Darmstadt,
15
September
2021
|
08:57
Europe/Amsterdam

Thailand öffnet weiter – Alternative Urlaubsformen im Aufwind

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Immer mehr Menschen möchten Thailand abseits der klassischen Touristenpfade sowie Land und Leute samt seiner Kultur kennenlernen. Auch in Thailands Süden werden alternative Urlaubsformen und nachhaltige touristische Angebote immer häufiger nachgefragt – die Möglichkeiten dazu sind vielfältig.

Das Meer beim Tauchen von Plastikmüll reinigen, in einem landwirtschaftlichen Betrieb mitarbeiten oder beim Aufenthalt in einem der vielen traditionellen Homestays in den thailändischen Alltag einzutauchen. Mit den aktuell im Rahmen der 7+7 Sandbox gelockerten Reisebeschränkungen ist es möglich, neben Phuket nun auch die Provinzen Krabi, Phang-nga und Surat Thani zu bereisen, sich für nachhaltige Projekte zu engagieren und Land und Leute hautnah zu entdecken und kennenzulernen.

 

Nachhaltiges Engagement im Urlaub

Während eines Thailandurlaubs engagieren sich immer mehr Touristen bei sozialen und/oder ökologischen Projekten. Insbesondere junge Menschen suchen ihr Reiseziel ganz bewusst nach diesen Möglichkeiten aus.

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Tauchen zum Meeresschutz – „Umwelthelden“ am Strand von Phuket

Das Projekt „Phuket – Save the Sea Project“ ist ein wunderbares Beispiel für ökologisches Engagement. Touristen, die an dem zweitägigen Tauchsport-Event des Thailändischen Fremdenverkehrsamtes der Region Phuket teilnehmen, kombinieren Tauchgänge in der faszinierenden Unterwasserwelt der Küstenregion mit dem Säubern von Meer und Stränden. Sie holen beim Tauchen Müll aus dem Wasser oder sammeln Plastikflaschen, Tüten und Zigarettenkippen am Strand auf. Nach getaner Arbeit können die Teilnehmer an kreativen Upcycling-Workshops teilnehmen, einer der Infoveranstaltungen zum Thema Meeresverschmutzung lauschen oder entspannte Sounds lokaler Bands und DJs am Traumstrand genießen. Impressionen gibt es hier.

Weitere bereits etablierte Projekte zum Meeresschutz samt seiner Bewohner sind das Säubern von Meeresschildkröten, Helfen bei Wiederaufforstung von Mangrovenwäldern oder der Anbau von Korallen.

Auch thailändischen Touristen gefällt diese Möglichkeit, Urlaub mit dem aktiven Schutz der Meeresressourcen zu verbinden. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern ebenso der Inlandstourismus. So erhalten zum Beispiel die vom Lockdown gebeutelten lokalen Anbieter wie Tauchschulen eine neue Perspektive.

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Agrotourismus – Thailand pur!

Warum nicht einmal ein paar Tage und Nächte auf einer der zahlreichen Farmen Koh Yaos das ländliche Leben und die Kultur der Menschen kennenlernen?

Die beiden kleinen Inseln Koh Yao Noi und Koh Yao Yai liegen, malerisch eingerahmt von der imposanten Kalksteinfelsen-Landschaft der Phang-nga-Bucht, keine 60 Bootsminuten von Phuket entfernt. Koh Yao Noi ist die nördlichere und naturbelassenere der beiden Koh Yao Inseln. Sie umfasst nur 50 Quadratkilometer und besteht aus dichtem Regenwald, Mangroven, Palmen und Kautschukbäumen. Die Bewohner, die fast ausschließlich vom Fischfang, Kokos-Plantagen und der Kautschukgewinnung leben, setzen sich schon seit vielen Jahren für eine sanfte touristische Entwicklung in ihren Dörfern ein. Unterstützt werden sie dabei vom Koh Yao Ecotourism Club, einer Gruppe zur Förderung des gemeindebasierten Tourismus auf Koh Yao. Gemeinsam haben sie bereits zahlreiche Initiativen entwickelt, die es ihnen ermöglicht, Angebote für Reisende zu machen und dabei ihre traditionelle Lebensweise zu bewahren.

Touristen, die in einer der Eco-Initiativen oder Hostels unterkommen, können die traditionellen Methoden der Reisverarbeitung kennenlernen, ihren eigenen Fisch fangen, die Herstellung von Kautschuk lernen und sehen, wie Cashewnüsse gesammelt und verarbeitet werden. Und das alles in einer bezaubernden Umgebung.

Die Gewinne aus dem Homestay-Programm des Ecotourism Club fließen direkt in Bildungs- und Naturschutzprogramme sowie in ein Camp für über 300 Schüler, um diese über die Bedeutung des Naturschutzes auf der Insel aufzuklären.

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Mit der 7+7 Sandbox Thailands Süden entdecken

Ab sofort können Touristen weitere Regionen neben Phuket und Samui in Südthailand im Rahmen des 7+7 Sandbox Modells bereisen. Voraussetzung für jeden international Reisenden ist ein obligatorischer Voraufenthalt von sieben Nächten auf Phuket sowie die vollständige Impfung und mehrfache Negativtestung. Für Kinder ist eine negative Testung ausreichend. Reisende, die im Anschluss an den einwöchigen Aufenthalt in Phuket sieben Nächte in Krabi, Phang-nga und Surat Thani verbracht haben und bei ihrem dritten COVID-19-Test negativ getestet wurden, können ihre Reise auch zu anderen Zielen in Thailand fortsetzen. Phuket, die Provinzen Krabi (Railay Beach, Koh Ngai und Koh Phi Phi), Phang-nga (Khao Lak, Koh Yao Noi und Koh Yao Yai) und Surat Thani (Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao) sind bereit und freuen sich auf ihre Gäste. Detaillierte Infos gibt es hier.