andere stille Zonen laden dazu ein, Arbeitspausen bewusst zu gestalten. Gutes Internet sorgt dafür, dass Arbeiten problemlos möglich ist. Das </span><a href="https://www.my-arbor.com/de/" target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span> in Südtirol besticht durch seine ruhige Lage am Waldrand, helle, großzügige Zimmer und durchdachte Arbeitsbereiche. Nach dem Arbeitstag laden Wellness, Naturerlebnisse und regionale Kulinarik dazu ein, neue Energie zu schöpfen und kreative Impulse zu gewinnen.&nbsp;</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ebenfalls ideal für Bleisure-Aufenthalte ist das </span><a href="https://www.gerbehof.de/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> im Hinterland des Bodensees, eingebettet in Wälder, Wiesen und Obstplantagen. Das Biohotel mit großzügigem Spa-Bereich bietet vielfältige Möglichkeiten zur Regeneration nach dem Business-Teil, von der Blockhaussauna über die Solegrotte aus Himalaya-Salzsteinen bis hin zum entspannenden Bachlauf mit Natursteinen. Wer dagegen modernes, städtisches Flair sucht, ist im </span><a href="https://green-city-hotel-vauban.de/" target="_blank"><span><strong>Green City Hotel Vauban</strong></span></a><span> in Freiburg richtig. Das nachhaltige und inklusive Stadthotel liegt nur wenige Tram-Minuten sowohl von der Messe Freiburg als auch der Altstadt entfernt und lässt Gäste so Business nahtlos mit einem Städtetrip verbinden.&nbsp;</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Work, Life & Green: Die neue Dimension der Geschäftsreise</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Nachhaltigkeit gewinnt auch bei Geschäftsreisen zunehmend an Bedeutung: 27 % der deutschen Geschäftsreisenden würden eine Reise aufgrund fehlender nachhaltiger Optionen ablehnen (SAP-Concur-Studie). Bleisure-Travel bietet hier eine Chance: Mitarbeitende verlängern bestehende Geschäftsreisen um private Aufenthalte, vermeiden zusätzliche An- und Abreisen und verbessern so nicht nur ihre Work-Life-Balance, sondern auch ihre Umweltbilanz.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Green Pearls® Unterkünfte unterstützen diesen Ansatz durch E-Ladestationen, Fahrradverleih, gute ÖPNV-Anbindung, regionale Bio-Küche sowie ressourcenschonende Architektur, faire Arbeitsbedingungen und Programme, die ökologische Verantwortung greifbar machen. Gleichzeitig bieten sie intelligent ausgestattete Tagungsräume, flexible Arbeitsbereiche und individuelle Angebote, die Produktivität, Kreativität und Erholung gleichermaßen fördern.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Bleisure Travel ist Ausdruck eines veränderten Verständnisses von Arbeit, Mobilität und Erholung. Vor allem zeigt es: Die Zukunft der Geschäftsreise ist hybrid, erlebnisorientiert und nachhaltig.</span></p><p style="text-align:center;"><span>_____________________________</span></p><p style="text-align:center;"><i><span>Gerne stellen wir Ihnen weiterführende Informationen und hochwertiges Bildmaterial zur Verfügung, vermitteln Interview-Anfragen sowie Anfragen für Pressereisen. Wenden Sie sich dafür bitte an press@greenpearls.com</span></i></p><p><span><strong>Unsere Quellen</strong></span></p><ul><li data-list-item-id="e9c1cca4fa6c9f81aec6c39662ce1807f"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.drv.de/newsroom/detail/zwei-von-drei-geschaeftsreisenden-gestalten-dienstreisen-nach-individuellen-beduerfnissen.html" target="_blank"><span>DRV Studie</span></a></p><ul><li data-list-item-id="ebaa759ccecb60288d71a60321b8f554b"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.presseportal.de/pm/106972/5600922" target="_blank"><span>Pressemitteilung zur Studie</span></a></p></li></ul></li><li data-list-item-id="edea4b6855f8b6677f5cba8c5fc2665f7"><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.meetingspotlight.com/research/stats-28-rise-extended-stopovers-among-us-travelers-2019" target="_blank"><span>Meetingspotlight Studie 2023</span></a></p></li><li data-list-item-id="e1c7c10539046a3df8bd481ac43d993c9"><p style="text-align:justify;"><a href="https://bleisuretraveller.com/was-bietet-der-workation-markt/" target="_blank"><span>Bleisure Traveller 2024</span></a></p></li><li data-list-item-id="ea9d50c41a9c6f5c684f3aed01f83feb9"><p style="text-align:justify;"><a href="https://news.sap.com/germany/2024/07/concur-studie-herausforderungen-geschaeftsreisen" target="_blank">SAP-Concur-Studie 2024</a></p></li></ul>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Workation,bleisure travel,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa,Okelmann&#039;s,Canvas &amp; Orchids Retreat,Hotel Das Ruebezahl,Naturhotel Outside,Naturresort Gerbehof,Hotel My Arbor,Schwarzwald Panorama,Gut Sonnenhausen,SANDglow,STURM,OLM Nature Escape,Green City Hotel Vauban]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Slow Travel erleben – Das nachhaltige Hotel My Arbor als Sehnsuchtsort der Langsamkeit</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/slow-travel-erleben-das-nachhaltige-hotel-my-arbor-als-sehnsuchtsort-der-langsamkeit/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/slow-travel-erleben-das-nachhaltige-hotel-my-arbor-als-sehnsuchtsort-der-langsamkeit/</guid><pp:caseid>720666</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Ob in der Ernährung, im Reisen oder im Alltag, die „Slow“-Bewegung hat weltweit Anhänger gefunden. Ihr Symbol, die Schnecke, Sinnbild der Gelassenheit, wurde daher nicht zufällig zum Logo der Slow-Food-Bewegung, die als Mutter der weltweiten Slow-Initiativen gilt. Sie verkörpert eine Haltung, die Qualität über Geschwindigkeit stellt, den Genuss des Augenblicks feiert und bewusst einen Gegenpol zum hektischen Alltag setzt.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Ein Gegenentwurf zum Massentourismus</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Während Slow Food vor mehr als dreißig Jahren das Essen revolutionierte, erfasst das Prinzip der bewussten Langsamkeit heute eine weitere Genussbranche: den Tourismus. „Slow Travel“ lautet der Gegenentwurf zum schnellen Abhaken von Sehenswürdigkeiten, zu Pauschalreisen im Eiltempo und zu Urlauben, die so durchgetaktet sind, dass man sich danach erst recht erholungsbedürftig fühlt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Langsames Reisen steht für eine Rückbesinnung auf das Wesentliche. Für Momente der Stille, für Begegnungen auf Augenhöhe, für Naturerlebnisse, die nicht in Sekunden geknipst, sondern in der Erinnerung verankert bleiben. Nicht Action und Adrenalin, sondern Klarheit, Achtsamkeit und Fokussierung bilden den Kern der Slow-Travel-Philosophie. Es bedeutet, die Kunst der Zeitverschwendung wieder zu lernen und darin Inspiration, innere Ruhe und neue Motivation zu finden. Slow Travel ist ein Reisetrend konträr und gleichzeitig so passend zu unserer Zeit, die von Komplexität, Geschwindigkeit und ständiger Erreichbarkeit geprägt ist.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Ein Ort im Rhythmus der Bäume</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Ein Hotel, das die Philosophie der Gelassenheit und Langsamkeit konsequent lebt, ist das nachhaltige Adults-Only Hotel&nbsp;</span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor/" target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span>&nbsp;bei Brixen in Südtirol. Schon das Gebäude ist ein Manifest: auf Stelzen gebaut, mitten in den Baumwipfeln, wirkt es, als schwebe es über dem Tal. Architektur und Natur treten in einen Dialog, der signalisiert: Hier beginnt eine andere Zeit. My Arbor ist ein Ort, an dem die Uhren anders ticken. Oder besser: Sie ticken gar nicht. Frühstück gibt es bis weit in die Mittagsstunden. Der Infinitypool lädt auch nach Sonnenuntergang zum Schwimmen ein. Und von der eigenen Terrasse reicht der Blick bis tief in die Dolomiten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Besonders deutlich wird die absolute Hingabe zum individuellen Rhythmus im Selbstverständnis des Hauses. „Unser Ziel ist es, dass unsere Gäste bei uns einen neuen Zugang zu Langsamkeit finden, sei es durch einen Spaziergang im Wald, durch achtsames Essen, durch ein bewusstes Wellnessritual oder einfach durch das Nichtstun mit Blick auf die Berge“, sagt Alexandra Huber, die gemeinsam mit ihrer Familie das Hotel führt. Sie bringt auf den Punkt, was Gäste hier erfahren sollen:</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Entscheidung, für die Ausrichtung als Adults-Only Hotel, erscheint vor dem Hintergrund dieser Aussage nur konsequent. Wer hierherkommt, sucht Stille, Erholung und Muße. Ohne Ablenkung und Familienprogramm entsteht Raum für ungestörte Gespräche, tiefe Entspannung und ein Umfeld, in dem man sich auf ein langsameres Tempo vollständig einlassen kann.</span></p><h3><span>Kulinarik im Rhythmus der Jahreszeiten</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Das Genießen beginnt im My Arbor am Frühstückstisch. Ob frisches Brot, hausgemachte Marmeladen, Käse und Speck aus der Region oder leichte saisonale Gerichte, das Buffet ist ein Plädoyer für Genuss ohne Hektik.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Am Abend verwandelt sich das Restaurant in eine Bühne für die Philosophie von Slow Food. Regionale Produkte, kurze Transportwege und achtsame Verarbeitung bilden die Grundlage eines mehrgängigen Dinners. Wer sich darauf einlässt, erlebt Südtirol auf dem Teller, von aromatischen Kräutern bis zu den Weinen. Kulinarik ist hier kein Beiwerk, sondern integraler Bestandteil des Reiseerlebnisses.</span></p><h3><span>Spa Arboris: Rituale des Waldes</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Ein weiteres Herzstück des Hauses ist der 2.500 Quadratmeter große Spa Arboris. Im „Spa des Baumes“ kann man Wurzeln schlagen, Stabilität spüren und Kraft schöpfen, den schnellen Takt des Lebens hinter sich lassen und den eigenen Rhythmus wiederfinden. Die Philosophie dahinter klingt erdverbunden: Wie ein Baum wächst man mit jedem Erlebnis, sammelt neue Energie für Körper und Geist und erlebt Entschleunigung auf allen Ebenen.&nbsp;</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Jede Pflanze und jeder Baum eröffnet dabei ein eigenes Wirkungsfeld:</strong></span></p><ul><li style="text-align:justify;"><span>Aloe Vera unterstützt die Zellregeneration, spendet Feuchtigkeit und wirkt entgiftend</span></li><li style="text-align:justify;"><span>Die Lärche klärt Körper, Geist und Seele und hilft, loszulassen</span></li><li style="text-align:justify;"><span>Die Zirbe senkt Puls und Atem, schenkt tiefe Ruhe und Erholung</span></li><li style="text-align:justify;"><span>Die Latsche weckt Energie, Vitalität und Lebensfreude</span></li><li style="text-align:justify;"><span>Fie Fichte vermittelt Verwurzelung, Stabilität und Freude an Bewegung.</span></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Massagen, Duftessenzen und Anwendungen abgestimmt auf die aktuellen Bedürfnisse der Gäste, machen genau diese Kraft des Waldes unmittelbar spürbar.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Darüber hinaus finden&nbsp;Gäste fünf verschiedene Saunen, ein 18 mal 6 Meter großen Innenpool, einen Außenpoil, Ruheoasen mit Blick in die Natur und zahlreiche Rückzugsorte&nbsp;im&nbsp;Spa&nbsp;Arboris. Ergänzt wird das Angebot durch ein breites Spektrum an Yoga, Pilates&nbsp;sowie Atemmeditationen oder progressive Muskelentspannung.&nbsp;Wer Achtsamkeit ganzheitlich erleben möchte, nimmt am Waldbaden teil, wo Bäume nicht nur Kulisse, sondern therapeutische Begleiter sind.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ein besonders intensives Erlebnis bietet auch das Signature Treatment „My Time“. Draußen in der Natur beginnt das Ritual mit einer 50-minütigen Auftanken-Massage, die sanft aktiviert und entspannt. Danach lädt ein wohliges Nest zum Ausruhen ein, eingehüllt in Wärme und mit Blick auf die Landschaft, während ein hausgemachtes Sorbet den Moment sinnlich abrundet.</span></p><h3><span>Die Natur als Reisegefährte</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Slow Travel ist immer auch die bewusste Begegnung mit der Natur. Auf der Plose, wo das My Arbor liegt, eröffnet sich eine Landschaft, die zu jeder Jahreszeit auf eigene Weise fasziniert. Im Sommer begleiten Guides die Gäste auf Sonnenaufgangstouren, wenn das erste Licht die Dolomiten rosa färbt. Kräuterwanderungen lassen die alpine Pflanzenwelt mit allen Sinnen erfahrbar werden. Wer es spielerisch mag, probiert Mountaincarts auf den Abfahrten oder erkundet das Tal mit dem Rad. Im Winter hüllt sich die Umgebung in ein stilles Weiß. Ski- und Rodelpisten liegen direkt vor der Tür, doch ebenso reizvoll ist der langsame Schritt durch verschneite Wälder oder eine geführte Schneeschuhwanderung. Auch hier gilt: Das Team des My Arbor macht Angebote, aber keine Vorgaben – alles darf, nichts muss.</span></p><h3 style="text-align:center;"><i><span>Zeit für sich – Zeit füreinander</span></i></h3><p style="text-align:center;"><i><span>Besondere Arrangements greifen die Sehnsucht nach Entschleunigung gezielt auf. <strong>"Time for Us"</strong> etwa lädt Paare ein, den Alltag hinter sich zu lassen und Momente der Zweisamkeit neu zu entdecken, bei einem Dinner zu zweit, bei einer Paarmassage oder einfach auf einem Spaziergang durch den Wald.</span></i></p><p style="text-align:center;"><a href="https://www.my-arbor.com/de/hotel-brixen/angebote/detail/time-for-us-2/" target="_blank"><i><span>Zum „Time for Us“ Angebot</span></i></a></p><p style="text-align:center;"><i><span>Für alle, die einen noch intensiveren Zugang zu sich selbst suchen, wurde die&nbsp;<strong>„My Tree Therapy“</strong>&nbsp;entwickelt. Sie kombiniert Rituale des Spa Arboris‘, meditative Waldmomente und individuell abgestimmte Anwendungen. Ziel ist nicht nur Entspannung, sondern eine neue Klarheit, die über den Aufenthalt hinauswirkt.</span></i></p><p style="text-align:center;"><a href="https://www.my-arbor.com/de/hotel-brixen/angebote/detail/my-tree-therapy/" target="_blank"><i><span>Zum Angebot „My Tree Therapy”</span></i></a></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>My Arbor ist Haltung</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Am Ende ist das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor/" target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span> mehr als ein Hotel. Es ist ein Statement für eine Reiseform, die nicht nach „mehr“ strebt, sondern nach „besser“. Es ist ein Ort, der nicht Ablenkung bietet, sondern Konzentration auf das Wesentliche, auf die Natur und auf den Moment. Mit der Einladung zur Langsamkeit setzt das My Arbor ein bewusstes Gegengewicht zu straffen Kalendern und durchgetakteten Tagesabläufen. Es schenkt Gästen die Freiheit, langsamer zu leben – und darin vielleicht den größten Luxus unserer Zeit zu entdecken.</span></p><p style="text-align:center;"><span>_____________________________</span></p><p style="text-align:center;"><i><span>Gerne stellen wir Ihnen weiterführende Informationen und hochwertiges Bildmaterial zur Verfügung. Wenden Sie sich dafür bitte an press@greenpearls.com</span></i></p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>My Arbor ist ein Ort, an dem der hektische Takt des Alltags in den Hintergrund tritt und das Hier und Jetzt spürbar wird.</i><strong>Alexandra Huber, My Arbor</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Hotel My Arbor,slow travel,Adults-Only,Nachhaltige Wellnesshotels,Wellness]]></category>
            <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Vom Müssen zum Sein – So trifft das Hotel Weihrerhof den Nerv der Zeit</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/vom-muessen-zum-sein-so-trifft-das-hotel-weihrerhof-den-nerv-der-zeit/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/vom-muessen-zum-sein-so-trifft-das-hotel-weihrerhof-den-nerv-der-zeit/</guid><pp:caseid>719292</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Immer mehr Reisende suchen im Urlaub nicht das große Spektakel, sondern Ruhe, Natur und Authentizität. Statt Dauerprogramm und WLAN-Hotspots sind Orte gefragt, die Entschleunigung ermöglichen und eine Haltung, die nicht auf Trendwellen reitet, sondern ehrlich und tief verwurzelt ist. Das </span></i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><i><span>Hotel Weihrerhof</span></i></a><i><span> am Wolfsgrubener See in Südtirol zeigt, wie sich dieser Wunsch in konkrete Erlebnisse übersetzen lässt, mit Digital Detox, Naturprojekten und stillen Kraftplätzen.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Reisen im Wandel – von FOMO zu JOMO</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Noch vor wenigen Jahren war Urlaub für viele ein Wettlauf gegen die Zeit: Möglichst viele Sehenswürdigkeiten abhaken, Erlebnisse sammeln, den Terminkalender randvoll mit Programmpunkten, das Smartphone stets griffbereit, um jeden Moment festzuhalten, am besten in Selfie-Form. Angetrieben wurde dieses Tempo oft von der sogenannten FOMO, der „Fear of Missing Out“, der Angst, etwas zu verpassen.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Heute hat sich die Reisekultur spürbar gewandelt. Menschen suchen im Urlaub nicht mehr nur die Ferne, sondern vor allem Nähe, zu sich selbst, zur Natur, zu echter Ruhe. An die Stelle von FOMO tritt zunehmend JOMO, die „Joy of Missing Out“: die Freude, nicht überall dabei sein zu müssen, das bewusste Verzichten auf Überangebot und Dauerpräsenz, um stattdessen im Moment anzukommen. Statt To-do-Listen gibt es bewusst eingelegte Pausen, statt Daueronline lieber Digital Detox.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Zahlreiche Studien bestätigen diesen Trend. Die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) 2024 zeigt: Das Interesse an achtsamem, nachhaltigem und entschleunigtem Reisen wächst seit Jahren, verstärkt durch die Erfahrungen der Pandemie. Die Top-Motive: Ruhe, Naturerlebnisse, Zeit für sich, weniger Konsum und weniger Programmdruck. Auch Booking.com belegt dies im Sustainable Travel Report 2023: 44 % suchen gezielt Angebote, die Stress reduzieren und bewusstes Reisen fördern.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Kurz gesagt: Gäste wollen nicht mehr rund um die Uhr bespaßt werden. Sie wollen sich wieder selbst spüren und die Freude daran genießen, auch einmal nichts zu tun.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Vom Trend zur gelebten Haltung</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Wer den Wolfsgrubener See zum ersten Mal sieht, versteht sofort, warum der Weihrerhof hier steht. Das nachhaltige Familien- und Wellnesshotel liegt eingebettet zwischen Wald, Wiesen und Wasser direkt am Seeufer – mit einem Blick, der fast automatisch tief durchatmen lässt. Geführt von Manuela und Klaus Pichler, versteht sich der Weihrerhof nicht als klassisches Hotel, sondern als Gastgeber, der Räume schafft: Räume zum Sein, nicht zum Müssen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Die Philosophie der Gastgeber lässt sich in drei Leitsätzen zusammenfassen:</span></p><ul><li><span>Nicht unterhalten, sondern ermöglichen.</span></li><li><span>Nicht belehren, sondern inspirieren.</span></li><li><span>Nicht inszenieren, sondern einladen.</span></li></ul><h3 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><i><span>November am See – Tempo raus, Energie rein</span></i></h3><p style="margin-left:0cm;text-align:center;"><i><span>Im Weihrerhof wird nichts überladen und kein künstlicher Erlebnispark erschaffen. Stattdessen setzt man hier bewusst auf Reduktion. Für Klaus Pichler ist klar: „Weniger ist mehr. Nicht ständig unterhalten werden, sondern mich mit mir selbst, meinem Partner oder meiner Familie auseinandersetzen. Und gerade der Herbst am See lädt dazu ein, das Tempo bewusst zu drosseln. Morgens liegt oft Nebel über dem Wasser, nachmittags taucht das Herbstlicht den Wald in warme Farben. Der Weihrerhof nutzt diese Zeit, um Gästen bewusst mit einem Komplett-Angebot Entschleunigung zu ermöglichen.</span></i></p><p style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Das November-Angebot umfasst:</strong></span><br><span>4 Übernachtungen zum Preis von 3 (Mittwoch bis Sonntag)</span><br><span>Gourmet-Halbpension mit Langschläferfrühstück bis 11 Uhr</span><br><span>Freier Zugang zum SeaSpa mit Sauna, Dampfbad und Indoorpool</span><br><span>Nutzung der RittenCard für kostenlose Mobilität</span><br><span>Wanderrucksack, Wanderstöcke und Spa-Korb inklusive</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:center;"><a href="https://www.weihrerhof.com/de/126-urlaubsangebote?aID=168" target="_blank"><span><strong>Direkt zum Angebot</strong></span></a></p><h3><span><strong>Drei Impulse für ein neues, nachhaltiges Reiseverständnis</strong></span></h3><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Diese Philosophie bleibt nicht bloß ein Leitbild, sondern findet sich in Angeboten wieder, die den Gästen helfen, zur Ruhe zu kommen, die Natur neu wahrzunehmen und das eigene Tempo zu finden. Drei Konzepte haben sich dabei laut Klaus und Manuela Pichler besonders bewährt:</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/3e00cc5c-9386-434e-8388-23da8f5aeab3/1920_nachhaltiges-hotel-weihrerhof-digital-detox.jpg?10000"><h4><span><strong>1. Digital Detox – mit Leichtigkeit statt Zwang</strong></span></h4><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Das Smartphone ist aus dem Alltag kaum wegzudenken und wird im Urlaub oft zum größten Störfaktor. Im Weihrerhof weiß man: Wer immer online ist, bleibt selten wirklich im Moment. Deshalb gibt es WLAN bewusst nicht überall. Am Seeufer wird die Verbindung gekappt, damit eine andere entstehen kann.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Für alle, die diesen Schritt noch konsequenter gehen möchten, wartet am ersten Abend eine charmante Geste: Vor der Zimmertür steht ein Köfferchen als Einladung, das Smartphone hineinzulegen. Kein Muss, kein Verzichtsdiktat – nur ein Angebot. Viele Gäste berichten, dass sich schon nach kurzer Zeit etwas verändert: weniger Druck, mehr Präsenz und ein geschärfter Blick für Details.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/85304e65-9957-4d24-87fa-bef0524b7c43/1920_hotelweihrerhof_ortezumsein_kraftplatze1.jpg?10000"><h4 style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span><strong>2. Orte zum Sein – Kraftplätze entdecken</strong></span></h4><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Rund um den Weihrerhof finden sich besondere Orte, die nicht spektakulär inszeniert, sondern schlicht ein natürlicher Teil der Landschaft sind. Gemeinsam mit Expert*innen und einem Geomanten hat die Familie Pichler diese Kraftplätze entdeckt und analysiert. Manche spenden Energie, andere bringen Ruhe, wieder andere richten den Blick auf das Wesentliche.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Die Gäste können sie zu Fuß erkunden, begleitet von einem kleinen Impulsheft mit Übungen und Gedankenanstößen. Für jeden Ort wurde zudem ein eigener Podcast aufgenommen. Er liefert keine klassischen Erklärungen, sondern öffnet Raum für eigene Wahrnehmungen. Sanfte Stimmen führen durch das, was spürbar ist, aber oft ungesagt bleibt. Manche Gäste verweilen nur kurz, andere verbringen Stunden dort, ganz ohne Zeitdruck oder Bewertung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/ec2c48fd-2f34-40e3-b1c1-8c5f46e5efc6/1920_uferblicke-libellequer.jpg?81074"><h4 style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span><strong>3. Uferblicke – Naturbildung am See</strong></span></h4><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>„Uferblicke“ ist ein Kooperationsprojekt mit dem Seeglück Hotel Forelle am Millstätter See in Kärnten und möchte den Lebensraum See spielerisch und anschaulich erlebbar machen. Im Garten des Weihrerhofs stehen kleine Infotafeln, die von der Tier- und Pflanzenwelt erzählen: vom Wasserläufer, der über die Oberfläche spaziert, vom grünen Laubfrosch mit seinen Saugnäpfen oder vom Tausendblatt, das das Wasser reinigt. Über QR-Codes gelangen die Gäste zu weiterführenden Infos und einem kleinen Quiz. Wer alle Fragen beantwortet, kann seine Karte an der Rezeption abgeben und nimmt an einer Verlosung teil.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>„Wir wollen nicht nur zeigen, dass die Natur schützenswert ist, wir möchten den Impuls geben, dass Menschen wieder staunen können über das, was direkt vor ihren Füßen liegt“, sagt dazu Manuela Pichler.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Der Weihrerhof als Modell für zukunftsfähigen Tourismus</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span>Weihrerhof</span></a><span> reagiert nicht auf kurzfristige Reisetrends, die Haltung hier ist fest verankert. Reduktion, Achtsamkeit und Nachhaltigkeit sind keine Marketingbegriffe, sondern gelebter Alltag.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Die drei Initiativen – Digital Detox, Orte zum Sein und Uferblicke – zeigen, wie sich gesellschaftliche Entwicklungen und individuelle Überzeugungen in konkrete Angebote übertragen lassen. Sie setzen auf Entschleunigung, Naturerlebnis und bewusstes Erleben. Das Ergebnis: mehr Zeit für sich, authentische Begegnungen und Eindrücke, die bleiben. „95 Prozent unserer Gäste merken schnell, dass sie den ganzen Luxus nicht brauchen“, sagt Manuela Pichler. „Sie brauchen bei uns keinen Hummer. Wir nehmen ihnen Entscheidungen ab und machen ihr Leben leichter. Das schätzen sie.“</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Bewusster Tourismus ist kein Verzicht, sondern manchmal einfach nur einen Ort, an dem weniger tatsächlich mehr ist.</span></p><p style="text-align:center;"><span>_____________________________</span></p><p style="text-align:center;"><i><span>Gerne stellen wir Ihnen weiterführende Informationen und hochwertiges Bildmaterial zur Verfügung. Journalist*innen sind herzlich eingeladen, den Weihrerhof und seine Philosophie vor Ort zu erleben. Gerne organisieren wir Interviews mit den Gastgebern, Führungen zu den Kraftplätzen sowie Einblicke in die Projekte.</span></i></p><p><span><strong>Unsere Quellen:</strong></span></p><ul><li><a href="https://www.fur.de"><span>FUR Reiseanalyse 2024 (fu-urlaub.de)</span></a></li><li><a href="https://www.zukunftsfragen.org/"><span>Stiftung für Zukunftsfragen (zukunftsfragen.org)</span></a></li></ul>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Hotel Weihrerhof,Südtirol,Detox,nachhaltige Hoteliers,nachhaltige Hotels,Achtsamkeit]]></category>
            <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Architektur anders gedacht – Nachhaltige Spas als neue Kraftorte</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/architektur-anders-gedacht-nachhaltige-spas-als-neue-kraftorte/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/architektur-anders-gedacht-nachhaltige-spas-als-neue-kraftorte/</guid><pp:caseid>716166</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Die Hotel-Spa-Architektur befindet sich im Umbruch: Nicht mehr reiner Luxus, sondern ganzheitliches Wohlbefinden, ökologische Verantwortung und gestalterische Innovation stehen im Vordergrund. Moderne Entspannungsräume sollen die Sinne wecken, Körper und Geist in Einklang bringen und gleichzeitig Ressourcen schonen. Globale Trends wie Biophilie, nachhaltige Materialien und smarte Energieeffizienz prägen die Planung neuer Wellness-Bereiche.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Erholungswunsch spiegelt sich in der neuen Wellness-Architektur</strong></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/81bcb7de-6ca5-4b95-bb58-34768d9898c2/1920_naturhotel-outside-fassade-nachhaltige-spa-architektur.jpg?99886"><p style="text-align:justify;"><span>Das Bedürfnis nach Regeneration, verstärkt durch die Pandemie, hat die Bedeutung von Spa-Architektur in den letzten Jahren neu definiert. Laut&nbsp;</span><i><span>Hotel Executive Magazine</span></i><span>&nbsp;(Juli 2023) suchen Gäste zunehmend „Green Time“ als Gegenpol zum digitalen Dauerstress und zur „Screen Time“. Zudem belegen Studien, die sich mit Konzepten wie dem japanischen&nbsp;</span><i><span>Shinrin-yoku</span></i><span>&nbsp;(Waldbaden) beschäftigen, dass Naturerfahrungen Stresshormone senken, den Blutdruck stabilisieren und die mentale Balance fördern. Architektonisch zeigt sich diese Sehnsucht nach Natur in offenen Grundrissen, großzügigen Fensterflächen, Dachterrassen und Behandlungsräumen mit direkter Außenanbindung.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch wird das Spa-Erlebnis zunehmend als gezielte Reise durch alle Sinne inszeniert. Natürliche Materialien, filigrane Holzstrukturen und wechselnde Lichtstimmungen sprechen das Auge an; Wasserrauschen, Vogelstimmen oder Sound-Bath-Räume mit Gongs und Kristallklangschalen kreieren eine Atmosphäre tiefer Entspannung und klanglicher Harmonie Aromen von Zeder, Kiefer ätherische Öle schaffen Naturverbundenheit; regionale Kräutertees wecken den Geschmackssinn; und die Texturen von Holz, Stein und Wasseroberflächen beruhigen den Tastsinn. Dieses fein abgestimmte Zusammenspiel hinterlässt bleibende Eindrücke und vertieft die Erfahrung weit über den Moment hinaus.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Nachhaltigkeit als Grundprinzip</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Der ökologische Fußabdruck von Hotels und Spa-Bereichen steht mehr und mehr im Fokus und ist in dem Bewusstsein der Gäste angekommen. Verantwortungsvolle Konzepte kombinieren energieeffiziente Technik, nachhaltige Baustoffe und einen bewussten Umgang mit Wasser mit erneuerbaren Energien, Materialien aus lokalem Anbau und Recycling. Lebendige Fassaden und Dachgärten binden die umliegende Natur ein und entlasten Umwelt und Gäste gleichermaßen. Studien zeigen, dass die Verwendung gesunder Baustoffe langfristig sogar das Risiko chronischer Krankheiten bei Gästen und Mitarbeitenden senken kann. Nachhaltigkeit ist damit die Basis einer zukunftsfähigen Wellness-Architektur, die ästhetische Qualität, Wohlbefinden und ökologische sowie soziale Verantwortung vereint.</span></p><h3 style="margin-left:0cm;">Von der Theorie zur gelebten Vision</h3><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Wie diese neuen Prinzipien in der Praxis aussehen, zeigen einige zukunftsweisende Hotels, die nachhaltige Architektur nicht nur umsetzen, sondern weiterdenken. Sie machen deutlich: Ein Spa ist heute weit mehr als ein Ort der Entspannung. Es ist ein gestalteter Erfahrungsraum, in dem Natur, Design und Verantwortung zu einem sinnlichen und regenerativen Gesamterlebnis verschmelzen.</span></p><h4><strong>OCÉANO Health Spa Hotel: Die Kraft des Atlantiks</strong></h4><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Auf Teneriffa beispielsweise wird der Ozean selbst zum zentralen Gestaltungselement. Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/oceano-hotel-health-spa-de/" target="_blank"><span><strong>OCÉANO Health Spa Hotel</strong></span></a><span> gelangt das Meerwasser durch eine eigene Wasserleitung direkt zum Hotel und bildet die Grundlage der Thalassotherapie. Das salzhaltige Wasser und das milde Meeresklima regen Kreislauf und Stoffwechsel an und lindert Beschwerden. Die therapeutisch angeleitete Bewegung im warmen Thalassopool stärkt zusätzlich Muskeln und Gelenke. Die Architektur des Wellness-Bereichs greift dieses Thema auf und holt den Atlantik ins Innere: raumhohe Glasfronten und offene Terrassen geben den Blick auf das Meer frei. Lichtdurchflutete Ruhezonen und windgeschützte Sonnenterrassen laden zum Verweilen ein. Die Philosophie des OCÉANO folgt einem klaren Ansatz: Architektur soll den Horizont öffnen und die Energie des Atlantiks überall unmittelbar spürbar machen.</span></p><h4><strong>Hotel Bella Vista, Zermatt: Panorama-Sauna statt Whirlpool</strong></h4><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Einen Spa-Bereich umweltfreundlich zu betreiben, zählt zu den größten Herausforderungen moderner Hotellerie. