Darmstadt,
18
Oktober
2023
|
11:30
Europe/Amsterdam

Winterreisetrends 2023/24 – Wie wir sie uns wünschen würden

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Die Trendanalysen der großen (Pauschal-)Reiseanbieter sprechen eine eindeutige Sprache für die kommende Wintersaison: Fernreisen, Wellnessurlaub im Ausland, All-Inclusive. Dazu kommen natürlich die klassischen Skiurlauber*innen, die sich Schnee und Spaß erhoffen.

Als Advokat für nachhaltiges Reisen betrachten wir von Green Pearls® solche Trends mit Wehmut, scheinen sie doch wie ein Rückschritt von einem nachhaltigeren Tourismus. Ändern lässt sich das Reiseverhalten der Menschen jedoch nicht von heute auf morgen. Stattdessen muss nachhaltiges Reisen selbstverständlich werden. Und das nicht nur auf dem Papier und in Gesprächen, sondern auch beim Handeln und Buchen.

In diesem Newsletter zeigen wir Ihnen daher Alternativen zu den Winterreisetrends 2023/24 an. Für einen nachhaltigen Tourismus, ohne Verzicht.

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Sanfter Winter-Tourismus in den Alpen

Schnee und Wintersport gehören für viele Menschen zum Winterurlaub mit dazu. Doch die Bilanz von Skigebieten sieht nur selten wirklich gut aus. Schneekanonen verbrauchen Unmengen an Wasser und Energie, Skifahrer*innen zerstören durch das Fahren abseits der ausgewiesenen Pisten die Natur und für immer neue Lifte und Pisten muss die natürliche Vegetation und damit wichtiger Lebensraum weichen.

Dass Winterurlaub auch anders geht, zeigen Skigebiete wie das mehrfach ausgezeichnete Dolomiti Superski auf der Seiser Alm in Südtirol. Seit Jahren setzen sich die Betreiber für ein möglichst umweltfreundliches Handeln ein. So wird der Strom ausschließlich aus Wasserkraft gewonnen und die Beschneiung erfolgt gezielt und mit dem Wasser aus künstlich angelegten Seen. Es wird also nicht dem Grundwasser entnommen.

Inmitten des Gebiets und direkt an der Piste liegt das vegan-vegetarische Hotel Paradiso Pure.Living. Von hier aus kann man direkt nach dem Frühstück die Skier anschnallen und losfahren. Doch auch Nicht-Skifahrer werden sich dank Yoga-Programm, gemütlichen Sitzecken, zeitgenössischen Kunstausstellungen und Wellnessbereich nicht langweilen.

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Weniger als einen Kilometer von einem kleinen Skigebiet entfernt liegt das Naturhotel Outside mitten im österreichischen Alpen-Nationalpark Hohe Tauern. Doch auch wenn das Gebiet Großglockner Resort Kals-Matrei vor allem unter Familien als Geheimtipp gilt, lässt sich der Nationalpark am besten auf Schneeschuhen oder Langlaufskiern erkunden. Bei geführten Winterwanderungen machen die erfahrenen Guides des Natur- und Wanderhotels auf die einzigartige Schönheit der winterlichen Bergwelt aufmerksam.

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Auch im Biohotel Grafenast hoch über dem Tiroler Inntal legt man Wert auf einen sanften Umgang mit der Natur. Gerade im Winter. Wöchentlich gibt es geführte Schneeschuhtouren. Außerdem vermitteln die Gastgeber gern die Begeisterung für das Tourenski gehen. Und Winterwanderungen? Die sind ohnehin das Highlight für die Gäste.

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Nachhaltige Wellness in luxuriöser Umgebung

Wenn im Winter das Wetter unbeständig wird, die Tage früh enden und mehr Matschwetter als Winterzauber herrscht, ist es verständlich, dass sich viele Menschen nach Luxus und Wellness sehen. Das muss jedoch nicht auf Kosten der Umwelt stattfinden.

Luxuriöse Hotels wie das CERVO Mountain Resort im Schweizer Urlaubsort Zermatt, die ADLER Lodge RITTEN in Südtirol oder das Hotel Klosterbräu in Seefeld, Österreich, zeigen, wie es anders geht. Wellness und Luxus im Einklang mit der Natur und den nachhaltigen Werten.

Signature Treatments mit natürlichen Produkten oder eigener Naturkosmetik, Spa- und Wellnessbereiche, die mit umweltfreundlicher Energie betrieben sind und ein Management, das Wasserverschwendung und Müllproduktion entgegenwirkt. Dabei bieten die drei genannten Hotels eine einzigartige Atmosphäre:

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All-Inclusive – Aber mit Bedacht und gutem Gewissen

Die Nachfrage nach All-Inclusive Urlauben steigt. Nachhaltig ist ein solcher Urlaub, insbesondere wenn ausschließlich auf Buffets gesetzt wird, jedoch nur selten. Bei vielen Green Pearls® Partnern wird daher auch beim kulinarischen Angebot auf Individualität gesetzt, insbesondere beim Abendessen.

