Peru: Reise durch das Land der Vielfalt
Peru ist ein Land voller Unterschiede und Gegensätze, an jeder Ecke wartet eine andere Inka-Ruine, in den Städten ist der Kolonial-Einfluss auf die Architektur noch deutlich sichtbar. Die Natur präsentiert sich in vielen verschiedenen Facetten, wie man sie in nur einem Land nicht erwarten würde: Reist man von Westen nach Osten, geht es von der Küste mit schönen, menschenleeren Sandstränden zur Wüste mit beeindruckenden, endlos erscheinenden Dünen. Etwas weiter östlich folgen die Anden, mit schneebedeckten Gipfeln und gewaltigen Höhenunterschieden. Ganz im Osten des Landes breitet sich der Regenwald aus. Alleine aufgrund der Größe des Landes, der unterschiedlichen Klimazonen und langen Distanzen ist Peru eigentlich kein Land für eine kurze Reise - statt in einer Woche nur die „Highlights“ abzuklappern, lohnt es sich, sich Zeit zu nehmen und tiefer in die Kultur einzutauchen, die immer wieder andere Natur zu bestaunen und mit einem vollen Koffer an Eindrücken zurückzukehren.
Faszination Regenwald
Gerade für Reisende aus hiesigen Breitengraden übt der Regenwald eine besondere Faszination aus: eine vollkommen andere, vielfältige Flora und Fauna erwartet Reisende bei einem Besuch der Region rund um den Amazonas und Puerto Maldonado. Die Inkaterra Reserva Amazónica bietet wunderschöne Cabañas mit Flussblick, eigener Hängematte, einen neu gestalteten Spa-Bereich und leckeres, regionales Essen. Ein Highlight sind allerdings die geführten Touren in die Umgebung, denn die Guides sind bestens ausgebildet und wissen Antworten auf beinahe alle Fragen. Ob bei einer Bootstour mit Tierbeobachtung auf dem Lake Sandoval, einer Tour zur ökologischen Obstfarm (natürlich inklusive Vor-Ort-Verkostung) oder dem Besuch eines Animal Sanctuaries: das Angebot ist groß und umfasst die verschiedensten Touren. Egal für welche man sich entscheidet, die Guides vermitteln viel spannendes Wissen und lassen einen an ihrer Liebe zur Natur teilhaben.
Aguas Calientes und das Weltkulturerbe
Die meisten Besucher kommen nur für eine oder höchstens zwei Nächte nach Aguas Calientes – genug eben, um sich das Weltkulturerbe Machu Picchu anzusehen. Dabei lohnt es sich durchaus, für das Inkaterra Machu Picchu Pueblo Hotel etwas mehr Zeit einzuplanen. Hier sind Reisende zwar nah genug dran, aber auch weit genug weg vom Trubel des kleinen touristischen Orts und genießen Entspannung umgeben von der Natur. Diese sollte auf jeden Fall während einer der angebotenen Touren erkundet werden: 372 verschiedene Orchideenarten, manche von Ihnen sind sogar nur mit der Lupe gut zu erkennen, Kolibris und das besondere Andenbär-Schutzprojekt sind nur einige Beispiele. Übrigens können Gäste auch ganz entspannt eine Tour zum Machu Picchu über das Hotel buchen und die Ruinen mit einem der gut ausgebildete Guides besuchen.
Das Heilige Tal der Inkas: Kultur- und Naturhighlights
Von Cuzco aus ist man in circa einer Stunde in Urubamba im Heiligen Tal der Inkas. Das Tal wartet mit wunderschönen Bergen, Inka-Ruinen, Bergseen und kleinen Dörfern nur darauf in Ruhe entdeckt zu werden. Die Ruinen von Moray und die sich scheinbar endlos erstreckenden Salzabbau-Terrassen von Maras lassen sich gut bei einem kombinierten Ausflug erkunden. Eine Besonderheit ist der Besuch des Zentrums für traditionelle Textilien Cusco: durch die Organisation haben die Frauen einen sicheren Arbeitsplatz und verbessern ihre Lebensumstände. Gerne zeigen sie den Besuchern, wie die Wolle gesponnen, natürlich gefärbt und anschließend zu den verschiedensten Textilien gewebt werden. Von ihnen erfährt man zum Beispiel auch, dass die Fertigung eines einzelnen Ponchos schon einmal bis zu drei Monate dauern kann - von der Wolle bis zum fertigen Produkt wird alles von der gleichen Arbeiterin hergestellt. Jedes Produkt bekommt daher am Schluss ein Schild mit dem Bild der Produzentin und dem Preis.
Neben den vielen Ausflügen ist die Inkaterra Hacienda Urubamba aber auch selbst ein Highlight: Von den großzügigen Cabañas mit Terrasse genießt man einen beeindruckenden Blick auf die Berge, das Restaurant serviert Gerichte nach dem Earth-to-Table-Konzept und verwendet Lebensmittel aus dem eigenen Bio-Garten. Bei Behandlungen im Maya Spa dürfen sich die Gäste ihre Kräuter für die Massage selbst aussuchen und im Anschluss im Whirlpool mit Aussicht entspannen.
Eine Ruheoase in der quirligen Stadt
Die ehemalige Hauptstadt des Inka-Reichs Cuzco ist den meisten ein Begriff, nicht zuletzt, da sie zumindest als Zwischenstopp auf dem Weg zu Machu Picchu besucht wird. Doch die Stadt hat wesentlich mehr zu bieten. Umweltfreundlich übernachten kann man im kleinen Boutique-Hotel Inkaterra La Casona: Kaum schließt sich die schwere Eingangstür aus Holz, befindet man sich in einer ruhigen Oase der quirligen Stadt. Das historische Gebäude aus dem 16. Jahrhundert wurde ökologisch renoviert und beinhaltet heute elf Suiten. Die schönen erhaltenen Holzschnitzereien, zum Beispiel an den Türen und dem Balkongeländer, sowie einige antike Möbelstücke sind Relikte aus längst vergangenen Zeiten, die auch heute noch den Charme des La Casona ausmachen.