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-bella-vista-zermatt/" target="_blank"><span><strong>Hotel Bella Vista</strong></span></a><span> in Zermatt hat seinen Wellnessbereich in den letzten Jahren konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die neue Panoramasauna, die an die Stelle des ressourcen-intensiven Whirlpools getreten ist, wurde aus heimischem Holz gefertigt und fügt sich in die alpine Landschaft ein. Große Glasfronten eröffnen einen ungestörten Blick auf das Matterhorn als einzigartigen Kraftort für die Gäste. Das Hotel setzt auf sanfte Wärme, großzügige Ruhezonen, zum Teil aus Zirbenholz, und ein wohltuendes Raumklima, das die Entspannung in den Vordergrund stellt.</span></p><h4><strong>Hotel Das Rübezahl, Allgäu: Wellnessgarten als Rückzugsort</strong></h4><p style="text-align:justify;"><span>Seit Frühjahr 2023 hat das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><span><strong>Hotel Das Rübezahl</strong></span></a><span> im Allgäu einen neuen Wellnessgarten, der als grüne Oase Ruhe und Erholung inmitten der Natur verspricht. Auf rund 2.500 Quadratmetern entstand ein Areal, das naturnahe Gestaltung mit modernen holistischen Elementen verbindet. Von der Lounge-Terrasse mit Feuerstelle und Wasserspiel schweift der Blick auf das Schloss Neuschwanstein und die Allgäuer Alpen. Alpine Kräuterbeete, ein Naturteich und verschiedene Nischen bieten Gästen Raum für Erholung. Der Garten wurde mit regionalen Pflanzen und Saatgut aus alpinen Biotopen angelegt, um Insekten und Kleintieren neue Lebensräume zu schaffen. Auch der Naturteich dient inzwischen Libellen und Vögeln als Wasserquelle. Nachhaltigkeit spielt natürlich auch in der technischen Umsetzung und im Rest des Wellnessbereichs eine Rolle: natürliche Belüftung, effiziente Wärmedämmung und Wasseraufbereitungssysteme schonen Energie und Ressourcen.</span></p><h4><strong>Neues Ruhehaus im Wellnesshotel STURM: Architektur trifft Natur</strong></h4><p style="text-align:justify;"><span>Seit Mai 2025 bietet das Wellnesshotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-sturm/" target="_blank"><span><strong>STURM</strong></span></a><span> in der Rhön seinen Gästen ein erweitertes Gesundheits-Erlebnis. Herzstück der Neuerung ist das </span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/sturm-baut-neues-ruhehaus/" target="_blank"><span>kürzlich errichtete Ruhehaus</span></a><span>, dass Architektur und Natur harmonisch miteinander verbinden. Bodentiefe Glasfronten verbinden das Innere mit dem Äußeren, während der Einsatz von Holz und Naturstein für ein gesundes und wohltuendes Raumklima sorgt. Die Gestaltung folgt dem Prinzip der Dezentralität: Die Ruhe- und Wellnessbereiche sind auf dem Gelände verteilt, um jedem Gast individuelle Rückzugsorte zu ermöglichen und die bewusste Auseinandersetzung mit der umgebenden Natur zu fördern. Verantwortlich für die architektonische Gestaltung ist erneut Professor Matthias Loebermann. Der vielfach ausgezeichnete Architekt arbeitet seit Jahren eng mit dem STURM zusammen. Für einen früheren Anbau des Hotels, die Gartenblickzimmer, erhielt er den renommierten „</span><i><span>Best Architects Award 24</span></i><span>“.</span></p><h4><strong>Neues Spa-Erlebnis im Klosterhof: Architektur, die atmet</strong></h4><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Nach acht Jahren hat das vielfach ausgezeichnete&nbsp;Artemacur Spa im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><span><strong>Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa</strong></span></a><span>&nbsp;eine </span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/neuer-glanz-fuer-den-artemacur-spa--ein-makeover-fuer-erstklassige-wellness-im-klosterhof/" target="_blank"><span>behutsame, aber tiefgreifende Erneuerung</span></a><span> erfahren. Im Zentrum stand dabei ein Gestaltungsprinzip, das Raum zum Durchatmen schafft: natürliche Materialien wie heimisches Holz und Jute, sanfte Erdtöne und großflächige Panoramaöffnungen, die Licht und Landschaft ins Innere holen. Der Indoorbereich wurde mit viel Feingefühl weiterentwickelt, mit neuen Rückzugsorten, überarbeiteten Ruhebereichen im Saunabereich und exklusiven Pool Cabanas, die dank textiler Abschirmung und Lichtinszenierung für mehr Intimität sorgen. Ein Highlight schwebt über dem Innenpool: Die Lichtinstallation&nbsp;</span><i><span>„Regenbogenweg“</span></i><span>&nbsp;des Künstlers Wolfgang Gerner – eine Wellenform aus Jute – begleitet die Gäste auf eine meditative Reise durch die Farben des Lebens. Mit dieser sanften Transformation unterstreicht der Klosterhof seine Philosophie: ein Gesundheits-Erlebnis zu schaffen, das weit über klassischen Wellnesskomfort hinausgeht, hin zu einem Ort, der die Sinne inspiriert, Ressourcen achtet und ganzheitlich wirkt.</span></p><h4>ADLER Lodge RITTEN: Wald Spa und Sauna</h4><p style="text-align:justify;"><span>Die Waldsauna und die angrenzende Terrasse der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank"><span><strong>ADLER Lodge RITTEN</strong></span></a><span> wurden so gestaltet, dass der vorhandene Baumbestand unversehrt bleibt. Die Architektur fügt sich quasi organisch in die umgebende Natur ein, die Baumkronen spenden Schatten und erzeugen ein Spiel von Licht und Ruhe. Das Gebäude selbst besteht aus regionalen Materialien wie Lärchenholz und Naturstein, die nicht nur für eine warme Haptik sorgen, sondern auch die Transportwege minimieren. Großflächige Fensterfronten öffnen den Raum zum Wald hin und verstärken das Gefühl des </span><i><span>Shinrin-yoku</span></i><span>, des japanischen Waldbadens: Gäste tauchen visuell und sensorisch in die Natur ein, was nachweislich Stress reduziert, und die innere Balance fördert. Auch akustisch und olfaktorisch ist das Spa-Erlebnis auf die Umgebung abgestimmt: Vogelgesang, Naturgeräusche, das Aroma von Lärchenholz und die angenehme Haptik von Naturstein machen die Waldsauna zu einem Ort, der nachhaltige Ruhe vermittelt.</span></p><h4><strong>Neuer Outdoor-Spa im Naturhotel Outside: Naturgenuss mit Weitblick</strong></h4><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Pünktlich zum Saisonstart am 25. Mai 2025 eröffnete das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel&nbsp;Outside</strong></span></a><span>&nbsp;in Matrei in Osttirol seinen neu gestalteten&nbsp;Outdoor-Spa-Bereich. Der erweiterte Naturschwimmteich, neue Holzstege und großzügige Liegeflächen bieten nun zusätzliche Rückzugsorte mitten in der alpinen Landschaft. Eine biodivers gestaltete Bepflanzung im Spa-Garten verstärkt das unmittelbare Naturerlebnis – naturnah, ruhig, nachhaltig. Bereits im Winter wurde auch der&nbsp;</span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/naturhotel-outside-re-opening-des-neuen-wellnessbereichs-mit-dem-ersten-deferegger-heilwasser-solebad/" target="_blank"><span>Innenbereich&nbsp;des Spa</span></a><span> umfassend erneuert: Ein Solebecken mit&nbsp;Deferegger Heilwasser, ein neuer Außenpool mit Blick auf die Alpen sowie großzügige Ruhebereiche aus ökologischen Materialien ergänzen seitdem das Spa-Angebot. Großzügige Fensterflächen bringen Licht und Bergblick tief ins Innere.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Ausblick: Zukunftstrends im nachhaltigen Spa-Design</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Was einst als luxuriöse Zusatzleistung galt, ist heute immer mehr der identitätsstiftende Kern nachhaltiger Hotellerie: Der Wellness-Bereich wird zum Spiegel gesellschaftlicher Werte. Architektur, die aus sich heraus Räume schafft, zum Atmen und zum Entspannen, steht exemplarisch für diesen Wandel. Sie schafft Räume, die nicht nur Komfort bieten, sondern einen Beitrag leisten zu ökologischer Verantwortung, physischer Regeneration und mentaler Gesundheit.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Zukunft der Spa-Architektur liegt in der weiteren Integration von Umweltbewusstsein und digitaler Innovation. Personalisierte Wellnessprogramme, unterstützt durch digitale Gesundheitsdaten, und zugleich technisch dezente, beruhigende Umgebungen werden zum Standard. Energie- und Wassereffizienz werden weiter optimiert, während Materialien und Bauweisen zunehmend im Einklang mit regionalen Ökosystemen entwickelt werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ob Waldsauna, Solebecken, Kräutergarten oder Regenbogeninstallation: Die vorgestellten Orte laden nicht nur zur Erholung ein, sie erzählen von einer Haltung. Einer Haltung, die sich nicht in Zertifikaten erschöpft, sondern im täglichen Erleben spürbar wird. Und die zeigt: Nachhaltigkeit ist nicht Verzicht, sondern ein Zugewinn an Tiefe, Bedeutung und Verbindung.</span></p><h4 style="text-align:justify;"><span><strong>Unsere Quellen:</strong></span></h4><ol><li><a href="https://www.cambridgeseven.com/about/news/trends-in-hotel-spa-design-to-nurture-guest-health-and-wellness/"><span>https://www.cambridgeseven.com/about/news/trends-in-hotel-spa-design-to-nurture-guest-health-and-wellness/</span></a></li><li><a href="https://www.cesarritzcolleges.edu/en/news/sustainable-luxury-hotels/"><span>https://www.cesarritzcolleges.edu/en/news/sustainable-luxury-hotels/</span></a></li><li><span>Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen&nbsp;</span><br><a href="https://www.dgnb.de/de/themen/nachhaltiges-bauen/" target="_blank"><span>https://www.dgnb.de/de/themen/nachhaltiges-bauen/</span></a></li><li><span>Umweltbundesamt.&nbsp;(2021). </span><i><span>Gesundheitliche Auswirkungen von Bauprodukten </span></i><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen" target="_blank"><span>https://www.umweltbundesamt.de/publikationen</span></a></li></ol>]]></description><category><![CDATA[newsletter,ADLER Lodge RITTEN,Naturhotel Outside,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa,OCEANO Health Spa Hotel,Hotel Das Ruebezahl,STURM,Hotel Bella Vista Zermatt,nachhaltige Architektur,Innenarchitektur,Architektur,Spa-Architektur,Nachhaltige Wellnesshotels]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Weniger Müll, mehr Zukunft: Wie nachhaltiges Abfallmanagement in Hotels den Unterschied macht</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/weniger-muell-mehr-zukunft-wie-nachhaltiges-abfallmanagement-in-hotels-den-unterschied-macht/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/weniger-muell-mehr-zukunft-wie-nachhaltiges-abfallmanagement-in-hotels-den-unterschied-macht/</guid><pp:caseid>714207</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Bis zu 1,5 Kilogramm Müll pro Gast pro Nacht:&nbsp;Diese Zahl stammt vom WWF Deutschland<sup>1</sup> und macht deutlich, wie hoch die Abfallmengen im deutschen Hotelbetrieb tatsächlich sind. Rund die Hälfte davon besteht aus Verpackungen, also Plastik, Pappe oder Papier. Trotz gesetzlicher Vorgaben wie der Mehrwegangebotspflicht im To-Go-Bereich seit 2023 ist in vielen Hotels von einem umfassenden Umdenken noch wenig zu spüren. Einwegverpackungen, hygienische Vorbehalte und organisatorische Hürden dominieren weiterhin den Alltag. Dabei zeigen zahlreiche Betriebe, dass es mit System, Bewusstsein und Technologie auch anders geht. Und nicht zuletzt mit einem Mehrwert: Denn wer seine Einkaufsstrategien auf den Bedarf optimiert, spart nicht nur Kosten, sondern steigert auch Effizienz und Reputation.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Warum nachhaltiges Abfallmanagement mehr ist als nur Mülltrennung</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Ein durchdachtes Abfallmanagement ist ein zentraler Bestandteil jeder ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie im Hotel- und Gastgewerbe. Es umfasst die Erfassung und Analyse, die konsequente Mülltrennung, den Einsatz von Mehrwegprodukten und die aktive Einbindung von Mitarbeitenden und Gästen. Doch welche Vorteile ergeben sich daraus konkret?</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Die wichtigsten Vorteile im Überblick<sup>2-4</sup>:</strong></span></p><ul><li><span>Kosteneinsparung:&nbsp;Weniger Müll bedeutet geringere Entsorgungskosten. Auch der Verzicht auf Einwegprodukte senkt Einkaufskosten langfristig.</span></li><li><span>Imagegewinn:&nbsp;Hotelgäste honorieren transparente Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Das stärkt Markenbindung und Vertrauen.</span></li><li><span>Gesetzeskonformität:&nbsp;Wer frühzeitig auf ressourcenschonende Maßnahmen setzt, erfüllt aktuelle und zukünftige Umweltauflagen proaktiv.</span></li><li><span>Effizienzsteigerung:&nbsp;Monitoring-Tools helfen, Abfallquellen zu identifizieren und gezielte Schritte dagegen zu ergreifen.</span></li><li><span>Ressourcenschonung:&nbsp;Recycling und Kompostierung schließen Materialkreisläufe und schonen natürliche Ressourcen.</span></li></ul><p>&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><span>Viele Green Pearls® Partnerbetriebe setzen bereits heute auf fortschrittliche Abfallkonzepte und zeigen, wie individuell, kreativ und effektiv Low- und Zero-Waste Strategien in der Praxis funktionieren.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Best Practices gegen den Müll</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Hotels des Green Pearls® Netzwerks gehen unterschiedliche Wege zur Abfallvermeidung, aber haben ein gemeinsames Ziel: Nachhaltigkeit messbar machen.</span></p><h3><span>Digitale Erfassung für mehr Überblick und konsequente Strategie</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/4d660e0a-1bcf-4e32-be37-22bf691e4288/1920_hotel-weihrerhof-103.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im Südtiroler </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel Weihrerhof</strong></span></a><span> ist Abfallmessung längst nicht mehr nur ein Randthema, sondern Kernstück der Nachhaltigkeitsstrategie. „Erst wenn du weißt, wo du stehst, weißt du, wo es hingeht!“, so lautet das Motto von Hoteldirektor Klaus Pichler. Um den Status Quo und Fortschritte zu messen, hat Pichler die App </span><a href="https://mymonitoring.cloud/" target="_blank"><span>My Monitoring</span></a><span> entwickeln lassen, die Kennzahlen zu Energie, Wasser und Müll erfasst. So lassen sich Veränderungen direkt nachvollziehen. Das Ergebnis: Seit 2020 konnte der PET-Verbrauch pro Gast um 400 Gramm gesenkt werden, der Wasserverbrauch der Gäste um 130 Liter. Pichler geht noch weiter und stellt die App anderen nachhaltigen Hotels kostenlos zur Verfügung, ganz im Sinne einer gemeinschaftlichen Transformation.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/a1aee158-ea74-4cbd-8043-67871652d82c/1920_sand-hotel-restaurant-kulinarium-1.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das Hotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span><strong>SANDnature</strong></span></a><span><strong> </strong>in Timmendorfer Strand nutzt digitale Tools wie den GreenGuide zur Erfassung von Nassmüll, auch bekannt als organische Abfälle oder biologisch abbaubare Abfälle, wie zum Beispiel Küchenabfälle, Speisereste und Gartenabfälle. &nbsp;Die umgesetzten Maßnahmen wie Anpassung der Produktion von Lebensmitteln an Gästeanzahl durch bessere Kommunikation mit der Rezeption oder Optimierung der Bestellmengen zeigten bei der letzten Messung eine Einsparung von&nbsp;30 % an Lebensmittelabfällen. Das entspricht der CO₂-Ersparnis von 48 Autofahrten von Oberstdorf nach Kiel. Die Daten werden genutzt, um weitere Schritte zur Abfallvermeidung zu entwickeln, ein Paradebeispiel dafür, wie Technologie und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.</span></p><h3><span>Müll vermeiden, bevor er entsteht</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/6c545909-6155-4b27-8215-71b39983d271/1920_derbirkenhofoverview.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Nachhaltiges Abfallmanagement beginnt oft mit kleinen Schritten, wie eben der systematischen Erfassung von Müllmengen. Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/der-birkenhof-spa-genussresort/" target="_blank"><span><strong>Birkenhof***** Spa & Genussresort</strong></span></a><span> werden diese regelmäßig in Zusammenarbeit mit einem Entsorgungspartner dokumentiert und ausgewertet. Die gewonnenen Daten helfen, gezielt Verpackungsmaterialien zu reduzieren und den Einsatz von Plastik weiter zurückzufahren. Besonders im Fokus steht die Umstellung auf Papierverpackungen und recycelbare Alternativen, etwa im Frühstücks- oder Spa-Bereich.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_green-city-hotel-vauban-freiburg-395002.jpg?63403"><p style="text-align:justify;"><span>Das Freiburger Stadthotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/green-city-hotel-vauban-de/" target="_blank"><span><strong>Green City Hotel Vauban</strong></span></a><span> setzt auf Prävention statt Reaktion. „Wir bestellen möglichst nur Waren in Großverpackungen oder ganz ohne Verpackung“, so Geschäftsführerin Johannes Staub. Mülltrennung findet im gesamten Haus statt, von der Küche bis zur Etage. Das Hotel übertrifft damit nicht nur den "Gold Standard“ des Dehoga Umweltcheck, sondern zeigt, dass nachhaltige Prozesse auch in urbanen, budgetorientierten Häusern funktionieren.</span></p><h3><span>Vermeiden, Trennen, Recyceln, Dokumentieren</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/d788ff79-dc33-4c45-8512-57c26abf0850/1920_schwarzwaldpanorama-spa-sonnenterrasse-1.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> in Bad Herrenalb wird Abfall in beeindruckende&nbsp;15 Kategorien&nbsp;getrennt. Die Menge des entstandenen Mülls wird jährlich über die Abfallrechnungen und internen Schätzungen dokumentiert. Diese Daten fließen direkt in das CO₂-Bilanzierungstool ein und dienen als Grundlage für strategische Entscheidungen, mit dem klaren Ziel einer kontinuierlichen Reduktion.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_gerbehof-auszligenansicht-nachhaltiges-hotel.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> am Bodensee ist Abfallmanagement ein geschlossener Kreislauf: Durch sorgfältige Trennung und die konsequente Kompostierung organischer Reste entsteht nur eine minimale Menge an Restmüll. Da keine reguläre Müllabfuhr das Gelände anfährt, wird der gesamte Abfall vom Team selbst zur Deponie gebracht, ein Prozess, der automatisch für ein hohes Maß an Achtsamkeit sorgt. Küchenabfälle wie Kaffeesatz, Eierschalen oder gebrauchte Servietten landen auf dem hauseigenen Kompost und werden später als natürlicher Dünger auf den Feldern des Resorts eingesetzt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch weitere Mitglieder der Green Pearls® setzen auf gezielte Strategien zur Müllvermeidung und -erfassung. So dokumentiert das&nbsp;</span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span>&nbsp;in Südtirol seine Abfallmengen im Rahmen der anspruchsvollen&nbsp;GSTC-Zertifizierung&nbsp;und macht Nachhaltigkeit damit systematisch überprüfbar. Das&nbsp;</span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span>&nbsp;in Osttirol wiederum setzt auf eine wöchentliche Schätzung der Müllmengen, basierend auf den abgeholten Volumen, ein durchaus pragmatischer Ansatz, der Transparenz schafft. In Zermatt in der Schweiz erfasst das&nbsp;</span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-bella-vista-zermatt/" target="_blank"><span><strong>Hotel Bella Vista</strong></span></a><span>&nbsp;regelmäßig die Leerungen seiner Tonnen und vergleicht diese mit den Vorjahreswerten, insbesondere im Bereich des Bioabfalls. Auf diese Weise können Entwicklungen frühzeitig erkannt und Maßnahmen entsprechend angepasst werden. &nbsp;Auch das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/creativhotel-luise-de/" target="_blank"><span><strong>Hotel&nbsp;Luise</strong></span></a><span>&nbsp;in Erlangen geht den Weg in Richtung Zero-Waste. Aktuell arbeitet das Team an einer verbesserten Methode zur Abfallerfassung, um die Müllvermeidung weiter zu optimieren.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Abfallvermeidung braucht Struktur – und Vorbilder</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Praxis zeigt: Wer seine Abfallströme kennt, kann nicht nur effizienter wirtschaften, sondern auch ganz konkrete Fortschritte in der Reduktion erzielen. In vielen Green Pearls® Unterkünften gehört dies bereits zum betrieblichen Alltag, nicht als PR-Maßnahme, sondern als Grundlage für nachhaltigere Abläufe. Durch systematische Erfassung, digitale Tools und angepasste Einkaufsprozesse lassen sich Fortschritte dokumentieren. Gleichzeitig zeigt sich: Der Weg zu nahezu abfallfreien Hotelbetrieben ist lang und verlangt strukturelle Veränderungen. Neben Engagement und interner Schulung braucht es klare Standards für die Branche, funktionierende Mehrwegsysteme sowie Unterstützung durch Politik und Lieferketten. Auch das Verhalten der Gäste spielt eine zentrale Rolle, denn Veränderung entsteht nur dort, wo ökologisches Angebot und bewusste Nachfrage zusammenkommen.</span></p><p style="text-align:center;">_____________________________</p><p style="text-align:center;"><i>Gerne stellen wir <span>weiterführende Informationen</span>, <span>hochwertiges Bildmaterial</span> sowie ggf. Kontakt zu <span>Interviewpartner*innen</span> zur Verfügung – für Recherchen, Features oder Themenschwerpunkte rund um Abfallmanagement in nachhaltigen Unterkünften.</i></p><h4 style="text-align:justify;"><span><strong>Unsere Quellen:</strong></span></h4><ol><li><span>WWF Deutschland. (2023).&nbsp;</span><i><span>Geht Mehrweg auch im Hotel?</span></i><span>&nbsp; https://www.wwf.de/nachhaltiges-wirtschaften/circular-economy/verpackungen/geht-mehrweg-auch-im-hotel</span></li><li><span>DEHOGA Bundesverband. (2022).&nbsp;</span><i><span>Leitfaden Nachhaltigkeit im Gastgewerbe.</span></i><span> https://www.dehoga-bundesverband.de/themen/nachhaltigkeit</span></li><li><span>United Nations Environment Programme (UNEP). (2021).&nbsp;</span><i><span>Sustainable Tourism and Waste Management</span></i><span>&nbsp;[Report]. https://www.unep.org/resources/report/sustainable-tourism-and-waste-management</span></li><li><span>Zero Waste Europe. (2020).&nbsp;</span><i><span>Zero Waste in the Hospitality Sector: Best Practices & Business Benefits.</span></i><span>&nbsp; https://zerowasteeurope.eu/library/zero-waste-in-the-hospitality-sector/</span></li></ol>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Der Birkenhof  Spa &amp; Genussresort,Naturhotel Outside,Hotel Luise,Hotel Weihrerhof,Green City Hotel Vauban,Schwarzwald Panorama,SANDnature,Hotel Bella Vista Zermatt,OLM Nature Escape,Naturresort Gerbehof,Müllvermeidung,Zero Waste,Abfallkonzepte]]></category>
            <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Slow Travel und Eco-Luxus in der Schweiz – Nachhaltige Reiseerlebnisse mit Swisstainable und Green Pearls® Partnerhotels</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/slow-travel-und-eco-luxus-in-der-schweiz-nachhaltige-reiseerlebnisse-mit-swisstainable-und-green-pearls-partnerhotels/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/slow-travel-und-eco-luxus-in-der-schweiz-nachhaltige-reiseerlebnisse-mit-swisstainable-und-green-pearls-partnerhotels/</guid><pp:caseid>712926</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Die Schweizer Alpen stehen für einzigartige Natur, klare Bergluft und Orte der Stille – ideale Rahmenbedingungen für eine achtsame und nachhaltige Entwicklung des Tourismus‘. In diesem Punkt sind das </span></i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/waldhotel-fletschhorn/" target="_blank"><i><span><strong>Waldhotel Fletschhorn</strong></span></i></a><i><span> in Saas-Fee und das </span></i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-bella-vista-zermatt/" target="_blank"><i><span><strong>Hotel Bella Vista</strong></span></i></a><i><span> in Zermatt prägende Beispiele für gelebte alpine Nachhaltigkeit. Sie zeigen, wie bewusste Auszeiten in einem luxuriösem, aber gleichzeitig verantwortlichem Rahmen möglich sind.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Alpine Nachhaltigkeit erleben</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Schweiz hat es sich zum Ziel gesetzt, zu einer der nachhaltigsten Destinationen weltweit zu werden. Zum einen folgen sie damit dem globalen Trend für bewusstere und verträglichere Reisen, zum anderen jedoch, ist das Land auf die Intaktheit seiner Natur und der empfindlichen, alpinen Ökosysteme angewiesen. Zudem ist der Klimawandel in dem Alpenland unmittelbar spürbar: Gletscher schmelzen, Jahreszeiten verschieben sich, der Schnee in tieferen Lagen bleibt aus.</span></p><p style="text-align:center;"><i><span>Dem Wandel der Jahreszeiten und damit der Reisesaisons und welche Auswirkungen dies auf den Tourismus hat, haben wir einen </span></i><a href="https://green-travel-blog.com/de/die-schweiz-im-wandel-beste-reisezeiten-klimafakten/" target="_blank"><i><span><strong>ausführlichen Blogartikel</strong></span></i></a><i><span> gewidmet. Zu Wort kommen neben den nachhaltigen Green Pearls® Hotels auch die Bergbahnen Zermatt, die ihren Blick auf die Entwicklung teilen.</span></i></p><h3><span>Ein starker Rahmen: Swisstainable als nationale Nachhaltigkeitsstrategie</span></h3><p style="text-align:justify;">Nachhaltigkeit ist im Schweizer Tourismus also längst kein Nischenthema mehr, sondern integraler Bestandteil einer nationalen Strategie. Mit dem Programm <a href="https://www.stv-fst.ch/nachhaltigkeit/kompetenzzentrum/swisstainable" target="_blank"><span><strong>Swisstainable</strong></span></a> hat Schweiz Tourismus gemeinsam mit Partnerorganisationen eine Initiative ins Leben gerufen, die nachhaltiges Reisen einfacher, sichtbarer und transparenter macht. Das Ziel: Betriebe auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu begleiten und gleichzeitig Gästen eine verlässliche Orientierung zu bieten.</p><p style="text-align:justify;">Swisstainable ist dabei kein klassisches Zertifikat, sondern ein dreistufiges Programm. Es bewertet nicht nur die gegenwärtige Nachhaltigkeitsleistung, sondern fördert aktiv Weiterentwicklung. Die teilnehmenden Betriebe verpflichten sich dazu, langfristige Nachhaltigkeitsziele zu verfolgen und kontinuierlich Fortschritte zu dokumentieren. Dabei werden ökologische, wirtschaftliche und soziale Kriterien gleichermaßen berücksichtigt. Der Fokus liegt auf glaubwürdiger Kommunikation, echter Veränderung und messbaren Effekten.</p><h4 style="text-align:center;">Noch ein Label?</h4><p style="text-align:center;">Für Gäste bedeutet Swisstainable: Transparenz, Orientierung und Vertrauen. Und für Hotels wie zum Beispiel das <span><strong>Hotel Bella Vista</strong></span> ist das Programm ein sinnvoller Rahmen, der ihre individuellen Maßnahmen unterstützt – ohne sie in starre Schablonen zu pressen. Alle teilnehmenden Häuser erfüllen die Mindestanforderungen an ein umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement und setzen die Prinzipien in unterschiedlichen Bereichen konsequent um: sei es durch regionale Kreisläufe, erneuerbare Energie, soziale Verantwortung oder bewusste Gästekommunikation.</p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Wandel im Reiseverhalten: Slow Travel als Haltung</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Immer mehr Reisende suchen nach Orten der Entschleunigung, nach Qualität statt Quantität. Statt Konsum und Geschwindigkeit stehen heute oftmals Sinnstiftung, Rückzug und auch Verantwortungsbewusstsein im Mittelpunkt. In der Schweiz gestalten Hotels wie das <span>Waldhotel Fletschhorn</span> und das <span>Hotel Bella Vista</span> Zermatt diesen Wandel aktiv mit: Sie setzen auf regionale Wertschöpfung, reduzieren bewusst den Ressourcenverbrauch und pflegen eine Form der Gastfreundschaft, die auf Achtsamkeit, Authentizität und persönlichem Engagement beruht. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um Haltung – sichtbar etwa in der Zero-Waste-Küche, den regionalen Lieferketten oder dem bewussten Umgang mit Energie.</p><p style="text-align:justify;"><span>Ein zusätzlicher Aspekt ist, dass beide Hotels im autofreien Umfeld operieren – ein entscheidender Baustein für klima- und umweltfreundlichen Alpintourismus. Saas-Fee und Zermatt setzen weitgehend auf E-Mobilität und sanfte Verkehrsformen. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die Ruhe fördert, CO₂-Emissionen senkt und im Einklang mit der Natur steht – perfekte Voraussetzungen für Slow Travel.</span></p><p style="text-align:center;"><i>Gerade für Journalist*innen bietet dieser Perspektivwechsel im Alpenraum ein spannendes Themenfeld: der Wandel im Tourismus, neue Zielgruppen, veränderte Reisebedürfnisse. Die beiden Green Pearls® Partnerhotels sind Beispiele für eine Zukunft des Reisens, die alpine Identität bewahrt und gleichzeitig mutig neu denkt – gesellschaftlich relevant und voller persönlicher Geschichten.</i></p><h3><span>Das Waldhotel Fletschhorn – Genuss-Hideaway in Saas-Fee</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Das 1906 gegründete Boutiquehotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/waldhotel-fletschhorn/" target="_blank"><span><strong>Waldhotel Fletschhorn</strong></span></a><span> liegt umgeben von dichten Nadelwäldern oberhalb von Saas-Fee. Knapp zwanzig Minuten dauert der Weg aus dem Tal durch den Wald hier hinauf (alternativ: fünf Minuten mit dem hoteleigenen E-Shuttle). Oben angekommen erwartet die Gäste vor allem eines: absolute Ruhe. Das Hotel besticht durch luxuriösen, gemütlichen Charme ohne, dass ein Hüttengefühl aufkommt. Die dreizehn Zimmer und Suiten sind modern und stilvoll ausgestattet und bieten vom privaten Balkon oder der eigenen Terrasse einen unvergleichlichen Blick auf das Bergpanorama.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ökologische Pionierarbeit zeigt sich im Wasser- und Energiekonzept: Das Haus bezieht Wasser aus einer artesischen Quelle auf 2.100 m, nutzt UV-Desinfektion, plant eine Photovoltaik-Anlage und bezieht erneuerbare Energie aus lokaler Wasserkraft</span>. <span>Durch die Kombination von traditioneller Bauweise und zeitgemäßen Um- und Anbauten wird die nachhaltige Architektur deutlich</span>.</p><p style="text-align:justify;"><span>Das Hotel engagiert sich zudem aktiv im Tier- und Pflanzenschutz und betreut drei eigene Bienenvölker. Pestizidverzicht und Wildtierfreundlichkeit sind selbstverständlich, sodass Rehe, die am Morgen auf den Wiesen des Hotels äsen, keine Seltenheit sind</span>.</p><p style="text-align:justify;"><span>Das Herz des Waldhotels ist jedoch das überregional bekannte Gourmetrestaurant mit seiner gehobenen, traditionellen Küche. Regionale und möglichst biologisch-angebaute Produkte bilden die Basis der Gerichte. Auch der größte Teil der über 7.000 Weine kommen aus der Region, und Fisch stammt aus dem eigenen Teich</span>. <span>Dieses Zusammenspiel von Naturbezug und exzellenter Küche macht das Fletschhorn zu einem Vorbild nachhaltigen Urlaubsgenusses.</span></p><h3><span>Hotel Bella Vista Zermatt – Familiengeführt, durchdacht, nachhaltig</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-bella-vista-zermatt/" target="_blank"><span><strong>Hotel Bella Vista</strong></span></a><span> in Zermatt, bestehend seit 1962, vereint alpine Gemütlichkeit mit ehrlicher Nachhaltigkeit. Die Familie Anthamatten und ihr Team setzt auf enge, lokale Partnerschaften, herzliche Gastfreundschaft – und Strom aus Wasserkraft. Das gemütliche Boutiquehotel bietet 21 Zimmer im alpinen Stil und einen fantastischen Blick auf das Matterhorn. Es ist zudem mit der 2. Stufe von </span><a href="https://www.stv-fst.ch/nachhaltigkeit/kompetenzzentrum/swisstainable" target="_blank"><span>Swisstainable</span></a><span> ausgezeichnet und setzt sich für den Schutz und Respekt der Berglandschaft und der Natur ein.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Umweltthemen und Unterstützung in Wohnraumfragen</span>. <span>Die Hotelchefin Fabienne Anthamatten ist zudem aktive Kämpferin für nachhaltigen Tourismus in der Region und Teil der Hoteliersvereinigung von Zermatt. Im Hotel selbst werden Energie- und Wassersparmaßnahmen umgesetzt. Es gibt einen Kräuter- und Gemüsegarten auf dem Garagendach und Brot, Marmeladen und ein veganer Löwenzahnhonig stammen direkt aus eigener Produktion.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Nachhaltigkeit – Individuell und mit Substanz</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Mit dem Hotel Bella Vista und dem Waldhotel Fletschhorn stellen sich zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen engagierte Häuser den Herausforderungen eines nachhaltigen Schweizer-Alpen-Tourismus. Beide setzen auf regionale Kreisläufe, sanfte Mobilität und eine ehrlich-herzliche Gastlichkeit – jenseits von Überangebot und austauschbarem Luxus. Ob alpine Architektur, regionale Gourmet-Küche, sozialverantwortliches Wirtschaften oder ganzheitlich gedachte Rückzugsorte: Nachhaltiges Engagement zeigt sich hier in zahlreichen Facetten.</p><p style="text-align:justify;">Während das Bella Vista zusätzlich im Rahmen des nationalen Nachhaltigkeitsprogramms <a href="https://www.stv-fst.ch/nachhaltigkeit/kompetenzzentrum/swisstainable" target="_blank"><span><strong>Swisstainable</strong></span></a> agiert und so Teil einer übergeordneten Strategie ist, lebt das Waldhotel Fletschhorn seine Verantwortung mit einem anderen aber nicht weniger engagierten Ansatz – unabhängig, konsequent und nah an Natur und Region.</p><p style="text-align:center;">_____________________________</p><p style="text-align:center;">Gerne stellen wir <span>weiterführende Informationen</span>, <span>hochwertiges Bildmaterial</span> sowie ggf. Kontakt zu <span>Interviewpartner*innen</span> zur Verfügung – für Recherchen, Features oder Themenschwerpunkte rund um nachhaltigen Tourismus in der Schweiz.</p>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Schweiz,Destinationen,Hotel Bella Vista Zermatt,Waldhotel Fletschhorn,swisstainable,nachhaltig reisen]]></category>
