Gelebte soziale Nachhaltigkeit in den Green Pearls® Hotels und Ferienunterkünften
Wer bei Nachhaltigkeit nur an Photovoltaikanlagen und Bienen auf dem Dach denkt, denkt zu kurz. Auch in punkto Umweltschutz, aber darum soll es heute nicht gehen. Stattdessen widmet sich dieser Newsletter der so wichtigen und oftmals beinahe vergessenen sozialen Dimension der Nachhaltigkeit.
Soziale Nachhaltigkeit wirkt nach innen und außen
Die soziale Dimension der Nachhaltigkeit ist komplex und nicht mit einer Spende zu Weihnachten abgehandelt. Sie umfasst Wirkungen nach außen sowie nach Innen. Das heißt: Neben Charity-Aktionen, der Unterstützung von Menschen in der Region und der Übernahme von Verantwortung, muss soziale Nachhaltigkeit die eigenen Mitarbeitenden und den Umgang im Team umfassen.
Konkret sehen die sozialen Aspekte in der Tourismusbranche so aus:
- faire Bezahlung
- feste Arbeitsverträge
- Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- Krankenversicherung / Gesundheitsschutz
- Kinderschutz
- Integration
- Inklusion
- Förderung des regionalen Handwerks
- Förderung regionaler Kunst und Kultur
Ausgewähltes soziales Engagement der Green Pearls® Partner
Alle Partner bei Green Pearls® müssen bestimmte Anforderungen erfüllen. Dazu zählen nicht nur ökologische, sondern auch soziale Aspekte. Ein fairer Umgang mit den Mitarbeitenden ist dabei das Mindeste. Die meisten tun jedoch weit mehr für ihr Team, ihre Region und weltweit.
SCHWARZWALD PANORAMA in Bad Herrenalb
»Wir sind Partner bei Global Family und ermöglichen so Familien einen Urlaub, die Opfer von Armut, Krankheit, Gewalt oder Krieg geworden sind. [Wir] sorgen für Glücksmomente und nachhaltige Erinnerungen. Betroffene fassen dadurch Mut und Zuversicht für Ihre schwierige Lebenssituation.«
Darüber hinaus bietet das SCHWARZWALD PANORAMA ein umfangreiches Benefit-Programm für die eigenen Mitarbeitenden. Dazu gehören Massagen, ein jährlicher Fastenkurs, Ausflüge, Feste und Vergünstigungen für Familie und Freunde im Hotel. In der Region engagiert sich das nachhaltige Wellness- und Gesundheitshotel durch die Auftragsvergabe an lokale Handwerker, die Unterstützung von regionalen Freizeiteinrichtungen, Sehenswürdigkeiten und Unternehmen sowie weitere Sponsorings und Initiativen.
Hotel Klosterbräu im österreichischen Seefeld
» Aus unserer Sicht ist es unabdingbar, dass nicht nur ein paar wenige, privilegierte Menschen in den Genuss eines tollen Urlaubs kommen, sondern dass wir auch diejenigen mitnehmen – sie nicht zurücklassen – deren Schicksale kein geordnetes Leben möglich machen.«
Das Seefelder Hotel Klosterbräu ist daher ebenfalls Mitglied der Global Family und bietet Familien und Kindern die Möglichkeit, einige schöne Urlaubstage fernab des Alltags zu verbringen. Im Hotel selbst spürt man die Wertschätzung innerhalb des Teams. Neben zahlreichen Benefits ist es vor allem dieses Gefühl, das die Mitarbeitenden zusammenschweißt und vor Ort hält. „Zusammenarbeiten, zusammen lachen, zusammen Herausforderungen meistern, das macht uns aus“, schreibt Inhaberfamilie Seyrling.
Farmhouse Resort Smiling Gecko
Das Farmhouse Resort ist Teil der gemmeinnützigen Organisation Smiling Gecko, die sich im ländlichen Kambodschia dafür einsetzt, den Menschen eine Zukunft zu bieten. Zu diesem Zweck gibt es auf dem Gelände der Organisation verschiedene Ausbildungsbetriebe. Neben landwirtschaftlichen Berufen werden auch handwerke gelehrt. Auch das Farmhouse Resort dient als Ausbildungsbetrieb und profitiert zu dem von den auf dem Gelände hergestellten Produkten. So stammen beinahe sämtliche Lebensmittel aus eigenem Anbau bzw. aus eigener Produktion. Darüber hinaus hat Smiling Gecko eine Schule und einen Kindergarten geschaffen und unterstützt zudem die umliegenden Ortschaften sowie in humanitären Notsituationen. “Unser Ziel: Die Entwicklung der Blaupause einer funktionierenden ländlichen Community, die sich andernorts in Kambodscha ebenfalls aufbauen lässt”, fasst das Team zusammen.