Im Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa gibt es seit wenigen Monaten ein neues Dinner-Konzept. Unter dem Motto „Your Mood defines your Food“ gibt es allabendlich drei Menüvorschläge, aus denen die Gäste wählen können. Mittags steht allen Gästen das Healthy Lunch Bowl Buffet zur Verfügung, an dem sich bedient werden kann.

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Wie im Klosterhof auch setzt das HUBERTUS Mountain Refugio auf ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit regionalen Spezialitäten und ayurvedischem Fokus, ein gesundes Lunchangebot und verschiedene Optionen für ein mehrgängiges Abendmenü. Obendrauf gibt es am Nachmittag hausgebackenen Kuchen.

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Regional und Saisonal – diese beiden Worte sind für alle genannten Hotels der Kern ihrer Küche. Auch im Hotel Weihrerhof sind sie der Ausgangspunkt für die abendlichen Dinnerkreationen. Alle Zutaten stammen wenn möglich aus der direkten Umgebung, wenigstens jedoch aus Südtirol und maximal aus Italien. Auf dem Frühstücksbuffet weisen kleine Schildchen auf die regionalen Erzeuger*innen hin. Wenn man will, kann man diese also während des Aufenthalts sogar besuchen und sich mit Honig, Brot und anderen Produkten eindecken.

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Und wenn es doch die Fernreise in den Süden sein soll ...

Nachdem sich der inländische Reisemarkt im letzten Jahr schon weitestgehend erholt hat, zieht es die Deutschen dieses Jahr auch wieder vermehrt in die Ferne. Gerade im Winter stehen südliche Ziele wie die Kanarischen Inseln oder Destinationen in Südostasien hoch im Kurs. Die Reise vollständig nachhaltig zu gestalten ist aufgrund des Flugs beinahe unmöglich. Eine Faustregel lautet jedoch: Je weiter entfernt das Reiseziel ist, desto länger sollte man bleiben. Wen es also nach Thailand, auf die Seychellen oder die Kanaren zieht, der sollte nicht nur eine Woche einplanen, sondern deutlich mehr. Vielleicht erlauben flexible Arbeitszeiten sogar einen Teil der Reisezeit als Workation zu verbringen.

Im OCÉANO Health Spa Hotel auf Teneriffa ist man ohnehin auf längere Aufenthalte von Gästen eingestellt. Insbesondere Gesundheits- und Fastenkuren werden meist für mehrere Wochen gebucht. Ein mildes Klima, gesunde Ernährung und nicht zuletzt die stabile W-LAN-Verbindung auf den Zimmern machen das Gesundheitshotel auch für eine Workation interessant.

Eine Insel weiter auf Gran Canaria erwartet das kleine, familiengeführte Boutiquehotel Casa León seine Gäste. Die Insel ist im Winter besonders bei Outdoor-Sportlern und Kletterern beliebt. Nach einem aktiven Tag ist der Garten des Casa León dann der ideale Erholungsort.

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Dass sich Nachhaltigkeit und Luxus nicht ausschließen, haben wir weiter oben schon verdeutlicht. Dass das auch außerhalb Europas geht beweist das Keemala auf der thailändischen Insel Phuket. Inmitten des Dschungels fügen sich die Villen des Resorts in die Landschaft ein und bieten intime Rückzugsorte, die besonders von Paaren gern genutzt werden.

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Wer anstelle von tropischem Dschungel eher von Strand und Palmen träumt, dabei aber gleichzeitig ohne schlechtes Gewissen reisen will, dem bietet das Cerf Island Resort auf den Seychellen auch für einen längeren Zeitraum eine ideale Unterkunft. Am Rand des St. Anne Marine Nationalparks gelegen bietet das Resort authentische Villen im kreolischen Stil und Ausflüge in den Nationalpark. Natürlich ohne Motor und lediglich mit Kayak oder Schnorchelausrüstung.  

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Winterreisetrends, aber nachhaltig

Reisetrends sind selten nachhaltig. Allein schon, weil im Falle von Trends viele Menschen die gleiche Idee haben und meist zu denselben Orten zur selben Zeit reisen. Overtourism ist besonders in den Alpen und anderen Skigebieten ein großes Problem. Wenn es also möglich ist, dann sollte zumindest außerhalb der Ferienzeiten gereist werden. Und vielleicht muss es auch nicht jedes Jahr der Skiurlaub sein. Stattdessen kann die Region außerhalb der Hochsaisons erkundet und auf ganz neue Art und Weise entdeckt werden. Das entlastet die Umwelt und sichert den Hotels, Unterkünften und Hütten auch außerhalb der Saisons ein Einkommen.