            <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn Luxus auf Weitblick trifft: Nachhaltige Exzellenz im Birkenhof***** Spa &amp; Genussresort</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/wenn-luxus-auf-weitblick-trifft-nachhaltige-exzellenz-im-birkenhof-spa-und-genussresort/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/wenn-luxus-auf-weitblick-trifft-nachhaltige-exzellenz-im-birkenhof-spa-und-genussresort/</guid><pp:caseid>713372</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Die Hotelbranche steht vor der Herausforderung, den steigenden gesellschaftlichen Erwartungen an Umwelt- und Sozialstandards gerecht zu werden. Dazu zählen unter anderem der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen wie Energie und Wasser, die Reduktion von Abfällen und CO₂-Emissionen, der Einsatz umweltfreundlicher Produkte sowie faire Arbeitsbedingungen und die Einhaltung von Menschenrechten entlang der Lieferkette. Hotels müssen ihre Abläufe anpassen, in zukunftsfähige Technologien investieren und glaubwürdige Strategien entwickeln, um den Anforderungen von Gästen, Mitarbeitenden und politischen Akteuren zu entsprechen, ein Prozess, der mit erheblichem finanziellem und organisatorischem Aufwand verbunden ist.</span></i></p><p style="text-align:justify;"><span>Wie gelingt da ein klimafreundlicher Urlaub auf Fünf-Sterne-Niveau? Der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/der-birkenhof-spa-genussresort/" target="_blank"><span><strong>Birkenhof***** Spa & Genussresort</strong></span></a><span> liefert darauf überzeugende Antworten. Mit einem durchdachten Gesamtkonzept, das weit über punktuelle Öko-Initiativen hinausgeht, verbindet das Haus regionale Energiegewinnung, technologische Innovation und gesellschaftliches Engagement. Dieser Presse-Newsletter gibt einen fundierten Einblick in die ökologische Ausrichtung des Resorts. Er beleuchtet die technischen Entwicklungen im Hintergrund, die Haltung des Teams sowie die positive Resonanz der Gäste.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>EnergyCube: Das Herzstück der Transformation</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Im Zentrum der klimafreundlichen Strategie steht der „EnergyCube“, eine intelligent konzipierte Eigenversorgungslösung. Das selbst entwickelte Energiekonzept kombiniert drei zentrale Komponenten: einen Holzvergaser mit angeschlossenem Blockheizkraftwerk (BHKW), zwei leistungsstarke Hackschnitzelkessel mit jeweils 600 kW Heizleistung sowie eine 180-kWp-Photovoltaikanlage. Der Holzvergaser der Firma Spanner wandelt dabei Hackschnitzel in brennbares Holzgas um, das im BHKW zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt wird. Daraus entstehen 69 kW elektrische und 144 kW thermische Energie. Genug, um die Grundversorgung des Hotels zu sichern. Ergänzt wird die Anlage durch zwei weitere Heizöfen mit einer Gesamtleistung von 1.200 kW, die das Haus effizient und nahezu emissionsfrei mit Wärme versorgen.</span></p><h3>Lokale Wertschöpfungsketten bewusst stärken</h3><p style="text-align:justify;"><span>Das eingesetzte Holz stammt ausschließlich von Forstbetrieben aus der Umgebung. „So bleibt die Wertschöpfung in der Region, das Geld zirkuliert vor Ort und wir stärken das Gemeinschaftsgefühl“, betont Lukas Obendorfer, der den Wandel maßgeblich vorantreibt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch bei der Kompostierung beschreitet das Hotel neue Wege: Eine moderne Anlage verwandelt organische Küchenabfälle innerhalb einer Woche mithilfe von Bakterien, Wärme und gezielter Durchmischung in nährstoffreichen Humus. Nach einer kurzen Nachbearbeitungszeit wird der Kompost gesiebt und direkt im Hotelgarten ausgebracht – ohne zusätzliche Transportwege oder Entsorgungskosten. Gleichzeitig entsteht wertvoller Boden, der die Gartenpflege des Hauses unterstützt.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Nachhaltigkeit im Wellnessbereich – durchdacht bis ins Detail</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Im Wellnessbereich, der als besonders energieintensiv gilt, wurden gezielte Maßnahmen umgesetzt: Die drei Außenpools werden nachts mit Rollos abgedeckt, um Wärmeverluste zu vermeiden, den Stromverbrauch der Pumpen zu senken und den Einsatz von Chemikalien zu reduzieren. Einer der Pools senkt sich zusätzlich um zwei Zentimeter ab. Das entstehende Luftpolster sorgt für spürbare Energieeinsparung. Auch die Pumpen laufen nachts im Sparbetrieb, was nicht nur Strom spart, sondern auch den Wärmeverlust durch Verdunstung minimiert. Morgens startet das System automatisch: Innerhalb von fünf Minuten wird das Wasser vollständig umgewälzt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Rückmeldungen der Gäste sind eindeutig: Viele interessieren sich aktiv für das Energiekonzept, fragen nach dem Technikhaus oder dem Monitor in der Lobby. Fachbesucher, darunter auch Ingenieure, haben sich das System bereits vor Ort angeschaut, um eigene Vorhaben zu planen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Verantwortung gegenüber Menschen und Gemeinschaft</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Doch nicht nur energetisch nimmt das 5-Sterne-Hotel eine Vorbildrolle ein. Soziale Verantwortung ist ein ebenso wichtiger Teil der Gesamtstrategie. Die Förderung der Mitarbeitenden geht weit über klassische Maßnahmen hinaus: Sprachkurse, Unterstützung bei Behördenangelegenheiten, interne Mobilitätslösungen oder auch betriebseigene Unterkünfte gehören zum festen Angebot. „Wir verstehen Nachhaltigkeit nicht nur als Frage von Kilowattstunden oder Emissionsbilanzen. Es ist eine Haltung, gegenüber der Natur ebenso wie gegenüber unserem Team“, so Lukas Obendorfer.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>GreenSign mit 95 Prozent Konformität – eine seltene Auszeichnung</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Dieses Engagement wurde im Jahr 2023 mit der damals höchsten Stufe der GreenSign-Zertifizierung gewürdigt – Level 5. Nur rund 20 Hotels in Deutschland erreichen diese Auszeichnung. Der Birkenhof zählt damit zu einer kleinen Gruppe echter Vorreiter. Erst kürzlich erneuerte und verbesserte das Hotel diese Leistung und erreichte in der Rezertifizierung im Juni 2025 mit einem Konformitätsgrad von 95 Prozent den aktuell höchsten Wert aller knapp 900 GreenSign-zertifizierten Betriebe.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das Zertifikat bestätigt überdurchschnittliche Leistungen in Bereichen wie Umweltmanagement, Ressourcennutzung, sozialer Verantwortung und wirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit. Besonders hervorgehoben wurden das kluge Energiekonzept, die konsequente Einbindung der Mitarbeitenden und die bewusste Auswahl regionaler Lieferanten.</span></p><h3>Zukunftsprojekte mit Substanz</h3><p style="text-align:justify;"><span>Auch über die bestehenden Lösungen hinaus verfolgt das Haus neue, ehrgeizige Initiativen. Der Fokus liegt auf dem weiteren Ausbau der Eigenversorgung, unter anderem durch zusätzliche Photovoltaikflächen, die bereits in Planung sind. Ein besonderes Highlight ist das Bienenprojekt: Was mit zwei Bienenvölkern begann, hat nun die erste Ernte hervorgebracht, den ersten hauseigenen Honig. Dieser steht sinnbildlich für Regionalität und Artenvielfalt. Perspektivisch sollen bis zu zehn Völker das Gelände beleben, inklusive Imkerschulungen für Gäste und Teammitglieder.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Nachhaltigkeit als Weg, nicht als Ziel</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>„Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern ein Grundprinzip“, fasst Obendorfer die Bestrebungen des Birkenhofs zusammen. Es ist kein Etikett, sondern ein fortlaufender Prozess. Das Team überprüft kontinuierlich bestehende Abläufe, führt Veränderungen mit Bedacht ein und bleibt dabei den eigenen Prinzipien treu. Ob durch technische Weiterentwicklungen, neue Lieferpartnerschaften, faire Arbeitsbedingungen oder durchdachtes Abfallmanagement.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Dabei ist dieser Wandel nicht frei von Herausforderungen. „Der Holzvergaser war ein Jahr lang betriebsbereit, aber die Einspeisung ins Netz gestaltete sich schwierig. Es fehlten klare Vorgaben seitens der Betreiber“, berichtet Obendorfer im </span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/wie-entsteht-ein-nachhaltiges-5-sterne-wellnesshotel-lukas-obendorfer/" target="_blank"><span>Interview mit Green Pearls®</span></a><span>. Trotz bürokratischer oder anderer Hürden bleibt der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/der-birkenhof-spa-genussresort/" target="_blank"><span><strong>Birkenhof</strong></span></a><span> beharrlich auf Kurs – als Ort der Erholung ebenso wie als Vorbild für verantwortungsvolles, zukunftsorientiertes Wirtschaften im Luxus-Tourismus.</span></p><p style="text-align:center;">&nbsp;</p><p style="text-align:center;">_____________________________</p><p style="text-align:center;"><i>Für weitere Informationen, zusätzliches Bildmaterial und sonstige Anfragen, wenden Sie sich gern an uns via press@greenpearls.com</i></p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Der EnergyCube und unsere weiteren Projekte stehen dabei symbolisch für unseren Anspruch: Luxus trifft Nachhaltigkeit.</i><strong>Lukas Obendorfer, Geschäftsführer</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Der Birkenhof  Spa &amp; Genussresort,Nachhaltige Wellnesshotels,Wellnesshotel,Energieeffizienz,Pioniere der Nachhaltigkeit,Nachhaltigkeit,Eco-Luxus]]></category>
            <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Global denken, lokal handeln: Wie Green Pearls® Hotels die Sustainable Development Goals umsetzen</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/global-denken-lokal-handeln-wie-green-pearls-hotels-die-sustainable-development-goals-umsetzen/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/global-denken-lokal-handeln-wie-green-pearls-hotels-die-sustainable-development-goals-umsetzen/</guid><pp:caseid>712344</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i>Mit der Agenda 2030 verabschiedeten die Vereinten Nationen einen ambitionierten Fahrplan, der die Grundlage für eine nachhaltige globale Entwicklung bilden sollte. Im Mittelpunkt stehen die 17 Sustainable Development Goals (SDGs), die soziale Gerechtigkeit, ökonomische Stabilität und ökologische Nachhaltigkeit weltweit fördern sollen. Diese Ziele richten sich an Staaten, Unternehmen und Individuen und fordern gemeinsames Handeln über Grenzen hinweg.</i></p><p style="text-align:justify;">Ein oft unterschätzter, jedoch enorm wirkungsvoller Hebel zur Erreichung dieser Ziele ist die Unterstützung durch die Tourismusbranche. Sie gehört nicht nur zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen weltweit, sondern besitzt laut der Welttourismusorganisation (UNWTO) auch das Potenzial, nahezu alle SDGs positiv zu beeinflussen. Tourismus kann Wirtschaftswachstum fördern (SDG 8), hochwertige Arbeitsplätze schaffen und Geschlechtergerechtigkeit stärken (SDG 5), Bildung vorantreiben (SDG 4) sowie kulturelles Erbe und lokale Produkte bewahren (SDG 11 und 12). Zugleich ermöglicht er Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz (SDG 13 und 15), wenn Ressourcen bewusst eingesetzt und Naturräume geschützt werden. <span>Die UNWTO bringt den Beitrag der Reisewirtschaft prägnant auf den Punkt:</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Nachhaltige Unterkünfte in einer zentralen Position</strong></h2><p style="text-align:justify;">Hotels und Beherbergungsbetriebe übernehmen hierbei eine Schlüsselfunktion. Als Arbeitgeber, Dienstleister, Einkäufer und lokaler Ressourcennutzer prägen sie sowohl das soziale und wirtschaftliche Gefüge als auch die Umweltbilanz eines Reiseziels. Durch gezielte Investitionen in erneuerbare Energien, lokale Wertschöpfung, Mitarbeiterfortbildung und nachhaltige Kommunikation mit Gästen können sie maßgeblich zur Umsetzung der globalen Ziele beitragen.</p><p style="text-align:justify;">Ein Beispiel für gelebte Verantwortung liefern die Hotelpartner von <a href="https://www.greenpearls.com/de" target="_blank">Green Pearls® Unique Places</a>, die sich gemeinsam der <a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/wer-traegt-die-verantwortung-dafuer-dass-der-tourismus-nicht-nachhaltiger-wird/" target="_blank">nachhaltigen Verantwortung</a> stellen. Die einzelnen Mitglieder verfolgen individuelle Nachhaltigkeitsstrategien, orientieren sich allerdings vielfach an den SDGs.</p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Grüne Visionen für die Hotellerie</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Nachhaltigkeit ist für die Green Pearls® Partner kein Schlagwort für Marketing-Zwecke, sondern Leitprinzip und Gestaltungsanspruch, die sich zunehmend zum Gütesiegel moderner Gastgeberkultur entwickeln. Die im Folgenden vorgestellten Hotels zeigen, wie sich die globalen Nachhaltigkeitsziele der UN praktisch umsetzen lassen und machen deutlich, dass diese für sie keine abstrakten Richtlinien sind, sondern Werkzeuge für echte Veränderung.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/978335fc-7dad-48db-9649-9b9a129cac0a/1920_20221205-paradisopureliving-uri-117.jpg?95399"><p style="text-align:justify;">Ein besonders Beispiel ist das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><strong>Paradiso Pure.Living Vegan Hotel</strong></a><strong> </strong>auf der Seiser Alm in Südtirol. Seit 2019 wurde das Angebot konsequent auf pflanzenbasierte Ernährung umgestellt, und Ende 2024 positionierte es sich als erstes rein veganes Hotel auf der Seiser Alm. Damit nimmt das Haus gezielt Einfluss auf mehrere SDGs, insbesondere nachhaltigen Konsum und Produktion (Ziel 12) sowie Klimaschutz (Ziel 13). Der reduzierte ökologische Fußabdruck pflanzenbasierter Küche ist wissenschaftlich belegt und für Gäste unmittelbar erlebbar.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/b27eacd5-d63d-45af-9470-8471a0d76493/1920_my-arbor-brixen-suedtirol-im-sommer-1.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Der Blick in weitere Green Pearls® Hotels zeigt, dass viele der 17 Ziele je nach Region, Betrieb und Philosophie individuell adressiert werden. Im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><strong>Hotel</strong> <strong>My Arbor</strong></a> in Südtirol werden ökologische und soziale Nachhaltigkeit miteinander verknüpft. Die Kooperation mit regionalen Produzenten, der bewusste Verzicht auf Massenware und der Einsatz natürlicher Baumaterialien zeigen den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Zugleich unterstützt das Hotel das Klimaziel 13 mit energieeffizienten Gebäudekonzepten und erneuerbaren Energien. Faire Beschäftigungsbedingungen, langfristige Perspektiven und gezielte Weiterbildung machen Nachhaltigkeit hier auch zum sozialen Versprechen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/4d660e0a-1bcf-4e32-be37-22bf691e4288/1920_hotel-weihrerhof-103.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Technische Innovationen als Treiber nachhaltiger Entwicklung sind Markenzeichen des <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><strong>Hotels Weihrerhof</strong></a> in Ritten. Moderne Heizsysteme, wassersparende Maßnahmen und Solartechnik schützen Ressourcen und leisten einen Beitrag zum Erhalt der Umwelt. Der Betrieb zeigt, dass auch kleinere Hotels durch gezielte Investitionen messbare ökologische Fortschritte erzielen können.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/567a25e7-044d-4cf0-9fed-3f00a5b1bd0f/1920_circular-living-schwarzwald-panorama-freigeist4.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Während manche Häuser vor allem technisch oder konzeptionell agieren, verankert das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></a> Nachhaltigkeit tief in seinen Unternehmensstrukturen. Mit einem 90 % Score bei der Zertifizierung durch GreenSign ist das Hotel Vorbild für energieeffizientes Bauen und klimafreundlichen Betrieb sowie für die Entwicklung nachhaltiger Städte und Gemeinden. Ergänzt wird dies durch soziale Initiativen und transparente Berichterstattung, etwa über die WIN-Charta Baden-Württemberg und den Deutschen Nachhaltigkeitskodex.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/cf43f731-d533-4722-b2f4-3710d643b3e2/1920_sand-hotel-lobby3480.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Ein zukunftsweisender Weg wird auch im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><strong>Lifestylehotel SAND</strong></a> an der Ostsee beschritten. Das Projekt „SDG-Scouts“ bindet junge Mitarbeitende aktiv in die Entwicklung neuer Nachhaltigkeitsideen ein. Spezielle Schulungen befähigen sie, eigenverantwortlich Projekte umzusetzen und als Botschafter für die 17 Ziele zu wirken. Damit greift das Hotel vor allem Ziel 4 „hochwertige Bildung“ und Ziel 16 für starke Institutionen und partizipative Prozesse auf. Nachwuchskräfte werden so zu Multiplikatoren einer neuen Unternehmenskultur und zeigen, dass nachhaltiger Wandel dort gelingt, wo Menschen mitgestalten können.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/334fac82-0fc6-401d-9395-9366e0d9e28f/1920_nachhaltiges-hotel-luise-erlangen-gruene-aussenbereiche-1.jpg?97696"><p style="text-align:justify;">Auch das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/creativhotel-luise-de/" target="_blank"><strong>Hotel Luise</strong></a> in Erlangen geht über klassische Maßnahmen hinaus. Mit der „Wall of Change“ werden Projekte sichtbar gemacht und gezielt mit der Agenda 2030 verknüpft. Hier werden die SDGs 4, 13 und 17 durch Bildungsangebote, konsequenten Klimaschutz im Betriebsalltag sowie Kooperationen mit regionalen und internationalen Partnern umgesetzt. Ergänzend integriert das Hotel die Inner Development Goals (IDGs), ein Konzept, das persönliche Kompetenzen wie Achtsamkeit, Empathie und Verantwortungsbewusstsein fördert. Damit entsteht eine Brücke zwischen äußeren Transformationsprozessen und der inneren Haltung, die deren Erfolg ermöglicht.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/9b17e7bf-8677-493a-bccb-459b2b04cfa5/1920_copyalexfilz-6129.jpg?71490"><p style="text-align:justify;">Das Nachhaltigkeitsprogramm „ADLER for Planet“, umgesetzt in allen <a href="https://www.adler-resorts.com/de/hotel-resort/1-0.html" target="_blank"><strong>ADLER Spa Resorts & Lodges</strong></a>, deckt ein breites Themenspektrum ab: von Förderung biologischer Vielfalt (Ziel 15) über Abfallvermeidung bis zu erneuerbaren Energien (Ziel 7). Besonderer Fokus liegt auf ressourcenschonendem Wassermanagement und nachhaltiger Beschaffung mit regionalen und saisonalen Produkten. Transparenz ist kein Nebenaspekt, sondern zentral: Fortschritte werden regelmäßig veröffentlicht und für Gäste wie Mitarbeitende sichtbar gemacht. Zudem engagiert sich ADLER for Planet für soziale Verantwortung durch faire Arbeitsbedingungen und Umweltbildung.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_gerbehof-auszligenansicht-nachhaltiges-hotel.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Am Bodensee verfolgt das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><strong>Naturresort Gerbehof</strong></a> einen konsequenten Nachhaltigkeitskurs, der nicht explizit an SDGs gebunden ist, aber in vielen Maßnahmen übereinstimmt. Das Hotel ist dank Photovoltaikanlage und Miscanthus-Anbau für Warmwasser energieautark und versorgt sich aus eigene Quellen und Zisternen ressourcenschonend mit Wasser. Die Gemeinwohl-Ökonomie-Bilanzierung (GWÖ) dokumentiert das ethische, soziale und ökologische Engagement transparent. Auch der gesundheitliche Aspekt des Urlaubs spielt eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Ausrichtung: Spezielle Angebote fördern das Wohlbefinden und die mentale sowie körperliche Gesundheit der Gäste.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/0caa3cd1-1c2f-4a55-8ac6-fe444eaa154a/1920_klosterhof-spatsommer-2024-hotelansicht-nachhaltig-reisen.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Der <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><strong>Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa</strong></a><strong> </strong>in Bayern ist ein Pionier nachhaltiger Hotellerie. Als erstes deutsches Hotel mit EU Ecolabel erfüllt es zahlreiche Standards, die eng an die SDGs angelehnt sind. Langfristige Kooperationen, ökologische Architektur und vorausschauendes Ressourcenmanagement spiegeln ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit wider. Energieeffiziente Gebäudetechnik, erneuerbare Energien und eine umfassende Abfallvermeidungsstrategie gehören ebenso zum Konzept wie der Bezug von regionalen Lebensmitteln und die Unterstützung sozialer Projekte wie den Bergrettern. So verbindet der Klosterhof Umweltbewusstsein mit gesellschaftlichem Engagement und wirtschaftlicher Verantwortung.</p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Verantwortung übernehmen – für eine bessere Zukunft im Tourismus</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Die Beispiele zeigen: Die individuellen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit der Green Pearls® Unterkünfte tragen aktiv zur nachhaltigen globalen Entwicklung bei. Ob Klimaschutz, faire Arbeitsbedingungen oder lokale Wertschöpfung – jedes Haus leistet seinen Beitrag zu einer besseren Zukunft. Die SDGs sind dabei nicht nur Checkliste, sondern Orientierung und Motivation, bestehende Prozesse zu hinterfragen, neue Ideen umzusetzen und Verantwortung bewusst zu leben.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Gemeinsam ist allen Häusern die Erkenntnis, dass nachhaltige Entwicklung mehr bedeutet als Umweltfreundlichkeit. Sie umfasst einen achtsamen Umgang mit Menschen, Ressourcen, Energie und Wissen. Und sie beweist: Die 17 globalen Ziele lassen sich nicht nur auf Regierungsebene diskutieren, sie können gelebt werden. In der Küche. In der Architektur. Im Team. Und in jedem Gespräch mit Gästen, die etwas verändern möchten.</p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Tourism can contribute – directly or indirectly – to all of the SDGs. It has the potential to spur inclusive economic growth, promote environmental sustainability, and foster intercultural understanding and peace.</i><strong>World Tourism Organization (</strong><strong>UNWTO)</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Es ist ein stetiger Prozess und wir werden nach wie vor die Strategien und Handlungen immer optimieren.</i><strong>Alexandra Huber, Hotel My Arbor</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Hotel Luise,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa,ADLER Lodge RITTEN,ADLER Spa Resort SICILIA,Schwarzwald Panorama,Naturresort Gerbehof,Lifestylehotel Sand,Hotel Weihrerhof,Hotel My Arbor,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,sustainable development goals,nachhaltiger Tourismus,Nachhaltige Entwicklung]]></category>
            <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Green Pearls® begrüßt das kambodianische Canvas &amp; Orchids Retreat zurück im nachhaltigen Netzwerk</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/green-pearls-begruesst-das-kambodianische-canvas-and-orchids-retreat-netzwerk/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/green-pearls-begruesst-das-kambodianische-canvas-and-orchids-retreat-netzwerk/</guid><pp:caseid>713213</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Nach einer mehrjährigen Pause kehrt ein besonderes Mitglied in das Green Pearls® Netzwerk zurück: das </span></i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/canvas-and-orchids-retreat/"><i><span><strong>Canvas & Orchids Retreat</strong></span></i></a><i><span><strong> </strong>in Kambodscha.</span></i></p><p style="text-align:justify;"><span>Eingebettet in die Natur des kambodschanischen Regenwalds und nur per Boot erreichbar, bietet das Canvas & Orchids Retreat ein Glamping-Erlebnis der besonderen Art. Die 15 schwimmenden Zelt-Villen des Resorts erheben sich direkt aus dem Tatai-Fluss und fügen sich harmonisch in die imposante Kulisse der Kardamom-Berge ein. Mit etwa 45 m² Wohnfläche pro Villa verbinden sie stilvollen Komfort mit der Kraft und Atmosphäre der tropischen Natur.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Respektvoll und nachhaltig: Die Canvas & Orchids Philosophie</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das nachhaltige Konzept des Resorts basiert auf einem bewussten Umgang mit der Umgebung: Die schwimmenden Villen sind nicht-permanente Strukturen, die keine bleibenden Spuren in der sensiblen Natur hinterlassen. Errichtet wurden sie ausschließlich von lokalen Handwerkern mit traditionellen Werkzeugen – ein klares Bekenntnis zur sozialen Verantwortung und zur Einbindung der lokalen Gemeinschaft.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Gäste erwartet ein vielseitiges Naturerlebnis – ob beim Kajakfahren durch die Mangrovenarme, bei einer Erfrischung im Fluss direkt vor der Zelttür oder bei einem Sunset Cruise mit kambodschanischer Gourmetküche an Bord. Jede Aktivität ist darauf ausgerichtet, die Ursprünglichkeit der Umgebung zu bewahren, den Gästen die lokale Kultur näherzubringen und gleichzeitig ein hohes Maß an Komfort zu bieten.</span></p><p style="text-align:center;">_________________________________</p><p style="text-align:center;"><span>Für weitere Informationen, Bildmaterial oder Interviewanfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Auch individuelle Pressereisen können in Absprache ermöglicht werden. Bitte wenden Sie sich dafür an </span><a href="mailto:press@greenpearls.com"><span>press@greenpearls.com</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Canvas &amp; Orchids Retreat,Kambodscha,nachhaltige Hotels,Eco-Luxus,Glamping]]></category>