Hotel Weihrerhof auf dem Ritten in Südtirol
So sieht es auch Familie Pichler in Südtirol. »Unser Herzensprojekt ist die Zusammenarbeit mit Peter Pan (Kinderkrebshilfe in Südtirol). Hier können jedes Jahr fünf Familien mit Kindern die an Krebs erkrankt sind, kostenlos bei uns einen Urlaub verbringen.«
Neben diesem Herzensprojekt engagiert sich Inhaber Klaus Pichler stark auf dem Ritten und setzt sich, wo es nur geht für die Region ein. Im Hotelladen finden sich auch immer wieder Neuheiten von jungen Unternehmen und Startups aus Südtirol. Doch nicht nur nach außen wird soziale Verantwortung übernommen. Das Team des Weihrerhofs wird aktiv in die Entwicklung des Hotels mit einbezogen, Weiterbildungen sind selbstverständlich (und zum Teil fest im Jahresplan verankert).
Hotel Das Rübezahl in Schwangau bei Füssen
Im Hotel Das Rübezahl steht die Weihnachtszeit, besonders für die Azubis, unter einem besonderen Stern. Wie schon im Jahr zuvor wird es auch in diesem Jahr wieder die „Herzensaktion“ geben. Dabei organisieren, bestücken und betreuen die Auszubildenden des Hotels einen eigenen Stand auf dem Kulinarischen Weihnachtsmarkt in Schwangau. Der Reinerlös geht an soziale Einrichtungen in der Region.
Zur Weihnachtsaktion gehört auch, dass die Auszubildenen mit den eigens hergestellten Köstlichkeiten Päckchen für die Senior*innen des Ortes packen. „Viele Bürgerinnen und Bürger kennen diese Aktion bereits aus den letzten zwei Jahren und freuen sich sehr über die großzügige Geste“, schreibt Inhaberfamilie Thurm im Bericht über die Aktion im letzten Jahr.
CERVO Mountain Resort in Zermatt
Im CERVO Mountain Resort am Fuß des Matterhorns gehört das Bewusstsein über die eigenen Privilegien zu iher DNA. Dass zum Beispiel Trinkwasser in Mineralwasserqualität aus dem Hahn kommt, ist keine Selbstverständlichkeit. So unterstützt das CERVO unter anderem (neben zahlreichen regionalen Vereinen und Clubs) die Water is Right Foundation. Zudem ist das luxuriöse Wellnesshotel Gründungsmitglied der Responsible Hotels of Switzerland, einer Vereinigung der nachhaltigen Pioniere in der Schweiz.
HUBERTUS Mountain Refugio
Die Wälder im Allgäu brauchen eine Verjüngungskur, wenn sie weiterhin ihre wichtige Schutzfunktion vor Verödung und Lawinen erfüllen sollen. Diesem Thema hat sich die „Bergwald Offensive“ angenommen. Das HUBERTUS Mountain Refugio in Balderschwang hat diese unterstützt. Das Wellnesshotel musste 2019 selbst erfahren, welche Gewalt hinter einer fast ungebremsten Lawine steckt. Eine solche zerstörte nämlich den damaligen Wellnessbereich – Zum Glück kam niemand zu Schaden.
Naturhotel Outside in Osttirol
»Wir unterstützen vor allem unsere lokalen Vereine durch Sachpreise usw. In der Vergangenheit hatten wir einen Gourmetabend, an dem ein Teil des Umsatzes an das Osttiroler SOS-Kinderdorf gespendet wurde.«
Darüber hinaus setzt sich das Naturhotel Outside für die Region ein, engagiert ausschließlich lokale Handwerker*innen und regt auch seine Gäste dazu an, die örtlichen Hütten für die Brotzeit am Berg aufzusuchen.
Casa León Royal Retreat auf Gran Canaria
Das Boutiquehotel Casa León auf Gran Canaria unterstützt Notunterkünfte mit Bettwäsche, Laken und Handtüchern, die nicht mehr im Hotel verwendet werden, jedoch noch in einem guten Zustand sind.
Im Hotel finden zudem regelmäßig Musik-Events und Ausstellungen der regionalen Künstler*innen statt. Die Gäste kommen dabei nicht nur in den Genuss authentischer, kanarischer Kultur, sondern können direkt bei den Menschen Bilder, Musik oder Kunstobjekte erstehen.