            <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wer trägt die Verantwortung dafür, dass der Tourismus nicht nachhaltiger wird?</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/wer-traegt-die-verantwortung-dafuer-dass-der-tourismus-nicht-nachhaltiger-wird/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/wer-traegt-die-verantwortung-dafuer-dass-der-tourismus-nicht-nachhaltiger-wird/</guid><pp:caseid>708157</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Nachhaltigkeit und Verantwortung im Tourismus sind Themen, die viele bewegen – die aber viel zu oft hinter Sonnenliegen und Hotelbuffets verschwinden.</span></i></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Tourismus ist eine der größten und am schnellsten wachsenden Branchen weltweit. Trotz des steigenden Bewusstseins für Umwelt- und Klimaschutz bleibt der Fremdenverkehr jedoch in vielen Fällen hinter den Erwartungen zurück, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. Ein Großteil der Bevölkerung gibt an, sich ein nachhaltigeres Reisen zu wünschen, doch die Realität sieht anders aus: Die Zahl der Flugreisen steigt, CO₂-Kompensation ist umstritten, und nachhaltige Buchungsangebote, wenn es sie denn gibt, werden zu selten genutzt. Doch liegt es allein an den Reisenden und ihren Entscheidungen? Gibt es zu wenig Anbieter und Unterkünfte, die nachhaltig agieren? Oder ist es nicht vielmehr ein strukturelles und politisches Problem? Wer ist schuld daran, dass der Tourismus nicht nachhaltiger wird?</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Wunsch und Wirklichkeit – eine wachsende Diskrepanz</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Im Jahr 2024 erreichte das Reiseaufkommen mit über 56 Millionen Personen (bei Aufenthalten von fünf Tagen und mehr) einen historischen Höchststand. Auch die Ausgaben für Ferienreisen stiegen auf einen Rekordwert von über 90 Milliarden Euro. Insgesamt wurden 68 Millionen längere Reisen gezählt, wobei das Ausland mit einem Marktanteil von 76 % weiterhin das beliebteste Ziel blieb. Gleichzeitig zeigt die </span><a href="https://reiseanalyse.de/downloadbereich/erste-ergebnisse/" target="_blank"><span>FUR-Reiseanalyse 2024</span></a><span> (gefördert vom Bundesumweltministerium) ein wachsendes Bewusstsein für nachhaltige Mobilität im Urlaub:</span></p><ul><li><span>48 % der Deutschen wünschen sich umweltfreundliche Angebote,</span></li><li><span>62 % legen Wert auf sozialverträgliche Erlebnisse.</span></li></ul><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><span>Zwischen diesen Ansprüchen und dem tatsächlichen Verhalten klafft eine deutliche Lücke:</span></p><ul><li><span>Nur 11 % der gebuchten Reisen entfielen auf Angebote mit einer Nachhaltigkeitskennzeichnung.</span></li><li><span>CO₂-Kompensation wurde bei lediglich fünf Prozent der Reisen genutzt.</span></li><li><span>In nur drei Prozent der Fälle war Nachhaltigkeit das ausschlaggebende Entscheidungskriterium.</span></li><li><span>Flugreisen erreichten 2023 mit einem Anteil von 47 % einen neuen Höchstwert.</span></li><li><span>Umweltfreundlichere Alternativen wie Bahn und Bus kamen gemeinsam auf vier Milliarden Kilometer. Dem gegenüber stehen über 95 Milliarden Kilometern per Flugzeug.</span></li></ul><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Verantwortung ist vielschichtig</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Eins ist sicher: Nachhaltiger Tourismus scheitert nicht an einem einzelnen Akteur. Dafür ist das System zu komplex, zu viele Entscheider*innen haben Einfluss und zu viele Faktoren spielen eine Rolle – angefangen bei den Tourismusunternehmen über die Gäste bis hin zu politischen Vorgaben und industriellen Praktiken. In diesem Newsletter beleuchten wir die Verantwortungsfrage mit Hilfe verschiedener Perspektiven und Stimmen aus dem Netzwerk der Green Pearls® Unterkünfte, um ein umfassenderes Bild zu zeichnen.</span></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Die Anbieter – zwischen Ambition und Anpassung</span></h3><p><span>Reiseveranstalter und Hoteliers sind sich ihrer Verantwortung bewusst, doch der Druck, wirtschaftlich bestehen zu müssen, bleibt hoch. Alexandra Huber, Inhaberin und Geschäftsführerin im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>Hotel My Arbor</strong></span></a><span> in Brixen, Südtirol, bringt es auf den Punkt: „Tourismusunternehmen haben eine große Verantwortung. Wirtschaftlicher Druck oder die Erwartung hoher Gewinne verhindern oft die vollständige Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen.“ Christian Lechner vom </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> erkennt Unterschiede in der Haltung der Hoteliers: „Es gibt Unternehmerinnen und Unternehmer, die nachhaltige Angebote mit Überzeugung entwickeln, und solche, die nur anbieten, was die Mehrheit verlangt. Letztere dominieren leider noch.“ José Koechlin, Gründer der </span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/aus-geschichten-geformt-gebaut-aus-natur-die-architektur-von-inkaterra-in-peru/" target="_blank"><span><strong>Inkaterra Hotels</strong></span></a><span> in Peru, verweist auf strukturelle Schwächen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Nachhaltig geführte Hotels wie die Green Pearls® profitieren zunehmend von der vorherrschenden positiven Wahrnehmung. Sie gelten als verantwortungsvoll, zukunftsorientiert und innovativ. Das stärkt ihr Profil und verschafft ihnen zugleich einen Wettbewerbsvorteil. Doch deutlich wird auch: Ohne verbindliche Vorgaben, eine stärkere Nachfrage der Reisenden und gezielte Anreize bleibt nachhaltiger Tourismus ein Ideal einiger weniger statt breiter Realität.</span></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Die Politik – Lenkung mit Potenzial, aber ohne Durchschlagskraft</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Laut einer </span><a href="https://news.booking.com/de/aktuelle-umfrage-von-bookingcom-enthuellt-potenzial-fuer-nachhaltiges-reisen-trotz-herausforderungen/" target="_blank"><span>Studie von Booking.com</span></a><span> aus dem Jahr 2025 glauben 36 Prozent der deutschen Reisenden, dass die Regierung das größte Potenzial hat, um die negativen Folgen des Reiseverkehrs zu mindern. 43 Prozent sind zudem überzeugt, dass Reisedienstleister durch konkrete Maßnahmen zum Umweltschutz beitragen können. Verbindliche Regelungen fehlen jedoch weitgehend. Stefan Bode, Geschäftsführer des </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span>, fordert deutlich mehr Initiative: „Politik muss Rahmen schaffen und Innovationen fördern, sonst bleibt nachhaltiger Tourismus ein Nischenthema.“ Ähnlich äußert sich auch Alexandra Huber vom </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span>, die sich klare gesetzliche Vorgaben, Förderungen und gezielte Programme wünscht.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Politik kann nachhaltige Entwicklung im Tourismus fördern, doch es mangelt an der konsequenten Umsetzung. Trotz wachsender Erwartungen und auch Forderungen bleiben klare Vorgaben, finanzielle Anreize und strategische Steuerung bislang aus.</span></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Die Reisenden – gutgemeinte Absicht, inkonsequente Umsetzung</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Viele Menschen wollen nachhaltig reisen, buchen aber dennoch konventionelle Produkte oder verzichten auf CO₂-Kompensation. Es fehlen einfache, glaubwürdige und verständliche Angebote sowie das Vertrauen, dass das eigene Handeln etwas bewirkt. 59 % der Befragten in der </span><a href="https://news.booking.com/de/aktuelle-umfrage-von-bookingcom-enthuellt-potenzial-fuer-nachhaltiges-reisen-trotz-herausforderungen/" target="_blank"><span>Booking.com-Studie</span></a><span> gaben an, nachhaltig verreisen zu wollen. Bei genauerem Hinsehen wird allerdings deutlich: Für nur vier Prozent der Buchenden war Nachhaltigkeit das ausschlaggebende Kriterium ­– eine riesige Diskrepanz.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Außerdem glaubt ein Viertel der Befragten (27 %), dass der Klimawandel nicht mehr umkehrbar ist und ihre Entscheidung daran nichts ändern wird. Weitere 27 % schätzen die Bedrohung durch den Klimawandel als weniger gravierend ein. Steigende Kosten drücken das Thema Nachhaltigkeit weiter zurück: 72 % geben an, dass der Preis den größten Einfluss auf ihre Reiseplanung hat.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ursula Wagner vom </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> weist auf diese Doppelmoral hin: „Viele propagieren Nachhaltigkeit, fliegen dann aber doch in den Urlaub. Die eigenen Werte werden dafür zurückgestellt.“ Auch Alexandra Huber (My<strong> </strong>Arbor) fordert, dass Reisende sich bewusst für nachhaltige Optionen entscheiden, auch wenn dies mit höheren Preisen verbunden sein kann.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das Bewusstsein ist da, doch wenn es um konkrete Entscheidungen geht, sind die Reisenden oft inkonsequent. Fehlendes Vertrauen durch Greenwashing, zum Teil höhere Preise und ein Mangel an klaren, unkomplizierten Optionen bremsen die Umsetzung. Damit nachhaltiger Tourismus mehr als ein Lippenbekenntnis wird, braucht es bessere Angebote, eine klare und nachvollziehbare Kommunikation dieser und die Bereitschaft der Urlauber*innen, persönliche Komfortzonen zu hinterfragen.</span></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Greenwashing im Kleingedruckten</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Ein weiteres Hindernis ist mangelnde Transparenz. Weltweit gibt es über 200 verschiedene Nachhaltigkeitslabels im Tourismus, die unterschiedlichste Kriterien berücksichtigen. Viele Anbieter werben mit oberflächlichen „grünen Maßnahmen“, ohne tiefgreifende Veränderungen durchzuführen, sogenanntes Greenwashing. Stefan Bode (SCHWARZWALD PANORAMA) warnt: „Der Fortschritt wird durch Greenwashing gehemmt. Reisende verlieren das Vertrauen und können echte Nachhaltigkeit nicht mehr erkennen.“ 64 % der Reisenden wünschen sich laut Booking.com einheitliche Nachhaltigkeitszertifizierungen über alle Buchungsportale hinweg. Klar ist also: Es muss leichter werden, nachhaltiger zu buchen.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Hoffnung und Perspektiven: Der Wandel ist möglich</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Trotz der Herausforderungen zeigt die Studie aber auch, dass immer mehr Reisende positive Erfahrungen mit nachhaltigen Angeboten machen und darin neue Perspektiven für sich entdecken. Sie fühlen sich als „beste Version ihrer selbst“, wenn sie nachhaltig reisen, schätzen authentische, lokale Aktivitäten, bevorzugen Wege zu Fuß, mit dem Rad oder ÖPNV und lassen sich durch nachhaltige Maßnahmen im Urlaub sogar für den Alltag inspirieren. Diese Zahlen machen auch Mut: Nachhaltigkeit im Urlaub ist kein Verzicht, sondern eine Chance, das Reisen bewusster und bereichernder zu gestalten.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Gemeinsame Verantwortung – kein Schuldiger, sondern viele Beteiligte</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Nachhaltiger Tourismus ist kein Ziel, das Einzelne im Alleingang erreichen können. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-korinjak/" target="_blank"><span><strong>Hotel Korinjak</strong></span></a><span> in Kroatien bringt diese Haltung klar zum Ausdruck.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch die Eigentümerfamilie Spiss von den </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/ferienwohnungen/summit-lodges-pfunds/" target="_blank"><span><strong>Summit Lodges Pfunds</strong></span></a><span> betont: „Konsument und Unternehmer sind gleichermaßen verantwortlich.“ Die Inhaberin vom<strong> </strong></span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span><strong>Lifestylehotel SAND</strong></span></a><span>, Marion Müller, ergänzt ihre Vorbildfunktion: „Wir schaffen einen Mikrokosmos, der inspirieren soll – für Gäste, Gemeinden und die Branche. Wir wollen durch Transparenz, Kommunikation und eigene Standards informieren.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Viele Betriebe und Initiativen setzen sich bereits heute aktiv für eine neue Form des Reisens ein und zeigen, dass nachhaltiger Tourismus mehr ist als ein Trend: nämlich eine gemeinsame Aufgabe mit Zukunft. Gesetzliche Rahmenbedingungen, gezielte Förderung und verpflichtende Kennzeichnung nachhaltiger Angebote sind jedoch zwingend notwendig, um faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Doch auch die Branche selbst kann viel tun: Wenn nachhaltige Optionen sichtbar, erlebbar und leicht zugänglich sind, können sie einen entscheidenden Impuls geben. Mutige Vorreiter, die Nachhaltigkeit als gelebte Haltung verstehen, setzen dabei neue Maßstäbe. Green Pearls® unterstützt diese dabei mit klaren Nachhaltigkeitskriterien und setzt sich mit seinen Partnern für mehr Transparenz ein. Nur durch Kooperation und gemeinsames Engagement kann der Wandel gelingen. Nachhaltigkeit im Tourismus darf nicht im Kleingedruckten verschwinden, sondern muss zum sichtbaren und erlebbaren Standard werden. Dafür braucht es keine Schuldigen, sondern Akteure, die Verantwortung übernehmen.</span></p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Es fehlen klare Vorgaben und Anreize. Nachhaltigkeit darf nicht länger optional sein. Wir glauben an gemeinsame Verantwortung und zeigen seit fast fünfzig Jahren, dass naturnaher Tourismus und Komfort sich nicht ausschließen.</i><strong>José Koechlin, Gründer der Inkaterra Hotels Peru</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Der Tourismus muss sich weiterentwickeln, aber das ist nicht nur die Aufgabe einer einzigen Gruppe. Wir glauben, dass die Verantwortung gemeinsam getragen wird: von Reiseveranstaltern, Hotels und Gastgebern sowie den Reisenden selbst. Wir möchten Teil der Lösung sein, indem wir informieren, mit gutem Beispiel vorangehen und unsere Gäste dazu ermutigen, achtsam und respektvoll mit der Natur umzugehen.</i><strong>Ana Grzincic, Hotel Korinjak</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[OLM Nature Escape,Inkaterra Hotels,Hotel My Arbor,Verantwortung,nachhaltiger Tourismus,Schwarzwald Panorama,Naturresort Gerbehof,Hotel Korinjak,Summit Lodges,Lifestylehotel Sand,newsletter]]></category>
            <pubDate>Wed, 25 Jun 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Nachhaltige Hotelarchitektur beginnt an der Fassade</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltige-hotelarchitektur-beginnt-an-der-fassade/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltige-hotelarchitektur-beginnt-an-der-fassade/</guid><pp:caseid>706835</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Sie schützt, strukturiert und kommuniziert – die Fassade ist mehr als die äußere Hülle. In zukunftsorientierten Hotelprojekten vermittelt sie zwischen Innen und Außen, überführt bestehende Bausubstanz in neue Nutzungskonzepte oder verschmilzt Gebäude scheinbar organisch mit der umgebenden Natur.</span></i></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Beispiele für gelungene und nachhaltige Fassadengestaltungen von Hotelgebäuden finden sich im Green PearlsⓇ Netzwerk. Sie zeigen, wie sich Architektur und Umwelt in Einklang bringen lassen – von begrünten Fassaden über die Arbeit im und mit dem Bestand bis zur Transformation und Neunutzung denkmalgeschützter Gebäude.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Der Übergang vom öffentlichen zum privaten Raum</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Ein exemplarisches Beispiel ist die Erweiterung des Hotels </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-sturm/" target="_blank"><span><strong>STURM</strong></span></a><span> in Mellrichstadt. Statt die Bausubstanz der 1970er Jahre abzureißen und das Hotel neu aufzubauen, entwickelte das Büro SLG Architekten gemeinsam mit Professor Matthias Loebermann eine zweite Haut – einen feingliedrigen Holz-Paravent, der sich wie ein Filter um das bestehende Gebäude legt.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>„Die neue Hülle erfüllt nicht nur technische Anforderungen wie Sonnen- und Witterungsschutz – sie schafft einen stufenweisen, geborgenen Übergang vom öffentlichen zum privaten Raum“, erklärt Architekt Fabian Getto von SLG. Die Fassadenlösung zeige, wie mit wenigen Eingriffen eine neue architektonische Identität entstehen kann.</span></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Nachhaltigkeit als gestalterisches Leitmotiv</span></h3><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Seit der Neugestaltung 2017 hat sich das STURM kontinuierlich weiterentwickelt – architektonisch wie konzeptionell. Statt einem klassischen Swimmingpool wurde ein Naturteich angelegt, um den herum 2022 neue </span><a href="https://slg-architekten.de/2022/11/18/erweiterung-biohotel-sturm-mellrichstadt/"><span>Gartenblickzimmer</span></a><span> entstanden – erneut entworfen von Loebermann. Die aus Lärchenholz errichteten Rückzugsorte wurden 2024 mit dem „best architects award“ ausgezeichnet. Derzeit erweitert SLG das Gelände um das „Haus der Ruhe“. Ganz im Sinne des Nutzungszwecks ordnet sich hier die Architektur der Landschaft unter.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Selbst gebaut, bewusst gestaltet</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Als Henrike und Dr. Andreas Färber das einstige Klostergut der Augustiner Mönche und spätere Gasthaus in Bayerisch Gmain übernahmen, war klar: Die neue, nachhaltige Identität des </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><span><strong>Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa</strong></span></a><span> sollte nicht nur auf dem Papier, sondern auch sichtbar in der Architektur entstehen. Dabei wurde die Fassade zum zentralen Ausdruck dieses Anspruchs – mit Lärchenschindeln aus der Region (Bad Reichenhall), die nicht nur als Bekleidung der Außenwände dienen, sondern sich auch im Inneren des Hauses wiederfinden und so eine Verbindung schaffen. Viele davon haben die Gastgeber eigenhändig zugeschnitten und angebracht.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Sie sind ein klares architektonisches Statement für handwerkliche Traditionen und fügen den Klosterhof gleichzeitig sanft in die Landschaft ein. Er liegt eingebettet in eine Senke. Die Schindeln und die begrünten Dächer unterstreichen das gestalterische, aber auch soziale Ziel der Gastgeber, sich in die Umgebung einzufügen, statt ihr etwas aufzuzwingen.</span></p><h3 style="margin-left:0cm;"><span>Geplanter Holzbau</span></h3><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Das Thema Fassade und Materialwahl bleibt in dem Gesundheitshotel relevant. Ein Anbau ist bereits in Planung. „Ich freue mich, dass es wahrscheinlich ein Holzbau wird“, sagt Gastgeber Dr. Andreas Färber im </span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/interview-wie-verbindet-man-nachhaltigkeit-gesundheit-und-hotellerie-dr-andreas-faerber-klosterhof/"><span>Interview</span></a><span> mit Green Pearls®. Als sie den heutigen Klosterhof gestaltet hätten, sei die Technik noch nicht weit genug gewesen, um ihren Ansprüchen zu genügen. Er macht auch deutlich, dass nachhaltige Architektur kein abgeschlossener Zustand, sondern ein stetiger Prozess ist.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Stadthotel mit Schattenpflanzen: Das Green City Hotel Vauban</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Im Freiburger Stadtteil Vauban (europaweit bekannt für nachhaltige Stadtplanung) markiert das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/green-city-hotel-vauban-de/" target="_blank"><span><strong>Green City Hotel Vauban</strong></span></a><span> den Eingang ins Quartier. Entworfen vom Berliner Architekturbüro Barkow Leibinger, realisiert unter der Projektleitung von Lukas Weber, zeigt der Bau, wie gestalterischer Anspruch und ökologisches Denken zusammengehen können.</span></p><h3><span>Begrünte Hotel-Fassade</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Die begrünte Seilfassade an der Südseite funktioniert als lebendiger Klimapuffer: Im Sommer spenden Wisterien, Rosen und Schlingknöterich natürlichen Schatten – im Winter hingegen lassen die unbelaubten Pflanzen die Sonnenstrahlen durch und unterstützen so passiv die Erwärmung der Fassade. So entsteht ein vegetativer Sonnenschutz mit doppeltem Nutzen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch in der Materialwahl zeigt sich der nachhaltige Ansatz: Vorvergraute Weißtanne und Fensterrahmen aus PEFC-zertifizierten Kiefernhölzern sorgen für eine Verbindung zur Natur. Ergänzt wird das Ensemble durch vertikale Holzfinnen, die der Fassade einen rhythmisierten Ausdruck verleihen. Neben der Architektur überzeugt das Hotel auch durch seine innere Haltung: Es wird als Integrationsbetrieb geführt, in dem Menschen mit Behinderung arbeiten. Nachhaltigkeit wurde hier also nicht nur gebaut, sondern wird tagtäglich gelebt.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Verschmelzung mit der Natur – wenn Architektur zurücktritt</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> in Südtirol ist eines dieser Hotels, bei dem Gäste manchmal erst auf den zweiten Blick realisieren, wo das Gebäude aufhört und die Landschaft beginnt. Der kreisrunde Neubau wurde nach einer Vision von Gastgeber Christian Lechner vom Büro Andreas Gruber Architekten realisiert und</span><i><span> </span></i><span>liegt eingebettet in eine Almlandschaft im Tauferer Ahrntal. Die Fassade aus Glas und Betonspiegelt Himmel und Berge – und macht das OLM zu einem Beispiel dafür, wie Architektur sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern Umgebung und Ausblick ins Zentrum rückt.</span></p><h3><span>Große Fenster, regionale Materialien – und die Landschaft als Hauptdarsteller</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Auch andere Hotels greifen diesen Ansatz auf – mit unterschiedlichen architektonischen Mitteln, aber einem gemeinsamen Ziel: die Grenze zwischen Drinnen und Draußen aufzulösen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/der-birkenhof-spa-genussresort/" target="_blank"><span><strong>Birkenhof Spa & Genussresort</strong></span></a><span> sorgt eine mit Holz gestaltete Fassade für das Gefühl, „zu Gast in der Natur“ zu sein. Große Fensterflächen lassen Tageslicht und Landschaft tief in die Räume eindringen. Ähnlich sieht es im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span><strong>Naturhotel Outside</strong></span></a><span> aus, wo viel Glas und Holz im Spa- und Lobbybereich eine optische Offenheit schaffen – und das mit dem Energieverbrauch eines Passivhauses.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Resorts der ADLER-Gruppe in Italien gehen noch einen Schritt weiter: Die </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-lodge-ritten/" target="_blank"><span><strong>ADLER Lodge RITTEN</strong></span></a><span> besteht aus mehreren Einzelhäusern und Lodges, verteilt rund um einen Naturteich und entlang der Hanglinie. Sie sind komplett mit heimischem Holz erbaut und orientieren sich architektonisch am traditionellen Südtiroler Baustil. So entstand ein gemütliches, naturnahes Ensemble im Wald, anstelle eines zentralen Baukörpers.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-spa-resort-sicilia/" target="_blank"><span><strong>ADLER Spa Resort SICILIA</strong></span></a><span> verschmelzen Holz, Glas, Tuffstein und Lehm zu einem Resort, das sich sanft in die umgebende Natur eingliedert. Begrünte Dächer, kleine Gärten zwischen den Gebäuden und die bewusste Gliederung in einzelne Elemente statt eines massiven Blocks machen das Resort zum Statement einer neuen Zurückhaltung – einer Architektur, die sich bewusst zurücknimmt und der Landschaft den Vortritt lässt.</span></p><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span>, hoch oben in den Baumkronen Südtirols gelegen, macht den Baum zum architektonischen Leitmotiv. Das Hotel ruht teils auf pfahlartigen Stelzen, die an Baumstämme erinnern, und die Holzschindeln an der Fassade greifen die Waldumgebung auf. So scheint das Gebäude förmlich zwischen den Bäumen zu verschwinden – es wird selbst zum Baum. Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> greift die abgerundete Fassadenform die sanften Linien des Bergs über Bad Herrenalb auf. Große Fenster umrahmen das Panorama – nicht als Bild, sondern als erlebbaren Raum.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Wenn Erhalten zur Haltung wird</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Nachhaltige Architektur bedeutet nicht zwangsläufig Neubau – oft liegt ihr größtes Potenzial im Weiter-, An- oder Umbauen. Das ließ sich bereits am Einstiegsbeispiel des STURMs erkennen. Auch die folgenden Hotels zeigen, wie man aus Bestehendem durch sensible Umgestaltung, kluge Materialwahl oder bewussten Minimalismus neue Qualität schaffen kann.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/oceano-hotel-health-spa-de/" target="_blank"><span><strong>OCÉANO Health Spa Hotel</strong></span></a><span> auf Teneriffa ist hier ein weiteres Paradebeispiel: Aus einem typischen 70er-Jahre-Hotelkomplex mit Betonfassade und Balkonen wurde schrittweise ein Refugium des ganzheitlichen Wohlbefindens. Bei der umfassenden Renovierung 2019 wurde die Fassade grundlegend neugestaltet – mit wellenartigen Elementen, Glasbrüstungen statt Geländern und einem zurückhaltenden, organischen Look, der den Blick auf den Atlantik noch freier werden lässt. „Unser modernes Konzept haben wir nun auch baulich umgesetzt“, sagt Gastgeber Karl Matthias Rolle über die Renovierung.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank"><span><strong>Relais del Maro</strong></span></a><span> im ligurischen Borgomaro hat seine äußere Form bewahrt: Die Fassaden der alten Familienhäuser, darunter einst eine Dorfmetzgerei, wurden lediglich restauriert und frisch gestrichen. Die Gastgeberfamilie macht deutlich: Nachhaltigkeit bedeutet hier, nicht zu verändern, was bereits gut ist – sondern es für kommende Generationen zu erhalten. Als Albergo Diffuso verteilt sich das 4-Sterne-Hotel auf mehrere Gebäude inmitten der Dorfgemeinschaft.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>In </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/gut-sonnenhausen/" target="_blank"><span>Gut Sonnenhausen</span></a><span> bei München denkt Gastgeber Georg Schweisfurth weiter: Gemeinsam mit einem Lichtkünstler wird derzeit ein Konzept für eine besonders inszenierende Außenbeleuchtung entwickelt – eine poetische Verbindung von Architektur, Natur und künstlerischer Interpretation, die den Charakter des ehemaligen Gestüts (ein denkmalgeschütztes, historisches Anwesen von 1900) neu zur Geltung bringen soll.</span></p><h3><span>Drei Stämme für drei Generationen – Mondholz als Erinnerungsträger</span></h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/7cb54a1f-1d54-4d0b-a9c3-1a2622a2160b/1920_hotel-luise-fassade-mondholz-dvst1675.jpg?23902"><p style="text-align:justify;"><span>Eine besonders emotionale Form der Fassadengestaltung findet sich im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/creativhotel-luise-de/" target="_blank"><span><strong>Hotel Luise</strong></span></a><span> in Erlangen: Seit dem Umbau 2018/19 zieren drei vertikale </span><a href="https://luise.eco/ausstattung/mondholz" target="_blank"><span>Mondholzstämme</span></a><span> die Fassade – als Hommage an den verstorbenen Seniorchef und Symbol für die drei Generationen der Gastgeberfamilie Förtsch. Zusammen mit dem biophilen Design durch den begrünten Eingang,der Dachgestaltung und vielen lebenden Pflanzen zeigt sich hier, wie Naturund persönliche Geschichte ineinanderfließen.</span><a href="https://www.luise.eco/ausstattung/mondholz"><span>&nbsp;</span></a></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Tradition trifft Gegenwart</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/okelmanns/" target="_blank"><span><strong>Eco-Hotel Okelmann’s</strong></span></a><span> im niedersächsischen Warpe setzt auf regionale Handwerkskunst: Die traditionelle Fachwerkfassade wurde von einer ortsansässigen Zimmerei gefertigt. Gleichzeitig wurde die Eingangstür bewusst minimalistisch und modern gestaltet – ein spannendes Spiel zwischen Erbe und Gegenwart, das sich durch das gesamte Haus zieht. Auch im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span><strong>Naturresort Gerbehof</strong></span></a><span> am Bodensee spielt Holz die Hauptrolle: Die Fassaden sind mit Holzfachwerk verkleidet, und im Inneren wurden Möbelstücke und Interior aus Holz aus dem eigenen Wald direkt auf dem Hof geschreinert.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Fassaden als Übersetzerinnen der Hotelidee</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Ob gewellter Hochbau am Ozean, restaurierte Dorfmetzgerei oder Holzverkleidung aus dem eigenen Wald – die Fassade ist nicht nur eine Hülle oder ein hübsches Dekor. Sie vermittelt zwischen Außenwelt und Innenraum, zwischen Landschaft und Architektur. Als das erste, was Gäste von einem Hotel – bewusst oder unbewusst – wahrnehmen, setzt sie den Ton: für die Atmosphäre des Aufenthalts ebenso wie für die Einstellung des Hauses. Diese Verbindung von Anspruch und Atmosphäre zeigt sich in allen vorgestellten Häusern. Nachhaltige Architektur beginnt hier nicht beim Ausheben der Baugrube – sondern in der Haltung und der Philosophie.</span></p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Die Fassade spiegelt die Ideologie des Hotels wider. Sie erfüllt beim Hotel STURM gleichermaßen einen hohen Anspruch an kleidende, gestalterische, technische (Sichtschutz, Sonnenschutz, Witterungsschutz, Energiegewinnung und Dachbegrünung) wie auch inhaltliche Funktionen – etwa stufenweise, geschützte Übergänge vom öffentlichen zum privaten Raum.</i><strong>Architekt Fabian Getto vom Büro SLG Architekten&nbsp;</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,nachhaltige Architektur,Architektur,STURM,OCEANO Health Spa Hotel,Green City Hotel Vauban,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa,Relais del Maro,Schwarzwald Panorama,Hotel My Arbor,OLM Nature Escape,Naturresort Gerbehof,Okelmann&#039;s,Der Birkenhof  Spa &amp; Genussresort,Naturhotel Outside,Gut Sonnenhausen,ADLER Lodge RITTEN,ADLER Spa Resort SICILIA]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Nachhaltigkeitskommunikation ohne Papier – aber mit Plan</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltigkeitskommunikation-ohne-papier-aber-mit-plan/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltigkeitskommunikation-ohne-papier-aber-mit-plan/</guid><pp:caseid>707708</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Websites, Newsletter und Social Media bieten, wenig überraschend, enorme Potenziale in der Nachhaltigkeitskommunikation. Reichweite ist dabei nur ein Faktor. Vielmehr können über digitale Medien die eigenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen greifbarer, glaubwürdiger und nachvollziehbarer vermittelt werden. Insbesondere dann, wenn bei der Nutzung Umwelt- und soziale Aspekte ebenfalls eine Rolle spielen.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Das Problem mit dem Energieverbrauch digitaler Strukturen</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Vor einiger Zeit haben wir uns an dieser Stelle mit der </span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/print-mit-haltung-warum-druckprodukte-in-gruenen-hotels-noch-eine-rolle-spielen/"><span>Nachhaltigkeit von Printprodukten</span></a><span> beschäftigt. Oftmals werden diese verteufelt, als Ressourcen-verschwendend beschrieben und eine Umstellung auf digitale Prozesse als klimafreundliche, grüne und einzig wahre Lösung präsentiert. (Dass Print durchaus seine Daseinsberechtigung hat, können Sie im zuvor verlinkten Artikel nachlesen.)</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Was bei diesem „Hype für das Digitale“ oft übersehen wird: Das Internet und die damit verbunden Infrastrukturen, Technologien und Hardware haben einen enormen Einfluss auf die Umwelt und das Klima. Aufgrund fehlender, verlässlicher Zahlen ist es schwer, den genauen Umfang der Auswirkungen abzuschätzen. Verschiedene Studienergebnisse der letzten Jahre gehen jedoch davon aus, dass digitale Technologien einen Anteil zwischen 2 und 4 % an den weltweiten Emissionen haben – in etwa so viel wie der Luftverkehr.&nbsp; Verantwortlich dafür sind neben den Endgeräten das Übertragen von Daten und vor allem Rechenzentren und Server. Diese werden in den wenigsten Fällen mit erneuerbaren Energien betrieben.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Neben diesen aktiven Einflüssen und Emissionen, die durch digitale Kommunikation entstehen, hat sie auch indirekte Auswirkungen. Digitale Kommunikation und Online-Marketing, sei es durch Websites, E-Mail, Social Media, Suchanfragen etc., leben von Interaktionen der Nutzer*innen. Jede dieser Interaktionen verursacht wiederum Emissionen und steigert den Energieverbrauch der Rechenzentren. Der vollständige ökologische Fußabdruck der Rechenzentren lässt sich nur grob beziffern und liegt verschiedenen Berechnungen zufolge zwischen 200 und 500 Milliarden Kilowattstunden. Worst-Case-Prognosen prophezeien, dass sich dieser enorme Verbrauch bis zum Jahr 2030 vervielfachen wird – auf schätzungsweise 3.000 Kilowattstunden im Jahr. Mit einberechnet ist da noch nicht die Veränderung, die durch die KI-Entwicklung erfolgt. In Europa könnte dadurch der Anteil der digitalen Technologien an den <strong>europäischen Gesamtemissionen</strong> von 2 auf 5 % (bis 2030) steigen.</span></p><h3><span>Digital ist nicht gleich nachhaltig</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Ein direkter, <strong>allgemeiner</strong> Vergleich zwischen Print und Digital ist aus unserer Sicht kaum möglich: Die Schnelligkeit und Menge der heutigen Datenübertragungen und der Nutzung digitaler Medien können nicht mit physischen Medien verglichen werden. Zudem hat sich die Art unserer Kommunikation verändert. Natürlich schrieb man keine Briefe in derselben Form und Menge wie wir es heute in Form von E-Mails oder Kurznachrichten tun.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Am ehesten vergleichbar sind da vielleicht noch spezifische Marketingkanäle, die das gleiche Ziel verfolgen. So ist ein wahlloses Streuen von Werbeanzeigen im Netz ebenso schädlich für die Umwelt wie es das ungezielte Verteilen von Flyern in der echten Welt, wenn auch die Emissionszahlen ins Verhältnis gesetzt werden müssen (Vermutlich werden niemals so viele Flyer verteilt wie Werbeanzeigen Aufrufe und Interaktionen im Netz generieren).</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Digitale Kommunikation heißt also nicht automatisch, dass diese auch nachhaltig oder umweltfreundlich ist. Ebenso wie in der realen Welt gilt es, genau zu wissen, was die Zielgruppe wann braucht, damit digitale Kommunikation und insbesondere digitale Nachhaltigkeitskommunikation erfolgreich ist. Wie dies in der Hospitality- und Tourismusbranche aussieht, zeigen wir anhand ausgewählter Beispiele des </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/" target="_blank"><span><strong>Green Pearls® Netzwerks</strong></span></a><span>. Die nachhaltigen Unterkünfte haben jeweils ihren eigenen Weg in Marketing und Kommunikation gefunden. Gemeinsam ist ihnen der bewusste Umgang und die gezielte Verbreitung ihrer Inhalte mit der Intention, ihre (potenziellen) Gäste dort abzuholen, wo sie sich befinden, und große Streuverluste zu vermeiden.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Nachhaltigkeitskommunikation: Individuell, authentisch, digital</strong></h2><p style="text-align:justify;">Eine barrierefreie und umweltfreundlich gestaltete Website mit reduziertem Design, energieeffizientem und vielleicht sogar umweltfreundlichem Hosting und klarem Fokus auf Nutzerbedürfnisse ist heute der Grundpfeiler der meisten Kommunikationsstrategien. Sie informiert Gäste und Interessierte, weckt die Reiselust und stärkt die Sichtbarkeit nachhaltiger Maßnahmen.</p><h3 style="text-align:center;">Exkurs | Nachhaltige Website: <span>Weniger Daten, weniger Emissionen</span></h3><p style="margin-left:35.4pt;text-align:center;"><i>Eine nachhaltige Website-Gestaltung fußt auf drei zentralen Prinzipien: effiziente Technik, klimafreundliches Hosting und bewusste Gestaltung.</i></p><p style="margin-left:35.4pt;text-align:center;"><strong>Die Technik:</strong> Ressourcen sparen durch schlanken Code, schnelle Ladezeiten, geringe Datenmengen und optimierte Medienformate. Jedes eingesparte Megabyte reduziert den Stromverbrauch – sowohl im Rechenzentrum als auch auf Nutzergeräten.</p><p style="margin-left:35.4pt;text-align:center;"><strong>Das Hosting:</strong>&nbsp;<span> </span>Dabei lohnt sich die Suche nach Anbietern, die (nachweislich) erneuerbare Energien nutzen oder zum Beispiel Rechenzentren mit Wärmerückgewinnungsanlagen und energieeffizienter Infrastruktur betreiben. Auch Kriterien wie Standort des Zentrums, Transparenz und Engagement für Open-Source-Lösungen spielen eine Rolle. Bei der <a href="https://www.thegreenwebfoundation.org/directory/" target="_blank">Green Web Foundation</a> findet sich eine Liste mit nachhaltigen und/oder umweltfreundlichen Hosting-Anbietern.</p><p style="margin-left:35.4pt;text-align:center;"><strong>Die Gestaltung:</strong> Weniger ist mehr. Reduzierte Animationen, ein klarer Seitenaufbau und eine übersichtliche Navigation (sodass Besucher*innen nicht lange suchen müssen) schonen nicht nur Ressourcen, sondern verbessern auch die Nutzererfahrung.&nbsp;</p><p style="margin-left:35.4pt;text-align:center;"><span style="color:#8eb71e;"><strong>Tipp:</strong></span> Bereits mit kleinen Anpassungen, wie der Reduktion der Bildgrößen, kann man einiges für den Fußabdruck der eigenen Website tun.</p><h3>Digitale Kommunikation in nachhaltigen Hotels</h3><p style="text-align:justify;">Social-Media-Kanäle, Newsletter und digitale Gästemappen werden zunehmend strategisch genutzt – nicht als bloße Informationsquelle, sondern als Plattformen für authentisches Storytelling und Markenbildung. Sie liefern Einblicke in die Philosophie des Hauses, in Prozesse, Maßnahmen und Werte – und das überall und beinahe in Echtzeit.</p><p style="text-align:justify;">„Wir setzen auf E-Mails, unsere Website und Social-Media-Kanäle, um unsere Botschaften zu verbreiten und unsere nachhaltigen Initiativen transparent zu teilen“, erklärt das Team des Südtiroler <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><strong>Hotels My Arbor</strong></a>. Dies ermögliche ihnen eine schnelle, zielgerichtete Kommunikation und helfe, den Papierverbrauch erheblich zu reduzieren.</p><p style="text-align:justify;">Im 2023 eröffneten Eco-Aparthotel <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><strong>OLM Nature Escape</strong></a> wird ausschließlich digital kommuniziert und für das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><strong>Lifestylehotel SAND</strong></a> an der Ostsee gehört es wie selbstverständlich zur Nachhaltigkeit dazu, nahezu papierlos zu sein. „<span>Da Nachhaltigkeit für uns aber auch soziale Nachhaltigkeit ist und wir die Tourismusorganisationen der Gemeinde und unsere Partner unterstützen wollen, versorgen wir diese ab und an mit Prints, wenn es deren Marketingstrategien vorsehen“, fügt Marion Muller, Inhaberin des SAND hinzu. </span>Ansonsten nutzten sie <span>die Gastfreund App zur zielgerichteten Kommunikation mit den „SANDgästen“ und kommunizierten viele Angebote via Social Media. Dort erreichen sie eine Zielgruppe, die genau an diesen Angeboten interessiert ist.</span></p><h3><span>Von QR-Code bis App: Digitale Tools als nachhaltige Lösung</span></h3><p style="text-align:justify;">Digitale Gästemappen oder Gäste-Apps ersetzen immer mehr die klassischen Broschüren-Sammelmappen und Flyer. Im 5-Sterne Wellnesshotel Der <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/der-birkenhof-spa-genussresort/" target="_blank"><strong>Birkenhof***** Spa & Genussresort</strong></a> informiert ein Monitor an der Rezeption die Gäste über aktuelle Nachhaltigkeitsmaßnahmen. „Zudem teilen wir Informationen auf unserer Homepage, in den sozialen Medien und über Plattformen wie Green Pearls® und GreenSign“, erklärt das Team des Hotels. „Auch intern setzen wir auf Nachhaltigkeit, indem wir beispielsweise einen Großteil der Kommunikation per E-Mail abwickeln und so wenig Papier wie möglich nutzen.“</p><p style="text-align:justify;">Im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-sturm/" target="_blank"><strong>STURM</strong></a> in der Rhön werden auch Gutscheine digital angeboten. Diese können, versehen mit persönlichen Worten, direkt an den Beschenkten verschickt werden. Gedruckte Gutscheine werden nur noch auf Anfrage ausgestellt und versendet. „Wir sind fast vollständig digital in unserer Kommunikation“, erklärt Julius Schulze Dieckhoff vom STURM. „Sowohl im Marketing als auch bei der Gästekommunikation. Wir haben lediglich einige Postkarten und ein Leporello als ‚Katalog‘.“</p><p style="text-align:justify;">Im veganen Hotel <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank"><strong>LA VIMEA</strong></a> in Südtirol wird allgemein sehr wenig gedruckt. Stattdessen sind fast alle Abläufe über QR-Codes organisiert – von der Speisekarte bis zur Gästeinformation. So müssen Drucksachen auch nicht neugedruckt werden, wenn sich eine Information ändert, da diese digital zur Verfügung steht.</p><p style="text-align:justify;">Digitale Kommunikation bietet noch einen weiteren Vorteil, der vielleicht nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist: Digitale Kommunikationslösungen nehmen deutlich weniger physischen Platz ein. Es braucht kein Lager und keinen Transport von Infomaterialien oder Drucksachen – weder für die Unterkunft noch für die Gäste.</p><h3>Sozial im digitalen Raum</h3><p style="text-align:justify;">Gerade im Anbetracht der <a href="https://www.aktion-mensch.de/inklusion/barrierefreiheit/barrierefreie-website/gesetzliche-pflichten">Pflicht zur Barrierefreiheit</a> von Websites wird ein weiteres Plus digitaler Lösungen sichtbar: Barrierefreie Websites, Apps mit Vorlesefunktion und ein individuell anpassbares Nutzererlebnis (Schriftgröße, Dark Mode, Farbe, Einfache Sprache, ...) machen Informationen für alle Interessierten direkt zugänglich. Bei Printprodukten ist dies nur bedingt möglich. Auch können bestimmte Sachverhalte gegebenenfalls ausführlicher beschrieben werden, Hintergrundinformationen und Verlinkungen machen Inhalte verständlicher. So können alle Reisenden teilhaben, ohne dass sie auf Dritte angewiesen sind.</p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Fazit: Es geht nicht um Entweder-oder</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Umsetzungsart, CO₂-Bilanz, Zielgruppe, Nutzungsverhalten und Verweildauer spielen bei digitaler Kommunikation, egal ob Website, App, Social Media oder Online-Werbung, ebenso eine Rolle wie im Print. Pauschal das eine zu abzulehnen und das andere ohne Reflexion zu präferieren ist unserer Meinung nach der falsche Weg. </span>Vielmehr braucht es eine individuelle Abwägung von Kosten (auch für die Umwelt) und Nutzen.</p><p style="text-align:justify;">So entwickeln nachhaltige Hoteliers eigene, flexible Strategien, die durchaus auch mal beides vereinen. Sie kombinieren digitale Lösungen mit gezielt eingesetzten Printprodukten und schaffen so eine Kommunikation, die effektiv, nachhaltig und authentisch ist. Die für diesen Newsletter eingefangenen Stimmen aus der Hotellerie zeigen: Vielen geht es nicht um ein Entweder-oder. Nachhaltige Kommunikation ist eine Frage der Haltung, der Zielsetzung und der Bereitschaft, bestehende Prozesse regelmäßig zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. So entstehen auch neue Projekte, wie die <a href="https://www.luise.eco/" target="_blank">Wall of Change</a> im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/creativhotel-luise-de/" target="_blank"><strong>Hotel Luise</strong></a> in Erlangen, die sowohl digital im Netz existiert, als auch in Form anfassbarer Holzblätter in der Lobby des Hotels. Denn manchmal ist die richtige Kommunikation eben weder gedruckt noch digital, sondern etwas eigenes, das zum jeweiligen Hotel passt.</p>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Nachhaltige Kommunikation,Nachhaltigkeitskommunikation,digitale Loesung,digitaler Service,STURM,LA VIMEA,Der Birkenhof  Spa &amp; Genussresort,Lifestylehotel Sand,Hotel My Arbor,Hotel Luise,Wall of Change,OLM Nature Escape]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Selbstfürsorge statt Singleurlaub: Der Klosterhof schafft neue Räume für eine nachhaltige Soloreise</title>
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Der </i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><i><strong>Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa</strong></i></a><i> im Berchtesgadener Land greift mit einem neuen Sommerangebot den wachsenden Wunsch nach achtsamer Me-Time auf – und positioniert sich damit als zuverlässige Adresse für ein neues, nachhaltiges Verständnis von Alleinreisen.</i></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Der neue Trend: Alleinreisen als Ausdruck von Achtsamkeit und Selbstbestimmung</strong></h2><p style="text-align:justify;">Immer mehr Menschen verreisen heute ganz bewusst allein – nicht aus Einsamkeit oder Mangel an Reisepartner*innen, sondern aus einem Bedürfnis nach Rückzug, Klarheit und Regeneration heraus. Eine aktuelle Auswertung von Kayak und OpenTable zeigt: Der Anteil der Alleinreisenden ist in den letzten fünf Jahren um 10 Prozent gestiegen. Über 80 Prozent der Befragten haben Erfahrungen mit Solo-Reisen gemacht, 62 Prozent davon unternehmen diese sogar mehrfach im Jahr. Während fast die Hälfte der Gen Z (46 Prozent) angibt, sich auf Solo-Trips vor allem selbst etwas beweisen zu wollen, suchen ältere Generationen vor allem eines: Zeit für sich selbst – fernab von Alltag, Verantwortung und äußeren Erwartungen.</p><p style="text-align:justify;">Themen wie mentale Gesundheit, Digital Detox und echtes und auch buchstäbliches Abschalten rücken zunehmend in den Mittelpunkt touristischer Entscheidungen. Allein reisen heißt heute nicht mehr: ‚Ich habe niemanden‘, sondern: ‚Ich entscheide mich für mich.‘ Bewusste Auszeiten allein werden immer stärker nachgefragt – unabhängig von Lebenssituation, Alter oder Geschlecht. Ob gestresste Mütter, Führungskräfte mit voller Agenda oder einfach Menschen, die nach innerer Balance suchen: Die Reise wird zum persönlichen Statement. Selbstfürsorge statt Selfies. Stille statt Socializing.</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Wellness mit bewusstem Weitblick</strong></h2><p style="text-align:justify;">Der <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><strong>Klosterhof</strong></a> reagiert auf diese Entwicklung mit einem Angebot, das Alleinreisenden Freiraum schenkt – ohne Einzelzimmerzuschlag, ohne Gruppentische, ohne Pflichtprogramm. In vier ausgewählten Sommerwochen 2025 bietet er ein besonderes Arrangement für Alleinreisende an. Im Mittelpunkt steht die bewusste Entscheidung, sich selbst etwas Gutes zu tun – mit großzügigen Panoramazimmern, alpinem Weitblick und nachhaltigem Luxus.</p><h3><span>Das Angebot im Überblick: Rückzug auf Zeit – mit Komfort und Weitblick</span></h3><p style="text-align:justify;">Das neue Sommerangebot im Klosterhof schafft Freiraum für individuelles Tempo, lädt ein zum Digital Detox und unterstützt dabei, emotional aufzutanken und loszulassen – ganz ohne Kompromisse.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/4ad0c30a-16a2-4449-a93e-5143094abbae/1920_nl-soloreise-klosterhof-zeit-fur-mich-6.jpg?10000"><p><strong>Reisezeiträume 2025:</strong></p><ul><li>Sonntag, 8. – Sonntag, 15. Juni</li><li>Sonntag, 13. – Sonntag, 20. Juli</li><li>Sonntag, 24. – Sonntag, 31. August</li></ul><p>&nbsp;</p><p><strong>Leistungen & Besonderheiten im </strong><a href="http://www.klosterhof.de/de/wellnessurlaub-alleinreisende-bayern"><strong>„Zeit für mich“-Arrangement</strong></a><strong>:</strong></p><ul><li>Zwei Übernachtungen im Panoramazimmer zur Einzelnutzung</li><li>Kein Einzelzimmerzuschlag – nur ½ Doppelzimmerpreis (an ausgewählten Daten)</li><li>Genießer-Frühstück à la Klosterhof</li><li>Healthy Lunch-Bowl-Buffet</li><li>GenussArt Abendmenü von Küchenchef Sascha Förster</li><li>Klosterhof-Inklusivleistungen wie Zugang zum <a href="https://www.klosterhof.de/de/wellnesshotel-berchtesgadener-land">Artemacur Spa auf 1500 m²</a>, Leih-Badetasche und kostenloses WiFI</li><li>Fitnessraum ausgestattet mit hochwertigen Geräten von Precor und exklusiven Peloton Bikes</li><li>Teilnahme am <a href="https://www.klosterhof.de/de/aktivprogramm">Klosterhof- Aktiv & Entspannungsprogramm</a></li><li>Regelmäßige Piano-Bar und Vollmondkonzerte</li><li>Kostenfreier Parkplatz</li></ul><h2 style="text-align:center;"><strong>Emotional Wellness trifft nachhaltige Ästhetik</strong></h2><p style="text-align:justify;">Das nachhaltige Wellnesshotel schafft mit seinem Konzept einen ganzheitlichen Raum für Selbstfürsorge auf körperlicher, seelischer und mentaler Ebene. Ob beim Waldbaden im angrenzenden Wald, in der wohltuenden Stille des <a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/neuer-glanz-fuer-den-artemacur-spa--ein-makeover-fuer-erstklassige-wellness-im-klosterhof/" target="_blank">neu gestalteten Spas</a> oder beim bewussten Rückzug auf dem eigenen Balkon mit Bergblick: Hier wird Erholung nicht geplant, sondern gespürt.</p><p style="text-align:justify;">Schlafen, lesen, Wellness, wandern – nachhaltige Erholung entsteht, wenn man niemandem entsprechen muss. Die ganzheitliche Erholung wird von einer zurückhaltenden und durchdachten Architektur unterstrichen. Warmes Apfelholz, viel Tageslicht und gemütliche Inspirationsecken in den Zimmern laden zu Rückzug und Entspannung ein. Die Kunstwerke im Spa und die sanften Farben bieten zusammen mit dem schon erwähnten Weitblick auf die Alpen die ideale Umgebung, um sich auf sich selbst zu besinnen.</p><h3>Mögliche Kombination mit Gesundheits-Leistungen</h3><p style="text-align:justify;">Ergänzt werden kann der Aufenthalt mit den medizinischen Angeboten des Artemacur Gesundheitszentrums, das von Inhaber Dr. Andreas Färber geleitet wird. Der Arzt begleitet Gäste mit einem breiten Spektrum an Leistungen der Konzeptmedizin – von Stressmedizin über ganzheitliche Prävention bis hin zu Fastenangeboten und individuellen Beratungen und Plänen. So profitieren Alleinreisende langfristig von ihrem Urlaub.</p><h3><span>Nachhaltigkeit spürbar gemacht</span></h3><p>Der Klosterhof steht seit jeher für einen achtsamen Umgang mit Menschen, Natur und Ressourcen. Dieses Werteverständnis durchzieht auch das neue Angebot:</p><ul><li>Regionale Küche mit frischen, saisonalen Zutaten</li><li>Naturkosmetik im Spa</li><li>Ressourcenschonender Hotelbetrieb und nachhaltige Architektur</li><li>Fokus auf achtsames, bewusstes (Natur-)Erleben</li></ul><h2 style="text-align:center;"><strong>Der Klosterhof als Gegenentwurf zum klassischen Singleurlaub</strong></h2><p style="text-align:justify;">Keine Speed-Dating-Abende, kein Kennenlernprogramm, keine Gruppentische – das neue Angebot des Klosterhofs ist ein bewusster Gegenentwurf zu herkömmlichen Singleurlauben oder dem Umgang mit Soloreisenden. Statt erzwungene Geselligkeit steht die individuelle Erholung im Mittelpunkt. Damit spricht das Hotel eine wachsende Zielgruppe an: Menschen, die auf ihrer Reise keinen sozialen Verpflichtungen nachkommen wollen, sondern eine Möglichkeit suchen, sich selbst wieder näherzukommen.</p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Wir haben uns ganz bewusst für das <strong>Panoramazimmer mit Bergblick</strong> entschieden – weil man sich auch alleine mal das schönere Zimmer gönnen darf und nicht automatisch in der kleinsten Kategorie landen soll.</i><i><strong>&nbsp;</strong></i><strong>Lisa-Maria Standl – Marketing Klosterhof</strong>&nbsp;]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa,Female Solo Travel,Solo Reisen,Allein reisen,Nachhaltige Wellnesshotels,Medical Wellness,Wellnesshotel]]></category>
            <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn nachhaltige Hotels zu Kunstorten werden</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/wenn-nachhaltige-hotels-zu-kunstorten-werden/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/wenn-nachhaltige-hotels-zu-kunstorten-werden/</guid><pp:caseid>705112</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Schon Claude Monet wusste um die inspirierende Wirkung eines Hotelzimmers mit Ausblick. Im Jahr 1899 ließ er sich im Londoner Savoy Hotel nieder, um das Lichtspiel auf der Themse in impressionistischen Bildern festzuhalten. Auch Rudyard Kipling wird nachgesagt, dass ihn die besondere Atmosphäre des Raffles Hotel in Singapur 1892 zu seinem&nbsp;Kinderbuchklassiker Dschungelbuch&nbsp;inspiriert habe. Ob Legende oder Wahrheit, Hotels waren schon immer mehr als nur Schlaforte. Sie bieten Raum für neue Perspektiven, flüchtige Begegnungen, überraschende Momente und genau darin liegt ihr kreatives Potenzial.</span></i></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Kreative Oasen für nachhaltigen Tourismus</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Heute setzen immer mehr Hotels diesen Gedanken um&nbsp;und werden zu einer Art kulturellen Mikrokosmos, zum Treffpunkt für Austausch, Kreativität und neue Sichtweisen. Künstler arbeiten vor Ort, geben Einblicke in ihre Schaffensprozesse, gestalten Workshops oder schaffen Werke, die in enger Beziehung zur Umgebung stehen. Es geht nicht nur um Dekoration, sondern um eine echte Begegnung der Gäste mit Kunst. Diese Renaissance künstlerischer Residenzen ist dabei keine modische Spielerei, sondern Ausdruck eines umfassenderen Wandels im Reiseverhalten. Internationale Hotelmarken greifen diesen Trend ebenso auf wie kleine, nachhaltige Häuser. Manche fokussieren sich auf Literatur, andere auf digitale Kunst, Musik oder Performance Art.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch innerhalb der Green Pearls® Community zeigt sich:&nbsp;Nachhaltigkeit und kulturelles Engagement sind zwei Seiten derselben Medaille. In den folgenden Abschnitten stellen wir inspirierende Projekte vor, die zeigen, wie sich zeitgenössische Kunst, regionale Verbundenheit und verantwortungsvoller Tourismus gegenseitig bereichern und Hotels so zu Orten werden, an denen Kunst nicht nur betrachtet, sondern erlebt wird.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Paradiso Pure.Living – Kunst als gelebte Vision in den Dolomiten</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><span>Paradiso Pure.Living</span></a><span>, das erste rein veganes Hotel auf der Seiser Alm, ist nicht nur ein Ort für nachhaltige Erholung, sondern auch ein Hotspot für zeitgenössische Kunst. Unter dem Dach des hauseigenen Projekts&nbsp;Pure.Art Circle&nbsp;bietet das Hotel ein umfassendes kulturelles Programm mit wechselnden Ausstellungen, einem eigenen Art Shop, Performances sowie regelmäßigen Artists-in-Residence.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Mehrmals pro Saison beziehen Künstler aus aller Welt ihr temporäres Atelier direkt im Hotel und haben die Möglichkeit, ihre Werke in einem inspirierenden Umfeld zu erstellen. Gäste können den kreativen Prozess hautnah miterleben, mit den Künstlern ins Gespräch kommen und Einblicke in die Entstehung von Kunstwerken erhalten. Einige der Künstler, die im Hotel Paradiso residierten, sind Stefania Vinchi, DOES, Dorothy Bhawl, Lucrezia Testa Iannilli, Matthias Sieff, Günter Pusch und Vincenzo Lo Sasso. Aktuell ist die Künstlerin Stefania Vinchi vor Ort. Ihre Arbeiten thematisieren das Spannungsfeld zwischen Natur und Selbstbild. Dokumentiert wird die Residenz fotografisch von Lucie Janouskova.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>In der Vergangenheit war unter anderem der niederländische Künstler DOES im Paradiso zu Gast. Seine eindrucksvollen Murals (Wandmalereien) wurden zur Inspiration für das Design des hoteleigenen Schneemobils, das seit dem vergangenen Winter Gäste zu den Pisten bringt. Auch Dorothy Bhawl hat mit seinem Projekt "TOTEM" künstlerisch auf ökologische Fragestellungen vor Ort reagiert und widmete sich in seiner Installation dem Leben wilder Wölfe in den Dolomiten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Skulpturen des Südtiroler Bildhauer Matthias Sieff prägen die Atmosphäre des Hotels maßgeblich und sind sowohl innerhalb des Hotels auch als im Außenbereich zu erleben. Günter Pusch wiederum nutzte seine Residenz, um live vor Publikum eine komplette Serie seiner Kunst aus Leinwand, Acryl und Öl zu schaffen. Ein kreatives Spektakel, das bei den Gästen bleibende Eindrücke hinterließ. Vincenzo Lo Sasso, ein berühmter italienischer Bildhauer und Maler, ist ein Freund des Hauses und kommt regelmäßig zu Besuch. Seine Meisterwerke, die in Öl auf Leinwand und in Marmor geschaffen wurden, sind ein Highlight und können im Hotel bewundert werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Künstler, die im Hotel residieren, bringen ihre einzigartige Perspektive und Kunstform mit. Die regelmäßig wechselnden Ausstellungen und Kunstveranstaltungen sorgen dafür, dass das Hotel Paradiso immer wieder ein neues und interessantes Erlebnis bietet, das die Gäste inspiriert und bereichert.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Gut Sonnenhausen – Kunst trifft Gemeinschaft</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Inmitten ländlicher Idylle nahe München befindet sich das&nbsp;</span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/gut-sonnenhausen/" target="_blank"><span>Gut Sonnenhausen</span></a><span>, ein Pionier für ökologisches und kulturelles Wirtschaften. Die Kunst ist hier seit jeher ein integraler Bestandteil des täglichen Lebens, ob in der Architektur des Hauses, bei musikalischen Veranstaltungen, als zur Diskussion anregende Installationen oder in künstlerischen Workshops vor Ort.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im Sommer 2025 verwandelt sich das Gut in einen pulsierenden Hotspot der Kreativität: Junge Künstler der renommierten Kunsthochschule München residieren hier als </span><a href="https://www.sonnenhausen.de/kunst-august-in-sonnenhausen" target="_blank"><span>Artists-in-Residence</span></a><span>. Über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen erhalten sie auf Gut Sonnenhausen Raum zum Schaffen und Experimentieren. Die entstehenden Kunstwerke werden live auf Social Media dokumentiert, sodass auch Interessierte, die nicht vor Ort sein können, einen Einblick in die Entstehungsprozesse erhält.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Für die Gäste des Guts bietet sich zu dieser Zeit ein besonderes Erlebnis. Während sogenannter Open-Atelier-Zeiten können sie den Künstlern über die Schulter schauen und miterleben, wie vielseitige Kunstformen, von keramischen Kreationen bis hin zu innovativen Soundeffekten, an Gestalt gewinnen. Ergänzt wird das Angebot durch interaktive Masterclasses, in denen Besucher selbst aktiv werden und die kreativen Prozesse der Künstler begleiten können.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Kunst als Erlebnis: Vielfältige kreative Initiativen&nbsp;</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Auch andere Mitglieder des Green Pearls® Netzwerks setzen auf künstlerische Begegnungen: Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span>OLM Nature Escape</span></a><span> in Südtirol präsentiert der Künstler Friedrich Sebastian Feichter, auch bekannt als Fritz, seine Serie Homo Solaris. Seine Werke sind auf dem gesamten Hotelgelände zu sehen. Gäste, die den direkten Kontakt suchen, können sein nahegelegenes Atelier besuchen und einen Blick hinter die Kulissen werfen. Auf der </span><a href="http://feichterkevin.wixsite.com/feichter"><span>Website des Künstlers</span></a><span> erhalten Interessierte weitere Einblicke in seine vielfältige künstlerische Arbeit, die von figurativer Malerei bis hin zu experimentellen Techniken reicht.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span>Naturhotel Outside</span></a><span> in Osttirol ist ebenfalls ein einzigartiges Kunstprojekt entstanden. Der lokale Künstler Othmar Trost ist zwar kein klassischer Artist-in-Residence, aber besucht regelmäßig das Hotel, um an seinem mit Plattgold vergoldeten Kunstwerk namens "am Teich" zu arbeiten, das Teil des neuen Innenpools ist. Trost arbeitet immer wieder an dem Kunstwerk, solange er es aus künstlerischer Sicht als nicht abgeschlossen betrachtet. An ruhigeren Tagen kann man ihn oft im Outside antreffen, wo er an seinem Meisterwerk feilt, und es weiterentwickelt. Das Ergebnis ist ein lebendiges Kunstwerk, das sich ständig verändert und zum integralen Bestandteil des Hotels wird. Mit diesem Ansatz schafft Trost ein einzigartiges Erlebnis für die Gäste und Mitarbeitende, die das Kunstwerk in all seinen Entwicklungsstadien erleben können.</span></p><p style="text-align:justify;"><span style="text-align:justify;">Ein weiteres Beispiel für die gelungene Verbindung von Kunst, Wellness und nachhaltigem Reisen ist der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><span style="text-align:justify;">Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa</span></a><span style="text-align:justify;"> in Bayerisch Gmain. Im Zuge des umfassenden Makeovers des Artemacur Spa wurden nicht nur das Design und die Ausstattung erneuert, sondern auch gezielt künstlerische Akzente gesetzt. Die neuen Werke des Künstlers </span>Wolfgang Gerner<span style="text-align:justify;"> zieren den Spa-Bereich und schaffen eine Atmosphäre, die zur Entschleunigung und inneren Einkehr einlädt. Gerner, der für seinen Stil mit symbolischer Klarheit, der Verbindung </span>lokaler Kulturelemente mit größeren, universellen Themen<span style="text-align:justify;"> und einer besonderen Materialästhetik bekannt ist, prägt mit seinen Arbeiten den gesamten Klosterhof. So finden sich in jedem Zimmer eigens gestaltete Stelen, die den Raum bereichern. Hier wird Kunst nicht als dekoratives Beiwerk verstanden, sondern als bewusstes Gestaltungselement, dass das Reiseerlebnis vertieft und die Verbindung zwischen Körper, Geist und Raum spürbar macht.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span>Lifestylehotel SAND</span></a><span> an der Ostsee plant derweil ein besonderes Charity-Projekt: Gemeinsam mit der Initiative Global Family sollen Künstler, Musiker oder Performer, die sich sozial engagieren, als Dank eine kreative Auszeit im Hotel erhalten. So wird Kulturförderung mit Gemeinwohlorientierung verbunden. Unter dem Motto „Let’s Charity!“ möchte das Adults-Only Hotel gezielt mit Global Family zusammenarbeiten und zusätzlich Übernachtungen an Erwachsene und Eltern vor oder nach ihrem Auftritt vergeben, die als Künstler für Global Family aktiv werden.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;text-align:center;"><span><strong>Wenn Hotels zu Orten der Kreativität und Begegnung werden</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Immer mehr Hotels zeigen, wie lebendig und spannend die Verbindung von Kunst, Kultur und Gastfreundschaft sein kann. Was früher eher zufällig war, wie bei dem Impressionisten Claude Monet oder dem Schriftsteller Rudyard Kipling, wird heute bewusst gestaltet: Künstler leben und arbeiten in den Hotels und Gäste bekommen die Chance, kreative Prozesse nachzuvollziehen und sich inspirieren zu lassen. Häuser wie Paradiso Pure.Living, Gut Sonnenhausen, das Naturhotel Outside oder das OLM Nature Escape machen vor, wie aus einem Hotelaufenthalt ein echtes Kulturerlebnis wird.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Menschen wollen heute mehr als nur Erholung. Sie suchen nach Sinn, echten Begegnungen und Inspiration. Die Green Pearls® Community bringt genau das zusammen: nachhaltigen Tourismus, kreative Projekte und die Nähe zur Region. Dabei entstehen Orte, die nicht nur schön sind, sondern auch berühren und zum Nachdenken anregen. Hotels werden zu kreativen Rückzugsorten für Künstler*innen und Reisende, in denen Kunst und Alltag miteinander verschmelzen. Und genau diese Erlebnisse machen das Reisen so besonders.</span></p>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Lifestylehotel Sand,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,Naturhotel Outside,OLM Nature Escape,Gut Sonnenhausen,Kunst,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa]]></category>
            <pubDate>Wed, 21 May 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Proteste gegen Massentourismus – Wie nachhaltige Hotels zur Lösung beitragen können</title>