Keemala auf Phuket in Thailand
Das erfolgreiches Sustainable LIFE Cycle Konzept stütze sich auf starke und dauerhafte Verbindungen zu den lokalen Gemeinden, gleichgesinnten Partnern und geschätzten Gästen, berichtet das Team des Keemalas stolz.
Das thailändische Luxusresort auf Phuket unterstützt verschiedene Projekte in der Region, darunter Kinder- und Altenpflege, die Baan Bangtao Fischergemeinschaft (von der auch der Fisch und die Meeresfrüchte für die Küche stammt) sowie den Kamala Green Club, der Umweltaktionen für lokale Unternehmen organisiert. Außerdem werden übrig gebliebene Lebensmittel über Scholars for Sustenance weiter verteilt und damit ärmere Gemeinden unterstützt.
A‘ Cràpa Mangia in Süditalien
Auf dem historischen Landgut A‘ Cràpa Mangia inmitten des Cilento Nationalparks arbeiten vor allem Einheimische aus dem kleinen Ort Castellabate. Auch für Events und Hochzeiten arbeitet die Ferienunterkunft mit lokalen Dienstleistern zusammen und empfiehlt auch den Gästen gern regionale Anbieter.
Hotel Luise in Erlangen
Soziale Nachhaltigkeit kann auch die Form eines Lebensmittelautomats haben. Nämlich dann, wenn ein solcher eine Versorgungslücke im Stadtteil schließt. Genau das tut der „Margalädla – Schlemmerschuppen“ des Hotels Luise in Erlangen. Der Automat beinhaltet regionale Lebensmittel und Leckereien fernab von Fastfood. Eine kleine Auswahl an Grundnahrungsmitteln sowie fertigen Gerichten sind 24/7 verfügbar.
„Allen voran für die Senioren aus dem benachbarten Altenwohnheim ist der Lebensmittelautomat ein Mehrwert, denn sie müssen keine langen Wege mehr auf sich nehmen, um sich eine Kleinigkeit zum Essen zu besorgen“, berichtet uns das Team des Hotels stolz. Lebensmittel werden übrigens nicht verschwendet. Sollte etwas kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum stehen wird es einfach in der Küche des Hotels verarbeitet.
Eco Aparthotel The Dreamer’s Club auf Korcula in Kroatien
Das Eco Aparthotel The Dreamer‘s Club sieht sich klar in der Verantwortung, nicht nur ökologisch eine Vorreiterrolle einzunehmen, sondern sich auch sozial zu engagieren. Als Arbeitgeber, Einkäufer aber auch als Inspirationsgeber für seine Gäste und andere Unternehmen. So motiviert das Team seine Gäste, lokale Produkte als Souvenir mit nach Hause zu nehmen. Es initiiert Beach Cleanups und ruft Initiativen ins Leben, die Schulen, Nachbarschaft und Einrichtungen für behinderte Kinder finanziell und mit konkreten Waren unterstützt.
„Wir sind davon überzeugt, dass der Tourismus eine positive Kraft für die lokalen Gemeinschaften sein kann und setzen uns für die Wirtschaft, die Umwelt und die Menschen auf unserer Insel ein.“
STURM in der Rhön
„Soziale Nachhaltigkeit beginnt im STURM im Herzen, bei den Mitarbeitenden und geht zudem über die Grenzen des Hauses hinaus bis hin zu den regionalen Partnern“, fasst das Hotel in der Rhön ihr soziales Engagement zusammen. Wertschätzung und Zusammenarbeit seien dafür die Schlüssel, sowohl im Hotel-Team als auch mit Landwirten, Künstlern und Dienstleistern aus der Region. So ist das STURM beispielsweise Mitglied bei Fair Job Hotel.
Zur sozialen Nachhaltigkeit gehört für Inhaber Christa und Matthias Schulze-Dieckhoff aber auch, das von der vorherigen Generation Erschaffene mit Respekt zu behandeln. So steht bis heute der eigentlich untypische Hotelturm, der in den 70er Jahren Christas Eltern erbaut worden ist. Abriss und Neubau standen nie zur Debatte, was nicht nur eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle, sondern auch eine sozial respektvolle Entscheidung ist.
Wenn Sie mehr über die sozialen aber auch die ökologischen und ökonomischen Initiativen der vorgestellten Hotels und Ferienunterkünfte erfahren wollen, besuchen Sie die verlinkten Microsites. Gern können Sie sich auch mit konkreten Fragen, Anfragen, Lob oder Kritik über press@greenpearls.com direkt an uns wenden.