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                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/proteste-gegen-massentourismus-wie-nachhaltige-hotels-zur-loesung-beitragen-koennen/</guid><pp:caseid>698132</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Mallorca, Teneriffa, Barcelona, Venedig, Lissabon – an vielen touristischen Hotspots Europas wächst die Wut der Anwohner*innen. Zehntausende demonstrieren gegen steigende Mieten, überfüllte Straßen, zerstörte Ökosysteme und den Verlust regionaler Identität. Die Kritik am Massentourismus ist längst kein Nischenthema mehr, sondern Ausdruck eines zunehmenden gesellschaftlichen Bewusstseins. Dabei geht es nicht darum, Tourismus grundsätzlich abzulehnen, sondern ihn neu und vor allem im Sinne der Menschen vor Ort zu gestalten.</span></i></p><p style="text-align:justify;"><span>Tourismus ist mehr als nur eine wirtschaftliche Größe: Richtig gestaltet, kann er das Verständnis zwischen Kulturen fördern, Vorurteile abbauen und friedliche Begegnungen über nationale, religiöse und soziale Grenzen hinweg ermöglichen. In Zeiten zunehmender geopolitischer Unsicherheit und gesellschaftlicher Spaltung ist Reisen im besten Sinne auch ein Beitrag zur Völkerverständigung. Umso wichtiger ist es, diesen Austausch auf eine faire, respektvolle und nachhaltige Grundlage zu stellen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Was hilft also, um die lokale Bevölkerung stärker einzubinden, Konflikte zu vermeiden und einen verträglicheren Tourismus zu fördern?</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Branchenexperten Günter Ihlau und Wolfgang Isenberg veröffentlichten bereits im Juli 2024 das Programm </span><a href="https://www.fvw.de/touristik/destination/antwort-auf-proteste-zehn-punkte-plan-gegen-massentourismus-244721" target="_blank"><span>„Tourismuskritik als Chance: 10 Punkte zur Förderung der Tourismusakzeptanz“</span></a><span>. Es begegnet der wachsenden Kritik am Massentourismus mit konkreten Vorschlägen. Dazu zählen die Einbindung lokaler Akteure in Planungsprozesse, eine gerechtere wirtschaftliche Verteilung, die Stärkung regionaler Kultur und Investitionen in nachhaltige Infrastruktur. Im Fokus steht nicht der kurzfristige Gewinn, sondern eine langfristige soziale und ökologische Verträglichkeit. Eine zentrale Rolle spielt der respektvolle Dialog auf Augenhöhe, verbunden mit klaren Maßnahmen, die dem Gemeinwohl dienen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Tourismus als Chance: Neue Wege statt Totalverzicht</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Hotels nehmen in der nachhaltigen Tourismusstrategie als einer der Hauptakteure im Tourismus eine Schlüsselrolle ein. Sie können Teil des Problems oder der Lösung sein. Die </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/" target="_blank"><span><strong>Green Pearls® Unterkünfte</strong></span></a><span>, ein Netzwerk nachhaltiger Pioniere weltweit, zeigen, wie verantwortungsbewusster Tourismus konkret umgesetzt werden kann: mit einem ganzheitlich nachhaltigen Ansatz, der Umwelt, lokale Gemeinschaften und Gäste gleichermaßen berücksichtigt. Ziel ist es, nicht nur Gastgeber zu sein, sondern als aktiver Teil der jeweiligen Region wahrgenommen zu werden.</span></p><h3>Südtirol: Nachhaltige Vorzeigeregion und Touristenmagnet</h3><p style="text-align:justify;"><span>In Südtirol, wo touristische Überbelastung ein Thema ist, positionieren sich mehrere Green Pearls® Hotels als bewusster Gegenentwurf zum Massentourismus. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>My Arbor</strong></span></a><span> in Brixen versteht sich als Rückzugsort inmitten der Natur. Hoteldirektorin Alexandra Huber erklärt: „Wir glauben, dass Hotels eine große Verantwortung tragen, den negativen Folgen des Tourismus entgegenzuwirken, mit energieeffizienter Bauweise, regionaler Beschaffung und Müllvermeidung, aber auch durch soziales Engagement.“ Das Hotel arbeitet mit einheimischen Partnern, unterstützt lokale Initiativen und sensibilisiert Gäste für Umwelt- und Kulturaspekte. Für Huber steht fest: Nur durch enge Zusammenarbeit mit der Region Südtirol lassen sich nachhaltige Lösungen finden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ein weiteres Beispiel ist das Eco-Aparthotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span>, das auf erneuerbare Energien und qualitätsvollen Tourismus setzt. Ziel ist es, längere Aufenthalte zu fördern und Reisezeiträume zu entzerren. „In ein paar Jahren soll man bei uns zwölf Monate im Voraus buchen müssen“, sagt Inhaber Christian Lechner mit einem Augenzwinkern. Nachhaltigkeit bedeutet hier nicht Verzicht, sondern exklusive Qualität. Das architektonisch visionäre Haus ist energieautark, nutzt natürliche Materialien, zirkuläre Prozesse und bietet ein bewusstes Naturerlebnis im Einklang mit Umwelt und Region.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ein sensibleres Thema betraf kürzlich die veganen Schwesterhotels </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank"><span><strong>LA VIMEA</strong></span></a><span> in Naturns und </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><span><strong>Paradiso Pure.Living</strong></span></a><span> auf der Seiser Alm. Beide sind für ihre konsequent nachhaltige und tierfreundliche Ausrichtung bekannt. Nach einem tragischen Vorfall, bei dem ein Bär in Trentino-Alto Adige einen Jogger tödlich verletzte und anschließend getötet wurde, riefen Tierschutzorganisationen zum Boykott der Region auf. Auch die beiden Hotels wurden von Gästen darauf angesprochen und kritisiert. „Wir verstehen unsere Gäste und teilen ihre Sorge um den Umgang mit Wildtieren“, erklärt Marketing-Verantwortliche Anna Chuvina. „Unsere Antwort ist, unseren Betrieb noch konsequenter nachhaltig und tierfreundlich zu gestalten und unsere Gäste aktiv in diese Haltung einzubeziehen.“ Sowohl LA VIMEA als auch Paradiso Pure.Living verzichten vollständig auf tierische Produkte und setzen auf eine pflanzliche, bewusste Lebensweise.</span></p><h3>Enge Zusammenarbeit im Schwarzwald</h3><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> in Bad Herrenalb, einer eher ruhigen Region, arbeitet derzeit an seiner ersten Gemeinwohl-Bilanz. Geschäftsführer Stephan Bode betont: „Wir sehen uns in der Verantwortung, unsere Aktivitäten nicht nur ökologisch, sondern auch sozial nachhaltig zu gestalten.“ Die Bilanz entsteht in Kooperation mit der Hochschule Heilbronn. Sie soll ein ethisches Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichem Erfolg und dem Nutzen für die Gemeinschaft schaffen. Obwohl Bad Herrenalb aktuell eher vom „Undertourism“ betroffen ist, steht der Austausch mit Kommune, Vereinen und regionaler Wirtschaft im Mittelpunkt. Nachhaltigkeit bedeutet hier auch Transparenz, etwa durch regelmäßige Informationen der Gäste über aktuelle Angebote und Maßnahmen.</span></p><h3>Overtourism in Österreich</h3><p style="text-align:justify;"><span>In den Tiroler Alpen sehen sich Hotels ebenfalls mit den Auswirkungen des Massentourismus konfrontiert, etwa durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und Luftverschmutzung. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/biohotel-grafenast-de/" target="_blank"><span><strong>Biohotel Grafenast</strong></span></a><span> setzt dem einen bewussten Gegenentwurf entgegen. „Sanfter Tourismus ist bei uns heroben gegeben“, sagt Geschäftsführer Peter Unterlechner knapp, aber bestimmt. Nachhaltigkeit wird hier nicht nur als Konzept verstanden, sondern im Alltag gelebt: 100 % Ökostrom, bewusster Umgang mit Ressourcen, Verzicht auf Plastik zugunsten umweltfreundlicher Alternativen. In der Küche kommen ausschließlich bio-zertifizierte Lebensmittel aus der Region zum Einsatz. Zudem engagiert sich das Hotel aktiv für den Erhalt der Natur und eine sozial faire Entwicklung.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch die </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/ferienwohnungen/summit-lodges-pfunds/" target="_blank"><span><strong>Summit Lodges</strong></span></a><span> in Pfunds plädieren für ein radikales Umdenken. „Wir müssen den Tourismus wieder als individuelles Erlebnis begreifen, nicht als Massenabfertigung“, fordert Gastgeber Marco Spiss. Dumpingpreise und Billigangebote schadeten Natur und Bevölkerung. Nachhaltigkeit bedeute auch faire Preise und respektvollen Umgang mit Menschen und Umwelt. Spiss betont: Tourismus sei für Tirol wirtschaftlich essenziell, doch kurzfristige Sonderangebote und Konzerninteressen führten in die falsche Richtung. Die negativen Folgen trügen vor allem Einheimische und Natur. Die Summit Lodges setzen daher auf naturnahe Gestaltung und authentische Erlebnisse.</span></p><h3>Mehr Touristen als Einheimische an der Ostsee</h3><p style="text-align:justify;"><span>Szenewechsel an die Küste: Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span><strong>Lifestylehotel SAND</strong></span></a><span> in Timmendorfer Strand kämpft vor allem in den Sommermonaten mit dem starkem Tagestourismus an der Ostsee. Geschäftsführerin Marion Muller will aktiv zu Lösungen beitragen: „Nur durch ein Miteinander kann nachhaltiger Tourismus, vor allem an Orten mit hohem Besucheraufkommen, gelingen.“ Der Ort lebt vom Tourismus, das bringt Verantwortung mit sich: angepasste Angebote, faire regionale Steuern und ein bewusstes Zusammenspiel aller Beteiligten. Das Hotel engagiert sich deshalb in Umweltprojekten, kooperiert mit lokalen Partnern und übernimmt Mitverantwortung für Sauberkeit und Lebensqualität. Mit regionalen Speisen, ressourcenschonender Betriebsführung und Architektur aus Naturmaterialien zeigt das Hotel, wie achtsamer Tourismus auch an stark frequentierten Orten gelingen kann.</span></p><h3>Sozial und mit Blick in die Zukunft</h3><p style="text-align:justify;"><span>In der Ferne, im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/the-pavilions-himalayas-de/" target="_blank"><span><strong>The Pavilions Himalayas – The Farm</strong></span></a><span> in Nepal, wird Tourismus ebenfalls nur dann als zukunftsfähig gesehen, wenn er lokale Lebensweisen respektiert. Das Hotel arbeitet eng mit der Community zusammen, fördert traditionelles Handwerk und investiert in Bildung und Gesundheit. Ein ähnliches Verständnis zeigt das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/keemala-de/" target="_blank"><span><strong>Keemala</strong></span></a><span> in Phuket, Thailand: mit umweltfreundlichem Betrieb, aktiver Einbindung der Gemeinschaft und Aufklärungsarbeit für Gäste. Ziel ist eine harmonische Koexistenz von Tourismus und Kultur, als sich ergänzende, nicht konkurrierende Kräfte.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Nachhaltigkeit als Zukunftsmodell für den Tourismus</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Tourismus wird bleiben, als Ausdruck der Sehnsucht nach anderen Kulturen, als Wirtschaftsfaktor und als persönliche Bereicherung. Doch wenn er auch in Zukunft willkommen sein soll, braucht es neue Wege: mehr Qualität statt Quantität, mehr Verantwortung, mehr Respekt. Die </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/" target="_blank"><span><strong>Green Pearls® Unterkünfte</strong></span></a><span> zeigen, dass dies kein Widerspruch zu wirtschaftlichem Erfolg ist, sondern ein Modell für die Zukunft. Sie machen deutlich: Nachhaltigkeit beginnt beim Zuhören und endet nicht bei Bio-Kaffee und Solarstrom. Sie umfasst soziale Gerechtigkeit, gelebte Regionalität und das ehrliche Bemühen, gute Gastgeber zu sein – für Reisende genauso wie für die Menschen, die vor Ort leben.</span></p>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Schwarzwald Panorama,The Pavilions Himalayas,Keemala,Lifestylehotel Sand,Summit Lodges,Biohotel Grafenast,Paradiso Pure.Living Vegan Hotel,LA VIMEA,OLM Nature Escape,Hotel My Arbor,Massentourismus,Nachhaltige Entwicklung,nachhaltig reisen,nachhaltiger Tourismus]]></category>
            <pubDate>Wed, 14 May 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Minibar im (nachhaltigen) Hotelzimmer – Ausgedient oder Must-Have?</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/minibar-im-nachhaltigen-hotelzimmer-ausgedient-oder-must-have/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/minibar-im-nachhaltigen-hotelzimmer-ausgedient-oder-must-have/</guid><pp:caseid>692328</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Kaum ein Hotelzimmer-Element wurde in den letzten Jahren so kontrovers diskutiert wie die Minibar. Einst ein Symbol von Luxus und Komfort, heute vielfach in Frage gestellt – doch was ist der aktuelle Status? Verzicht oder nachhaltige Alternativen? Und welche Konsequenzen bringt das für Hotels und Gäste mit sich?</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Minibar-Trends: Der Rückgang eines Klassikers</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Minibar wurde ursprünglich in den 1950er-Jahren in Deutschland erfunden und fand in den folgenden Jahren in Hotels weltweit Verbreitung. Besonders in den 1970er-Jahren etablierte sie sich als fester Bestandteil des Hotelerlebnisses. Sie galt nicht nur als praktische Annehmlichkeit, sondern vor allem als Zeichen von Prestige. Doch inzwischen legen immer weniger Gäste Wert auf eine Minibar und so überrascht es nicht, dass Hotels nach und nach die Minibar aus ihren Zimmern entfernen und stattdessen auf individuellere Konzepte setzen. Der Verzicht auf die Minibar basiert allerdings nicht nur auf der Nachfrage der Gäste, sondern auch auf praktischen und ökologischen Überlegungen:</span></p><ul><li><span><strong>Nachhaltigkeitsaspekte</strong>: Minibars verbrauchen viel Energie, besonders in Hotels mit vielen Zimmern. Zudem führen Verpackungsmüll und ungenutzte Produkte zu unnötigen Abfällen.</span></li><li><span><strong>Kaum Nachfrage</strong>: Viele Gäste nutzen die Minibar selten oder gar nicht. Getränke und Snacks sind oft teurer als an der Hotelbar oder in nahegelegenen Geschäften.</span></li><li><span><strong>Hygienische Bedenken</strong>: Die Wartung und Reinigung von Minibars ist eine Herausforderung und eine zusätzliche Belastung für das Housekeeping-Team.</span></li><li><span><strong>Lärmreduzierung</strong>: Die Kühlschränke in den Zimmern erzeugen häufig störende Geräusche, die die Schlafqualität der Gäste beeinträchtigen können.</span></li></ul><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Nachhaltige Alternativen zur Minibar</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Nachhaltig orientierte Hotels wie die Partner des Green Pearls® Netzwerks setzen bereits auf innovative Alternativen, die den Nachhaltigkeitsgedanken in den Vordergrund stellen. Während einige Hotels gänzlich auf Minibars verzichten, bieten andere nachhaltige und regionale Lösungen an, um den Gästen dennoch eine komfortable Erfahrung zu ermöglichen.</span></p><h3><span>Minibar? Nein danke!</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/green-city-hotel-vauban-de/" target="_blank"><span>Green City Hotel Vauban</span></a><span> in Freiburg, das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-sturm/" target="_blank"><span>STURM</span></a><span> in der Rhön, das österreichische </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/biohotel-grafenast-de/" target="_blank"><span>Biohotel Grafenast </span></a><span>sowie das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span>Hotel Weihrerhof</span></a><span> in Südtirol haben sich entschieden, Minibars komplett aus ihren Zimmern zu entfernen. Sie sehen darin nicht nur eine Energieeinsparung, sondern auch eine Verbesserung der Akustik, da die kleinen Kühlschränke, wie schon erwähnt, eine (störende) Geräuschquelle darstellen. Das Green City Hotel Vauban verfolgt generell einen konsequent nachhaltigen Ansatz, bei dem auf Einmalverpackungen verzichtet wird, was schwer mit einer Minibar im Raum vereinbar ist.&nbsp;</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-le-pavillon/" target="_blank"><span>Green Spirit Hotels</span></a><span> in Paris haben ihre Minibars aufgrund der zu geringen Nutzung und der daraus resultierenden regelmäßigen Überschreitung von Mindesthaltbarkeitsdaten umfunktioniert: Die kleinen Kühlschränke werden nicht standardmäßig gefüllt, verbleiben aber, auch aufgrund der Sterneklassifizierung, in den Zimmern. Gäste können sie für eigene Produkte nutzen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Alternativ setzen einige Hotels wie das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/gut-sonnenhausen/" target="_blank"><span>Gut Sonnenhausen</span></a><span> bei München auf zentrale „Honesty Bars“, an denen sich Gäste rund um die Uhr mit hausgemachten und regionalen Produkten versorgen können.&nbsp;</span></p><h3>Bestückung nur auf Anfrage</h3><p style="text-align:justify;"><span>Flexibilität steht bei den meisten Green Pearls® Partnern im Mittelpunkt, wovon sowohl die Gäste als auch das Hotel profitieren. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><span>Naturhotel Outside</span></a><span> stellt beispielsweise Minibars in den Suiten bereit, die jedoch nur bei Bedarf befüllt werden. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-rinner/" target="_blank"><span>APIPURA hotel rinner</span></a><span> bietet ebenfalls Minibars in einigen Zimmern an, welche auf Anfrage mit Bioprodukten ausgestattet werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-bella-vista-zermatt/" target="_blank"><span>Hotel Bella Vista Zermatt</span></a><span> setzt auf ein ähnliches Konzept und füllt die Minibars in den Suiten mit einheimischem Bier sowie Schweizer Getränkespezialitäten. Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><span>Naturresort Gerbehof</span></a><span> bestückt die kleinen Kühlschränke im Zimmer ausschließlich auf Wunsch und mit frischen, biologischen Produkten. Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span>OLM Nature Escape</span></a><span> verfügen alle Apart-Suiten über eine Küche mit Kühlschrank, der bei Anreise individuell nach Gästewunsch gefüllt werden kann. Der Anteil an biologischen Produkten ist dabei besonders hoch.</span></p><h3><span>Nachhaltige Minibar: Mit Bio-Produkten und regionalen Spezialitäten</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Eine weitere Alternative zur klassischen Minibar Soft Drinks und Co. präsentieren das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span>Hotel My Arbor</span></a><span> und das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/keemala-de/" target="_blank"><span>Keemala Resort</span></a><span>. Sie setzen auf eine nachhaltige Befüllung. Dieser Ansatz bietet den gewohnten Komfort und reduziert gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck durch die Auswahl nachhaltiger Produkte. My Arbor hat in der Vergangenheit zeitweise auf eine befüllte Minibar verzichtet, stellte jedoch fest, dass diese Entscheidung bei ihren Gästen nicht gut ankam. Daher entschied man sich für einen Kompromiss: Die Minibar wird mit Wasser und regionalen Säften aus Südtirol bestückt. Das Keemala Resort verfolgt eine ähnliche Strategie und befüllt seine Minibars ausschließlich mit nachhaltig bezogenen und biologischen Produkten. Dies verbindet den Komfort einer klassischen Minibar mit umweltfreundlichen Prinzipien.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch im ligurischen </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank"><span>Relais del Maro</span></a><span>, im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/klosterhof-alpine-hideaway-spa/" target="_blank"><span>Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa</span></a><span> in Bayrisch Gmain und im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-klosterbraeu/" target="_blank"><span>Hotel Klosterbräu</span></a><span> in Seefeld achtet das Team auf einen nachhaltigen und regionalen Inhalt. So füllt das Relais del Maro die Minibar mit Bio-Produkten und Getränken in Glasflaschen. Im Klosterhof wird die Minibar einmalig bei Anreise mit Wasser und Bio-Limonaden kostenfrei bestückt und das Hotel Klosterbräu erklärt, sie befüllten die Minibar nur noch mit hauseigenem Apfelsaft und Wasser.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span>SCHWARZWALD PANORAMA</span></a><span> bietet in den neuen Panorama Deluxe Waldklang Zimmern und Apartments gar keine Minibars mehr an, stellte dabei jedoch fest, dass die Gäste dann oft danach fragten. In den anderen Zimmern gibt es nach wie vor Minibars, da dieser Teil der Sterneklassifizierung in bestimmten Kategorien ist. Das SCHWARZWALD PANORAMA befüllt diese ausschließlich mit regionalen und Bio-Produkten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span>Lifestylehotel SAND</span></a><span> hat sich bewusst für eine digitale Lösung entschieden. Gäste können ihre Getränke und Snacks individuell über eine App bestellen. Dieses Angebot ermöglicht es, die Auswahl flexibel an die Wünsche der Gäste anzupassen und gleichzeitig unnötige Energienutzung, Kosten und Abfälle zu vermeiden. Die Hotelphilosophie vom SAND setzt so auf nachhaltigen Konsum und individuelle Entscheidungen der Gäste, anstatt vorgefertigte Minibarangebote bereitzustellen.</span></p><h3><span>Klassische Minibar auf Gästewunsch oder aufgrund von Sterneklassifizierung</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/the-pavilions-himalayas-de/" target="_blank"><span>Pavilions Himalayas – The Farm</span></a><span> und das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/farmhouse-smiling-gecko/" target="_blank"><span>FARMHOUSE Smiling Gecko</span></a><span> gehören zu den Hotels des Green Pearls® Netzwerks, die auf klassische Minibar-Konzepte setzen. Sie sehen darin einen wichtigen Service für ihre Gäste, die in eigenen Villen bzw. Bungalows untergebracht sind und so Getränke und Snacks in der Privatsphäre ihres Zimmers genießen können. Auch der </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/der-birkenhof-spa-genussresort/" target="_blank"><span>Birkenhof***** Spa & Genussresort</span></a><span> bietet weiterhin Minibars in den Zimmern an, die für die Klassifizierung als 5-Sterne-Hotel nötig sind. &nbsp;Das Entfernen der Minibar kann in manchen Fällen Auswirkungen auf die offizielle Sterneklassifizierung eines Hotels haben. Das ist auch der Grund, warum beispielsweise das SCHWARZWALD PANORAMA in vielen Zimmern die Minibar beibehält und die Green Spirit Hotels in Paris trotz fehlender Nutzung nicht darauf verzichten kann.</span></p><h2 style="text-align:center;"><span><strong>Minibar: Must-Have oder nicht nötig?</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/cf71855f-4a28-4c0c-be0a-9edc4db63597/1920_gut-sonnenhausen-honesty-bar-bauernhaus-3.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Die Reaktionen der Gäste auf die neuen Minibar-Konzepte sind gemischt. Während einige die nachhaltigen Ansätze und die Flexibilität begrüßen, vermissen andere die klassische Minibar. „</span>Manch ein Gast hätte gerne eine Minibar, das kommt aber selten vor“, berichtet Klaus Pichler vom Südtiroler Hotel Weihrerhof. „Wichtige Dinge, können unsere Gäste trotzdem bei uns einkühlen lassen“, erklärt er weiter. Bei der Sterneklassifizierung sei dies etwas schwierig aber letztlich doch kein Problem gewesen, schließt er ab.</p><p style="text-align:justify;"><span>Einige Gäste schätzen die Möglichkeit, ihre Getränke und Snacks individuell bestellen zu können oder die Minibar als persönlichen Kühlschrank zu nutzen. Andere wiederum fühlen sich durch den Verzicht auf die Minibar eingeschränkt, da sie den Komfort einer sofort verfügbaren Auswahl an Getränken und Snacks vermissen. Hotels wie das Gut Sonnenhausen, die nie eine Minibar im Zimmer hatten und sich von Anfang an auf andere Serviceangebote konzentrierten, berichten jedoch oft von positiven Rückmeldungen ihrer Gäste. Diese schätzten die zentrale „Honesty Bar“ oder andere Gemeinschaftsbereiche als angenehme Alternative. In solchen Fällen ist das Fehlen einer Minibar kein Thema, da die Gäste von Beginn an mit den alternativen Konzepten vertraut gemacht wurden.</span></p><h3><span>Es bleibt eine Frage der Hotelphilosophie</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Insgesamt zeigt sich, dass die Akzeptanz der neuen Minibar-Konzepte stark von den Erwartungen und Vorlieben der Gäste abhängt. Hotels, die ihre Gäste aktiv in die Entscheidungsfindung einbeziehen und transparent über die Gründe für ihre Entscheidungen informieren, erhalten oft besseres Feedback. Die digitale Bestellung über Apps oder die Möglichkeit, die Minibar individuell zu nutzen, wird von vielen Gästen als praktische und moderne Lösung wahrgenommen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auch Alternativen wie Honesty Bars oder die individuelle Befüllung auf Anfrage funktionieren und sorgen zugleich für mehr Nachhaltigkeit im Hotelalltag. Dennoch bleibt die Minibar für viele Hotels ein wichtiges Element, da sie ein Kriterium für die Sterne-Klassifizierung darstellt. Diese Klassifizierung verlangt entweder eine Minibar oder einen 24-Stunden-Speisen-und-Getränkeservice auf dem Zimmer. Gerade für Luxushotels ist die Minibar daher nicht nur eine Komfortfrage für Gäste und Personal, sondern auch entscheidend für die Einhaltung der Sterneanforderungen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ob mit oder ohne Minibar – Hotels setzen zunehmend auf nachhaltige, flexible Lösungen, die den individuellen Bedürfnissen ihrer Gäste gerecht werden. Eine Minibar ist längst keine zwingende Notwendigkeit mehr in allen Hotelkategorien, sondern vielerorts eine Frage der Hotelphilosophie und der jeweiligen Gästeerwartungen. In jedem Fall bleibt sie ein spannendes Thema, das in der Hotellerie weiterhin für Diskussionen sorgen wird.</span></p>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Nachhaltiges Interior Design,nachhaltige Hotelausstattung,nachhaltige Hotels,Gut Sonnenhausen,The Pavilions Himalayas,Farmhouse Smiling Gecko,Lifestylehotel Sand,Schwarzwald Panorama,Relais del Maro,Hotel My Arbor,Naturresort Gerbehof,Keemala,Klosterhof - Alpine Hideaway &amp; Spa,Hotel Klosterbraeu,APIPURA hotel rinner,Hotel Bella Vista Zermatt,OLM Nature Escape,Naturhotel Outside,Green Spirit Hotels,Green City Hotel Vauban,Hotel Sturm,Der Birkenhof  Spa &amp; Genussresort]]></category>
            <pubDate>Wed, 07 May 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Sommerfrische am Meer – Wie dein Körper von einer Auszeit profitiert</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/sommerfrische-am-meer-wie-dein-koerper-von-einer-auszeit-profitiert/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/sommerfrische-am-meer-wie-dein-koerper-von-einer-auszeit-profitiert/</guid><pp:caseid>693623</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i>Die Sommermonate sind eine Zeit voller Leben, Leichtigkeit und Energie – aber auch eine Phase, in der unser Körper durch die langen, warmen Tage und viele Aktivitäten gefordert wird. Damit wir diese besondere Zeit also wirklich genießen können, ist es wichtig, gut auf sich zu achten und immer wieder Pausen einzulegen, die uns zurück ins Gleichgewicht bringen. Wann hast du dir zuletzt die Zeit genommen, um aufzutanken und zurück zu deiner inneren Balance zu finden?</i></p><p style="text-align:center;">_____________________________</p><p style="text-align:center;">&nbsp;</p><h2 style="text-align:center;"><strong>Im Rhythmus der Wellen zur inneren Ruhe</strong></h2><p style="text-align:justify;">Einfach mal ans Meer stellen, tief durchatmen und auf einmal ist sie wieder da: die Leichtigkeit des Sommers. Das gelingt besonders gut an einem Ort, an dem die Natur noch nahezu ursprünglich ist: an einer wildromantischen Küste, wo die Wellen sanft auf die Steine treffen, der Wind über deine Haut fährt und du das Salz auf den Lippen schmeckst.</p><p style="text-align:justify;">Dieser wiederbelebende und ausgleichende Effekt entsteht durch das Zusammenspiel vieler Faktoren: Die salzhaltige Meeresluft klärt deine Atemwege, das Schwimmen im mineralreichen Wasser fördert die Durchblutung und stärkt dein Immunsystem. Algen und Meersalz haben zudem eine entgiftende Wirkung auf die Haut und bringen dich so zum Strahlen. Eine Auszeit am Meer hilft also deinen Geist in Balance zu bringen, deinem Körper etwas Gutes zu tun und du tankst jede Menge frische Energie.</p><h3>Erholung im OCÉANO Health Spa Hotel</h3><p style="text-align:justify;">Die regenerative Kraft des Meeres steht im Mittelpunkt des <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/oceano-hotel-health-spa-de/" target="_blank">OCÉANO Health Spa Hotels</a> im Norden Teneriffas. Starte deinen Tag mit einer erfrischenden Runde im natürlichen Meerwasserbecken “Piscina Natural” direkt vor der Tür. Der erste Kaffee oder Tee auf dem Balkon schmeckt dann umso besser. Alternativ kannst du am allmorgendlichen „Erwachen am Meer“ teilnehmen, einer sanften Fitnesseinheit auf der Dachterasse – natürlich mit Blick auf den Atlantik.</p><p style="text-align:justify;">Apropos Meerblick: Egal, welches Zimmer du im OCÉANO buchst, einen Balkon mit Meerblick hast du immer. Du wachst also zur frischen Meeresluft auf und kannst vor dem Schlafen gehen noch einen letzten Blick über den Ozean werfen.</p><p style="text-align:justify;">Der Atlantik mit seinem Salzwasser, den Algen, dem Salz und dem Schlick findet auch Anwendung bei den speziellen Thalasso-Anwendungen wie Ocean Balancing, Algenpackungen oder Salzpeelings. Dabei kommen sowohl dein Körper als auch dein Geist zur Ruhe.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/264c0570-4a4c-4531-82cb-7161d1c9df5f/1920_mayr-4s-oceano-hotel-health-spa-tenerife-498.jpg?10000"><p style="text-align:center;">Eines der beliebtesten Programme im Sommer ist übrigens das <a href="https://oceano.de/health-spa-hotel-teneriffa-gesundheit-schoenheit-wellness-am-meer/health-programme/entspannung-und-yoga/">OCÉANO Relax</a>. Darin enthalten sind ein einführendes Arztgespräch, verschiedene Massagen und Thalasso-Anwendungen (z. B. Salzölpeeling oder Algenpackung in der Schwebeliege) sowie die fünfmalige Teilnahme am Yoga- und Entspannungsprogramm.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Abgerundet wird dein Aufenthalt mit der leckeren und leichten Inselküche. Diese setzt auf regionale Zutaten von lokalen Produzenten, bringt die Aromen der kanarischen Insel auf deinen Teller und entlastet gleichzeitig deinen Körper. Ein Aufenthalt im OCÉANO bedeutet also nicht nur Entspannung, sondern eine ganzheitliche Erneuerung.</p><h3 style="text-align:center;"><strong>Buche deine Sommerfrische auf Teneriffa</strong></h3><p style="text-align:center;">Erlebe den Sommer im OCÉANO Health Spa Hotel, genieße die kühlende Atlantikbrise&nbsp;<span> </span>und finde zurück zu deiner Balance. Buche jetzt für den August und sichere dir 10 % Frühbuchervorteil.</p><p style="text-align:center;"><i>Gilt für Buchungen bis 60 Tage vor Anreise | z. B. 1 Woche im Superior Doppelzimmer inklusive Halbpension Balance <span>ab 945 €</span> p. P. | </i><a href="https://oceano.de/angebote/" target="_blank"><i>Zur Buchungsseite</i></a></p><p style="text-align:center;">Du willst nicht bis August warten? Dann nutze die Sonnentage im Mai und Juni und bekomme pro Woche Aufenthalt eine Nacht geschenkt!</p><p style="text-align:center;"><i>Gilt für Buchungen im Zeitraum vom 17.05. bis 26.06.2025 | z. B. 7 Nächte zum Preis von 6 im Superior Doppelzimmer inkl. Halbpension Balance ab 960 € p. P. | </i><a href="https://oceano.de/angebote/" target="_blank"><i>Zur Buchungsseite</i></a></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Impulse für den Alltag</strong></h2><p style="text-align:justify;">Wenn du nicht am Meer lebst, dann ist eine „Vitamin See“-Dosis für das innere Gleichgewicht und mehr Leichtigkeit nicht immer möglich. Kleine Rituale im Alltag lassen dich jedoch Meeres-Erholungs-Effekt auch zu Hause spüren. Ein warmes Salzbad am Abend entspannt die von der Sonne gereizte Haut und angespannte Muskeln. Atemübungen oder Meditationen bei Meeresrauschen helfen, den Körper mit Sauerstoff zu versorgen und das Nervensystem zu beruhigen – selbst dann, wenn das Meeresrauschen von einer Audio-Aufnahme stammt. Auch ein Meersalzpeeling kannst du mit grobem Meersalz, Olivenöl und, wenn du magst, ätherischen Ölen ganz leicht selbst machen.</p><p style="text-align:justify;">Wenn du dir regelmäßig solch eine kleine „Meeres-Auszeit“ gönnst, verbessert sich dein Wohlbefinden und du hast mehr Energie. Nimm dir daher bewusst diese Zeit und schaffe dir Atempausen im Alltag – oder nutze deinen Sommerurlaub für eine umfassende Regeneration an der Atlantikküste auf Teneriffa.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_1-859305.jpg?44803"><p style="text-align:center;">_____________________________</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/953d41b1-5858-42f4-89f6-6a56e4ceb312/1920_b2c-blogcover-no-4-25-oceano-2.png?10000"><h4 style="text-align:center;">&nbsp;</h4><h4 style="text-align:center;"><strong>REISE: Nachhaltige Microcations: 6 Ideen für deinen nächsten Kurztrip</strong></h4><p style="text-align:center;">Kurztrips lassen sich besser in den Alltag integrieren als ein langer Urlaub – und günstiger sind sie meist auch. Im Mittelpunkt stehen bei den sogenannten „Microcations“ oft außergewöhnliche Erlebnisse wie ein Wochenende in einem besonderen Hotel, ein Städtetrip oder ein kurzes Outdoor-Abenteuer.</p><p style="text-align:center;"><a href="https://green-travel-blog.com/de/nachhaltige-microcations/" target="_blank">Blogpost lesen</a></p><h4 style="text-align:center;"><strong>WELLNESS: Seele im Gleichgewicht – Retreats für Heilung, Achtsamkeit und Stressbewältigung</strong></h4><p style="text-align:center;">Manchmal reicht es nicht, sich im Urlaub einfach nur “eine Auszeit” zu nehmen. Besonders dann nicht, wenn direkt danach der stressige Alltag einfach weitergeht. Wahre Erholung beginnt, wenn Körper und Seele ins Gleichgewicht kommen und du lernst, wie du dieses auch mit in deinen Alltag nehmen kannst.&nbsp;</p><p style="text-align:center;"><a href="https://green-travel-blog.com/de/seele-im-gleichgewicht-retreats-fuer-heilung-achtsamkeit-und-stressbewaeltigung/" target="_blank">Blogpost lesen</a></p><h4 style="text-align:center;"><strong>KULINARIK: Kulinarische Reise durch Bayern mit Küchenchef Manuel Madei</strong></h4><p style="text-align:center;">“Die bayerische Küche zeichnet sich durch herzhafte und deftige Gerichte aus, die man genießen sollte, ohne Kalorien zu zählen”, sagt Manuel Madei. Der Chef der Feuerküche des Gut Sonnenhausens führt uns in die “Must Eats” in Bayern ein und wie nachhaltige Ernährung dazu passen kann.</p><p style="text-align:center;"><a href="https://green-travel-blog.com/de/kulinarische-reise-durch-bayern-mit-kuechenchef-manuel-madei/" target="_blank">Blogpost lesen</a></p>]]></description><category><![CDATA[newsletter,OCEANO Health Spa Hotel,Sommerurlaub,Sommer,Angebot,Urlaub am Meer]]></category>
            <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 14:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Print mit Haltung – Warum Druckprodukte in grünen Hotels (noch) eine Rolle spielen</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/print-mit-haltung-warum-druckprodukte-in-gruenen-hotels-noch-eine-rolle-spielen/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/print-mit-haltung-warum-druckprodukte-in-gruenen-hotels-noch-eine-rolle-spielen/</guid><pp:caseid>694131</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i>Viele Hotels setzen verstärkt auf digitale Kommunikationslösungen. Auch im Green Pearls® Netzwerk zeigt sich diese Tendenz. Gleichzeitig gibt es gute Gründe, Printformate nicht vollständig zu verbannen, sondern sie gezielt zur Markenbildung und Kundenbindung einzusetzen. Dabei geht es genauso sehr um die Inhalte wie um die Umsetzung.</i></p><h2 style="text-align:center;"><span>&nbsp;<strong>Wenn Print zur Botschaft wird</strong></span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/14d77272-0f88-4499-b470-0ec36fba2150/1920_hotel-das-rubezahl-magazin-4.0.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Anfang April erschien das Gästemagazin BergGeist des <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-ruebezahl/" target="_blank"><strong>Hotels</strong> <strong>Das Rübezahl</strong></a><strong> </strong>in Schwangau in der vierten (gedruckten) Ausgabe. (<a href="https://www.hotelruebezahl.de/de/berggeist-magazin-anmeldung/" target="_blank">Hier geht es zur Anmeldung.</a>) Warum sie in Zeiten von Energieeffizienz und digitalem Wandel noch auf ein gedrucktes Produkt setzen? „Wir möchten bewusst, dass sich unsere Gäste die Zeit nehmen, sich einmal gemütlich hin zu setzen, durch die Seiten zu blättern und die Geschichten zu erspüren. Dies macht man dann doch eher mit einem Print-Magazin, als wenn man online einen Text auf die Schnelle überfliegt“, erklärt Laurena Hollweck, Direktionsassistentin und Marketingverantwortliche im Hotel Das Rübezahl. Die Artikel seien keine bloßen Werbetexte, sondern Erzählungen und Einblicke in die Gedanken und Kreationen von Persönlichkeiten, bei denen es Wert sei, sich einen Augenblick Ruhe zu gönnen und in das Magazin einzutauchen, erklärt sie weiter.</p><p style="text-align:justify;">Hochwertige Gestaltung, Haptik, Langlebigkeit – die neue Ausgabe des BergGeist-Magazins zielt darauf ab, immer wieder gelesen zu werden und so die Botschaften und Informationen des Hotels über einen langen Zeitraum zu kommunizieren. Inhalt und Konzept folgen ebenso der nachhaltigen Philosophie des Hotels wie jeder Schritt in der Entwicklung und Umsetzung in Bezug auf Effizienz und Umweltfreundlichkeit.</p><h3>Nachhaltigkeit bei der Erstellung von Printprodukten – Drei Learnings aus dem Hotel Das Rübezahl</h3><p style="text-align:justify;">Gedruckte Kommunikation muss nicht im Widerspruch zu einer Nachhaltigkeitsphilosophie stehen. Wenn die entsprechenden Produkte wie Magazine, Menükarten oder auch Postkarten und Flyer durchdacht gestaltet, auf das Wesentliche reduziert sowie hochwertig und umweltfreundlich produziert werden, sind sie ein wirkungsvolles Mittel, um Gäste langfristig an die eigene Unterkunft zu binden.</p><p style="text-align:justify;">Laurena Hollweck fasst ihre Learnings aus der Produktion des Magazins so zusammen:</p><ul><li style="text-align:justify;"><strong>Weniger ist oft mehr – auch beim Druck.</strong>&nbsp;[...]Wir haben stark darauf geachtet, nicht zu viele Magazine zu produzieren, die am Ende weggeworfen werden oder durch sinnlose Versendungen nicht den richtigen Leser erreichen. Hier steht der niedrigere Preis beim Massendruck nicht über dem höheren Anspruch an Sinnhaftigkeit und Qualität. Stattdessen haben wir uns gefragt:&nbsp;Wer soll das Magazin wirklich lesen?&nbsp;Und&nbsp;wie können wir es gezielt dorthin bringen, wo es wertgeschätzt wird?&nbsp;Ob direkt bei uns im Hotel, bei Partnerbetrieben oder ausgewählten Stammgästen. So wird aus einem gedruckten Magazin kein Wegwerfprodukt, sondern ein bewusst gewählter, langlebiger Begleiter, der unsere Werte transportiert.<br>&nbsp;</li><li style="text-align:justify;"><strong>Nachhaltigkeit beginnt bei den Inhalten.</strong>&nbsp;Ökologische und soziale Verantwortung zeigt sich nicht nur im Material, sondern auch darin,&nbsp;was&nbsp;wir erzählen. Geschichten über regionale Produzenten, saisonale Küche oder bewusste Auszeiten inspirieren unsere Leserinnen und Leser – und zeigen, dass Nachhaltigkeit auch im Lebensstil eine Rolle spielt. Deswegen haben wir unseren regionalen Partnern die Gelegenheit gegeben, sich in unserem Magazin zu präsentieren. So können unsere Gäste die Vielfalt der ansässigen Produzenten kennenlernen und die Wichtigkeit von Netzwerken für die gesamte Region sehen.&nbsp;<br>&nbsp;</li><li style="text-align:justify;"><strong>Kooperation statt Kompromiss.</strong>&nbsp;Wirtschaftlich nachhaltig zu produzieren heißt auch, vertrauensvolle Partner zu finden, die unsere Werte teilen. Ob Fotograf, Texterin oder Druckerei – ein gemeinsames Verständnis von Qualität und Verantwortung führt nicht nur zu besseren Ergebnissen, sondern macht die Zusammenarbeit auch menschlich wertvoller.</li></ul><h2 style="text-align:center;"><strong>Nachhaltig Drucken: Hier liegen die Herausforderungen</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Während die Gestaltung oftmals schon rein aus ökonomischer Sicht auf Langlebigkeit ausgelegt ist, steht vor allem die Produktion, also der Druck selbst, in der Kritik. Angefangen beim Papierverbrauch und der damit verbundenen Abholzung von Wäldern für die Zellstoffproduktion, über die Nutzung umweltschädlicher Druckfarben bis hin zu energie- und wasseraufwendigen Druckverfahren</span></p><h3><span>Herausforderung 1: Papier</span></h3><p style="text-align:justify;"><a href="https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/ressourcenschonung/papier/30377.html"><span>19 Millionen Tonnen Papier, Pappe und Karton</span></a><span> wurden 2021 in Deutschland verbraucht. Davon waren rund 5,9 Millionen Tonnen sogenannte Grafische Papiere, also Zeitungen, Schreibpapiere und Ähnliches. Die meisten Papiere landen nach einmaligem Nutzen in der Tonne. Dabei ist die Papierherstellung ein Verfahren, was Unmengen an Wasser, Chemikalien und Zellstoff benötigt. Letzterer stammt aus Wäldern und Plantagen auf der ganzen Welt, vor allem von </span><a href="https://www.regenwald.org/regenwaldreport/2024/672/papierverbrauch-im-ueberfluss-aber-wir-koennen-ihn-aufhalten"><span>Monokultur-Plantagen in Südamerika und Indonesien</span></a><span>. So trägt die Herstellung von sogenanntem Primär- oder Frischfaserpapier maßgeblich zur Abholzung von Regen- und Urwäldern bei.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Genau deshalb stellen sich nachhaltige Hotels wie das Hotel Das Rübezahl vor der Produktion von neuen Printprodukten die Frage danach, wie diese Produkte besonders langlebig gestaltet werden können. „Generell versuchen wir all unsere vergangenen Print-Broschüren und Informationen digital abzubilden, zum Beispiel durch unsere neue Gäste-App mit allen Informationen zum Hotel inklusive Gästeaktivitäten Kalender, Spa-Broschüre, Speisekarte etc. Es gibt keine A-Z Listen oder Mappen auf den Zimmern“, beschreibt Laurena Hollbeck den Umgang mit Printmaterialien im Hotel. „Vereinzelte Produkte, wie unsere Spa-Broschüre, liegen in der Beauty-Alm für das Stöbern der Gäste aus, jedoch wird ein aktives Verteilen, zum Beispiel bei der Anreise, vermieden“, ergänzt sie. Sollten dann doch Produkte gedruckt werden, würden diese auf Recyclingpapier bzw. nachhaltigerem Natur-Papier gedruckt.&nbsp;</span></p><h4 style="margin-left:35.4pt;"><i><span><strong>Exkurs: Naturpapier</strong></span></i></h4><p style="margin-left:35.4pt;text-align:justify;"><i><span>Der Begriff Naturpapier selbst ist nicht zwangsläufig ein Indiz für eine nachhaltigere Papiersorte, sondern bezieht sich oftmals auf eine natürliche Optik und Haptik ungeachtet, ob sie aus recycelten oder frischen Fasern bestehen. Naturpapiere können Recyclingpapiere oder Papiere aus alternativen Rohstoffen wie Gras, Hanf oder Kalkstein sein. Auch FSC® oder PEFC® zertifizierte Papiere werden gern als Naturpapier bezeichnet, da sie aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Das können dann aber auch Frischfaserpapiere sein, die eine deutlich schlechtere Umweltbilanz als Recyclingpapiere haben.</span></i></p><p style="text-align:justify;"><span>Nahezu alle Hoteliers des Green Pearls® Netzwerks setzen bei der Papierwahl auf Recyclingpapiere oder alternative Papiersorten, wenn ein Druck nicht vermieden oder durch andere Maßnahmen ersetzt werden kann. Im Erlanger </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-luise-de/" target="_blank"><span><strong>Hotel Luise</strong></span></a><span> kommt für die wenigen Drucksachen wie den Hotel-Kalender oder die Broschüre entweder Recyclingpapier oder ein Papier zum Einsatz, das aus Resten der Zuckerproduktion besteht. Im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-rinner/" target="_blank"><span><strong>APIPURA hotel rinner</strong></span></a><span> in Südtirol wird zunehmend Apfelpapier aus Resten der Apfelsaftproduktion genutzt. Beliebte Alternativen sind auch Papiersorten aus Gras oder Hanf oder neuere Varianten aus Silphie, Zuckerrübe oder Bambus.</span></p><h3><span>Herausforderung 2: Farben</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Egal ob in der Druckerei oder im Hotel: Es braucht Farbe, um etwas zu drucken. Herkömmliche Druckerfarben setzen als Bindemittel oft Mineralöle ein und beinhalten Weichmacher und Schwermetalle. Gut für die Umwelt und die Gesundheit ist anders. Durch die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Produktionen gibt es glücklicherweise immer mehr Farben, die ungiftig, zum Teil sogar lebensmittelecht, biologisch abbaubar oder kompostierbar sind und auf die gefährlichen Bestandteile verzichten. Mineralöle werden beispielsweise durch Pflanzenöle wie Lein- oder Sojaöl ersetzt. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit von Druckfarben sind gute Deinking-Eigenschaften, die ein leichtes und restloses Entfernen vom Papier im Recyclingprozess ermöglichen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Auf mineralölfreie und ungiftige Druckfarben kann auch im Hotel geachtet werden. Ein besonderes Beispiel für eine durchdachte Drucklösung innerhalb des Hotels liefert das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank"><span><strong>LA VIMEA Vegan Hotel</strong></span></a><span> in Naturns in Südtirol. Statt klassischer Tintenpatronen, die zusätzlichen Müll verursachen, setzt das Hotel auf eine Drucker-Variante, die das Team aus Tintenfläschchen nachfüllen kann. Zwar dauert der Druckvorgang mit Druckern dieser Art etwas länger, aber wie das Team von LA VIMEA betont: „Wir glauben, dass wir diese Zeit der Natur widmen können.“&nbsp;</span></p><h3><span>Herausforderung 3: Verfahren</span></h3><p style="text-align:justify;"><span>Papier und Druckfarben bestimmen im Endeffekt auch die Umweltfreundlichkeit des Druckverfahrens. Ungestrichene Naturpapiere saugen beispielsweise mehr Farbe auf als gestrichene Varianten. Um unnötige Fehldrucke (und damit einhergehende Papierverschwendung) zu vermeiden braucht es Druckereien, die sich mit dem Druck auf solchen Papieren auskennen, Farb- und Bildwirkungen einschätzen können und ihre Kund*innen dementsprechend beraten. Inzwischen gibt es immer mehr nachhaltige Druckereien, die zusätzlich ihren Energie- und Wasserverbrauch optimieren, auf Ökostrom setzen, eine effiziente Logistik haben und unvermeidbare Emissionen am Ende der Produktion ausgleichen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Print ist nicht tot – wird aber bewusster eingesetzt</strong></h2><p style="text-align:justify;">Nachhaltige Hotels tendieren dazu, den größten Teil der Kommunikation im digitalen Raum stattfinden zu lassen (mehr dazu erfahren Sie im nächsten Teil dieser Serie, der am <span style="color:#8eb71e;"><span><strong>18.06.2025</strong></span></span> erscheint). Dennoch haben auch Printprodukte für viele einen festen Platz in der Kommunikationsstrategie. „Wir setzen auf digitale Kommunikation und reduzieren Printmaterialien, nutzen aber nachhaltige Papieroptionen für wichtige Infos“, fasst Klaus Pichler vom <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><strong>Hotel Weihrerhof</strong></a> in Südtirol seine Herangehensweise und die vieler seiner Kolleg*innen noch einmal zusammen.</p><p style="text-align:justify;">Entscheidend ist der bewusste Einsatz: Gedrucktes wird auf das Wesentliche reduziert, sorgfältig produziert und gezielt eingesetzt. Hochwertige Menükarten, Postkarten oder Magazine wie das des Hotels Das Rübezahl bleiben im Umlauf, erzeugen Vertrauen und schaffen eine physische Verbindung zum Hotel. Die bewusste Entscheidung für nachhaltige Papiere, Farben und Druckereien sind in diesem Rahmen nicht nur Mittel zum Zweck, sondern klarer Teil der Nachhaltigkeitskommunikation. So wird der Print selbst zur nachhaltigen Botschaft.</p>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Wir haben gelernt, wie viel Unterschied es macht, bei der Auswahl von Papier und Druckverfahren auf Nachhaltigkeit zu achten. Naturpapier, zertifizierte Druckereien und die bewusste Entscheidung, eher weniger Exemplare hochwertig zu produzieren, sind nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern steigern auch die Wertigkeit des Magazins.</i><strong>Laurena Hollbeck, Hotel Das Rübezahl</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Nachhaltigkeit bedeutet, Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus eines Produkts zu übernehmen – vom ersten Entwurf bis zur letzten Seite.</i><strong>Laurena Hollbeck, Hotel Das Rübezahl</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,LA VIMEA,Hotel Luise,APIPURA hotel rinner,Hotel Das Ruebezahl,Nachhaltige Kommunikation,Nachhaltigkeitskommunikation,Hotel Weihrerhof]]></category>
            <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wie wird ein Traditionshotel zum veganen Vorreiter, Alexander und Maximilian Spögler? (Interviewserie – Pioniere der Nachhaltigkeit)</title>
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                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/wie-wird-ein-traditionshotel-zum-veganen-vorreiter-alexander-und-maximilian-spoegler-interviewserie--pioniere-der-nachhaltigkeit/</guid><pp:caseid>691794</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i>Jeder Hotelier bei Green Pearls® verfolgt eine individuelle Strategie in Sachen Nachhaltigkeit. Ob traditionsreiche Gastgeberfamilie oder Quereinsteiger mit innovativen Ideen – in unserer Serie „Pioniere der Nachhaltigkeit“ erzählen wir ihre besonderen Geschichten. Heute im Interview: Alexander und Maximilian Spögler vom </i><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank"><i>Paradiso Pure.Living Vegan Hotel</i></a><i> in Südtirol, Italien</i></p><h2 style="text-align:center;"><span>Vegane Pioniere auf der Seiser Alm</span></h2><p style="text-align:justify;">Alexander und Maximilian Spögler erreichen wir, wie soll es anders sein, im Hotel. „Wir sind beide eigentlich täglich hier - für das Team, für die Gäste“, erklärt Alexander Spögler. Die Brüder führen gemeinsam das Paradiso Pure.Living Vegan Hotel. Das seit 2024 vollständig vegane Hotel liegt auf der Seiser Alm, Europas größtem Hochplateau inmitten der Dolomiten, und ist dort ein absolutes Unikat. Der Weg dahin war jedoch alles andere leicht.</p><h3>Veganismus liegt in der Familie</h3><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Hallo und schön, dass ihr da seid. Wir starten mit einer Frage, die sich wahrscheinlich alle stellen, wenn sie hören, dass ihr ein veganes Hotel führt. Seid ihr selbst vegan?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Maximilian Spögler:</strong> Ja, fast unsere ganze Familie ist vegan. Am längsten unsere jüngste Schwester, dann ist unsere Mutter komplett vegan geworden, dann der Alex und dann ich.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander Spögler:</strong> Bis auf einen Bruder, der ist noch nicht ganz auf der Linie. *lacht* Ich bin 2017 Vegetarier geworden, in erster Linie aus ethischen Gründen und dann habe ich über die Jahre komplett auf tierische Produkte verzichtet, weil diese für mich nicht mehr vertretbar waren.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Gab es für euch eine Art Schlüsselmoment für die Umstellung?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Maximilian:</strong> Auf persönlicher Ebene war es bei mir die Diagnose unserer Mutter mit einer Autoimmunerkrankung. Sie hat dann entschieden, ihre Ernährung umzustellen, ist von heute auf morgen vegan geworden. Und ich denke, sie ist jetzt fitter als wir alle! Wenn man aus erster Hand sieht, was für eine Auswirkung die Ernährung auf die Gesundheit hat, dann muss da was dahinter sein.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> Für mich war es das auch. Also, dass unsere Mutter durch die Umstellung fast alle ihre Probleme gelöst hat. Bei mir kam dann das Ethische noch mit dazu. Ich glaube, bei den meisten Veganern sind Ethik, Gesundheit und Umwelt die drei <i>pillars</i>. Bei uns beiden und auch bei den meisten unserer Mitarbeiter sind es alle drei.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Welches vegane Gericht oder Produkt hat euch zuletzt überrascht?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Maximilian:</strong> Überrascht hat mich das “Chicken of the Woods”. Das ist ein Pilz, der auf Baumrinde wächst. In Italien gibt es ihn nur auf Sizilien und unsere Chefköchin importiert ihn über ihre Connections. Der Pilz schmeckt ähnlich wie Hühnchen und ist einfach genial.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> Mein Lieblingsgericht ist auch “Chicken of the Woods” – das war wirklich eine Überraschung. Tolle Konsistenz und toller Geschmack. Ich bin eh ein großer Pilz-Fan, schon immer gewesen und als Veganer dann noch mehr.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Wie seid ihr beide im Hotelgeschäft gelandet?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Maximilian:</strong> Wir sind hineingeboren. *lacht* Also wir haben immer in Hotels gewohnt. Das ist das, was uns im Blut liegt.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Also stand von Anfang an fest, ihr macht das weiter und übernehmt das?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> Ja, schon. Wobei unsere Eltern uns immer die Freiheit gelassen haben; nach dem Motto: “Macht, was ihr wollt!“ Aber ich denke, wenn man im Hotel aufwächst, dann entscheidet sich das relativ schnell. Entweder man steigt direkt aus, oder man macht es eben.</p><p style="text-align:justify;">Unser Drive ist unsere Philosophie. Hätten wir im Paradiso noch Fleisch auf dem Tisch, dann würde ich etwas anderes machen. Die klare Philosophie hat viel damit zu tun, dass wir das hier so durchziehen können.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Maximilian:</strong> Es ist eben kein Nine-to-Five-Job. Aber wir kennen das und sind das gewohnt. Und es ist mir viel lieber als von 9 bis 5 im Office zu sitzen. Das könnte ich überhaupt nicht.</p><h2 style="text-align:center;">Vom Traditionshaus zum veganen Hotel</h2><p>&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Könntet ihr die Entwicklungsgeschichte vom heutigen Paradiso Pure.Living Vegan Hotel einmal grob umreißen?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Maximilian:</strong> Das Paradiso gibt es als solches seit 1962/63. 1994 wurde es von unseren Eltern übernommen. Der erste große Umbau war 2005. Da haben wir dann quantitativ mit einem großen Anbau links und rechts, einem Stock und dem Wellnessbereich erweitert. Damals war es aber noch ein traditionelles Hotel auf dem Berg mit Schweinshaxe und Kaiserschmarrn, was es hier oben überall gibt. 2019 kam dann die Wende.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> 2018 haben wir angefangen, das Ganze zu planen, hatten in der Saison 2018/19 schon eine vegane Köchin, die auch bei unserer Mutter im LA VIMEA Chefköchin war. (Das LA VIMEA war das erste 100 % vegane Hotel Italiens, Anm. d. Red.) Sie hat für uns eine vegetarische/vegane Menüsparte entwickelt. Da haben wir bereits die Stammgäste drauf hingewiesen, dass ab nächstem Jahr - im Zuge eines großen Umbaus - das Hotel voll vegetarisch sein wird. Mit diesem ersten Menü haben wir sozusagen einen Vorgeschmack gegeben, aber da konnten die Gäste noch Fisch und Fleisch bestellen.</p><p style="text-align:justify;">2019 haben wir mit dem Umbau das ganze Konzept verfeinert, haben auf nachhaltige Materialien im Design und einen bestimmten Energie-Konsum im Hintergrund geachtet und den Modus Operandi generell angepasst. Und dann sind wir 2019 voll vegetarisch durchgestartet.</p><p style="text-align:justify;">Eigentlich wollten wir direkt auf vegan umstellen, da ja auch das LA VIMEA unserer Mutter und das Agrivilla I Pini unserer Schwester komplett vegan sind. Aber die Seiser Alm ist da ein bisschen schwieriger. Schon allein das Vegetarische war ein extrem krasser Schritt. Wir haben es dann als vegetarisch vermarktet, aber 80 Prozent waren immer schon vegan. Von da an haben wir jedes Jahr mehr vegan und weniger vegetarisch gemacht. Im letzten Jahr (2024) sind wir komplett vegan geworden, so wie wir es ursprünglich wollten.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> War das Thema Nachhaltigkeit im Allgemeinen von Anfang an in eurer Philosophie verankert oder hat sich das über die Zeit entwickelt?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> Es war schon da, aber wir haben hier etwas Neues gemacht. Wir hatten kein Benchmark-Beispiel außer eben das LA VIMEA und das Agrivilla I Pini. <span>Wir haben vieles neu erfinden müssen und da macht man eben auch Fehler. Es ist ein Lernprozess.</span></p><p style="text-align:justify;">Was die Nachhaltigkeit angeht, haben wir inzwischen alles implementiert, was wir machen wollten. Aber wir wollen noch mehr. Zum Beispiel arbeiten wir an einer 100-%-Zero-Waste-Policy. Das ist in einem so großen Hotel und auf der Höhe eine Herausforderung. Aber wir sind auf einem guten Weg und probieren, uns täglich in allen Aspekten zu verbessern.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Was macht das Paradiso Pure.Living für euch einzigartig?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Maximilian:</strong> In erster Linie die Location. Es ist umgeben von den Dolomiten, den schönsten Gipfeln der ganzen Welt. Dann die Nachhaltigkeit und sicherlich auch die ganze Kunst, die wir hier ausgestellt haben. Sie ist ein Teil vom Paradiso. Und natürlich machen auch unsere Gäste und unsere Mitarbeiter das Hotel einzigartig. Durch sein ganzes Konzept zieht das Paradiso eine Klientel an, die ein bisschen anders denkt.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/9b1ad39a-4932-46f8-9ba0-a15795458f48/1920_20221205-paradisopureliving-uri-111.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Wenn ihr sagt, das Paradiso ziehe Gäste an, die anders denken, was meint ihr damit?&nbsp;<br><br><strong>Alexander:</strong> Wir haben natürlich viele Veganer und Vegetarier. Ich würde sagen, so 50 Prozent. Aber gerade im Winter kommen auch viele Fleischesser oder Flexitarier zu uns – die sind extrem neugierig. Das müssen sie auch sein, wenn sie hier rauf kommen auf 2.000 Meter Höhe und dann für eine Woche ausschließlich plant-based food zum Frühstück, Mittag und Abendessen bekommen. Da muss man schon sehr offen sein.</p><p style="text-align:justify;">Ich unterteile unsere Gäste gern in zwei Gruppen. Da haben wir einmal die „Gleichgesinnten“, die vegetarisch oder vegan sind. Und auf der anderen Seite haben wir die „Neugierigen“. Bei denen brauchen wir einen anderen Ansatz. Da geht es vor allem darum ihnen zu zeigen, was wir hier machen und wie wir es machen. Für die meisten ist das Neuland.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Und wie kommt das an?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> Die meisten finden das extrem cool. Aber ein paar sagen dann auch: “Ok, war interessant, aber ich mache das nicht noch mal.” Für uns ist das, genauso wie für die Gäste, ein learning process. Das Schöne am Paradiso ist dieser tägliche Austausch und das tägliche Lernen – für den Gast und für uns.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Hattet ihr auch fleischessende Gäste, die als Vegetarier*in oder Veganer*in wiedergekommen sind?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Maximilian:</strong> Absolut! Seit 2019 ist es einige Male passiert, dass wir ein paar Wochen nach dem Aufenthalt eine Mail bekamen. Die Frau war vielleicht schon Vegetarierin oder vegan und schreibt dann: “Der Aufenthalt bei euch hat meinen Mann jetzt auch dazu bewegt, auf Fleisch und Fisch zu verzichten.”</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> Was uns ganz wichtig ist: Wir wollen nicht belehrend sein oder den Leuten irgendetwas aufzwingen. Wir wollen als Hotel eine gesunde und interessante Alternative sein. Und das machen wir eben 360 Grad. Viele Hotels haben vegane Gerichte auf dem Menü. Aber für einige Veganer ist das nicht so toll. Beispiel: In der Pfanne, in der jetzt mein veganes Gericht gekocht wird, war vorher ein 300-Gramm-Steak drin. Das sind Kleinigkeiten, die einem Teil unserer Gäste wichtig sind. Bei uns können sie einfach sorgenlos essen.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Maximilian:</strong> Die meisten unserer Mitarbeiter sind ebenfalls Veganer. Aber wir haben auch einige, die schon sehr lange bei uns sind, die sind alles andere als vegetarisch oder vegan. Und dann passieren Dinge wie vorgestern. Da hat uns unser Hausmeister mitgeteilt, dass er jetzt Vegetarier ist. Und er war Hardcore-Fleischesser. Er fühle sich besser, er habe abgenommen und es gehe ihm einfach gut damit.</p><h2 style="text-align:center;">80 % der Stammkunden blieben nach der Umstellung fern</h2><p>&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Was war die größte Herausforderung während und nach der Umstellung auf vegetarisch und dann auf vegan?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Maximilian:</strong> Sehr schwierig war in erster Linie die Kommunikation. Es spielt sich beim Veganismus ja viel im Kopf ab: das klassische Stigma "Wenn ich vegan bin, bekomme ich nur Blattsalat." Es ist dann schwierig den Gästen zu erklären, dass ihnen bei uns nichts fehlt. Im Gegenteil. Vegane Küche ist wesentlich komplexer und vielleicht auch komplizierter als die traditionelle Küche. Man muss viel origineller und kreativer sein und es steckt viel Knowhow dahinter. Also ja, den Gästen zu erklären, dass für die eine Woche das Fleisch nicht unbedingt sein muss ... Das ist herausfordernd.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> Es gab viele, die das nicht gut gefunden haben. 2019 haben wir 80 % unserer Stammgäste verloren. Das heißt, wir mussten uns eine komplett neue Klientel aufbauen, was nicht viele Kollegen oder Kolleginnen gerne machen.</p><p style="text-align:justify;">Die Kommunikation ist also extrem wichtig gewesen - und ist es immer noch! Wir hatten jetzt jahrelang Gäste, für die war vegetarisch okay. Da habe ich noch meine Eier, meine Milch und meinen Käse. Aber das gibt es jetzt eben auch nicht mehr. Es gibt stattdessen tolle, leckere, gesunde plant-based Varianten - aber eben keine Eier. Da haben wir uns nochmal einiges anhören müssen: warum es das jetzt nicht mehr gebe und dann kämen sie halt nicht mehr. Aber es gibt auch einige die sagen: Ich probiere es. Und viele, die es probieren, kommen wieder.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Das klingt nach einer sehr anstrengenden Zeit.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> Ja, gerade in den ersten Jahren, 2019/20/21, mussten wir viel, viel diskutieren und viel Kritik einstecken. Aber wir haben eine klare Linie und die kommunizieren wir bis heute auf eine nette aber gerade und verständliche Weise. Man muss auch ganz klar sagen: Für 8 von 10 Leuten ist das Paradiso nicht der richtige Ort und das ist total in Ordnung. Damit haben wir gerechnet, das wussten wir. Aber zwei Leute kommen halt nur hierher und die gehen auch nirgendwo anders hin. <span>Wir sind die Nische von der Nische von der Nische – aber eine Nische, die wir selbst so kreiert haben. Das gibt es in Italien nicht nochmal.</span></p><h2 style="text-align:center;">Neue Ideen und veganes Fine Dining durch Chefköchin Aggeliki Charami</h2><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Seit ihr über diese selbst kreierte Nische auch mit eurer neuen Chefköchin Aggeliki Charami in Kontakt gekommen?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> Ja, viele der veganen Köchinnen und Köche kennen uns und haben unsere drei Schwesterhotels im Hinterkopf. Bei uns war es so, dass unser früherer Chefkoch nach einigen erfolgreichen Jahren eine neue Herausforderung gesucht hat außerhalb der Gastro. Da mussten wir relativ schnell eine extrem wichtige Position in der Küche füllen.&nbsp;Dann schreibt mir meine Mutter, dass da eine junge Dame sei, die sehr gut sein solle. Diese hätte vor ein paar Monaten mal das LA VIMEA kontaktiert. Ich habe mir das Profil angeschaut und sie kontaktiert und dann ging es sehr schnell.</p><p style="text-align:justify;">Sie wollte eigentlich erst zur nächsten Sommersaison starten. Das war im November 2023. Und da habe ich gesagt: "Aggeliki, das wäre jetzt schon für den Winter." *lacht* Und dann hat sie zugesagt. Und sich schon extrem bewiesen in so kurzer Zeit. Ich glaube, 99% der Köche hätten sich das nicht angetan. Deswegen lassen wir ihr wirklich viel Freiraum. Sie ist eine Künstlerin, eine sehr professionelle Künstlerin, die mit beiden Füßen auf dem Boden steht. Das ist extrem schwierig zu finden.&nbsp;</p><p><strong>Maximilian:</strong> Am 24. Dezember ist sie eingeflogen aus Griechenland und am 25. stand sie schon in der Küche. Wir hatten full house mit über 90 Leuten. Sie kam aus Griechenland auf die Seiser Alm auf 2.000 Meter, kannte die Sprache nicht. Englisch konnte sie am Anfang auch nicht so gut. Sie kannte die Küche nicht, kannte unser Team nicht und hat dann ein Wahnsinns-Menü auf die Beine gestellt und so geht es seitdem non-stop weiter. Das haben wir noch nie erlebt in 30 Jahren. Wir kennen viele Chefköche, vegan und nicht-vegan, und das, was sie macht, ist einzigartig.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Ist so auch die Idee zum OMNIA gewachsen? Oder hattet ihr das schon länger im Hinterkopf und dann mit ihr umgesetzt?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Maximilian:</strong> Länger würde ich nicht sagen. Das hat sich irgendwie organisch ergeben. Sie [Aggeliki] wollte ein spezielles Menü machen. Es war klar, dass das ein bisschen abgesondert vom Speisesaal sein sollte. Und der Platz war da. Dann hat sie angefangen über das Menü nachzudenken, wir haben über die Einrichtung und den Namen des Restaurants nachgedacht. Das ging relativ zügig. *lacht*</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> OMNIA ist ein sehr persönlicher Parcours, wo die Geschichte Aggelikis, wie sie bei uns gelandet ist, erzählt wird. Das ist auch für sie etwas sehr Intimes! Wir hatten viele Gäste, die im OMNIA waren, denen die Tränen gekommen sind. Es ist schwierig zu erklären.</p><p style="text-align:justify;">Es ist eine einzigartige Experience, die ungefähr drei Stunden dauert. Neun Gänge auf höchstem Level; sie selber und das Küchenteam präsentieren jeden Gang und erklären alles. Und es ist sehr klein, maximal 10 Leute. Da hast du als Gast ein ganz anderes Verhältnis zum "Creator of your Dish." Mit der Geschichte dahinter ist das wie ein Film. Du bist von der Realität weg. Das bist du im Paradiso sowieso schon ein bisschen, aber im OMNIA ist das Ganze noch mal auf einem anderen Level. Hier wird es noch viele Überraschungen geben!</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®: </strong>Wie bekommt ihr das alles unter einen Hut? Oder anders gefragt: Wie schafft ihr es, die Balance zwischen Wirtschaftlichkeit, Philosophie und Kreativität zu halten?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Maximilian:</strong> Wichtig ist, dass wir ein super Team haben, das die gleiche Vision vertritt und auf das man sich verlassen kann. Alleine könnten wir das hier nicht. Das wäre unmöglich.</p><p style="text-align:justify;">Wir wollen immer die höchstmögliche Qualität liefern, sowohl im Service als auch bei den Produkten, was natürlich wiederum höhere Kosten mit sich bringt. Aber wir sind ja auch nicht ganz günstig. Qualität hat einfach ihren Preis. Aber ich glaube, dass die meisten unserer Gäste das zu schätzen wissen und sie sind auch bereit, das zu zahlen. Hier kriegen sie einfach etwas, was sie so sonst nirgends bekommen.</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> Als du gefragt hast, wie wir die Balance halten, ist mir was eingefallen. Ich habe mit 15 angefangen zu jonglieren und konnte das irgendwann auch ganz gut. Und das ist ja wie Radfahren. Ich habe das jetzt 25 Jahre nicht mehr gemacht und dann wünscht sich meine Tochter Jonglierbälle. Wir haben die gekauft und jetzt stelle ich mich hin und jongliere ab und an. Und das hat einige Parallelen zum Leben generell, aber vor allem auch zum Paradiso. Es gibt viele Dinge, die du beeinflussen kannst. Da musst du den richtigen Moment und die richtige Art und Weise finden und dann die richtigen Aktionen tätigen. Wie beim Jonglieren. Das kannst du üben und darin kannst du besser werden.</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Was braucht es, um ein nachhaltiger und veganer Hotelier zu sein?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> Wir hatten schon Situationen, wo Kollegen und Kolleginnen aus der Branche gekommen sind, die vegan sind, und die sich anschauen, was wir machen. Die stellen immer die gleichen Fragen und sagen immer das gleiche: “Wir würden das auch gern machen, aber wir haben Angst, weil wir viele unserer Gäste verlieren werden." Also ganz klar eine finanzielle Problematik. Wir haben es vorgemacht: 80 Prozent der Gäste waren weg. Ehrlicherweise weiß ich nicht, ob das jetzt immer noch so ist. Wir haben 2025, die Zeiten haben sich geändert. Als wir angefangen haben, war es noch schwieriger. Jetzt gibt es ja zum Glück immer mehr Leute, die sich plant-based ernähren, aber natürlich muss man damit rechnen, dass ein Großteil der Stammgäste wegbleibt und man sich eine neue Klientel aufbauen muss. Da braucht man einen sehr, sehr langen Atem für.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;"><strong>Green Pearls®:</strong> Was würdet ihr jemandem raten, der diesen Weg einschlagen möchte?</p><p style="text-align:justify;"><strong>Alexander:</strong> Glaub an das, was du tust und mach keine halben Sachen! Also sag nicht, du bietest “mehr” vegetarisch oder vegan, sondern gehe Full Power! Das weiß der Gast, also der Gast, den du haben willst, zu schätzen. Wir haben jetzt die Gäste, die wir haben wollen. Das hat dann auch ganz viel mit richtiger Kommunikation zu tun. Mit Social Media geht natürlich viel, gerade bei den jungen Generationen. Da ist ein guter Instagram-Auftritt wichtig. Und dann natürlich solche Plattformen wie eure (Green Pearls®), wo viele Leute mit nachhaltiger Einstellung suchen, weil sie einfach wissen, da ist was Seriöses dahinter.</p><p style="text-align:justify;">Also Appell an alle Kolleginnen und Kollegen: Macht es! Aber macht es richtig! Ich denke wirklich, die Zeiten sind jetzt besser! Klar, der einfachere Weg ist sicherlich eine kleine vegane Zusatzkarte anzubieten, aber für mich als Gast wäre ein 360-Grad-Konzept interessanter. Ich glaube, auch wirtschaftlich wird das Früchte tragen, wenn man es richtig macht. Also: Super Team zusammenstellen, klare Vision haben und viel, viel, viel Arbeit – und viel Jonglieren.</p><h2 style="text-align:center;">Über das Paradiso Pure.Living Vegan Hotel</h2><p style="text-align:justify;">Das <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/paradiso-pure-living/" target="_blank">Paradiso Pure.Living Vegan Hotel</a> ist das erste rein vegane Hotel auf der Seiser Alm in den Dolomiten. Es verbindet nachhaltiges Design mit kreativer pflanzlicher Küche, die die italienische Kochtradition auf moderne, pflanzliche Weise interpretiert. Zusätzlich eröffnete 2024 das Fine Dining Restaurant OMNIA seine Pforten. Chefköchin Aggeliki Charami und ihr Team präsentiert hier ein einzigartiges, veganes Dinner-Erlebnis.</p><p style="text-align:justify;">In der Wintersaison befinden sich die Gäste direkt an der Skipiste inmitten des Skigebietes Dolomiti Superski. Im Sommer kommen die Gäste zum Wandern und Genießen. Die Zimmer des Paradisos sind in hellen Naturtönen gehalten und mit schadstofffreien Materialien ausgestattet. Der Wellnessbereich bietet Rückzugsorte, einen Indoorpool und einen Outdoor-Whirlpool mit Blick auf die Berge. Abgerundet wird das nachhaltige Konzept durch ein inspirierendes Kunstprogramm.</p><h2 style="text-align:center;">Pioniere der Nachhaltigkeit bei Green Pearls®</h2><p style="text-align:justify;">Unter diesem Titel kommen verschiedene Hoteliers und Gastgebende zu Wort, teilen ihre Gedanken zur Nachhaltigkeit und berichten über ihre Werdegänge. Die Interviewserie ist fortlaufend. Freuen Sie sich auf den nächsten Teil der Serie.</p><p><strong>Bis dahin empfehlen wir Ihnen, die vorangegangen Gespräche:</strong></p><ul><li><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/wie-entwickelt-man-ein-nachhaltiges-hotel-marion-muller-pioniere-der-nachhaltigkeit--interviewserie/" target="_blank"><span>Marion Muller vom Lifestylehotel SAND</span></a><span> über die Entstehung eines nachhaltigen Hotels</span></li><li><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/wie-wird-man-nachhaltiger-hotelier-marc-traubel-pioniere-der-nachhaltigkeit--interviewserie/"><span>Marc Traubel vom HUBERTUS Mountain Refugio</span></a><span> über seinen Werdegang als nachhaltiger Hotelier</span></li><li><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/wie-fuehlt-es-sich-an-ein-nachhaltiges-hotel-zu-fuehren-daniel-ganzer-pioniere-der-nachhaltigkeit--interviewserie/" target="_blank"><span>Daniel Ganzer vom Naturhotel Outside</span></a><span> über das Gefühl, ein nachhaltiges Hotel zu führen</span></li><li><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/wie-entsteht-ein-nachhaltiges-5-sterne-wellnesshotel-lukas-obendorfer/" target="_blank"><span>Lukas Obendorfer vom Birkenhof***** Spa & Genussresort</span></a><span> über Nachhaltigkeit im 5-Sterne-Hotel</span></li><li><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/interview-wie-verbindet-man-nachhaltigkeit-gesundheit-und-hotellerie-dr-andreas-faerber-klosterhof/" target="_blank"><span>Dr. Andreas Färber vom Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa</span></a><span> über die Verbindung von Gesundheit, Hotellerie und Nachhaltigkeit</span></li><li><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/wie-fuehlt-es-sich-an-ein-nachhaltiger-pionier-in-der-hotelbranche-zu-sein-stephan-bode-interview/" target="_blank"><span>Stephan Bode vom SCHWARZALD PANORAMA</span></a><span> über Kreislaufwirtschaft und das Gefühl, ein nachhaltiger Pionier der Hotelbranche zu sein</span></li><li><span>Bonus: </span><a href="https://www.greenpearls.com/newsroom/wie-hast-du-eine-hotel-zertifizierung-fuer-nachhaltigkeit-entwickelt-suzann-heinemann/" target="_blank"><span>Suzann Heinemann von GreenSign</span></a><span> über die Entwicklung einer Nachhaltigkeitszertifizierung</span></li></ul>]]></description><pp:quotes><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[Was uns ganz wichtig ist: Wir wollen nicht belehrend sein oder den Leuten irgendetwas aufzwingen. Wir wollen als Hotel eine gesunde und interessante Alternative sein. Und das machen wir eben 360 Grad.]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[Ein Hoteljob ist ein <i>commitment</i> und erfordert viele Opfer. Also macht man es entweder mit voller Passion – oder man macht eben etwas anderes. Du kannst es nicht halb machen.<strong>Alexander Spögler</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Wenn diese Komponenten zusammenkommen, verwandelt sich das Ganze in mehr als nur ein Hotel, mehr als nur ein Ort zum Schlafen und Essen. Es ist ein Ort, wo Gleichgesinnte zusammenkommen und Ideen austauschen. Und dadurch entsteht etwas Einzigartiges und Wunderschönes.</i><strong>Maximilian Spögler</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote><pp:quote>
                    <pp:quotename><![CDATA[]]></pp:quotename>
                    <pp:quotetext><![CDATA[<i>Damals haben viele Gäste gesagt, sie sehen das nicht ein. Sie haben doch hier immer gut Fleisch gegessen. Sie wollen traditionelle Südtiroler Küche. Vollkommen verständlich, doch das gibt es bei uns eben nicht.</i><strong>Alexander Spögler</strong>]]></pp:quotetext>
                </pp:quote></pp:quotes><category><![CDATA[newsletter,Pioniere der Nachhaltigkeit,Hotel Paradiso Pure.Living,veganes Hotel,vegan Lifestyle,Interview]]></category>
            <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Generation Z: Die neuen Reisenden mit digitalem Kompass und klaren Werten</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/generation-z-die-neuen-reisenden-mit-digitalem-kompass-und-klaren-werten/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/generation-z-die-neuen-reisenden-mit-digitalem-kompass-und-klaren-werten/</guid><pp:caseid>690959</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i><span>Die Generation Z, geboren zwischen etwa 1999 und 2013, ist die erste Generation, die komplett in der digitalen Welt aufgewachsen ist. Heute sind sie junge Erwachsene um die 20 Jahre alt und prägen mit ihren Werten, ihrer Offenheit und ihrem Umweltbewusstsein zunehmend die Reisebranche. Studien wie die </span></i><a href="https://www.simon-kucher.com/de/wer-wir-sind/newsroom/travel-trends-studie-generation-z-wirbelt-reisebranche-auf-der-klassische"><i><span>"Travel Trends"-Studie von Simon-Kucher & Partners</span></i></a><i><span> oder die </span></i><a href="https://www.oehv.at/fileadmin/user_upload/MediaLibrary/Downloads/Presse/Studie_Zukunft_der_Hotellerie_aus_Sicht_der_Gen_Z.pdf"><i><span>Zukunftsstudie der ÖHV</span></i></a><i><span> zeigen, dass sie ein ganz anderes Reiseverhalten an den Tag legen als vorherige Generationen. Ihre Hauptmotivation: Selbstverwirklichung, persönliche Weiterentwicklung und das Erleben neuer Kulturen –vermehrt unter Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte.</span></i></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Reisemotivation und -verhalten der Generation Z</strong></h2><p style="text-align:justify;"><span>Laut </span><a href="https://www.businessinsider.de/leben/diese-sieben-faktoren-sind-der-generation-z-beim-reisen-wichtig/"><span>Business Insider </span></a><span>sind es sieben Faktoren, die für Gen Z beim Reisen entscheidend sind: Nachhaltigkeit, Individualität, Komfort, digitale Vernetzung, Erlebnisse, Flexibilität und Kostenbewusstsein. Während für frühere Generationen Pauschalreisen oder andere klassische Urlaubsmodelle dominierend waren, sucht Gen Z nach individuell gestaltbaren Reisen, die ihrer Identität entsprechen und einzigartige Erlebnisse bieten. Zudem erwarten sie eine hohe digitale Integration – von Buchungen über mobile Apps bis hin zu reibungslosem WLAN in Hotels.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Eine Studie des </span><a href="https://www.stern.de/reise/fernreisen/nachhaltigkeit-oder-luxus--so-veraendert-die-generation-z-das-reisen-34287158.html"><span>Stern-Magazins</span></a><span> zeigt, dass Gen Z zwar oft mit begrenztem Budget reist, gleichzeitig aber nicht auf Komfort verzichten möchte. Luxus definiert sich für sie nicht durch Prunk und Überfluss, sondern durch hohe Qualität, besondere Erlebnisse und nachhaltige Konzepte, für die sie durchaus bereit sind, mehr auszugeben. Erlebnisse sind ihnen zudem wichtiger als materielle Dinge. Viele Gen Z-Reisende legen Wert auf Abenteuerreisen, Naturerlebnisse und Aktivitäten, die über den klassischen Strandurlaub hinausgehen. Besonders beliebt sind beispielsweise Backpacking und nachhaltige Retreats. Auch Wellness- und Gesundheitsreisen gewinnen an Bedeutung, insbesondere in Kombination mit nachhaltigen Angeboten. Die Gen Z weist zudem den höchsten Anteil an Vegetariern und Veganern im Vergleich zu früheren Generationen auf, was das Angebot für ein nachhaltiges und pflanzenbasiertes Ernährungskonzept in Hotels zu einem Entscheidungskriterium macht.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Nachhaltigkeit als entscheidender Faktor</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Ein weiteres Merkmal der Gen Z ist ihr tief verwurzeltes Umweltbewusstsein. Alle Aspekte ihrer Reisen sollen möglichst umweltfreundlich gestaltet sein. Das zeigt sich in einer Präferenz für nachhaltige Unterkünfte, vegane oder vegetarische Ernährungsoptionen, umweltfreundliche Transportmittel und klimabewusste Aktivitäten. Laut der Simon-Kucher-Studie sind 87 % der Gen Z-Reisenden bereit, für nachhaltige Optionen mehr zu bezahlen, wenn sie damit einen positiven Beitrag leisten können.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Zusätzlich spielt Transparenz eine große Rolle. Junge Reisende möchten genau wissen, wie nachhaltig ein Hotel oder eine Reiseoption wirklich ist. Greenwashing wird von Gen Z schnell erkannt und abgelehnt. Stattdessen bevorzugen sie Unternehmen, die sich authentisch ihrer Umwelt- und Sozialverantwortung stellen. Gen Z sucht gezielt nach Sinnhaftigkeit und wählt Reiseangebote, die mit ihrem persönlichen Wertekompass übereinstimmen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Wie Gen Z als Gäste in Green Pearls® Unterkünften wahrgenommen wird</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Viele der Green Pearls® Hotels haben sich mit den Werten Nachhaltigkeit, Individualität und digitale Vernetzung der Generation Z auseinandergesetzt und teilen diese. Bio-Produkte, regionale Zutaten und nachhaltiges Engagement spielen in den Hotels und Ferienunterkünften des Netzwerks bereits eine zentrale Rolle, insbesondere in der Gastronomie, wo Ernährungsansätze wie Veganismus und Farm-to-Table schon lange ihren festen Platz haben. Gleichzeitig stehen individuelle und authentische Erlebnisse im Fokus, sei es durch Kochkurse, nachhaltige Outdoor-Abenteuer oder Begegnungen mit der lokalen Community. Auch digitale Lösungen wie kontaktloses Check-in/Check-out und smarte Technologien gewinnen in den Green Pearls® Hotels immer mehr an Bedeutung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/f9c92dae-2504-4bb5-96f3-f932a02079b0/1920_circular-living-schwarzwald-panorama-freigeist2.jpg?48638"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/schwarzwald-panorama/" target="_blank"><span><strong>SCHWARZWALD PANORAMA</strong></span></a><span> in Bad Herrenalb beschreibt die Generation beispielsweise als offen, direkt und umweltbewusst. Trotz der nachhaltigen Unternehmensphilosophie des Hauses gehören die meisten Gäste jedoch aktuell einer älteren Generation an. Um gezielter auf die Zielgruppe einzugehen, setzt das Hotel verstärkt auf nachhaltige Events und Retreats, die für die Werte der jungen Generation attraktiv sind und mit deren Wertekompass übereinstimmen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/cf43f731-d533-4722-b2f4-3710d643b3e2/1920_sand-hotel-lobby3480.jpg?10000"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Etwas sieben Prozent der Gesamtbuchungen machen die Gen Z-Gäste im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><span><strong>Lifestylehotel SAND</strong></span></a><span> aus, die ein großes Potenzial in dieser Zielgruppe sieht. Die jungen Reisenden schätzen den stylischen, fairen und inspirierenden "SANDspirit" in Timmendorfer Strand an der Ostsee. Um Gen Z noch besser zu erreichen, plant das Hotel eine verstärkte Social-Media-Präsenz, da diese Generation sich primär über Instagram, TikTok und YouTube informiert. Zudem bietet das Hotel flexible, nachhaltige Pakete an, die auf die Bedürfnisse junger, umweltbewusster Reisender zugeschnitten sind.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/3a1e5106-e4e7-48bc-b2cd-b4eb1633601b/1920_erholung-pur-hotel-sturm-rhoen.jpg?10000"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Ein deutlicher Anstieg der Buchungen der Mitte-20-Jährigen zeigt sich im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-sturm/" target="_blank"><span><strong>Hotel STURM</strong></span></a><span><strong> </strong>in der Rhön. Nachhaltigkeit und hochwertige kulinarische Erlebnisse spielen dabei eine zentrale Rolle. Die jungen Gäste legen besonderen Wert auf eine Auszeit mitten in der Natur, auf Bio-Produkte, vegane Alternativen und innovative Gastronomiekonzepte. Mit seiner offenen Küche im Restaurant, dem großen Naturpark mit Naschgarten und dem Fokus auf hohe Qualität und Slow Food bietet das STURM genau das Richtige für diese Zielgruppe.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/b74c7bc2-7641-4a8b-9eca-e4bc5bcce513/1920_workation-im-olm-60x40cm-300dpi-c-hannes-niederkofler-hq-1981.jpg?10000"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Flexibilität und Workation-Möglichkeiten sind Aspekte, die das Eco-Aparthotel </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/olm-nature-escape/" target="_blank"><span><strong>OLM Nature Escape</strong></span></a><span> für junge Reisende besonders attraktiv macht. Sie schätzen die inspirierende Atmosphäre für kreatives Arbeiten in der naturbelassenen Landschaft Südtirols sowie eine bewusste Ernährung mit wenig Fleisch- und Alkoholkonsum.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_relaisdelmaro239621-esternopome8-r-972027.jpg?31870"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Eine familiäre Atmosphäre und authentische Erlebnisse sind für einige junge Reisende im </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/relais-del-maro-de/" target="_blank"><span><strong>Relais del Maro</strong></span></a><span> besonders wichtig. Die Gäste werden als neugierig, respektvoll und aufgeschlossen beschrieben. Direkte Kommunikation und individuelle Angebote tragen dazu bei, dass die jungen Besucher gern in das kleine Dorf in den Bergen Liguriens zurückkehren.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/b27eacd5-d63d-45af-9470-8471a0d76493/1920_my-arbor-brixen-suedtirol-im-sommer-1.jpg?10000"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Einzigartige Architektur und ein umfangreiches Wellness-Angebot mitten in Südtirol ziehen zunehmend auch jüngere Gäste ins </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/my-arbor " target="_blank"><span><strong>Hotel</strong> <strong>My Arbor</strong></span></a><span>. Obwohl diese Zielgruppe nicht direkt im Fokus der Ansprache steht, sprechen Individualität, Entschleunigung und naturnahe Erlebnisse junge Erwachsene an, die bewusste Auszeiten suchen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/92c58f98-b15b-49e5-9ee4-126686706a3f/1920_birkenhof-roundviewsuite1.jpg?10000"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Immer mehr Gäste aus der Generation Z entdecken auch das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/der-birkenhof-spa-genussresort/" target="_blank"><span><strong>Birkenhof***** Spa & Genussresort</strong></span></a><span> für sich. Das nachhaltige 5-Sterne-Hotel reagiert auf diese Entwicklung mit Angeboten, die speziell auf die Bedürfnisse jüngerer Reisender zugeschnitten sind. Neben Entspannung im Spa stehen dabei kulinarische Erlebnisse im 2-Sterne Restaurant Eisvogel und dem Hotelrestaurant im Mittelpunkt. Das Hotel besticht zudem mit einem starken Fokus auf erneuerbare Energien und versorgt sich zum großen Teil selbst über einen Holzvergaser und eine Hackschnitzelanlage. Interessierte können sich das Innere des „Energy Cube“ gern zeigen lassen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/160d727c-36bd-4fed-a756-4e54d607114c/1920_hotel-weihrerhof-226quer.jpg?10000"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Die naturnahe Lage des </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-weihrerhof/" target="_blank"><span><strong>Hotel</strong> <strong>Weihrerhof</strong></span></a><span><strong> </strong>sowie das konsequent umgesetzte Umweltkonzept ziehen ebenfalls eine wachsende Zahl junger Gäste an. Neben nachhaltiger Wellness und regionaler Küche sind es auch die Outdoor-Erlebnisse auf dem Ritten in Südtirol, die perfekt zur Lebensweise der Generation Z passen.</span></p><h3>&nbsp;</h3><h3>Maßgeschneiderte Angebote für eine neue Generation von Reisenden</h3><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Um die Erwartungen der Generation Z zu erfüllen, müssen Hotels also gezielt auf deren Bedürfnisse eingehen und authentische Erlebnisse schaffen. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist das </span><a href="http://www.lavimea.com/special-offers"><span>"Young Vegan Friends"-Paket</span></a><span> des Green Pearls® Hotels </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/la-vimea/" target="_blank"><span><strong>LA VIMEA Vegan Hotel</strong></span></a><span> in Südtirol. Dieses speziell für junge, umweltbewusste Reisende entwickelte Angebot kombiniert nachhaltige Unterbringung mit einem veganen kulinarischen Konzept und gemeinschaftlichen Erlebnissen. Neben einer rein pflanzlichen Gourmet-Halbpension umfasst das Paket erholsame Wellnessangebote, Outdoor-Aktivitäten sowie die Möglichkeit, Südtirol klimafreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Mit maßgeschneiderten Angeboten wie diesem zeigen Hotels, dass sie die Werte und Wünsche der jungen Generation ernst nehmen und gezielt auf ihre Reisegewohnheiten eingehen.</span></p><h2 style="text-align:center;"><strong>Wie sich die Reisebranche auf Gen Z einstellen kann</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Zusammengefasst ist eines sicher: die Generation Z bringt frischen Wind in die Reisebranche und stellt Hotels vor neue Herausforderungen. Sie verlangt nicht nur echte Nachhaltigkeit, sondern auch ein hohes Maß an Flexibilität und Digitalität. Um zukunftsfähig zu bleiben und die neue Zielgruppe für sich zu gewinnen, müssen sich Hotels an die Bedürfnisse dieser digitalen Nomaden anpassen, eine transparente und ehrliche Wertekommunikation betreiben und moderne, nachhaltige Konzepte umsetzen.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>TikTok und Instagram sind die wichtigsten Inspirationsquellen für Gen Z-Reisende, daher ist eine starke Präsenz auf diesen Plattformen unerlässlich. Spontane Buchungen und flexible Angebote sind gefragt, da junge Reisende oft kurzfristig planen. Obwohl Gen Z kostenbewusst ist, legen sie Wert auf einzigartige, teilbare Erlebnisse. Hotels sollten "instagramable" Bereiche schaffen, Live-Events organisieren und thematische Erlebnisse anbieten, um diese Zielgruppe anzusprechen. Personalisierung und authentische Erfahrungen sind der Schlüssel, um positive Bewertungen zu generieren und die Loyalität der Gen Z zu gewinnen.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Unternehmen, die die Werte und Ansprüche dieser Generation verstehen und ernst nehmen, werden langfristig von dieser neuen, bewussten und anspruchsvollen Zielgruppe profitieren.</span></p>]]></description><category><![CDATA[newsletter,Generation Z,Reiseverhalten,nachhaltig reisen,LA VIMEA,Hotel Weihrerhof,Der Birkenhof  Spa &amp; Genussresort,OLM Nature Escape,Relais del Maro,STURM,Lifestylehotel Sand,Schwarzwald Panorama,Hotel My Arbor]]></category>
            <pubDate>Wed, 09 Apr 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Nachhaltig urlauben und länger leben: Longevity Wellness in Green Pearls® Hotels</title>
                        <link>https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltig-urlauben-und-laenger-leben-longevity-wellness-in-green-pearls-hotels/</link>
                        <guid>https://www.greenpearls.com/newsroom/nachhaltig-urlauben-und-laenger-leben-longevity-wellness-in-green-pearls-hotels/</guid><pp:caseid>690937</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:center;"><i>Immer mehr Menschen setzen statt auf klassische Anti-Aging-Behandlungen auf einen nachhaltigen Lebensstil, der gesunde Ernährung, Bewegung, mentale Balance und eine schadstoffarme Umgebung umfasst. „Longevity“ ist der Trendbegriff dafür –eine neue und wissenschaftlich fundierte Herangehensweise an ein langes und gesundes Leben. Zunehmend sehen auch nachhaltige Hotels darin Potenzial und verbinden Longevity-Treatments mit umweltbewussten Konzepten.</i></p><h2><span>Longevity: Echte Ergebnisse oder Buzzword?</span></h2><p style="text-align:justify;">Immer wieder zeigen verschiedene Studien zeigen: Die Lebensweise hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Lebenserwartung. Regionen wie Okinawa (Japan) oder Sardinien (Italien) zeigen, dass eine pflanzenbasierte Ernährung, soziale Verbundenheit, Bewegung sowie Umweltfaktoren die Lebensdauer verlängern können. Dabei spielt Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle, beispielsweise in Form von natürlichen Lebensmitteln und der Vermeidung von Umweltstressoren wie Lärm.</p><p style="text-align:justify;">Dazu kommt, dass ein bewusster und gesunder Lebensstil nicht nur für das persönliche Wohlbefinden und ein langes Leben entscheidend ist, sondern auch für den Schutz der Umwelt. Auch deshalb sind die nachhaltigen Hotels des Green Pearls® Netzwerks die idealen Orte, um einen Einstieg in das Thema Longevity zu wagen.</p><h2><span>Longevity in der Hotellerie: Neue Angebote und Konzepte</span></h2><p style="text-align:justify;">Auch wenn Longevity ein auf Langfristigkeit und dauerhafte Veränderung des Lebensstils ausgelegtes Konzept ist, bietet sich der Urlaub für einen Einstieg oder eine Vertiefung an. Der Abstand vom Alltag hilft, neue Routinen zu etablieren und sich neues Wissen anzueignen.</p><p style="text-align:justify;">Zu den Maßnahmen und Angeboten zählen:</p><ul><li style="text-align:justify;"><strong>Ernährung:</strong> Detox und Fasten, personalisierte Ernährungspläne, Vorträge zu Ernährungsthemen, Kochkurse, gesunde Küche mit regionalen Lebensmitteln</li><li style="text-align:justify;"><strong>Entspannung und Stressresilienz:</strong> Natürliche Entspannungskonzepte wie Waldbaden, Klangschalenmassage, Meditation, Yoga, Schlafoptimierung, Floating, Naturerlebnisse</li><li style="text-align:justify;"><strong>Technologie:</strong> High-Tech-Gesundheitschecks, Sauerstoff- und Kältetherapien</li><li style="text-align:justify;"><strong>Umgebung:</strong> Nutzung schadstofffreier Materialien, Reduktion von elektromagnetischer Strahlung, ruhige Atmosphäre</li></ul><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Diese Dinge dienen der persönlichen Gesundheit und reduzieren darüber hinaus auch den allgemeinen ökologischen Fußabdruck der Gäste.</p><h3>Longevity-Angebote im Green Pearls® Netzwerk</h3><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/9a7c0b69-3a9c-4c86-975f-4f4ed5b6f659/1920_adler-spa-resort-sicilia-longevity-wellness-massage-copyalexfilz-2050.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/adler-spa-resort-sicilia/" target="_blank"><span><strong>ADLER Spa Resort SICILIA</strong></span></a><span> liegt eingebettet in der nahezu unberührten Natur der sizilianischen Südküste. Das Naturreservat Torre Salsa befindet sich unmittelbar neben dem Hotel und bis zum wilden Strand sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Das Spa Resort bietet mit seinem </span><a href="https://www.adler-resorts.com/de/adler-spa-resort-sicilia/adler-spa-med/adler-med/756-0.html" target="_blank"><span><strong>Longevity Booster Programm</strong></span></a><span> eine Kombination aus Phytotherapie (Lichttherapie), Ayurveda, Hautcheck und Personal Coaching an. Neben diesen individuell abgestimmten Behandlungen können Gäste hier Yoga-Kurse, gesunde mediterrane Küche und Spa-Erlebnisse mit natürlichen Produkten genießen. Das Resort unterstützt die Regeneration seiner Gäste mit einer sanften Architektur, die sich unaufgeregt in die Landschaft integriert, setzt auf erneuerbare Energien und eine plastikfreie Umgebung – perfekte Bedingungen für ein langes Leben.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/771fb87e-684d-43c5-89d6-c63cc898ab7c/1920_keemala-rejuvenate-mala-spa-body-scrub-and-vichy-shower-m.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/keemala-de/" target="_blank"><strong>Keemala</strong></a> auf Phuket verbindet sich luxuriöse Entspannung mit nachhaltigem Wohlbefinden. Das <a href="https://www.keemala.com/wellness-holistic-retreats/" target="_blank"><span><strong>“Rejuvenate” Programm</strong></span></a> umfasst Spa-Behandlungen wie eine traditionelle Thai-Massage, ein organisches Algenbad und eine Klangschalen-Therapie. Gäste genießen zudem private Yoga-Stunden, eine Infrarot-Sauna und eine gesunde, biologische Küche mit Zutaten aus dem Resort-eigenen Garten. Der tropische Urwald rund um die Pool-Villen sorgt für eine entspannte, naturnahe Atmosphäre, insbesondere weil das ursprüngliche Landschaftsbild beim Bau erhalten wurde.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/e677ed67-42c8-49a2-8799-f4e888fe145d/1920_sand-hotel-sauna4157.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Das Adults-Only <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/sand-lifestylehotel-de/" target="_blank"><strong>Lifestylehotel SAND</strong></a> an der Ostseeküste kombiniert Entschleunigung mit nachhaltigen Wellness-Angeboten. Neben erholsamen Saunagängen in der Privatsauna auf dem Dach können Gäste hier eine gesunde Küche genießen, die auf regionale Produkte und nachhaltige Lebensmittel Wert legt. Das minimalistisch-skandinavische Design des Hotels fördert eine ruhige und erholsame Atmosphäre. Zudem achtet das Hotel auf ressourcenschonende Energieversorgung und lädt die Gäste mit großen Fensterfronten und gemütlichen Sitzecken zum Entschleunigen ein.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/6db7e8e0-62d4-4eef-9de4-b0dbd20e1969/1920_naturhoteloutsieyogadeckmitblickaufzunig3.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">Im <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/hotel-outside-de/" target="_blank"><strong>Naturhotel Outside</strong></a> in Osttirol stehen Naturverbundenheit und Wohlbefinden im Mittelpunkt – lange bevor es zum Trend wurde. Gäste genießen hier frische Bergluft, Bewegung in der Bergwelt des Nationalpark Hohe Tauern und herzliche Gastfreundschaft.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Gesunde, regionale Küche, entspannende Wellnessangebote und erholsamer Schlaf in nachhaltigen Zimmern ergänzen das Angebot und sorgen für eine ganzheitliche Regeneration und ein gesundes, langes Leben. Das Hotel setzt zudem auf ökologische Materialien, erneuerbare Energien und eine tiefe Verbundenheit zur umliegenden Natur.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2338/1920_gerbehof-garten-auszligenanlage-naturspa-mit-kneippbecken.jpg?10000"><p style="text-align:justify;">„Dieser ‚Trend‘ ist bei uns schon länger verankert. Geht es der Seele gut, geht es dem Geist und dem Körper gut“, erklärt Ursula Wagner, Inhaberin des <a href="https://www.greenpearls.com/de/hotels/naturresort-gerbehof/" target="_blank"><strong>Naturresorts Gerbehof</strong></a> am Bodensee. Seit Jahren setzt sie auf die Förderung eines gesunden Lebensstils für ein langes Leben. Dabei liegt der Fokus auf einer 100 % biozertifizierten Ernährung, Stressabbau-Massagen und Mentaltraining. Die idyllische Umgebung lädt zu ausgedehnten Spaziergängen und Naturerlebnissen ein, die Körper und Geist in Einklang bringen. Das Hotel verwendet ausschließlich nachhaltige Materialien, pflegt eine eigene ökologische Landwirtschaft und bietet Programme zur Achtsamkeit und inneren Balance an.</p><h2><span>Hat Longevity als Wellness-Trend Zukunft?</span></h2><p style="text-align:justify;">Nachhaltigkeit und gesundes Altern gehen Hand in Hand. Umweltbewusstes Reisen fördert daher nicht nur den Schutz der Natur, sondern schafft auch optimale Bedingungen für Wohlbefinden und gesunde Langlebigkeit. Longevity ist dabei mehr als nur ein weiterer Wellnesstrend. Stattdessen können Hotels durch die Verzahnung mit einem nachhaltigen (Hotel-)Konzept für eine tiefergehende Erfahrung sorgen, die langfristig die Lebensqualität ihrer Gäste steigert – und einen nachhaltigen Tourismus und die Langlebigkeit der Erde fördert.</p>]]></description><category><![CDATA[newsletter,ADLER Spa Resort SICILIA,Lifestylehotel Sand,Naturresort Gerbehof,Naturhotel Outside,Keemala,Medical Wellness,Nachhaltige Wellnesshotels,Longevity]]></category>
            <pubDate>Wed, 02 Apr 2025 11:30:00 +0200</pubDate>
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